Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 26 (26.6.1936)
- Date
- 1936-06-26
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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" Len« 2 — Rr. 26 HERAUJ Die Palästinensisch« Bevölkerung. . — ,\u der Unterbausdebatte gab dir englilck,.' ' Keüonialminjiler die letzten amtlichen Ziffernübe: t di« der Seodireii.',g Palasim," bekannt. tii'uuit leben in Palästina W b»llM2edun:r. 320 QCO gilben und 1';' 0 0 i£hri'!«:i t.uu t#Ttmen na» der .sahsunij von l'»3l :ta u •ffl'A) nomadisierend« Beduinen. -4-?•■.*! s«i» <«•« Geäinitberoskerung.»on üver 12000' r^ii! Vor letzte Mg ' .'0 perlt,-ie - X io •«■•ifcr.tprob;«* hielt >>«:: '-Hart” Xr.’L'i' 'I'!' l't I S-;s ««üKsaenretsnsJ. d.'r.::e cnHchL'it ', i-::'.!'•..'c-en nt; Olt " : U'I ' «tarn de: lubi'.bit C,'{'cnt;!:5?ert piastr'ck» l-ehhooc;—m Naa-ruf de; Centralverevt:- '.Kedltvjnma'.t "X:. Nudoif (£a!li:;'ü:tn-iloln ‘ .Hrci>’e der ftclloertrctf;eu Parsinerden de; Ciirrnl i-crein; :n pacfcr'e Worte. Herr O verkant« ^s'rn .! ei.-rei-'.-nd d:; »! -y.' : C rgti und cur u:uns «in .. -u . -« ©eneralobcrarjub. L. a. D. Dr. Loerdenstein 70 Jahre - ' crr c:, j ballte. : Sa,1' .oir'jlui-'.ut L r. cj: -k.; •t : r. 10!': 0 llcl 'Jiadi -in II U,! K.<o .!'! d i ’ ulcii Md -5- .Ki'ti-1 ■ J’’ V" 'U H.:L" '2L;v!tfhlc :i «:,:«» 7::;i,.;; Ser >«ir Bc.> n,rt-sr}t in R.:!.';••:• .;. OuJiin. . '•:„;c. S-■: : p : : et OIc^’. ,1 [ i-:!.,r .;.-,t .. '.d erhrdt al ■ it'ic: Hrj: :.-. 2,sdl'du- E. >-. li . •s «• .s.! und Äu^;t!.u"unac".;.!'!, •»".;-:c:rarjt 3. 2 b: not : >L;i LVem,. ,-'e:n : j ,n'. :e «int .Raren W:e;n in '.Kii'.'n ::hu;\- : 'miu. ^■i>p«t:eur. bes Bezirkt III irlxit re.- Oi.: i i —i ward« die >e!renc ii-un.z dcr Brr^uiuNji ^cr ul’d i!:ii;;e;- po>:!'«ä| 3c' i: >\.v. c.. CuSiD'.'} üufSfr.nctn trat ,!>: i!■«!!'! a!« ,!'- " :NeK>p:<,U R. ' di : '''i«:n>iH'ucr .04 «in. wurde an de: b unt er i'amitr.'c: uitt :v;;•!« unter tn-rmur.'c: unc tuefrft« i. ,-'«!oe.ifitr>,.?te -c den tenü: lAwielinge, 2>u:«n u’u sreiwülijto Mrani«.i-<d>ve':«rn )i 0 i, O'n.; in 3euil':u und ,^ron:Ia;n t:r .; ü:d v.'!d-' u:: de: -k,^n Mrent iK< io n irrtenTr.'.ij au4g«,«ndn«t. Äu» 7:11 . de- . '\ub:la(3 leinti.a:« fidl w--.inend ne.,' ,,!> iMt.'t'.iinBi'.iieu' 3 ts halsten it III ju” '.'.I :.•!■ .a: LsM>«",>r«in darr anlaH« tinvr.-r'In:;! ,ii:t«n jvun'che littet : 1.2. ■: iierrin rttaplintt. il. 3JJ. '.'I n .un'ei-.i C 0 UTir« In d>> in 1 und I u: J irhrunb 'i J-t. :.i 1(t«ll, du O'iiUviile.t .'10:;:,.<t M ,!i|itibt Brr in. ^\i:'it renn.’ Itnrer :!.-: fi pan >870 71, ^aloman '; V »»'»«turtvta.t Cure Ä >11 : i,.d: i nderiraidt« idm .. N. . Xu •- null"; tnr ,v;’: der nrt'iic!»'-• iv.it U.I I irr . :>!-«rniain.'ii ünirrdal : I di, tlvrt iureilUi.'wardene r'r.-ut il'ir ho’r.n undtru r v>c. itunn no.ii ui«.« '«ihr.-!