Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 19 (8.5.1936)
- Date
- 1936-05-08
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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an die die Zukunft umtbsehbar harte Forderungen richten »ir» Wir jüdischen Frontsoldaten fühlen uns! berufen, die deutsches Juden für diesen Gedanken, für unserf, Sportidee zu hewinnen. Sie solidy Hinauskommen, zu ' unserer Sportjugend. auf ihre Sportplätze! Dort sollen sie selbst mgu« Hoffnung suchen und finden, bei einem Anblick, der ihre bedrückten Herzen emporreißen wird, einein Bild, von dem die Ilsui'tralionen auf der I. Leite nur einen fchku^hen Abglanz zu l " geben .vermögen. - In -der opserhereittn Erfüllung ^incr. heiligen Pflicht, die wst an unserer fugend uno damit an üns.fflMt — zu leinen haben, finden wir diesittliche Berechtigung, das Lickt der Hoffnung Glaubens an " eine-judifche Zukunft if: uns zu tragen. Die «pamnmgen in Weitere Zwischenfälle. . Jerulaleae, 3. Mat, »ochs» t2 Uhr (ITA >. Der Sonata» »rächt« leide B«iadee », der Sttaation i» Paiistin«., De i» Land« Die Englisch« fzudenheil gegen ^>en jüdische» Weltkongrch. London :Z?At Ztx 'fV . ' re-aurtcs Criliit) Z«u>» my ftn einer «iZirNS mit 'er an «l>- «rznngcn'.c Einlaoun' amjüd-'-hrl' Weltk»,;.;r«f> zu > reili.-.^r. iVIit grctzer v_*':f>rhiit ufurde uelchloi'eii,;:•?'« EfRladun:' nicht - anzu- «rfoiglq'.nach lange. T c^aN«, :nt des SieciiU V.-iti. :s üdi'chen WclttongreHs i*arf gleiche 'Jlrvipt Dtttrat der Pizx- Boardi Sir iRobert Walcn-Colien, d.'nt des Vnjrrd, .Sir Lsmond Dir i,l der ''er Praii' den :nr» 'ri*?':, vraiir der Der Religions-nnterricht in Frankfurt a. M. 7tturl a. i—, -er x\iiUiliIi’-l)e" •»>'>«m«-i9< o«ttfenl!jchl im «SemeindeblaN ■r.t »’.la'“fiiiiTiinr.;, »onaJ-jf.is Städtisch« schuls ü"!-Hrran*furt a. M. ' deti' Gemeindevor'tand weüen -Xiimtnis oun einen»- Erlaß des Herris 'iÜ,uns PreiiN! r:-7N M-mtrer« für-Wi's«n>chaft, ürzicbu"/, und VollsbiU-uiiß' Xenntms gegeben pa',:, na-!> de", künftig an,P--.!,Stieren städri'cheu- ,2chulin sei jüdisch« Religiottckunlerrichl nuhr mehr erteilt »erden darf. Ter Gemeinde-Vorstand gibt bekanyk, datz der Reiigionsuntirrichl zu den gleichen Seiten wie bisher, nur in a»deren Räumen, ahn« Uererdrcchung «eilergcftkrl werden wird. Jüdischer Chemiker Kommandeur der Ehrenlegion. Pari»;ZTATer beialtist, Chemiker Sic!■: Q e 11 'Jüi o n ö wurde njit i der Wurde eines Uc niü-.nseurr der ^ranzösi-cktz)n> Ehrenlegioiaus- Aus lieitm Anlaß fand im „Paule 7 er in Pari» eni Baittetl itgst, an dem als 150! Gäste, untre! ihnen bekannte' ,ebe l ütschranzönsch« Cbemitei .'anürieiie teilnadr.-.en. Ter und chemi'che 2"' Prä'iLenr des DeiatNin.zsrat« »es „Hauses der' Chemie", August« i« Leistungen Roderl Monds t und Industrie« hervor urfb wür- und hob -ur Wi'lenschr ,'>gi« '«inen Benrac für bid! 1 Archäologie Huri»» >swie keine Unterstützung von Wohlfabrtsnd Pil'c-'chaftlichen Tinrichturjea. Präsident Behal üi ".