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Der Schild · 1936-05-29 · 22 (29.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
22 (29.5.1936)
Date
1936-05-29
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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*«h» 2 - Rr. 22 LerSchUL HERSUSQEBER, REIC-18BUND jQOIBCHSR FRONTSOLDATEN E.V. ■Leibesübungen iin Judentum j aa , ,! k .. u! - t , ' A.. (; (! .ü 1 »i f Vv .u ... . l.r.irllüi rtrf;,::. — F '■ ■ 1. t!, k 3 11 V, . . m ■ ' * t . ’ ■ . I . ^. lU I: .1 .! : ,. « I, U> . ,.»f. : m>- f.ti?!"- ' ,!e. ,4 in!|.i ii:.rblil. ,ii unr ’.v- '; I/il iinr B i ji i -; „vc r M : »-! er I,! II In ö M-r ■'(K r au«!it. irn-li :1V - ' >e i> ,:.di;j. tiltm-r eru- /■ kur/t .• / "!-! 2S. Mai k Der Spoipond des M Entwicklung und Aufbau / die. __ l.ihn t. «eine« Hestihcn> . i«t tmiici zu cjinem Faktor geworden, em ,:di«chien Sport DeJtsc-hlanJs {i:7t/mUiirn ist -Seinf Lntstc- Jifc..i>t bcMnrit r>- i«t aber notwiccltr auf Ai/eigeii, welch liitwicklmig unser -fportbund l-> .Bestehens Jenomm -ii isen e i n di r i n g I i /eit >ei:t ' \« I! . ii ■: eil _1 r e T lil» alle Theoretischen) Er» sie A . V ck I u n g de -R: /iffertjmäßig druckt . .Hisere- >[>. jrthumlc« w ie Jahns 1931) in mit rundi Tum. Mitgliedern J^dires. JoTl] . nie mit riitui 17Htm MitgT Jahres -Bi35: im mit ca p)i»K) MitglieJern Spor Isich dä« ßgt aus dern h dem heutigen Sund: 2H> Vereine mit ük^r 21000 rahdj'Spi'rtc erbam Mit »liedern rrteih Dir. < »rganisa ion und Durchführung der sportlichen Arbei im Reich obliegt in erster Linie den Landessport Icilern Der Sportbund ist aufgeteilt in folgende Landessportverbänd, : hielt-:: I an-U•»■*{'■-rüntfr Ad«*.f Kahn. Lmmendm^rn hiivrn (>cr I ar 4c5»p>>rtintt’r wird tn Kur/r ernannt hvtim. Landtf^f» irtkitrf l)r Herbert (lAlpm, Mcrh:i OrandtnburK I ar tie^swirtk-itflr i kur Muha,l.v Berlin ktuhfv>rp-\X'j|t!rr l andr-^p.r Arthur Mcinhardt. ka«*cl Mit»« hlcut*khiand: l jüJ« >'|Wtkiter t>r Jutm- F aikuthirn. Hak- | V.r-thTM hU>icn l|ardr»*.j*»itlritc« Hz,.bald Bnr.ml/ff. Brt*lau S'..rd«*«-*‘td'.ut-.chljr*J (nn». h1 Nirtlcr-Jt'h-, l ahdt (nur Jul.an tt-hinann, Hamburg i rbcrsthlt-sitn l and<-*-p' rtU-itt-f >i«k,hert Ikr^.. B<uth n >>tprvußtfn: I.amJts-.p'rt!«iter [>r Nl'iHv VHoBfhtun. ktii|k^ bcri» dchwn: l an<J».*“j .rfltiftr l>* Uicnik.w.t/ l>ri«dcii '«hJm r*tdc«t*th;jrid: l ai.de-ip* Ttlt itrr Dr H*mcr Frankfurt a \l r»tdruts<b!arid Landt>-»p<»rtkitt.r Lr.ch B-ndi\ k<<ln Vi urtfember^ t andrs»k>'rt1<,t<r. Mu^o Nathan. Stutt^ait l'pser größter Landessportcerband ist \X'estdeutschland Natürlich haben auch unsere Landessportleiter einen Stab tatkräftiger Mitarbeiter zur Verfügung, die s.c in allen orgam- . BAS ff/VWAOdS&V DES SPORTbUNDS Q lOOO 40000 DOOÜ 7OSO 1956 1 HsUX/JnH [195^ g/V Vf: Ai//VA RjF RIF \i;- 1.;; . I < IkTsll r«-me III:t mb-teil-. über luisdre < ir< Mitgliedi rn durllr «em in,: tiing interessieren- et. n. halt Berlin 1 dit.-üe,! " t ' ' s .. r Ui dein III..- -- ' e •r s rl t ■■■■:■ I '• un i", ' w ire / i . III Vt i. :r« it s.,n!ant.i;iir - - 't'-'irt I" 1 :...'nrt .'..:p^ Breslau rilji^Lurg . r.ytpi StT-ltg.-u" tt, r:!