«in den: er ehe-n •’ her. - m n.unten ■ f e : ,ia r; 1. der führte 'mhullet -jv> .runder Oer bekannten Berliner ,|i^.iri enürnu Borchardl I'icdruder deaiua 'am '.n li :n voller a'iiiger und isrperücker ^ri',i!i ««men ü". «»V:l>w!M'..i 3«:n 2obn i t u.uer. 5ta mcraB .Ernil Botckardl. Sr,- he: Crtjstr. Butlern iMHichurt unß ul“ iieutn.int t> tK. rin i. •Oür'or neldaNk iii',,t"n»t ca 1 ^.unre ar^ der ,«ront itund. ' Berlin, enrir. Ch. Xri iniler un'e.ei jiu ir.eraden Xr tiurt 2»[e:i-T,icr. üandtder-ter 2tr. 6, Herr Janitnt.tüt fr. 'Jltlhuf 2 ä> I e 1 i n q e r. be ’iiebt am 1. '.ifii in aei-liger ,2rinde irinen 70. <0e burtska-d Breinertzaoe.,. Äni ii '.uni *e:ett un'er krieg; l eiidädigter Mam 2 i ck o n. -eil Gründung unierer. i7rt“grut>pe Mitglieii- und seit kurzem al; Berkreter der Mrieq;ovre« in den Boritand berufen, mit seiner Gatti.r «eine 2ilderbochzeit. Heiien-Lldendorf. Xie Mutter unserer Maine meraden und langjäbrigen I. Boriitzenden Wilb-'l n und dessen Bruder Tavio iiebmann in Bin I e I iT Ut am 14. 64." Bits, im 71. üebrnsjafir ianft entschlafen. Ii< Mameraden dcr . (ilruppe 2chaumburg, nahmen fast vollzählig an der Be erdigung teil. - Achtung, Westdeutschland! Aus lüdlffssETi Xi« Cttsar uppen werden nochmals drinqend gebeten, die sy e r i« n - J r e i p l ä tz e sofort dem Büro des ikandesverbandes. Möln, Bur dem Berlich 32. bekanntzugeben. Ls bedarf nicht nochmal» des Hinweises, datz uniere Mameraden in diesem Zähre unserer Zugend mehr denn je zur Bersügung stehe» müssen. Abschied von Iustizrat Brodnitz. '.In! Irrte t ’ •Jffrrtt.;,; -and die itin.'cdirrun.’, »eliar'itl.'itde'i des Lenttalvereins. Ztcrizrat Xr Z.. lias B r o L t i h t*rr Mremalorruin W'i c:-ddr' itntf. 'Jlllr gcmeinSIichc-r, rnelran'ch.fultihert t-.id;i,!!«?i> Morp«: »harten des '..identums i>: Xeui chlanh hakkrrr.iich dem Lentrulrerei r u id Ä u hörigen - um ier.e Bahre re-:inr‘tclt: h.r Tlie.chs . d«,d','i»düch.: ,7:.'': ^d.nen war - in Ähwcenhei! ^irnraes -äuf- ''.---'-.' 'urc-'i Bund.'-oornhi ide' durch dir Vf*;!>?« .-es ,7u''eerra!s. die Mar-1-ra drn'B. '.'l Mientt. Xr. Buds'.f Lol'"., den r!>0' 'ihendcn des teaitdek^erliandes Berlin-Mark. Äa! ter LaU-rta» X. .«let'cher.' Ä«*:*r:a?a'.t S.frpj« ‘jmie du,2' ' , rr.'.he'i her Buir-r-rlt."' :r iKr I ";r . 'h">r:- V'd B-'.li. Ariernach«» is im Be trich der bilde che» Kunst. Xer Braiideat d«r Reichst immer der bildenden Bunste estüetz am 26, Bai eine (im „Böi> tüchen Beobachter" vom 16. )unioerifsenttich'.el ..Unordnung über den Rachtoei t der Abstammung". Xanach hat. soer der Reichsko mmer der bildenden Münite angebört oder gemaz 8 9 der Ersten 'Beiordnungur Xurchtübrun, des Reichskulkur tammergesedes vom 1. Rooe »ber 1933 von der Zugehbrigteit befreit iit, den Rachweis der Abäammung. uni: zwar gründlich bis zu den Grohelternteilen eir schliihlich für si I) und feine Ehefrau "ohne Ertordei n gegenüber d m Xandesleiter bis zum 30. 