■);. -»dann im„Auitrage ,d:t,",ast-'-7r.'n ztttpui-Uk Tir A> . -i., {• -eurer neutn Würde. ■’rii.'It i-'- Äuszei-.i' nina 'ur •>ri.'i ,«S ..Sau'ts der »es Präiidenlen der!rl Mond y? I„- -ir Aoberr Mond re izörderura der Hernie". Alte Synagoge in Toledo entdeckt: Madrid -zTA z. Eine ins« enanl« Cnrdeckuirg roulie in .1-!::Ae in loIÄS gemacht, die jetzt rcn Lanka Maria la,, (Bianca fuhrt. Tie .nit.-j«. d>. im 12, Fahrhuiütrt erbaut wurde, L rr aiiprü^g!ia> -ine Lynagofte und wurde i. 2- : in «in« Kirche umgewan: e'.t. Ter Archilet! Mona bat i«r dl« alten Gruad.isl« der Lnnagoge .mldeär. Es lreilcht die Abiicht, den Eingang der Lnnagoge, rach den sorkianden ->; Plänen wieder VerzuNchten. , Generalgouoerneur Sir.Fsaac Fsaacs in Londom Loa»o» iI T.A.i. Ter tttannte' au't'raiiche ittiMim und erste in Au'sttalien geboren« Geaeraigouverneur'des Eornmoi»»eallh of Australia L i r )iu a-c I ' a.a c s ist ijar England einge. lrofsen. - i Tie „Times' erorlern in etneni langen Aui'atz die Laufbahn diele» australischen Juden und rahmen feine hohen Eigenschaften. Zuf« Lchläh des Aul- - l atz es heiht es, dah 2ir Ifodt im Alter von LI Jahren nunmehr nach Lchspon gekommen sei, äm nach einer 'Wirkiaenkeil äfsenlUchen Leben leine» X S n I - .lei«« Aufwartung zoll machen. Er wird hier, so schreibt die Zeitung. <us der Togen des australischen Sfsentlichen Lebe»», als der Anwalt und als ein ausgez'eichnerer Diener seines Baterlande» und des Empire »»llkommen geheitzen. r tt 45 Zähren im imatlandes dem »SU in »»oerminderler?' LtSile «». Die Art »nd Zveiie, i» der sich die « «»chenung im Xräf,«spiel zwti»«» «egiering. Ar«»er, un» Z»»e» »»K«", »leid« die gleich«. E, «ikt Ks»»»stisl»»,e», U«»erfSll« ,»» Angri fe „f Z,txü »»* j»»>ich« A»Iometilt, SrS«er»»ge» »»» BhtfSIl« t« Z»s»«nieiv »,ng mit dem er«»i',che» KeüerUsteei«, s,»ie Vorsttlling«» jidischer Zöhrer »l!» Xjrr,ersch«ften »ei de« Regiering, »« z» »era» alsenz »ost »« nort malt t'rkt» Jt*b ia*»«i»« nee »ic Licheehe^l jüdtichen Lekrns n»d Eigentchn, in lürzestee Zeit »ilderhergestelll »erd«. - Zrnmer häufiger machen ich Anzeichen daiur lbemerkdar, datz die Araber den!Ler kehr im ILaicd« zur Turchfetz»ng de» von! ihnen verkündeten Seneralstreilr, auch ur lek Anwendung von '--«Watt, l a h m l « g « n wall n. to hat es sich ist!»! erforderlich erwiesen, Hatz di« palästinensischen sri'enbahnen unter besondere Bewachung geftellr werben. Es wurde nämlich entdqtl, datz von Arechern verschiedentlich verficht worden ist, dietri-'«»ibakn'chie7ien 'und -schweil m juj lockern. Eluckichtweil« wurden die entsprechenvea Borfälle ent jdeckt, bevor ein .Zug die gelockerten Lchienen Ea^lert Kälte, -odag Unfall« nicht vorgetommen fn&. [■ Alach wie doi' wird aon Aral ern auf den «traben »nd Chausseen zerbrochenes <i las und Nägel gefreut, um auf diele Weise im besondere den Auto- Aohtloertehr zu untekbistden. Mani schätzt, datz allein am Lonntag über