-’[«t Manuheui: rtg.upp.. Furlbd jrv I irif!),-'. I- Bru PC- Berlin ei . ls-. i. :il t ■ r; - T ■ r>: - ■: du , '' .;[ »r >!:c «tci.n > -!.<-m.!>gefunden;. , i-.-!> e k r S f t;■ <-n d iv k eit u i \ r i< it i he" Viel/ahl I IlDI! mal 7I-i 72,1 mal 5m > Du DM iS», 34u «>,- J< >5 -at<,rischen iipd sportlichen Arbeiten uuter- -tut/en Teilen d und gefördert einfachen Au M -I i T.< H: M.an/ « .’l - :-e«c!cii - i«t iein irtMig. M rgtujderu nnsere« R,: h Ai v er, mell di >pi- -rer:, irV’vc für :ie Idee''de- " < r e A r h e il, eh. ‘hau >>- stark, R,’ ..'I -gerade bis in die ' kleinsten t. beweist am best.-n niinfestsetAini örtlichen Lieg werden, um rigkeiten jede Beachtung /u /wischen Ver; i arten aus/usel ilieBen. : im,; >i - r allen KtimeraUe i Sportbumlcsl aus dem . ulken ist Doch >ü Arbeit und sportliche eine ist: mich wartspörtgedankdns dürlte it in den Kleinent'achlich der I’ro- Verbreitung, wei.he« Unter une Aufopferung Reich, ist die^e alle unter un! in der Lage, Nicht alle u / B. Fußball „irt a »er e r ■r auch die N«, t - c»r s p o r | I i c h e n Ti'-n Li- Mtschiaflds \\ - -kampfi erkchr auch . -eil fur weite Reise: uieii liegt die Starke Nanirgem.irt .wäre Sr -Mi imdi-s nicht mög ir hei dieser Arbeit licht in alle de« Reichs tatkräftig utp, j:,■ ■ II- III der ti-ihiuue : il» Buck de« : •-r I, . R in u - III unserer Sportvereine mf Net/ sportlich :r Bctatigun 1>e ermögli, ,hne all/u; In diesen unseres sp, c|cr Aufbau ich gewese m allen lt einen rohe I n- I’rovm/- rthundes. unseres i, wenn i Teilen ’rstiit/t worden waren der .leuti i s-jur Die dank .-iü- :i, uc N./i..-,: ' - > tt i e I M «• n - I! C I I 7 ir ■ Ilias 'Durch > -in. V R.-:!- . ,! [.- ■ üokikncn- - J ii ,i ■ n im B c -• p 1. r t" " , t /• it i-. .itet. eben« , ober ii: : .itrc 'pj •Ifai'c-.- / ir fi, It- - ■ r - * abc-n . i Mi- .! s ,,-:-geiu-n.!e . >'/ ' ihrnumjerti ent- : in D,-usl 1,1 ,i:d Idje „Judislch. . r - -seb.ii-" f ib* Im "der Cjrorftejt ju- , -he. - ,,rtler ,1I den ailUeir->-i,;--:i A'cfban- ■.••n V hh. .-:?ste*,-ii baidfatulk Vereine wie der .1; V kotn, wie der J T S-. 05“, Ker- ’A und amfere. v..n deiteil «i;h eine große!2ah: »If.itg im sportbtmd de, |/jl -,irt Als lüji die jüdischen Sportler ans ... sehen Sportbewegung aisgeschlosser: wurden, der Makkabi starr auf seinen ziotiisnschen Forderungen beharrte, sc luf die jüdisi hc f'rontsoldaftnbeweguftgin f eutschland mit der < irundung des ff p ,. r t f u n d e s ei, e neue j: drsche Sprirtbew egurtg.. über deren Arbeit all anderer Stelle AI bericht« n ist. Abschließend sieben vir fest: ()b als Einzelne in Verbünden, oder als 5 erbam e in einzelnen Landern, über dl haben Juden den Beweis liefern können, diß. auch sie. wie alle anderen Gruppen der Ei de, sportlicE sich ertüchtigt und. ihre Jirgepd erzogen baten Letzter Beweis sei-die Liste der jüdisch m Sportler, die bei den vergangei en olympischen Spielen für die Farben ihrer Länder siegten . Die OalJ'ene t* I a, k : 11 e des 's egers er- .rangen: alle unserer platze. Asche hallen! \Xir w der Finzelsp- Schwerathletik w erden gepfle:; schaftssporf. Darüber hin auclj em we, st-re; Jugend In kdumeterlailg aus |der ganzel unsere Jugend mal! oder .zwei betrieb durchfi sinnier Sportk, i sich! hier w in