2eitember 1937 zu erbringen. Wer '»mit jflt Beit'ringung des A »'tammungsnachweises verpflichtet iit und Z n h a b e r. (6 e i e 11 i d) a ft c i. X e i l H «: d e rl B o r ir < nds oder Auf "ichtsrats nrtglied. Prokurist u. a. ri-er-lamnerzugebo igen oder von d.r W i r g I i e d/ch a f t b freiten j u r i st i- 'chen Person bürgerlich«: oder Handelsrechts in. bat zum g'eichen-Termin eine wahrheitsgemähe" Ertlarung über die Zulammcnieyung des in der iccn ihm t>ef jeterten Hntet nefwtung arbeitenden Oapiials abzngeb^n^ und de: Rachweis der Ab : nm'.,i:g der Mapttal-eigne beizubringen. Unterst iitzt das EllkrnHilfswerd! S. M. rand ein: Zusammenkunft der des Ellernhiltswei I» .für die jüdische Zugend iEH'1!' l mit Äerkrilern der diesem naheirelehden Xrg.ni ationen fta t. Bertreten war der Öcher ^ronri ’ldalen durch seinen Mark, dp Eenlraioerein, der und der Bildungs- Die'e haben befchlofviitglieder dafür ein- - itre.en. dajz dem zxlternhil swerk in keinem Bebesondcre Begaduv zer^ de: Zugend zu ' -rherr. die r f o r d e r l Hilf - zuteil werdem soll Leitung Rricksl'und juk L.B. Berlin i. DerSMl- : REICHS8UN0 JÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. &F s ud> m i t g I i e d f ch «t s t beim Elternhilsswerk n ichd: iich anregen und regelmäßig auf dessen l lätij feit Hinweisen. Die Förderung dieser Telbslh lseo niiation der Eltern ist durch Mitglied Patenschaft und 2 p enden auf d<l' gendlte geboten. ' Wir selbst schließen uns diesem ApzseN un'ere Rameraden mit allem Rachdruik an ch< Susi »i '1 Ifspi r „Jüdische Auswanderung". Reue» Rorrespondeuzblatl de« Hilfsortem, Zm Lause des Zuni wird eine neizjr des bekannten Morreipondenzblattes über derungs- und 2iedl»ngswesen, das der H herausgibt, erscheine» und zwar als Land« iheft die amerikanischen Länder und Südafrika; I elo die südafrikanische Union, Argentinien,! iralisi, Chile, sowie Columbien, Venezuela und Peru den an Hand neuen, reichhaltigen und zuoe sigen Znformationsmalerials ausführlich srehaif: werden. Vier einleitende Aufsätze behandeln „Drbi P len des jüdischen Auswanderers", „Wellr nrtsch liche Lage und Einwanderungsmöglichkeite i oruß der jüdische Auswanderer von Deo 5p>g« :anein für nfders en perilaf. beit Transferbestimmungen wissen"? und Rais, jlägi die auswandernde Frau". Der Preis de beiragt wieder Rm. 1, ~ zuzüglich Porll Zudi'».- Handioerkerperband verei'! der Rciormgemejnve. " n. in den M^eiien ihrer m-erden iie unt ir ihren Mikäliedern die Einzel Aus jjtLM8s<gl°&<^iP * > Jüdisches aus kigssischer Zeit. ch e iu f im a n j i« 11« diesem Zwecke Der Bildungroereiu, begründet pon schen Resormgemeinde, Verlin, in der mann-2chule. Zoochimstkalerstr. 13. der bisherigen Volksschule eine Jüdische schule für Mnaben und Mädchen e zunächst mit der Xeita zum Oktober öffnet werden soll. Die Ronzession ist teilt. Der Lehrplan der 2chule sieht besonderen Pflege des jüdischen R," rickites fremdsprachlichen Unterricht in Englisch und Lateinisch ook. Die 2chule liegt in den Händen des 2tudi Curt Ofner. 2chriftliche Anmeldungen gebend an den Vildungsverein Be Zohaniüsflr. 