ei, hundert Xraslwagen Reifenschaden dadurch ertitlen Habeh. Unter ihnen Sefinder sich auch da; Aut«mobil des' Hohen Lommisfars von Palästina. Aich der amerikanisch« Jonsul Tqre; mutzte im Me ischearsm-Biertel von Zerulalem .sein Auto verlain, wsil die Reifen Unbrauchbar geworden , waren. Polizei geleitete den afom'ut zu einem anderen 'X astwagen. Araber haben die T e s ef r n l e ist u n g e n zwilchen Jerulatem und dem nördlichen Patästina Uurch'chnilten. Tie 'iierbinduigen I-nnlen jedoch rül» wiederhergellelll werden. Tie B r a n d st i f t » n g e n im hh-o»daie in den jüdischen X> lonien gehen weiter. Zn der jüdischen Licdlung Rischdon' in der Rübe von Herztia, steckten Araber «inenf «chupptn in Bra»d, in dem sich Borräle von Biehfuller beiändeiu Deehaftungen wurden wegen dieser, Brandstsfrung noch nicht vorgenomi ren. A» der' Grenze zwi'chen Cel Aviv und Zalsfa ist ein« jüdische ibrit . für elektrisch« rümpen gänz'ich Niederget rannit. Die Fadrit Üfgl 50 Meter von einer s -alizeiwiache entfernt. ^vei-Araber wurden als de lat , verdächtig in ' nait genommen. . . „ J Zn Lchechunat Agron, eine Bo.rsjadl von Tcjg Äoio, brach ein größeres F ueoa «s. Tie j ü« di iche Polizei au«' Tel i ioio lqnnle bei dem Brande nicht ringreife», weil es ihr, wie bereits gemeldet worden ist, 'verb »len worden ist, aützerbaib der Ltadtgrenzen >on Tel Aviv tätig zu werden. Zn Haifa wurde ein in. jüdischem Besitz befindlicher Holzplatz angezündet - Zn Zerusalem -wurde versucht, eine grotze Molkerei anzuzünden. Das' Fe» er wurde jedoch kurz nach seinem Ausbruch bemerkt und ksnnke gelölcht werden. Ferner ist von Arabern o rlucht worden, das Landwirtschaftliche Institut du Hebroiichen Unioerülät anzuzünden. Das Feu> r wurdt jedoch bemerkt und tonnte gelöscht w irden. Ein Schaden ist nicht entstanden. '» Tie Telefonoerbind>»lgen zwischen Jerusalem und. Tel Aviv sind von einem,' lraber' durchlchirmen. worden. Ter Schaden konntet jedoch/ baldnach-' detz» er bemerkt wurde, behoben werden. Die StteiKbewegung. Ta; Arabilche Nrrtionaltomilee überreichte dem "Hohe» Xommilsar ein-' Ultimatum, in' dem z»,n Ausdruck gebracht wird, datz entsprechend einer Milretlung in einer »it ihr« gehaltenen beion- Seven Xonfrrenz, die Araber!sich auf teme Verhandlungen oder auf einen Widerruf der Slieitparole cinlalsen würden, ehe nicht die jüdische Einwanderung vollkommen unterbunden worden sei. Ter Generalstreik der Araber dauert, an. Streikposten griffen arabische Fellachen an, die Milch und Gemüle auf den Markt nach Jerusalem bringen wollten. Ltreng durchgeführt wird »er - Streik besonders in dem Halen von Zaffa. Die arabischen Hafenckrbeirrr haben sich jedoch an das Jtreilkomitee gewnädt und di« Forderung gestellt,, dah man ihnen! den Lobnausfall ersetze/andernfalls wurden »ie zur Arbeit zurückkehren. — Zn einer in Zeru'alern abgehalteve» Beratung des Streikkomitees wurde beschlossen, ^den Streik nach w>« vor fortzuletzen. Dieser Beschlutz wurde gefagy obwohl eine Nachricht darüber' porlag, datz der Emir Abdullah, von Transjvrda n iien einer Abord»»ng paläftmensihher Araber, die ihn in Amman aufgesucht hatte, »m ihn zur Antertzützung der arabi,chen Fordasungen zu veranlalsen hatte, den Streik atzubtechen. 