Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 24 (12.6.1936)
- Date
- 1936-06-12
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tritt 2 — Hr. 24 HERAUSQI REICHS8UN0 JOOWC^ER FRONTSOLDAjTEN^E-V^ 12. 0»*i 1* WSC^ER FRO Mei Senkmöler überfallen Und mörderlich ge'chlagen. I«h lief h,^. acfchlaüen." up meinen Sohn zu retten. Da wurde auch ii cüblö Hui _Idie de; S t a a t; ah ® a 11j»,e ui,7c : linder er habe, antwortete Feldberg: Secks-- Xiuteif u'.'! tfnle! die alle in Pizntik wohn>n - t: >" >b ei unter den Juden ein-in t c r gr Li r>alleinen. Ach fel'.-st bade lew •v'e'ioü. übe; batte vt> em «netnebr ,',s -.dt. tn baue gewiß meinen So'»> "> dtr Leben' .;'.:br perl>ifa: Tev.nnbtjudiickie Berieidiger Xowalsls: ':.:-st>- Ae t/;rr>. .'!- et d> ' 7 '!er>! erivifAtc '«aroo- .. :7!ln;!u::. t ime auf .#: n-di-'ck« m '.".n;;. :ln;teu weifend . t i i - gewußt.' 'iß -'-e' ren > r i'c. '-«d. K:'.'.: aefeeUS&rf-' : «;u? tf mtc; Fe.d in*’« Sen Talmud Banke Per!i:-hs lei J- :ud ge :■ -J.’.. -ä. > # 4 Dum-Dum? ,--. r ran Du 'Truppen und t;r f!'-.rf> r ttal-tLich Dum.f'.e^naflen- : Preten -lern .'■ox tehm Borw>«rf 7:r. ll. ali^en :e 7ut r f Bl-;* r-r ap: r-r Raul, -. " v dcr - ,-ugali'cki-1 5>a«pt'!-:l»t 'Ui uii i uonsiabril die-'-; Crt«; r^riigV -:z Gc'chost-: berg-rfteüt Art Mv >»>ef».'i'.; V-« : ln V; :r -J iü :■ in I >-ch t.:-'.:; .. i e!it '.7 M .. --;ter Patrone. ,nb rnntc Teilm.rptc'.ae>ck>eß. darefktwedrr' eistc. -.a.ckte Bjzifpi.i-; oder e.tvr ge'ehiintca Mantel batte. -.Mter iturten an irrer Stelle Hoblmantelgefchofse mit ab.;.f.i t.r oder au?geböb';ter Spitze e;n.;t{übrt. Sie furchtbare Wirkung der Dum-Dum-M:m:tion :>.-!.-bt. detirt daß dafchwere Blei beim Auf. 'Neffen Leu Mantel fvtengt und so bedeutend sckiwe- .rete Wunden erzeugt, als dagewölmliche ^pitzinantligeichosr Die Perwendung von Dum Dun4. Munition i!t r.' .rutiprechend durch Beschluß de» Haager Xon:'i:.m; oom 13. Cttober 1337 völieN ,'echtliid verboten: trotzdem find aber Dum Du« «»'-e'fchmle flitdra, in allen Kriegen miudenen»' r - an-ell ge* :u?cr worden.» Das neuzeitliche Reiterregiment. Üllidl, :>!' '.'..ufe >ei 'Weltkriege-? wurde dib X..r,le«:e 'llufgaa,:'. geteilt, di:!>>r na» >I>re> Fr,e;-.'- ,!.d:.ug völlig neu waren, und dis z.-.m Teil eine ilmformalton und andere Bet traffnuu.; er'or'ertcn. Hier und da -st in Se^ er'teit Httegijabten bei beiden Parteien noch des .Ber>u«dtemuchi worden, KaypNerie in der für ije tnpriwen X.-i-'-pf-'d.'in. in der Attacke eii-zi,fetzen! ai e, r:e‘:r ämv.tj ertrie:- sich . töne!! am de,] •betfgtutgen , ne:- modernen Mriegrs nicht nicht »cul'i're.iwu«'!. Der gröf)t« Teil der Xaralleric wurde, wr Lchutzengrai en tnianteri'tiib verwendet, re:' .Heeg; wurde die Kavallerie in fa:t .-ibea Vuuiern neu organiiiert, ünt Bai neu. ze.ta.fte i! rregiirent bat ein völlig änderet (ve't.l't u. Bvrtaralleri.-regimcnt der ck-ortiiezil -eit. D v tr"f -l fchotl in «einem Umfang zu"'. VIu '■1?eu- Bai feidmarfchmaizige Reilerregi ••. r: i :f allein eine Mamckitiefe von «wa v Kilo " eiern im >ür.'