16 erbeten. >1" fepb: wird r > p rrkchten I ereits leben Relic io in ( rr Leiti n ii nrats w rden begin- Werk fBe: bekannten.und beruhmien Mu'eumsbrrckrois. .Kunstkenners und Mci r.ers der goethfschen Lei enskreil«. 2chon in den ersten M ipitein wird Moses M e n d e i s >' o h n mehrfa« ' erwalmi. Bei der Xarstellung des Lebens deck Herzogin Anna Ama liav die eine, baaunichweigiltie Fürstentochlei war. wird permerkr. daß bei de», löründung de; Caro linums. einer höheren.Ledranstast in Braunsthweig, die 1745-eröffliet wurde, auch daran gedacht wurde. Mo>'e; Mendelssohn dem Lehrkörper einzuperleiben. „Man dachte au» daran. Mlopstock selbst und auch 'Ibiiilclmand und loqar den! weisen Zuden Mokes Mendelssohn na» Braunichweig zu ziehen", lagt Bode «2, 22l . i Dann wird Mos«s Menj «IsioHns Rome wieder genannt in einem B/ieje Ldwens. des Hamburger Theaterleiiers und 'Lchriilsttllers, der sich darüber bMiagt. daß das damalige Berlin über" keine gute 2»anspie!errruppe verfugte, während doch große »'.eines in ihm'weiten: ^,Es il für das-deutl»e Theater belrhbt, »aß in der , roßten deutschen Rei'idenznadt. wo die vortrefflu isten deutschen ifienies: ein Trrizer. Moies. Mamler. Lesting und Ricolai ii» -äurhallen" uiw. Eine Fußnote Bvdes bestätigt ausdrückli». .daß ^s fick lim Moies Mendelssohn handelt 72. 70>. Roch eininäl wird 'Mende s-ohn dann als treuer Freund de:- Berliner 'Buchhi ndleis und 2»riflstalcrs Eh. Friedrich Ricolai fenannt. de; später soviel angearihienen „fNuttlär irs", den Bode aber einen „re»ts»affenen^ oerstäirdigen. wohlmeinenden Mann", eine»;,5la''mner gegen Falschheit und Fin- 'lernis" nennt 1221. X an,, ist eine Mitteilung Bode; über eine Weinrer judi-che. Familie interliüint. Zn dem froh« ii»e„ Treiben der Weimarer is>e'elll»aft. unter sr .rkiter Beteiligen,,, ja. oft unter Anführung Goethes. ,'pielle das Theaterspiel, das berufsmäßig« - iB» das Liebhaber. Tbeatfr. «ine große Rolle. Ein udischcc Maufmann E7ka» scheint kleine Lieferungen. oielleichl von Trossen. für Dekorationen und Holtüme, für dies Theater gehabt Als Mieding. der llniversal-Dekorationsktni! ’cs Theäterlebens. starb, schrieb (Soelhe i, dächtnisgedicht „Auf Miedings Tod", bei derung de; Trubel» der Vorbereitung eine - Vorstellung: Der Zude Eltan lauft mit manchem Und diele Gärung deutet auf ein Fest 2päter hat Goethe diel« Stelle geändcht Werken" stehk sie in folgender Fassung Der kotige Elkan läuft mit manchem Reit. Und diele Gärung deutet auf ein Fest Ein Zeicken für die verändert« Beleuchlu ig. in nun die Zudenfrage stand. Die eigenartige Stellung dieses Moufchanns tan wird auch dadurch beleuchtet, daß er ßen Festen der Landesherrschast seine und Ergebenheit ausdrücken wollte". E, sen» BI< t a t - die er er der nsu iterranzö fisch, g l ieser i. R. umlin R 4. zu Hoden itler dem der 2 die- Ge »ü The ter Rest. iS 3l>8 ) Elbei äro- Mitfrude tat lies durch ein Gedicht, das niemand Gerin |«rer lei faßte", als Z. M. A. Mufäus, Profefi »r an Pagenlehranstalt in Weimar, Verfasser schen Romane „Grondison der