Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 22 (29.5.1936)
- Date
- 1936-05-29
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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V »• «sf, II €(rf( 6 911. 22 HERAUSOE &*> REICHEBUND jODWCHER FRONTSOLDATEN E.V. DerSchilü Turnen — vielseitigste Leibesübung T i; r r. . ist die vielseitigste;U I r r I i-ibfiiliungen!' Dieser. Satz, , <», v;ii>len -i.-lier mit Kopfsc^üqteln gelesen, irifil allerdings uicht auf das apsschließli'he t iVr it r rneu /u, sondern bezieht isich aul den , Betrieb in einem gut gelpitetcn Turnvr'rn,!i. > Jalin, der das , T u r n t n1- (der Name ' -: : mt ja v.-n ihm > a» bcscmplejs hergericb- I, I.'II t ieräten eingerichtet hatte. vjerlangte von ' seine id ludern daneben anderejLcjibcs ubungen, als „v ■. I k > t u m I i c h e Ule h u ■ g e n" . t'eichtatldetis-.i.< l’obungen dei Jetztzeit»'bc- ii hnet wurden so gehören s -bbn seit Jahrzehnt;: /tun ordnungsgemäß;'. Betrieb der Türmer :: ■:> die 1 'cbungen des Laufens,. --!>n>ig >-:!?, -steviieiLs, Viertens und auch die pAoe. Abvafearr. .>l>tele öBarlauf. Schlagbaß. Faustball' In 'neuerer /eit hat ein Turner da? Handballspiel cmgefuhrt lind haben die Berliner Turn- '• ereine die ersten Hand ball runde n-s»vie!e durch- »gefuhrt. Regelmäßige Freiübungen," neuerdin.s durch die verschiedenen ..gvmnasitischen Systeme“'befruchtet.'bilden v-.n je bei einen Teil jeder Turnstunde Nicht zu vergessen sind die sogenannten Turnfahrtfn. als<j das planmäßige Vi andern, das . >,r der Entstehung der Wanden ereine (Turistenklubs, Vf andervögel und 'lg! : fast ein Privileg der Turner war So wurde und wird noch heute in den Turnvereinen da? reine Geräteturnen ergänzt durch l'ebungsarten, welche die fehlende Einwirkung Schwimmen — tut not! De des ausschließlichen Kunsttu mens auf die Faßkraff der Lungen (Vitalk; päzität) gut ausgleichen. * Das Geräteturnen an sack, rinschließlioh der Sprünge an dem. Gerät upd über das Gerät, ist ausgezeichnet durch seit e gleichmäßige Beanspruchung der gesamten Kör]>ermuskulatur. Die fast - unbegrenzte ABstüfungsmöglichkeit der Schwierigkeit bei dei Geräteübungen begünstigt mehr als bei anderen Leibesübungen die Einteilung in, Schwierigkeitsstufen (Riegen) So ist es z B .möglich, daß in den Altersriegen der Turhabteilungen noch 60 bis -70jährige aktiv mUmachen können und sich ihre Elastizität im Gegensatz zu anderen Altersgenossen bewahren. Doch "nicht nur Muskelüb Ingen stellt das Geräteturnen dar. Das Ku islturntn ist in hohem Mähe eine Sc hu e der Koordination (richtigem Zusammenwirken mehrerer verschiedener Muskelgt upj>en) und der Reaktion Dazu kommt die große Aniordert/TTg, die ein großer eil der Turnübungen an den Mut stellt Diese unausbleibliche Steigerung des V Utes, der Entschlußfähigkeit (Energie) und der allgemeinere körperlichen Kraft und Geuandheit durch das Turnen ist für die heutige jüdische .Jugend in ihrem harter Lebenskam| f von höchster Bedeutung -Die turnerische Disziplin, ohne die ein geregelter Turnbetriei nicht möglich ist, bildet für dieselbe Jugend ein wichtiges Erziehungsmittel Demnach ist „Turnen" für Jung und Alt .son ’ gleich hohem NX erter Bis zum Jahre 1033 erfreuten sich zahlreiche Juden dieses Segens ier Turnerei in den Vereinen der Deutschen T urnerschaft Von ihnen waren viele -in leitend ui Stellen nutz- . bringend tätig. ‘Auch turneriscl e Erfolge waren nicht wenigen beschieden E -wähnt sei hier nur als hervorragendste Leiiiung der erste Sieg des Berliners Alfred Flatow auf