.eniali zu etwa 1.. Kilometern voll' fern mm.k A.bnlich wie bei der Infanterie bad b.:« au I' i e der Haaaae'rie ein ans von 4icgi i e-4i cr.:u. iid;I. der bei den meiiten wichtigen >'..eren grobe Aebnlichteil aufweikt. Lte Aabl der, eige.i!!:ch>": -ieiter'chwadronen ist von 5 au' 4! .e'unle'. zu denen jedoch noch ein' fchwere Mafchi'ie-i-'.etr'rr'chwad.ron tritt. Aber auch'die Xampf traft der '.tleiter'chtvadron i>l. dadurch - bedeutend eefi eg n. >.-.iz sie mit leichten Makchinengewedre» '... :gerü>t«t nt ,>u«n Teil tritt Lunn noch a! •2-l>a gk-ron eis e P..tzetabwebr Ge'chüyfchvadrtu :bi auch Reiterregimenter, die außer v-er cheiterfchwadronen nur noch eine ä., die „fchwere 27 wadron" baden, in d'> n -'7 ,'chrn;u!am'".enge'a-zt -ind. A 77 Reiterreg; "ent oe^ügt über einer Rach tarnte-'- euch über ,euren Pioni.izug. irr ruiiub.u Kavallerie ftet.m noch ein; teilende Patterie. i*nt 7.63 an Kanonen iclio verbollniimeiPg «Älteren Kalibern», ein »fbeger atirebr>ug u- ‘ ein >',ar..bwebrzug hinzu. Die norntaie R,-ter'chwadron g.iedcrt «:ch in vt<-i Zuge tu je drei ivruppcr.. Die (ünfppcn uaöcn wieder je drei Abmar'che zu je Pier. Mann, und zwar, 'wei Reiter- und einen I.M.V.-Abmarfch f Der Dchwadronrchef Lat -einen Dchwadronstrupp. der Zugtubter d.'n .jugtrupp zur bewnderen Per Wendung. Zn üeiterreich bat min jeder. Dchwadron .ihren Telegraphentrupp beigegeben. Auf rerichiedme Art Kat man die ,trage der Angliederung anderer der Aufklärung dienender Perbande an die Kapallerie gMb't. Hierbei handelt e; «ich Humei«! um mptari'iettc-Formationen, wie - Pan;erwagenableiiu"eden und Kiaftradschützenbataillone. In den meiiten Heeren wurden diese Formationen den ziaoallerieb^igaden oder den Kaoalleriediviiionen unterstellt, m einigen hat man sie jedoch unnrittelbar in den Perband des Regiments" bineingenommen. Dchon seit längerer Zeit sind in Rußland Teile der Ftiegerabwehrschwadronen motorisiert. Roch weiter geht man in Dancmort und neuerdings in Italien. Die dönifchen Kaoalletietegimenter (es gibt ihrer allerdings nur noch zwei, Haien Reiterschwadronen, Radfahr-und Kraftradichwa^rvr.eu, eine Maschiaengewehrabteilung und eine Panzerwagenkompagnie. Die dtampikraft dieses -Regiments ist umso größer, als alle feine Linheilen besonders stark mit automatischen Waffew i’inv,u vr: i ^er;0«]C'’ aUt ei>rr c :**.c riiiitci I11U4. der Ein DenKmtü spi< Feld Einer Bloch. Paris (I.T.A.f. Der Bürg rmeister von Dyon. Ldouard Herrioit. bat einen ts: 'atz zut Aufstellung eines'Denkmals ji.ür den F-eId abdiner Bloch zur Perfüaung j gesollt. Das «>or kurzem mit der inoldenen Medchlix ausgezeichn «te Werk der Bilddauerin (stermaine Durn-De«ri elles stellt eine de kannte. Dzene dir franzöiiicheti «kriegsqeschichle dar: tstrosztabbiner Pjoch. der als '( reiwilliger ins Heer eingetreten war^ halte sich ei (es Abends in die Jone zwjichen! den beidirseit gen Dchutzengräben gewagt,, um Pelrwundeten' Hils ( zu leisten. Liner von dielen, der l ihn für einen katholischen Priester hielt, bat ihn.!ibm das Kruz sie zu reichen. Der Rabbiner.brachte von 'einer v rlastenen Farm ein Xreuj. Die Bifdhauerin hak >en Augenblick fest, gehalten, in dim, der. Rabbi ier dem sterbenden chii«I!ick,en Doloaten das Xre >z und damit den letzten Trost refcht. . ' « — Und für Hyam Solomon. ,ITA.» Washington. 