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Der Schild · 1936-05-29 · 22 (29.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
22 (29.5.1936)
Date
1936-05-29
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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fette S - *r. SS SchUL HERAUSokeERt REICHSBUND JOOISCHER FRONTSOLDATEN E.V. Zur Hygiene des Sportlers Hygiene ist die Lehre von dem,'was für uns gesutjd bzw. schädlich ist; sie beschäftigt sich in der Hauptsache mit Einflüssen, die von außen auf unseren Körper eiRwirken. 1." Warum ist .die Reinheit der umgehenden Luft für den Sportler besonders >1 teiltig? Weil er bei seinen Ufcbungen tiefer zu atmen gezwungen ist, als in» gewöhnlichen Leben. Also Sportübungen möglichst nür in frischer, reiner, staubfreier Luft! (staubfreieste Luft beim. Wassersport, aber nicht beim Kasjenrudern!)/ Leibesübungen in geschlossenen Räumen (Hallentraining, Hallenkampfspiele, Hallensportfeste) sind also möglich« einzuschränken! ■ 2 $onne. Der günstige Einflulh der Sonnenbestrahlung auf unseren Körper ist allgemein-bekannt. Aber l.Vbertreibung schädigt nicht nur die Haut (Sonnenbrand i. sondiere bewirkt auch krankhafte Allgemeinerscheinungen: Durch allgemeine Er^chlaätung und trmiidung entsteht Leistungsminderung,. durch Erhöhung der Körpertemperatur entstehe . l.’nbehagen und Kopftchmer/en •ais-r. riicnf.!- Lcistungsmiitderung Der Lutt/ug. der bei jlien Bewegungen, c-1 wahrend "der l e'tuugen, den Kiirn-r trifft, mildert di- Ein-.*. kung der SonnenbestrahlWe. aber der ruhende Körper ist dieser Wirkung schränkt gesetzt Dp her Zoll m. der l.’erting— oder die Sonn*- legen, Platz aufsuchen 1 Die A b k u h I u n-g an die umgehende Luft als Aniatt zu Lrkaittin-: Uittk.i- : ofpause erteil! u. . sich nicht cl-.jttu Erkranhur-ö. r. >ollte, der ’s; ( (Nacktkultur’: iung der rinn Sie wirkt im' g enden Körp*.-. Muskeilt Drr . eltrrc.’.tvr durch Warmcaligabe wird im allgemeinen - ,:.id rheumatischen \ ii dieser Für. hi 5der -i:.r. . - .Ii,e Ahbartu:;-- befreit sein. Aber die Abkuiiscit.idi./t. ihn m anderer Weise nt •. uiPT der Haut Tc.b ein. r.-mlieii auf die verlier-. ■ unter dem Einflufi der Abi vmg ihre i «t und damit ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit. \uBerden. neigen infolge der vprmfjderten Elastizität die den Muskelbauchbildenden Muskelfasern zu Zerreißungen, und es kommt bei gewissen Hebungen zu den für tlen [Sportler verhängnisvollen Muskelfaserrissen., Die H lutabkühlung trifft in der Hauptsache die ungedeckten Körperteile, also Arme und Beine sicht nur durch starke Wärmeabgabe an die kalte Luft, also in der kälteren Jahres reit, soiuern auch durch die Verdunstung . g öfierer Schwpißmcngen in der wärmeren J ihreszeit kann die schädigende Hautabkühlünj eintret m Der gegebene Schutz dagegen st die Bedeckung der nackten Körperteile in j e d e r R ihepaust, also der Trainingsanzug, < er nicht nur die Hant vor Abkühlung schü zt, sondern einen erheblichen Teil des Schw ißes auf laugt. 