4 (Nltldungttv dtr Jädisdttn Ttltgraphtn-Ägentur) Das arabisch« Streikkomitee joder wie es sich offiziell nennt: der arabisch« National« Xriegsrat) hat einen Aufruf erlassen, in dem erklärt wird, datz der Generalstreik nur der erst« Schrill ssei, der zur Durchsetzung der bekannten Forderungen unternommen worden sei. <£» werde erwogen, auch einen Steuerstreik zu erklären, und andere Maßnahmen zu ergreifen, die demnächst bela-int gegeben weiden sollen. Die Brandschäden. Am Montag haben die Brandstiftungen noch i» -leiner Wei'e nachgelassen. Es ist im Gegenteil zu bemerken, datz sich ihre Zahl erhöht und der durch sie hervorgerulene Schaden in beträchllichem Matz« gesteigert hat. Ter in den letzten 24 Stunden durch die Brande entstandene Schäden wird allein auf etwa 10 000 Plund geschätzt. Die hebräische Presse gibt den Schaden, der bei dem Brand eines Holzplatzes in Tel Aviv entstanden ist, auf 5000 Pfund an. Der Brand eines Lagerschuppens in der Nähe der Eisenbahnstation in Haifa hat einen Schaden von 2000 Pfund verursacht. Eine heute abgebrannte jüdische Gerberei in Tel Aviv hat durch den Brand «inen Verlust von 4000 Häuten. Zn der vergangenen Nacht wurde in der jüdischen Siedlung En Cbarod die Ernte aus .1000 Dunam durch Feuer jerftört. Ein Holet in Neve Schalom, der Vorstadt von Tel Aviv, wurde angezündet, das Feuer wurde jedoch rechtzeitig bemerkt und konnte gelöscht werden. - Auch di« Beschädigungen jüdischer Wälder »nd Gehölze sowie jüdischer Pflanzungen gehen weiter. Zn der vergangenen Nacht wurden in Mischmar Haemek 400 Bäume ausgerodet und umgebrochen. Zm Ballour - Wald wurde versucht, Feuer zu legcn. Der nur in Neinem Umfange ausgebrochene Brand konnte jedoch rechtzeitig bemerkt und gelöli werden. - Zn einer Vorstadt von Zerusalem, wurden Araber dabei überrascht, als sie einejüdische Bäckerei an- Die Negierung hah die seit den Itarube» verstärktem Motze geüutzette Forderung bn teiligten jüdischen Xrjeise erfüllt, da» G«ij in Jaffa nach Tel Aviv zu verlegen! Gericht wird seine L erhandlungen in tiebrä Sprach« führen. Auch der Forderun > der jüdischen Xolonie Scharon-.Gebiet und im Emet Chefer, in ein Distrittsamt «inzuriwten, ist nachgcgeden wori Die Negierung wird in Ratania eine Dijth behörd« unter Leitung eine» jüdischen Tiiti beamten einrichten, Tsi« Juden werden in kunft -nicht mehr gezwringen sein, die vo» Ara bewohnte Stadt Tulkarem, wo sich die Tiit dehörden tisher befanden, auizusuck»n vor Cdm Aufmerksamkeit! beim Völkerbund. Sens, 3. Mai (ITA.). Wie au» Zeitungsmeldungen herporgeht, beobach:«! ,, Völkerbundskreisen die Vorgänge in Palästina wachsender Unrujht. Man erörtiri sondere die