8. Juni. Der amerikanische Xoft-gretz hat aus Antrag der Adgeordneien L'uit M. Gillette einstimmig beschlossen, den Inn« n minjter aufjuforSern, daß er in der Bund, s- Hauiptstadt Washington emen Platz für die l r r'ichmng eines Denkmals für H h a m calorai n zur j Perfügung stelle. Dielet hatte seinerzeit «ie Piitlel für den amerikanischen Unabhängi > k eilt s krieg zur i>erfügung gestellt. In 6 :m Beschluß des amerikanischen Xongresses heißt daß j bar Denkmal für -alomon „in Anerkennu tg der von ihm der Regierung der Bereinigt rn Stahlen in der schwierigen Zeit der ameriianisä e» Revolution gelei'telen hervorragenden patriotifck en Dienste" aufgeslelll werden soll. Der Berdand lei pol« ischen Juden in Amerika hat ein Manif tii veri ffentlicht. in dem der Beschluß des Xongrei cs als Krönung der Bemühungen des Berdandes 1 e grü||t wird, die l'eiitungen Salomons dem ameri! .1 nisä en Polk zu-vergegenwärtigen. . —^- . >' . ■ ' ausgerüstet «ind In Italien ist soeben die Rewrg«inilation vo^ elf Kaoallxn tegimenletn beendet worden. Sie bestehen aus zw:r Halbregwnentern, deren erstes z»M Säbelschwadi onen, deren zweites eine Säbclschwadron und ein: Maschinengewehr -cklwadron hat. Jede Döbelschwe dron hat 12 l. M.G.. die Mafchmengchvehrschwadron 9 s.M.E. Jedem Regiment ist außerdem eine k impfwagenschwadron mit 15 leichten fTanls unferftrt t.; Die Houptwäften des Rei ers sind ift allen Armeen der Säbel, der. Kor ibiner, die Pistole, die Handgranate und das leich le Maschinengewehr, während die vstnze nur noch Jn einigen Vanbern zu finden ist Auch die vefschiedenen Art:n der Kavallerieregimenter «ind! in den meist n Ländern oer fchwunden. In Deutkchland gib es bekanntlich de teils feit 131', > nur tuxb Rei erregimenter, beten Slbwadronen (üuch die- Beze hnung „Lskadron" ist aus dem-Dienftzzebrauch ve fchwunden> lediglick« die Trad'tio^ Der alten' Re« imenter fortführen. ' ' ' - I . H I Palästina. Die Ber«chle über, den Aufr ihr' und Streik in Pal'stina fulleni'weiter fast t «glich die Spalten der gemmten Psteffe.. Die uns porliegenden Meldungen« kaffen seit-üem letzten .Wochenende eine erneute Berfchärfung erkennen, die von einem ' X I e i n -t r i e g Su . sprechen« nö igt. Ein S|ermittlungsoerfuck des Emir Addallih von Toansjor danien zwilchen der Mandatsr «gierung und dem Obersten Arabischen Rat ist,'an dessen Hartnäckig keil .gescheite«-, dielez dal vlelm hr jetzt seine Förderungen-, über die Sperrung weiterer jüdischer Einwanderung hinaus, auf Aus djirgerung her feil . 