dem Deuts c,h enTupnftst in Hamburg im Jahre 1888. Dieser Erfolg ist zweifellos dem seines O 1 y m p i a s i e g e s gleichziistpllen Auf demselben Turnfest errang übrigens sein Vereinskamerad ( enserowski ebenfalls einen der ersten S legcsplätzc. Nach dem Ausscheiden auder Deutschen Turnerschaft hlieben 'viele d?r jüdischen Turner ihrer -liebgewordeneh Leibisilbimg treu und sammelten sich in den Turiabteilungen jü- ' " betätigen Rat und - anderen Sporthygienisch einausgeübt und der Jahreszeit disclier Sportvereinigungen. S< sie sich jetzt in großer Zah I Tat in den über das ganze Turnabteilungen des RjF unc z B mit Reich die im stattfindenden Reicbsgieistersc haften -Wer Jen zeigen, was der Sportbund Gebiete des Turnens in drei arbeit geleistet hat Kam. Dr 'Rcichsobman l gc undheitlirhe Wet de- Schwimmens i?t zu bekannt, als daß darüber noch allzu- --icic Wortzu verlieren wären Es ist der sport der alle Muskeln und Organe des Korp-r-1 um gleichmäßigsten ausbildet und desh <lh der Sport für die Frau und »fas heranw achsende Kind Wahrend des ganzen Jahre*, tejls im Freien, teils in der Halle h-trieb -r.. schenkt “er dem Körper jene notv.endigv Ab&artung. sichersten Schutz vor Krankheit um! Schvwnfie Wie jede? in seinem tiefsten Sjnn erfaßte sportliche Training, schult ÄU. h dasi Schwimmtraining den Charakter. Mannschaftsgeist, Unterordnung. Disziplin, Sportkanteradschaft. Selbstzucht und Höchstanforderuiiaen an sich selbst sind Begrifft, die an ersteil Stelle zu stehen haben Das Wort des deutschen Schwimmverbandes „Jeder Schlw immer ein Re’tter" zeigt die'•höchste.j -• selbsterst.mdUcho. Aufgabe, dem Mitmenschen :n Lebensgefahr helfen zu könnet! Vielt* jüdische Sportler haben es irn Schwimmen zur Weltgeltung gebrächt Einige Namen seien genannt: Steiner} und Getreuer: ‘(Tschechoslowakei): Studentenweltmeister -\ hei es: (Hakoah-Vt len. Wasserhallmeister von Oesterreich; die Rkkordhaltcrinnen B i e n e n f e I d, Löwy und.Dc u t s c n; M a g d a Lenket. Rekordhaitenn und Europarrreisterin: S z e k e l y. Stujjentenvveltmcister. -fn -der siegreichen ungarli Olympiaw asserballsieben spielen mehrere Juden, in Amerika schafft der langjährige Inhaber der Weltrekorde im Rückenschwimmen .Kojac einen Weltrekord nach dem anderen - Auch in Deutschland habdn jüdische. Schwimmer Gutes geleistet. Man'kennt die Altmeister F ranke n stein und jalomon, den brandenburg Altmeister im Springen Leiser, Kaufmann gehört zur Rekordstaffel des Sparta Köln und Gretel Wolf zur Meisterbruststaffel der DT Lonv Gutmann trug den Titel einer süddeutschen Mei- _sterin und Lol« Baer den einer deutschen Hochschul-, akademischen Kampfspiel- "und Studentenweltmeisterin. Dr N u rl b a u m hat als seine schönste Leistung Deutschlands - Wasserballmannschaft auf den einzigen Olympiasieg (192Sj trainiert, den sie bis jetzt er- . rang. Fast alle aber sind- -heute Mitglieder des Sportbundes! 1933 erkannte der RjF. sehr schnell die Notwendigkeit, diesen Sportlern, sowie dem -Non ihnen geschütten Nachwuchs 'weiter die Ausübung ilures Trainings zu ermöglichen. Im Dezember gründete der „Sehild" Frankfurt a M die erste jüd Schwimmabteilung und wagTE-bald darauf April das 1. Schwimm- '*fe<t7 das schon vön der etwas später „geborenen“, sehr starken Berliner JSG. 33 besucht wurde Breslau, bürg. Hindenburg. Kö Offe'nbach, S t u t f g a r t. sind die bedeutendsren der Leitung und Förderungdes Flörsheim, in rascher gründeten Schuimmgruppen der RjF sich in (iji e ß e n. Ha mn. Leipzig, Wiesbaden um unter der