Zweite" rnd „'s sjognomische Reilen". Er wurde späte: als einer der ersten 2ammler und ' lufzeick ner von Märchen und als Herausgeber de Märchen der Deutschen". Damals aber ihm noch knapp, und so schuf er sich einen Reken md für ei. verdienst als Verfasser von Gelegenhtiks- Festgedichten. „Er machte kein Hehl dar ius", i^gt Bode, „daß er heitere und Trauer-Gedichte einen Laubtaler das 2tück zu liefern Regelmäßig bediente er den Rüster dtr Stabt kirch«, der zu Neujahr «ine Liste der im le: ten Zcchre Geborenen und Gestorbenen und zugleich Glückwumch-Gedicht herumtrug, um sich geschenke einzusammeln. Den altbiblischen ton schlug er an. wenn der Zude Elkan bei grasten Festen der Landerherrschaft seine Mitfreude ugrd Ergebenheit ausdrücken wollte". <2. 3if3). Schließlich erfolgt ein Zeugnis dafür, damals die, Tätigkeit jüdiicher Rünltler u gewerbler in den interessierten Rreisen ein Neujahrs- Psalm r.idaß schon id Rur nung fand. Zn der Besprechung des Anteils ler bildenden Künste an dem reichen Weima: lagt Bade: „Auch die jüdische Meda er Le:cn illeu „Dunbury" Äusführunq im Berliner RjF. 'Nachdem turzlich zum-ersten Mal eine Vübnenuuffuhrung . stattgesunden und die „Züd i sche B u d n e Berlin" mit bestem Erfolge Molires „Eingebildeten Kranken", vor unserer Berliner O rtsgruppe Prenstauer Berg auf die Bretter gestellt batte awir habe» hierüber in Rr. 23. Seite 3 berichtet», fand nun die z tA t e Theaterveranitaltung innerhalb bei Setlfper RjF. statt: diesmal perhalf -die „Jüdische Bühn« Berlin" unter der rührigen Leitung oan Ernst Rolenbaum und Werner Hinzekmann. Oskar Wildes „Bunburn" in der deutschen Uebertragung von Franz Blei im übervollen Car» Leon vor den Ortsgruppen C da r l o t te n b u r g unb Zoo zu einer lehr lebendigen und gepflegte» Wiedergabe. Kam. Ernst R o s e n b a u in , »Raden» trußte als Spielleiter nicht nur das keineswegs einfach« Problem der engen und prioitioen Bührzenoerhältnikse zu lö'en, sondern auch die Rollen trjefks,ch:r zu besetzen und das Ensemble mit festem Griff rufammen.zubalten. E; gab ein« Gesamtleistung, die den Stil, den Ion, die Eigenart der .Wildeschen „trivialen Komödie" traf und alle Nuancen zum Erklingest brachte. Die zwei Pärchen': Klaus Brill, eine ausgezeichnete.Liebhaberfigur mit Wildefchem Plauderton, und Gerda Köppler, die durch die Ursprünglichkeit ihrer Begabung immer von neuem überzeuZt, d«7 r'ein-satiriiche Werner Hinzelmann und di« spielsichere; brillant aussehend« Elfried« Borodin gaben ein porzügstche; Luartett; Erna H-: Cohn i Lorenz» erwies sich wiederum al: merkenswertes humoristisches Charakle:r talent; bei Lotte Hirfchfeld war die , Rolle der Lad» Lracknell in ebenso gute, wie di« des Kanonicus bei Arthur Levii Neineren Partien bei Erich Wolfs und nemann. Nachdem im Beginn des 2. Aktes in das rechte Tempo gelangt war, ging likum nicht allein willig mit, sondern völlig gewonnen,^ so daß der Schluß de , in einen vollen Tieg der Truppe mit u * Vorhängen bei