191b eiugewanperten -Juden ge leige«. Resten Der Unsicherheit «mii glken ihren jolgeerscheinungen), in die das Leben des ganzen kandes verletzt ist. [affen manche Berichte aber a tch die pojilifchen Ausstrahlungen erkennen, 'die v« : Palästina!in den ganzen islamitifchen Drient hi einreichen. Jedenfalls befestigt ' iich der Eindru k, daß über die akute Aufstands- und, Ausstand-bewegrmg hinaus das «n e f a m t p,t o b I e m .P a I ä st i n a < utid damit auch dax mst dem gelam jüdischen Schickfal . oerslochlene jüdische Rationalhei n) aufge|ro llt ist. 'Es drängt zur Lölung und wird, auch wei-n endlich dem BIuLoergiehen und »er Morddüennerei ein Enhe , gefetzt i und die äußer, Ruhe wieverhergestellt iein. wftd',' anfcheinend nicht ^ur Ruhe kommen, ehe dftfe Löfung von den be«timinendei>' politischen Faktoren gesunden. i t. Der bisherige Zustand enthielt tiefe Lösung ol fenbar nicht. Das durfte auch - der Eindruck, in tvnf fein, wo «ich die M a n der k s k o m m i s s i o n des, BSIkervundes mit dem Palästina-Bericht für 1935 - befchaftigt. Welche Rolle aber werden die oölkerkechtlich begründeten natioinal-jüdischen'Anlp-üche in Pcilästiiia bei der unvermeidlichen r e a l p 11 i't i f ch e st Bereinigu>,g im £ rient fpiilen —? Jedenfalls bat der neue englilck e Kolonialchinister D tmsby-Gore vor dem Unterhau e erklärt, er vertraue darauf, daß auf Grund I er Empfehlungen der Xöniglichen Xommiffion, die sofort nach Her. «teüuug der Crbnu.tg in, Palästin i <rnannt (Derben wird, Mittel gefunden werden, um im Rsahmen des Mandates , einen dauörhafle:en Friedest und Zufriedenheit imter den .Völker r -Palästinps zu schaffen. i' ' Ein ehrwürdiges Jtnbmal : milkeleuropaischen 3u «rntnms. «ITA » Prag, 7.. Juni. De . Borstehet der A l r - R e u- - Synagoge, Prof: flör Dr. Lieben, hat mit Rücksicht darauf, daß d evielen großen Neubauten in. der Prager Altfta it eine Senkung des Straßenrandes befürchten Ii -ßen, eine bautechnffche Xontrolle der „Alt-Reu Schul", d^s be- . rühmten ' jüdischen Wahrzeichen 4 ilt-Prags. vornehmen Zaffen. Die Fachleute kämet hierbei zu der Anficht, daß dieses fiebenhunder tjähirige Bauwerk noch ein- bis zweitaui, «id Jahre durchhalten kann. Bei dieser Gelegenhe t ließ die Kultusgemeindeim Innern der Syna «oge oersrhsedene Erneuerungen - vornehmen. Svi >ird die -alte Fahne repariert, die Xaiser Feidinand Ils. im Jahre 1648 den Juden, Prags in Anerkennung , ihrer heldenhaften Verteidigur g der Stadt gefchentt hat: das Gefchenk, mußte allerdings 1716 von Xailer Karl. IV. anläßlich b* Geburt [feines Sohnes »Leopold erneuert werden, j 1791 trug! man die Fahne zum ersten und einzigen Mal aust der Synagoge, um sie -im Xrönungreug Kaiser j Leopold II. mitzusübren.' Die Fahne mußte von ze!>» Mo,n«m gehalten werden. Außerdem werden [die.43 Tora-Borhange au» gebclsert, die aus der: Zeit des Rabbi Löw. Rab»i Spi a und Rabbi Lstndau stammen: einer wur >e von dem ersten jüdischen Adeligen in Deutschla« d Bafseoi von Trtuenberg, ein anderer o^n der Familie Xatz-Pijpper gestiftet. Auch die >chw[:ren bandgettiebeyen «ilbernen Torarollentrggbt sollon von einem hervorragenden Spezialisten f r Änt auitätenrestaurierung bergerichtel werden. ’t r; Aus der Frontsoldatenbewegung