4 Die Beseitigung c es Schweiße» ist ein wichtiges Kapitel dei S|*örthv;;iene, sie gehört zur Hautpflege. t)i< Haut ir teressiiert den Sportler hauptsächlich als Sei utzorgan und als sebu eißabsondern ies Organ. Der Schweiß enthält in. seiner Flü$sigk< it Salize, f.ftartige Substanzen und >on der 3berhaut abjgeloste Teilchen, die Epe dermisscl üprvhen Wenn hei vermehrter Schw ißbildung, also im Spiortbetricb, der gesamte auf der- Haut be- ' kindliche Schw riß verdunste , so bilde t er eine Kruste, die zusammen mit d :r unausb eiblichen Staubveruiischung nicht n ir unschön und schmutzig .wirkt, sondert vor allem die Schweißporen verstopft. Didurch wird aber nicht nur die notwendige S hueißabs anderuftig beeinträchtigt, sondern die Kruste veranlaßt durch die Zersetzung ihre organischen Bestandteile (kenntlich durch üblen peruch!) einen Reüzustanü der H; ut. Dadurch entstehen Schrunden und Ris e, welch« EirlRßpf»rten für Krankheitserr ger (Eit^runxen), besonders au den fuißen, b Iden. Uebprmäßige Schw eißansammlung . wird durch die Bek(eidupgsstoffe (Sporthemd, Ti ainingsan^ug) zürn Tril aufgesaugt,! Regelmäßige. Reinigung dieser Stoffe 'ist w egen der Zersetzung des jehweißes in Hirten i/fi? _ Sie* arte Kai/era/ce KS’t' Wilhelm saue MJ ,-r Au;t Prellt a Eleganter Putz- Unterricht -jn.1. Jie Kacfcauv ..?uog "•iund Abeudkuo*o Dora Werihaaer-llbllg f-*utr;!.ügfimn*tsteno < Betlla Charlbg. 3, Grolmnnstr 41j1,8^6» J&d ». kehr 11 Mb« Scballptatt„ BucfthMdlan| H.Lcwla Bta.. Gmudlcrttr. M. WAUa4 43M ,0er Weine PUototadeu“ It» SW 19 Jerusalemer Strafe« 3# A 4 M E R K L R 74 »3 empfiehlt •ich sie Bezuasquelle f($r photobedarf Sorgfiftlcete Ausführung »ll»r Ämeteure'pA'ten im eigene* l »txyter ium Leica Rallaitlax fcWH»a Centn» nie. •Ile fo(o»trk«Bartlk«l F 0T0 ARBEITEN flJ WOLFFALEONHAROT Gegr I%6 .. H 6 2944 \ Tlraertdorf. Berliner Straft« 129 OmlaganhaitakAulm Uid UeUA&n ui+seiefür tiethfetne Qualität. Waffeln v 10 FH an Hai b gefror ene - Portion 25 Pf. Lieferungen > alten. .—m ■■■' — SENTA REIBACH Berlin Nene Antbacher Strasse 9 Telefon: B 5. 7621 Ehrenfeld’s Photo-^iMM Spezialist fOr Lß|i-9 Unrat bind natürlich notwendig. Zum Aufsaugen des Fußschweißes ist der lederne Schuh oder Stiefel nicht geeignet. Also Socken, die gut aufsaugen und leicht gereinigt werden können, im Trainingsschuh an ziehen! Zur Entfernung des auf der Haut angetrockneten Schweißes genügt nicht das übliche kalte Abbrausen. Die zur Entfernung notwendige Verwandlung der Krustenbestandteile in einen löslichen Zustand ist nur durch Verseifung möglich, bloch besser als kalte; Wasser und Seife wird die Löslichkeit mit warmem Wasser und Seife erreicht. Daraus folgt, daß der Sportler nach dem Training oder Wettkampf sich nicht mit dem zwar erfrischenden kalte»! Abbrausen begnügen soll, sondern sicht mit warmem Wasser abseilen oder zu Hause, wenn möglich, rin warmes Vollbad nehmen soll.! 5. Solides Lehen und ausreichender Schlaf sind Vorbedingungen für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des aktivev Sportlers. Also in der Trainingszeit zeitig schlafen gehen, nicht „bummeln“! Die ..Be; grüßungsabende“ vof größeren sportlichen