unermüdlichem Applaus Dresden Der Züdische Kulturbund Dr^: zum Abschluß seines Programms 1935 36, _ große Zahl bedeutender Musst, und Vortrc g: umfaßte, .ein Gastspiel de» Hamburger Ku: theaters. Zur Aufführung kamen in der Besetzung pon Molnar „Meine 2 ch w e i ch" von Lerr-Verneuil-Benatzky. Der or. folg veranlaßt« die hiesig« Kulturbundleit, Hamburger Kulturbundtheater für eine Nu gelmäßiger Theaterabend«, deren Durchfühl u: her in Dresden nicht möglich war, zu p«, ' der fa iriberü im. de» det der hy- ..«olks gmg Anerkin ein l efierun, s. »roßarti,e Händ rn und I ie inz (Tob" da' ia s 2p el s Pu Zeigte f ch Stück ^gezählt n ausklan,. hawo. goß« tm 9 t« -den b it das eine sahen:« turbun, lekannl, « r un E na, d< ih« r: ng bi, chlflrcht«:: I- ArnNlfuner KnlturdNnd. Wenn Mitte Konzert, da, nur ernste Musik bringt »' Itßk« der Kulturbundes Rhein-Main in ,,uni «in e dies«; sein« r stre- Z«»i gast. I rin» für samilie Abraham taucht im „Mertur" 1776 aus", und Bvd« ne.ink sie in ebceooad 4läh« ‘ zu Künstlern wie Grass und Eliodo«:, zu Kupferstechern und Radierern wie Mcil, Berger u. a. (2. 285». Der „Mcilur".' de, , früh schon die jüdische Kunsth^ndwecterf,^ ist Wielands Zeitschrift „Deutscher Merkur'. I Kam. L. ü.I HiiiHiniiiiiinniiiiwHHWHiiniiiiHuiiHHinmittintiliimniiiifn;::! , Es wird Sooimer ... dom aririui (lor/. Es wird Sommer! — Laß Ruh’ — höre still dem Zwitschern eines Vor hoffens tru-i-a. einer, süßer llnft. lin^ in blauer Luft sichoft tvas und für tcs Es wird tsommerl — Eaß Eise Lcwinnei k-Koni^-t üdi Lei, r eben Ruindi^OBdk l*r Der frühere italienisch^ Brrdehrbininiftei Ugo Ancona gestorben. »ZIA.» Rom, 21. Juni. Zm Alter von -3 ren ist in Rom Senator Ugl Ancona, »cr eil rend des Krieges italienischer Lerkehrsmin-ner gestorben, Senator Ancona, der einen arg alten jüdischen Familie aus F errara enlstannme. sich um den italienischen Staat bedeutende $4 bienfte erworben. Als Delegierter der i'.glienjlL Regierung nahm er an zah reichen inteinaiiouc'f Konferenzen teil. Botschaftsrat MiUstrin Mi! ins polnische Autzenministertnm berufea (ZTA.) Warschau, 22. Zirni. Zm Zuge ein! Revirements bei der polnischest Botschaft in Pc.I ist der erste Botschaftsrat und bevollmächtigte M nister Anatol M i l l st e i n, der Schwiegerlohn ron Rothschilds, von seinem Posten abderuscn wol den. Der Diplomat wird ein hohes Amt im tkuhc^ Ministerium in Warschau übernehmen. Gründungsstadl Frankfurt, ungemein starten siuch finbet, so verrät das die großen Erwartuugcil des Publikums. Sie wurden bei dem Spiel «"li zwei Klavieren des früheren Generalisisinus dc-f Berliner Kulturbundes Joseph Rosen Hot und des künftigen Leiters Hans Wilbcl» S t e i n b « r g keineswegs enttäuscht. Das Pt«'I gramm, in. der Hauptsache von Bach und Mozotll in Bearbeitungen Ferruccio Busonis beltritten, doll in durchweg trefflicher abgewogener Aussübrengl Kostbarkeiten wie die „Phantasie für eine Xrgc! s walze" oder ein wenig bekanntes reizendes Rondo I aus einem