des Auslandes Litauische Regiert ug bcrnZ jüdischen FronkKä'mpser ins P.i'i.imkn,, Kann«» sI.T.A.s. Die Nie „iich. den bekannten jüdi'chen Publstillen 1 Eheftedakteur der „Jüdischen Stimm und den Bertreler der X r i e g s t e i I n e h in e r . G o I d b Xandidatrnliste für die Reu oahl Parlaments ausgenommen. Die W. jüdi'chen Bertreler erscheint ge« ckwrt. R.id«nii» : 'iou-.j - «': jüdischen Ein Museum nach einem Kriegsfreiwilligen benannt. Pari» (I.T.A.). Das Ministerien, iur lihei Künste bat beschlossen, die ihnf hinter!-: ' «-j-i lammlung des im oergangenest Jahre riritoibri jüdi'chen Philanthropen Moses de Ep"!. Werl auf etwa 109 Millionen Fjun. wird, in einem neuen Mule« in auiz:7 dieses nach dem einzigen Soh« Ulce: dos. dem Grafen Rilsim de Lama 7nennen. der als k r i e g s f r e ' w i 11 - gerleutnant im Jahre 1)17 ge - Bel ifi«W «las.l VJ r if I«( . i - n Die »ic»i<tdeiae »edeaiUcye Mit« llel-m-cd-iimniu», , HrfcUfthaft <nr ^erberung der 2ÜiNe»I0»>i>r rer!■> tune (and unter der t’eituna ibrcetocrfinrnt, i Tr. Eugen itt«11 «p o <p . fiatt. Au» dem . fuiteten Deriedi gina dervor. daß die Zavl d ,'i-ti a»n> i», vorigen taM n«l(>l »nisteke»»,! -.. Die ^rage. vddre .«(«ermgnig Z»dg«cglnerN-rf (olle, nuirfe in einer von Drodsior eingeleiieie» ,-tI»»«org<De erörlert und (üdiisiliven Enljlbiug. E» «ourde gUerding» «->!. «gewiiinung weirerer neuer Mrglirder em>- «ur die ersoigrria'e ikortsenung dies« drdeii «- die Vedrulnng der müigllrdrr-Wkrdratrie!- desondere von dein Porsinenden und dem s-errn t g u i u » . pgwdriietiieN dingeioieie:- > -o«e> Kurwandening und CtnuU auslüniiischer Vruniisiu Dsie Möglichkeiten de; Barktansfers haben sich oon Zeit zu Zeit imstner mehr eingeschränkt. Se ein,- er Zeit ist auch der Transfer nach Italicji ge'p irrt. Der Berkaut von» Auswanderer-Sperrmazk brin,t dem Auswanderer 'iiikmer größere Berlust Es Irilt damit immer ««Per der Gedanke an ab sich nicht durch den stßMjjjtb oon ausländische Gründstücken ein: PUmogenstransfer crmöelicheu läßt, bei welchem der Auswanderer nick l oder nicht in der gleichen Höhe wie durch de, Berliut von zuruckgelasleuen Sperrmarl-Guthabe, Berl rste erleidet. Durch den Auswanderungs-Rund erlas »vom 2. 1. 1936 ist der Möglichkeit diese: Art te; Bermdgensttantfers durch Erwerb au; ländiicher Grundstücke-leine wohlwollende Behänd lung II A juteil geworden Zift. 9». «Bgl. Runderlaß l, 1936 Ticler Runderlaß deutet selbst zwei Möglich keilen de; Erwerb; astslanbischer Grundstücke an näml ch den T a u.s ch «ine; einem zukünftigen Au; wand «er gehörigen inländischen G tundstücks Mil dem einem künftigen Einwanderer gehörigen aus landi chen Grundstück, i Ferner .den Kauf eineeinen Inländer gehörigen ausländjfcheii Grund stücks durch einen zulünftigen Auswanderer. 