der heutigen auf us ist aber unser Sporlbetreb reelles Bindeglied für lindem flachen Lande geworden en Fahrten mit dem Fahrrad Umgebung kommt vielerorts zusammen, um wenigstens eiui nal in der Woche ihren Sport- ■ hren und im Kreise gleichgcimeraden weilen zu können, aufzurichten und den gerade Zeit so notwendigen seelischen Im Turnen: Im Fechten garn) 1903 und Preis (Oester im Damenflore In der Leich l9tX), 1904, 190« huns (Englan Darr (USA.) son (LISA.) (. o o p e I a n d Im Schwimm^ (USA.) (1928) (Ungarn) 1932, Wasserball. F 1 a t o w (Deutschland) 1896. N. Cohen, Dr. Fuchs (Un- 1912 im Säbelfechten; Ellen eich) 1932 Helene Mayer 1928 (Deutschland). :athletik: Pr ins fein (USA) 1908 im Weitsprung; Abraid) 1924 im 100 m Lauf 1932 im 400 m Lauf; H a m p- 932 im 800 m Lauf; Erl, (USA.) 1932 im Diskuswerten, n: Hajos (Ungarn); Kojac Brody und Fazekas aus der Siegermannschaft im Im Winters 1932 im Eissch Jm Tennis: Im (iew ichthefi p ort: Irving Jaffee (USA.) Hellauf über 5000 und 10000 m. usanne Lenglen (1920). «m: Haas (Oesterreich) 1932. PYM. und moralischen Rückhalt wird unsere Jugend nicht mi sondern auch seelisch ertu; um in jeder Lebenslage-; ihren zu können. Naturgemäß stehC an ierstei Sportaufgabe Mit Ausnajime d Motorsports gibt es J^eint: Spin: innerhalb unseres Sportlbiuidcs mäßig betrieben wird. f>>>, wie Fijbnmg des Sportbundes die. einzelnen Sportart durch Reichs, genommen werden, so halte n Ländcssportv erbande ihre Laclib, v p m rein sportlichen > ' aus gesehen, ist die Entwich Sportbundes steil auf» iii Ans den kleinsten Anfängen! I es uns, jede Sportart bis zu Reicbsmeisterschaftcn zu fördern spielen auch bei uns F-u II - . b ji I I von Anfang an eine L. /U Hunderten zählen die Man Srjnntag um Sonntag in aßen Reiches zu Wettkämpfen antrei jedoch unsere Sorgfalt insbes,.,, jehigen Sportarten gerichtet, di, Inh nicht in dem Maße wie Handball im jüdischen Sport in tri-ten Hier ist an erster I e i c h t a t h T e 11 k zu nenneil eigener Erfahrung die unendlich,- hgiten gerade yilserer Leichtafhle’ hennengelernt hat, wer feststemet welch primitiven Hilfsmitteln u athleten sich a)if Sportplätzen Namen meist garnicht verdien, hiiisst-n, wird die Tatsache mn werten wissen, daß gerade dies«,- vergangenen Jahr Erfolge erziel diesem Ausmaße nicht zu eru Nicht zum wenigsten haben h, fast allen Teilen des Reichs dur Schulungskurse, heigetragen Besonders hervorgehobcn zu dienen auch die Sparten S c Rudern und Fechten. I Schwimmer sind heute führend 'tei c r.; ih.iirl >> J-J u e uni ,:isc!| I jni It i Sport Deutschlands. Unser an d> u AÄakkabi-Kreis vor einiger Zeit gt gebot zur Austragung eines Verband- .impf, Hohe Veraitwortung ruht auch auf unseren Ii ci c hso hl eilt en, die däfur "sorgen müssen, daß lie einzelnen Sportarten in alten ich.« einheitlich durchgefuhrt werden. Bei* dieser keineswegs .. gäbe werden sie von Lande.- und Bezirksol leuten unterstützt. Alle Termine fur Meistersc taften und größere Veranstaltungen müsst n .sorgfältig geprüft und miteinander in E nklang gebraeflk Bei eurer Termuß besonders stets auf die benbeiten Rücksicht genommen rotz aller bestehenden Schwie- Sportart die ihr zukomnieiide verschaffen und Kollisione'i nstaltungcn verschiedener Sport- - :;il-| ui" .fl - r '.vieh ii Reil :te. Lei:! .