leichsohhunncs T eihenfolge ge- Heute verfügt über viele Schwimm ibteilungen, aie harten Kämpfen, sei kämpfen.'sei es in r'eichsoffcne i Wettkämpfen. messen Nicht nur die Zeiten dern erfreulicherw eiso auch des Durchschnittes verbessern Start, und die Sieger könnten geringen Trainingsmöglichkeile.i schwimm sportlich beachtlich -zu nei^icji Um di Führung streiten sich bei den Köln und Frankfurt (Berlin erkämpf sich alli.ht), bei den mählich einleichtes Uebergei.i Damen liegt sie, vym Grau Ic nzel abgesehen (Berlin), sicher bei den Fraijl;furterinnen Auch das volkstümliche Schwimmen seinem Recht gekommen, alle i nur mir dem Heheblen F i Leider . hat noch, kein andertr Frankfurterinnen diese Doma i.e macht. Die besten Leisjung -n springen zeigen immer nocl meister. wenn auch der Nachwuchs schon stark in Erscheinung tritt Mehr, als in allen anderen Shortarte«, ist zu dings his jetzt urenlegcn Verein den e streitig geim Knnstimsert Altder Sporthund im jüd Sportlellen in Deutschland gerade" im Schwimmsport mehr denn je unsere Pflicht,' zu fördern. . den Nachwuchs neue Schwummgruppen zu -Schwimmsport tut n o t Darum ist es Breitenarbeit zu schulen, [runden: denn l.o!o: Baei. Kegeln—ein verkan nter Sport bei a e I Von allen im Sportbunde d benen Leibesübungen ist das wenigsten beim Publikum erkannte Sportart. Selbst der z hat keine Vorstellung davon, sportlich dutchgeführt werden schon seit langem hat sieb neb als gesunder Voraussetzung für und guten Hunger -eine andfr durchgesetzt,. die. da s Keg besübung nach bestimj betreibt. Diese Sportart ist ii die Leichtathletik an ein jugendliches Alter gebunden, ~dte-Jahrgänge, die heute im geschlossen sind, sind die tanteg dieser Sportart. Umson bedauern, daß noch weite: Schi gekennzeichneten Jahrgänge dei liehen Sportart fernstehen und RjF betrievv lindenen Anschauung vermeiden; die fast lückenlose Organisation der SKV. (Sport-Kegler-Vereitiigung im Sportbund des RjF.) aufzi,füllen und darin ihre körperliche und geistige Erfrischung zu finden. Das Kegeln hat vor vielen arten eins voraus: es wird in wandfreien Sportkeglerhallen ist daher vom Wetter und unabhängig. Wer einmal Gelegenheit hatte, Training und Kampf in einer solchen Sporthalle zu sehen, wird seine Freude daran gehabt haben, mit w elchem' Sportgeist die Kegler ihre Aufgaben erfüllten und mit welcher Frische seihst 68 70jährige Herren um den Sieg rangen. . Bis vor ca. 1'; Jahren gab es noch keine -Dachorganisation für die Kegler im Sportbunde des RjF Erst der Initiative des jetzigen Sportleiters der SKV., Emil Rüben, und 'einiger anderer Kameraden ist cs zu verdanket gewesen, wenn Ende 1931 die Sportkegler- Vereinigung im Sportbunde des RjF gegründet wurde. Diese Vereinigung gliedert sich in Berlin in 28-Unterabteilungen besteht außerdem in Bremen. Hamburg, Hannover. Halle. Stettin, Breslau. Außerdem bestehen Keglervereine in allen Bezirken des RjE An größeren .Veranstaltungen wurden Städtekämpfe in Hannover (12 1 36) und Berlin <22 3. 36) abgehalten, bei denen sich u a: die SKV Bremen. Hannover, Halle, Breslau, Stettin und Berlin beteiligt haben. Für das Ende des Jah.