1. Der Tausch eiste; inländiichen mit einen auslöndifchen Grundstück ist an sich gcnehmigung; frei. Lin echter Taufch liegt aber nur vor, wen« eine ck>e«echnung von- Kapitalforderungen nich' stattfindet. Diese gfundfästliche Genehmigung; freiheit gilt aber nur für ' den Fall, daß da tdische Grundstücki nicht mit Hypotheten de auslä lastet wird. ist. wa; in Wjrklickileit selten vorkommei Füt den Regekfall, wo das ausländisch« J ” •'«nii<iaii) u’i» üus> uu9iuHüi|u;i Grundstück mit Hypotheten belastet ist. ist die Ge nehmihung der Deoifenstelle nachzulmhen, und si soll nach diesem Runderlaß erteilt werden, falldamit! le ne be'onberen devi'enwirtschastlichcn Rach teile sterbunden sind. ,2. flnter denselben Umständen ist auch der Kaus eines - ausländischen Grundstücks, das einem In ländep gehört, durch einen zykünftigen Auswan derer ' genehmigungssrei, wenn die Zahlung i, Reichsmark erfolgt, jedoch genehmigungspflichtig wenn hiermit wie im Regelfälle die Uebernahme von Hypotheken verbunden ist. Rust ist durch 8' B der 3. Durchführungsverordnung ,um Deoilengefetz vom I. 12. 1935 iauch kem Auswanderer die Berfügungsberechtigung über einen großen Xrei; von solchen Vermögenswerten entzogen, die der Auswanderer bereits vor der Auswanderung im Auslande gehabt hat. Zu diesen Vermögenswerten gehören aber nicht ausläntzischc Grundstücke, so daß der Auswanderer nach der Auswanderung über die vor der Auswanderung erworbenen auslandilchen Grundstücke verfügen kann, ohne hierzu die Genehmigung der Devisenstelle einzuholen, wie das sanft bei der Verfügung über andere Vermögenswerte notwendig ist,' die bet Auswanderer vor der Auswanderung bereits Im Ausland gehabt hat. - Bis zur Ausstrandecung hat jedoch derjenige, der ein ausländisches Grundstück erworben hat, die' Erundftückserträgnisse laufend der Reichsbank zu melden und anzubieten. Soweit die Deoisenrechtslage. , Diese Grundstückstransaltionen lünnen oon Personen oorgenommen werden, ohne daß diese die Absicht zur sofortigen Ausioanderung haben. Aber auch wenn die Absicht der sofortigen Auswanderung nicht oorliegt, wird derjenige, der eine terartige Transallion vornimmt, damit rechnen müssen daß das Finanzamt, gemäß § 7 des Gesetzes über die Reichsfluchtsteuer vom 18. 5. 1034 Reichs-Ges. Bl. I S. 392, zur Sicherung einer zukünftig entstehenden Reichsfluchtsteuer eine Siiherheitsleistung verlangt. Demi das Finanzamt wird sich »«meist auf den Standpuntt stellen, daß der beabsichtigte Erwerb eines ausländischen Grundstücks im Kauf- oder im Tauschwege die Vorbe- HLA(IBER»W)iSCHE reitung einer zukünftigen Ausw« nderung ,'ft. v-lh dem Finanzamt das Recht gib, eine S-..'- rbc-ij leiftung für die zukünftige Richsfluckil-: -..-r fordern. Derjenige also, der ein au . Joe Grundstück erwirbt, in der Absi ht, die Au ij, rung nicht sofort durch,ufühten, wird Ire: der Uebernahme des ausländisck en Grundfiuk« fort die von dem Finanzamt zu leistend;'2'Vit» für die Reichssiuchtsteuer in ’üedimmg « haben. Bor dein Erwerb eines au-ländilche» iüuuiü stück; wird auch zu prüfen seit, ob ein -T oppeß besteuerungrvertrag zwifchen den Deutfch.n Aus und tem betreffenden Staate lesteht, i» elch.