-hei -.er irte die war, .die •’uhr II«, III: :n :: me Kjf HÜ-, tit-sh ein A , iiiiii5 -fall. AI, e ii v ii (Hieben Muhen, und dank der Iler unserer Funktionäre im Ausbauarbeit gelungen Nicht ren kleinen Sportgruppen sind Mannschaftssport zu betreiben, er unseren Vereinen können oder Handball treiben Nicht ereine verfügen über Sportr bahnen oder geeigneten -Tiirnaßten uns zu helfen! Hier trat in den Vordergrund. Boxen, Ballspiele, Tischtennis usw t und ersetzen so den Mannun] Schwimmen mußte von die Fehlens geeigneter Manjnschaftea werden! Unser Wassersport welcher erst jetzt durch Neue reicher Prov inzvereine eine gan|r ragende Verstärkung ist allein im jüdischen; Rudersfort I >- landsin der ' Lage, umfangreic le durchzuführen! Fine unserer jiitgst: ten, Fechten, wiril in: Kurze Mal, Rciclismeisterfschaf fuhren und damit sein 1 stetiges schreiten unter Beweis stellen Boxen, Tennis, Hockey fügen wir über eine große Anralil fähiger Vereine und leistungsfähig so daß auch in diesen Sparten c.. Leistungssteigerung unserer sportlich, zu' verzeichnen ist lieber rund 60 Vereine und AI>> sind unsere Sport kegler verteil aüch von so manchem Jugenuli i Sportkegefn nicht für voll genommen mag: wir haben die Bedeutiiiig au, Sportzweiges fur die Aribeit unsete blindes voll erkannt. Lin großer ^(tei älterer Kameraden und Sportkamer.ii" hierdurch erfaßt und unserer alle Sportarbeit eingeordnet; 'neue Ijreu: seirer Sportbewegung vv ijrden hierdi Wonnen. Als einziger; jüdischer verband konnten wir augh diese Sp infola ,:elerJ a n 1 /2lj ’ V 39 Ut',1 -ittd Spafl CTsl .-. .iri Mrfl AtL! bis zur Durchführung schäften steigern, so da) einer RcichsmeLsterschaft Jahre zu erwarten sein on Städte die A: noch in vlvird. AX'ir dürfen mit Stolz unJ Zufrie-,1 : •po irhi lei geht le'J i r ■Arlt stellen: unsere Arhei ii N d aufwärts j Mit dieser Feststellung dürfen wir doch noch nicht begnügen.' Unsere nicht vollständig, wenn wir nicht ßend auf die Notwendigkeit hinwetz-en in noch stärkerem; Maße al, Kameradschaft zu. pfle und schwer ist die Arbeit, die gleichgültig ob Führer oder Aktiv haben Hart und schwer; ist au unserer jüdischen Jugend1. Nicht Wettkämpfe allein können uns z führen, welches wir alle *uns gestj Fast noch wichtiger ist es zu jedes Mitglied unseres Sportbune!- anderen Kamerad sein soll. R im höchsten Sinne des Wortes Freu Helfer in jeder Lebenslage. ZuvetlaS'i recht und fair, wie es Pflicht jenes -. ährt Sportlers ist. Mit . Recht lehnt jeqer artä: tönende Phrasen ab. Schweigend vv,n >->> Ille, In: r" I«; Un arbeiten und unsere Pflicht tun. A I l ewir daran arbeiten, unseren Sporibiin nur als einen Verband änjusehen, in w Sport getrieben wird;, der innere]dadie Mission des jüdischen Sportlers ur Aufgaben, gerade in der heutigen Z, uns zusammenführen, soll aus unserem bund einen Freundeskreis schaffen, > jeder mitarbeitet, jeder auf seinem Post, einordnet in die große Gemeinschaft uisem Sportbundes zuguifste-n unserer Al beit, -zugunsten unserer Jucen und damit Tür un^tr Judentum «ec ■ i port| tkT

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