| res ist Austrag der R e ic h s m c istfr J verteilten Herbst auch auf dzm Jahren Aufbau- Fridberg, fiir Turnen. in dublier Sieger, sonbesonders . dicsi.h mit jedem trotz der sehr Herren Berlin. führt <egeln die am anntc tind aninftige Sportler daß Kegeln kann. }Jedoch :n dem Kegeln frischen Durst e Auflassung n als Leiten Regeln cht wie z. B. verhältnismäßig : ortdern gerade R jF. zusämmen- E aupt-Rebräsen- “ ehr ist J es zu fiten der eben ihnen «> dienin ihre«! überphot Praboi schaffen in Berlin vjorgesehen Datierl erhebe ich meine werbende Stimme und ruf{l alle auf, die uns noch fe/nstchcn. meinen! Worten Gehör zu geben und sich mi- .inzu-1 schließen, damit sie in unseren R, i!.»n die| geistige und körperliche Frische fmdi-n.;nt. ihnen lind ihren Angehörigen den I: uren| Lebenskampf erleichtert. i Kain. Fritz - Rcichsobmami T Tennis, —- der weiße Sport Es müßte einmal über die Bedeutung der KugeJ im Leben des Menschen geschrieben werden Ist es doch die Kugel, die uns von frühester Jugend bis zum späten Alter die schönsten Arten von Spiel und Sj>ort vermittelt: das Ballspiel, das Murmelspiel des Kindes. Faustball. Handball, Fußhall, Golf. Billard und der Kegelsport. Sie alle beruhen auf den Wirkungen der rollenden Kugel Wieviel fördernde Spannungen und Kraftanstrengung, wieviel Anregung und Ablenkung, wieviel Erlebnisse und wieviel Lebensfreude würden uns verloren gidien, wetjn die Kugclform nicht bestünde! Auch der Tennissport verdankt der Kugelform seine Entstehung Die Geschichte des Tennissports ist älter als man im allgemeinen annimmt. Heinrich IV von Frankreich, jener König, der darum besorgt war. daß jeder Bürger jeden Sonntag sein Huhn im Topfe hatte, ergötzte -sich mit seinem Gefolge bei einer eigenen Art von Ballspiel. Von einem Baum zum anderen wurde eine Schnur gespannt. Der König undl seine Partner griffen zu kleinen Holzschlägern, deren Breitteil deutlich die Urform des heutigen Tennisschlägers erkennen läßt Mit diesen Holzschlägern wurden kleine Bälle so geschlagen, daß sie über die gespannte Schnur hinweg auf die gegenüberliegende Seite sprangen Der König spielte allein auf einer'Seite gegen mehrere Partner. Schöne ' Damen sahen von der hohen Schloßmauer herab dem Spiel auf dem grünen Rasen zu. und fanden offenbar .Freude an der sportlichen Betätigung ihres königlichen Herrn. So wenigstens ist cs aus Gemälden ersichtlich, die aus dem Zeitalter Heinrich IV von Frankreich erhalten geblieben sind. Seitdem hat sich diese Art von Ballsport zum Tennissport verändert und in ungeahnter Weise entwickelt. Der kleine weiße Ball fesselt heute eine Gemeinde, die sich über phot Kcnnaon die ganze Erde erstreckt. Die Endspiele tiii den 1) a v i s - C u p halten eine Welt nicht .weniger in Atem als etwa die Kämpfe um eine Box-Weltmeisterschaft Zu dem Tennis-Stadion in Wimbledon, der klassischen Stätte gewaltiger Tenniskämpfe, pilgern die Massen alljährlich wie zu einem rußball-üroßkamnf. In das Buch der Geschichte des Tennissports haben sich auch jüdische Sportlerinnen und Sportler für immer eingezeichnet. An ihrer Spitze stehen Suzanne Leng len und Rene Lacoste (Frankreich) und Austin (England), der frühere deutsche Meister Daniel Prenn und die Damen Ilse Friedieben und Nelly Neppach. Noch heute finden wir jüdische Namen in der Davis-Pokal-Mannschaft vieler europäischer Länder: Austin in England, Mangold und L e v i d e 11 a V i d a in Italien, W i 11 m a n n in Polen, Hecht in der Tschechoslowakei, Hamburger in Rumänien und Landau in Monacco. Auch in unserem Sportbund hat sich der Tennissport seiner allgemeinen Bedeutung entsprechend entwickelt. Es gehören dem Sporthund .35 Tennis vereine an, die 120 Platze für den Sportbetrieb zur Verfügung haben Hoi. fm „ein.' 3000 Tennisspieler stvheii in unseren Reihen und ihre Zah: beständig Ebenso wächst die Zahl d< nierveranstaltungcn, der f reundsch.y und Meisterschaftskämpfe. Das Einladif liier des Tennis-Clubs