Veranstaltungen ($tädtewettkämpfen u. dgl.) mit dem ausgedehnten Äucfnthalt in verräucherten Räumen dürften nur unter Ausschluß der Aktiven stattfinden. Nachmittagsschlaf ist für den jungen Sport- - >er überflüssig. Aber eine gewisse Ruhezeit braucht der Organismus zur Verdauung- Also kein Training unmittelbar nach der Hauptmahlzeit! Sportarzt Kam. Dr. Fridberg jüdische Sport-Sanitäter! Die Frqge der Ersten Hilfe bei Sportunfällen ist bei den meisten jüdischen Sportvereinen noch heute ungelöst. Der TSV. Schild Frankfurt kann sich, rühmen, als erster und einziger jüdischer Verein* im Reiche einen vorbildlichen Beitrag zur Lösung dieser brennenden Frajge geliefert zu haben Seit zwei Jahren besitzt er nämlich eigene Sanitätsabteilung^ ärztlich ausgebildeten und geprüften Sa! tätern, die bei allen sportlichen Vt staltungen den Sanitätsdienst versieht! Die Sanitätsabteilung des TSV Schi] wird immer weiter ausgebaut, ständi ■werden neue Sanitäter in der Hilfe ausgebildet, und der l’rufuip-saj Schluß eines solchen Lehrga.ies," <4 jetzjt zu Ende ging, ließ ups eirjen vo züglichen Eindruck von dicjscr Arbeit j Dienste des Gemeinwohls gev.men. |l Rolhsdiüd’schen Hospital fjtml ijie pr f u fi g der Anfänger, die mit Erfol an dem unter Leitung des Abteilung arztes Dr. Paul Bendix I abgchaltend Kursus teilgenommen hatten, statt. f)| Prüfungskommission gehörten „ a. dj Landessportarzt Prof. Dr. w. \ . Sit Dr., Kurt Frankel als 1. .Allteilung arzt, der Kursleiter *Dr. Bendix urt der 1. Obmann der Abteilung Han Weil an. - I Die Prüfung, stellte in die A-pirantd recht große AnsprücheiThorctischil Wissen über anatomische Und phvsio gische Fragen und übtjr dje Erste wmjde verlangt. Dann kam die piaktis Seit^': künstliche Atmuhg wurde vorgd führt, Verletzte mußten auf Armen trani porjiert werden, Wund- und S.hienvJ verbände wurden kunstgerecht angeleg und zum Schluß hatte eine .Tiaei-rrot« den Transport eines Verletzten mit dJ Tragbahre 'über Hindernisse und stt.J Abhänge hinweg zu demonstrieren Für Krai kenversi HANS PEl: Hzlansc a, Efaanz , Per »pretiMt.: I FaifiHie« lartfa von Ar ztrocl nunfl 1O0 Azznalvi i lOO « ranaa« »aua bfa Frota A» zivrabl B«at. u A! -chl «uch -- erdigen Versidicr. Vertreterbctacfa ko*trelos POKVCCN c BCDAPP Erich joruitajl BERUN-L'.tlHTFPFFLDP hinsenbuhsoa-m 1-t Zur Sportaufnahme gehören: alna goalunata Kimtra aln schnailar Film und alna facnlicha Baratungl 6ymn|aatik, Rojsmetik | lassagi, Berufsausbilduni {PphiftmterStr 439 Tos Dipl.- nod Untt tbrerlo mit IdtU berechtigt IIUUM Strafe, t. Fritz Heilgehilf sve» V« P M OXO A PPA RATC GROSSE AUSWAHL in Gel. Leicas, , liolleiflex Kleinkameras PH OTO-SCHIESING ER QWj] \OfS Gr. Frankfurt*r eStr. 77, E9 J5C3\ Prismtngläfer —— ft dtaauexameo itigsog L Rcfer.!. »Briin W15, •he 4. Ihodipt., -Wie St|*tl. gai Bankgeschäft GEBRÜDER MARX München, Ritter von Epp-Platz 9 .IhrFriseur'Al»,» Augsburger Str, UUf an der Ansbacher Str. Moderne Fotos Im Atelier u. Ihrem Heim Apperate. Püree, Eotw , Kopien. Preiswert Soaotagsl b Jacobftoii vorm. 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