Klavierkonzert des Salzburger Mcillktf I (Conterto buettante.) Rach der Dchlußnummcr, » I ner wirkungsvollen, allerdings nicht tiefer gcbondcnl Suite Rachmaninoffs. war der Beifall so »ark, dojl die beiden Spieler noch di« Ouvertüre zur „ZstNirr's flöte", ebenfalls in der Transkription Busonis p| gaben. Vielleicht auch deshalb,: um wieder cimnaZ auf jenes — in unfern Kreis nur schwer aussid, bare — Werk hinzuweisen, dessen hohe Menschlm j keit gerade unser Empfinden so nah« berührt. g. s». Mnner.Mnhr.Tri»! Da» in fast allen «ulm ländern heimisch gewordene, im Jahr« 1933 von!»> nem Begründer aufgelöste Mayer-Mahr-Trio tw'I in neuer Zusammenschungwiederum vor die O«fsb> t lichkeik. Professor Mayer-Mahr sKlnMi i Wladirlav W a g ha l t«r (bi, 1933 erster äa| zertmeifter der Städtischen Opek, Berlins, Bl»!»! Leo R o r t a l <Violoncello). - Eaß' dich von de» warmen VEmdcn ,„,I lichten Tagen In das Ferienland des hoffens Jeder bunten Blume feine Jeder weiße Schmetterling in blauer Luft jedes junge Blatt an einet, alten K.mmet Ruft dir />,: Ilu bist bei (iott /„ <, Xur für I>ich schuf er die wum!, rsch/^ Welt, ] Hingebreitet unterm sonn’gen I imiimls/clt'I Jedes Wesen jauch/t deist Schöpfer dankt,! zu... dem I (i-r/eii Ruhl Lrganisierung der Juden in Abeijinieni Di« „Frankfurter Zeitung"! meldet au; Rom. d! unter dem Vorsitz des Ministers für dir liolmn und unter Beteiligung von Vertretern de: ihocl tischen Gemeinden Italiens in Rom eine 2,sJ stattgefunden Habe, in der die Lage der ir. kl sei nien geborenen oder eingewandecteii Juden desp-I chen wurde. Es sei beschlossen worden, .'atz q Vereinigung der israelitischeh Gemeinden .Ilulai Vertretungen nach Addis Abeba und T ucL» schicken und b«t jüdische Gemeinden begründe» lo:^ XHe Delegation soll auch die Aufgabe haben. - den nördlich vom Tana-Sce ansäjsigen Fa'.a'ch Beziehungen aufzunehmen, um dort für 2ee[to:f und Einrichtung von Schulen Sorge zu träger Streiflichter vom Przytik-Prozeb. Aus der Verhandlung vor dem Kreisgeiit in Radom wegen des Pogrocsts in Przylit li. dül „Schild" Rr. 24, Seite 1) sei heute folgend^ Vorgang wiedergegeben: ' iZTA.» Radom, 17. Juni, Zm weiteren' laus des Prozesses wegen de; Pogroms in Prznlil wandte sich der Vorsitzende, Richter Boblow-lir scharf gegen den Versuch der nationaidemokraii! schen Anwalt» Kowalski, durch eine .Frage d.» Gang der Verhandlungen in änijsemitische- Fnb«B wasier zu lenken. Kowalski, der Führer der nichll jüdischen Angeklagken. hatte an einen jüdilcbcff Zeugen die Frage gerichtet, ob es wahr lei. Mj der Talmud den Zuden erlaube, unter Eid ial'Üs auszusagen. Richter Bobkowski ließ die Fc-ieck nicht zu und erklärte, er istache keinen Unlcrä schied zwilchen Zuden und Polen. Es sei auch nicbl seine Sache, hier die Zudenfrage zu löiei od«! die Ikrsachen der gegenwärtigen wirtschaftlichen X«! pre'sion in Polen fesizustelle i. sondern auslchließliW auf Grund von Aussagen und Beweisen die Wai»! beit in Wem Prozeß zu finden.