-ü da; ousländifche Grundstück gele-zen ist, und welLei Inhalt dieser Vertrag hat. Wenn nämlich H betreffende Erwerber noch nicht die Abstchl deck sofort auszuwanbetn, so muß e« bei Fehl..: eintl Doppelbesteuerungsvertrages damit redin.m, des er mit den Erträgnissen de; ausländischen - stück; sowohl vom deutschen, als auch p.:« M Steuerfislus des fremden Staate; ' zur Steu berangezogen wird. * [ Bietet schon die rechtliche S[cile de;' Etweile ausländischer Grundstücke 3>eranl,issung zu ganz tei souterer sorgfältiger Prüfung, l-> ist die« ch.-i b;l wirtichaftlichen Seite noch im oei stärltem M iß d l Fall. Hieraus ist bereits in ein ni Attilel?> bei Frankfurter Zeitung vom 26. 4. 1936 hinge] wiesen worden, soweit es sich um Erwerb oe-z Grundstücken in den Bereinigten Staaten bande: Dieft Schwierigkeiten bestehen aber allgem i--.. Was zunächst die Preisbemessung beim Eroei] des ausländische» «biundstücks!«etrifft, so pfie;j der künftige Einwanderer oder der Inländer, de] Eigentümer eine; ausländischen E-rundstück; ist. de] Preis oder die Bewe«ung fü: das in!a»di>ä] Grundstück nur mit einem mef r oder penig ] großen Zuschlag zu dem Speijrm.ailkurle zu de] messen. Wenn auch somit der dem Einwandrte] entstehende Berlust kleiner ist «I; beim Sperr] marlrerkaus, so wird der Auswaiiderer doch haut; ten,, Sperrmarfuetlauf dem E«»erb eines ländischen Grundstücks, dessen Bi rwertung-mögllid] keiften nicht eindeutig feftftehen, «orzuziehen baber] Ein weiteres Problem bildet die Hnpolbeker] delastung des ausländischen Grunl-stücks. So pflege] .z. B. die Schweizer Grundstüi'e in Höbe de] 12- bis löfachen Miete mit Hypilheken vor!>elah-r zu sein. Der Auswanderer würde plfo beim Erwerb eines ausländischen Grundstücks fafort eine auhriordentlich hohe Schuidenlast auf sich nehme«,.. 'Wenn er schon hierzu entschlossen ist. so musler! wenigstens die Hypothekenoerhältpisse de; Giundstücks stabil sein, d .h. die H»potheken inufTe-J aus lange Zeit festltehen und der Erwetbit den nicht der Gefahr ausgesetzt sein,! daß sofort odet[ in kurzer Zeit eine Hypothek gekündigt wird. Tie! Ablösung einer gekündigten Hypothek wird dras zukünftigen Auswanderer mangels synstjaer ao^I ländischer Vermögenswerte nicht möglich sein. »«&' auch die Beschaffung einer Ersatzhppothek wirb dem Auswanderer, der vielleicht noch leinen festen Wob»- sitz in dem betreffenden Land« hat, besondere Schwierigkeiten bereiten. Abgesehen hiervon müsie» natürlich der Bauzustand und hie Verwertung^ aussichten de; zu erwerbenden ausländischen Grundstücks genau an Ort und Stelle] geprüft weide» Deshalb ist besondere Vorsicht bei Ueberlee-Projekten erforderlich, weil hier die iMöglichkeit euer eigenen Prüfung an Ort und Stelle zumeist forlfällt und die Prüfung durch dritte noch so 1»' oerlässige Personen häufig wichtige Fragen oste» läßt. 7 Zusammenfassend ist zu sagen, daß der Etaeck ausländischer Grundstücke derarligje «chwierigleile« nach allen Richtungen hin bietet, Idaß er ganz de sondere Aufmerksamkeit und Prüfung erfordert. Dr. jur. i Heinz Cohn IN ALLEN FO WnSCHEFAI RE RIK NjbEN WÄSCHE-GESCHÄFTEN RP*A KLAUBER/MÖNCHEN HLJUÜlMvIsci