Leipzig Rot-W» dete den Auftakt Ueber seine Ergebman anderer Stelle berichte!. Die R, meist crschafte n sind für die A 30 Juli bis 2 August 1936 auf der dcA Tennis-Clubs (iruncwald 1933 fev Jahr | en - ll,. mg». imt- Mannschaftsspiele um die} Vereinsm. isterschaften des Sportbundes sollen die Bt-nenentwicjklung fördern Auch einige aushn :»che Turniere werden erstmalig in diesem beschickt w erden Unsere S p i gruppe ist durch die Herren Kurt W Levin G o I d s c h m i d t und den li.if vollen Nachwuchsspieler Peter Simon lieh Berlin), ferner durch Robert Mann (Mannheim), Dr Bill Fi chs (Karb uhcl und Katzenstein (Hamburg) gut b<-vt/t Bei den Damen überragt die vorjährige Reichsmeisterin Tori Rieht cr-V ei h e r mia n n die übrige Spitzenklasse erbdich Dafur ist die Spielstarke der Sportbun Spielerinnen etwa von der zweit« n bis zur / micn Stelle vollkommen ausgeglichen. Durch Heranziehung sportbegeisterter Mitarbeiter h » die Leitung des Training-Betriebes und fn die Durchlührung der Mannscjhaftskämpf- und Turniere ist die Gewähr dattur gegeben dafi sich der Tennissport in unserem :Sj»./rti-und auch weiterhin günstig entwickeln wir- ' Kam. Dr. Herbert (iidi>»i, Rcichsobmann für I :i». .!ch>t I Tur-j piek | Mur* bil uirdl hs-J Nom] A filat<| Skilauf -— che große Kameradschaft cht. | .gen die | auf! Der Winter ist zu Ende lind wir alldie wir ihn draußen in Schnee und Sonn genießen durften, sagen ihm uin letztes ii d Wir ejenken dabei mit Elende znriii■? . : unsere engere oder weitere Heimat, an wi'tcrj lieh verschneiten Wald, ani unsere Berg, die uns jeden Winter, wenn /wir hinauskonunen | in ihrer unberührten weißen Erhah« nneit schöner und leu.htender dünken. Wie gellt einem da das Hejrz auf, wem. man langsam aus dem Tal zu den leucht . den Gipfelt) emporsfeigt. Man sage aber es sei j sinnlos oder unvernünftig, nur v einer kürzeren oder längen-n Abfahrt Brejtcp unterzusehnallen un(l „mühsam' die B«jrge zu steigen. Weh das sagt, weiß nicht, w as Skilauf bedeute Das lau: -am gleichmäßige Bergansteigen zusammen m-' len Kameraden, das ständig wechselnde, vielgestaltig 1 schöne Bild der Wintcrlandschah zu jeder Tageszeit ein anderes, die Hütte "herr | und die Rast mit ihren fröhlichen Sehet.-en. das sind Dinge, die einfach dazu gef en, so wie zum Befehlen das ([iehorchenkö: uen. Und dann die Abfahrt! Manchmal ha? Ihi das Gefühl, daß die Brettei leben und -ich selbständig gemacht haben, sodaß Du glaubst, sie wollten unter Dir davonl.iufen. Aber lann hast Du sie beewungen und mit ihnen «len Berg, das Gelände, in sausender Schulfahrt fährst Du, oder in kunstvoll geschwungnen Stemmbogenlinien, den Berg hinab, hinter Ihr. neben Dir, vor Dir der Kamerad, von dessen Kameradschaft Du wissen wiist, wenn Ihr eine Fahrt miteinander gemacht habt. Das <-> P das Sonderbare und Einzigartige am Schneelauf, er prägt seine Menschkn zu einer Gemeinschaft, zum „S k i v o 1 k“ und daist cs, was den Schneelauf auch von allen anderen Sportarten unterscheidet, die allenfä.' ein Heer von Anhängern oder Ausübenden haben. Wir Skiläufer aber, die wir begeistert herausziehjen, wissen um die ewige Schönheit der großen, göttlichen Natur, die uns der Schneeschuh erschlossen hat, und von der Luis Trenkcr mit Recht sagt, , der liebe Gott müsse besonders gute Laune gehabt h.Gen, als er uns den Ski schenkteK Wie der Schneeschuh Dir große Freude und wundervollstes Erleben vermittelt, so beansprucht er Dich aber auch ganz;. Deinen M u t, Deine Entschlossenheit und Geistesgegenwart in der Schußfahrt,