Bedeutung,! die dem arabikch-jüd! XonsUIt im Hinblick huf di« gegenwärijge lamtpoiitische Lage zukckmmt. Es wird ddchig Ansicht geäußert, dag inan es oermulüch mir < größeren politischen AItion zu tun Fman non Jemen l interveniert für bi| Ar iber. Jernsale«, 3. Mai (ZTA.s. Die qrabi'h Presse berichtet, dah dch Jman von Jetten telegraphisch an den' ittznig Eduard voj England gewandt und ihn gebeten h-ite, Arabern in Palästina C erechtgiteit widerfahren »V lassen. . j k Der italienische Xonsul in Zerutalef zünden wollten' Es kam ZÜ einem Feuergefecht . sjch geweigert, ein- Delegation arabili. % I 4- AM «M «4 A v M II M W W A 9 dl a I < * — I 4 A »11 A11 «A4 _ — « O m , , ., I f , I die bet, iprti upriprf£rl Die Kriegs Opferabteilung desr RjF. ist mit den Betreuung der Hinterbliebenen ^unserer ) 12000 getallenen Brüder sowie unserer kriegsverletzten Kameraden! betraut. Diese Aufgabe heißt Erfüllung ~ höchster Ehrenpflicht. . Spenden bitten wir auf .das Postscheckkonto 140208 elnzuxahlen. zwilchen den Tätern und der Polizei. Die Polizei war gezwungen, das Feuer der Araber zu erwitern. Ein Araber wurde schwer und drei »eicht rerletzk. In Tel Aviv wurde ein Araber verkästet der Bomben bei sich trug. In Jerulatem wurde «in Araber unter der Anschuldigung lestgenommen, die Telefonleitung zwischen Jerusalem und Jericho durchschnitten zu haben. Noch fein Urteil in de« Prozeß gegen die jüdischen Teilnehmer der ll»r»he» ln Tel Aviv. Jaffa, 4. Mai «IT«.). Das Urteil in den, Prozeß gegen die Juden, die der Teilnahme an den Unruhen in Tel Aviv anläßlich der Beerdigung desbei einem Ueberfa»'von Arabern auf eine jüdisch« Autobusgeseiljchaft ums Leben gekommenen Ehasan angektagl sind, ist noch nicht gefällt worden. Man erwartet, datz die lltteil»- verkündung am Dienstag erfolgen wird. Araber rallchalbige» sich »egen eine» Ueberfall» ihrer Sta«»r,«ngehirige». Jerasale«, 4. Mai (ZTA.s. Eine Abordnung eines arabischen Stammes im Bezirk von Tiberias hat unter Führung de» Direktor» der arabischen Lank in Tiberias, der ein Sohn des Mufti von Tiberias ist, die jüdisch« Xolonie Migdal bei Tiberias besucht und sich in aller Form bei den Xoloniften wegen eine» Ueberfalles von Stammesangehörigen auf die Xolonie entschuldigt. Der Ueberfall, bei dem vier jüdisch« Arbeiter verlehtwuiden, erfolgte, als arabische Agitatoren das Gerücht verbreiteten, die Juden von Migdal hätten poei arabisch« Xinder umgebracht. Die Xinder haben sich später bei-, ihren'Eltern ^ingefunden Die Abordnung er »«st«, sie volle von nun an mit ihren jüdischen Nachbarn in Frieden leben und arabischen Hetzern keinen Glauben mehr schenken. 500 jüdisch« Ei»»a,der«r wieder ls Half» gelandet. Haifa, 4. Mai (ITA.). Im Berlaaf« der letzten Tage sind wiederum 500 jüdische Einwanderer und Touristen im Haefn von Haifa gelandet. Letzte Meldungen. Jerasale«, 5. Mai, mittag, 12 Uhr (JTA.s. Das Bild, das Palästina während der letzte» Tage bot, hat sich auch' am Dienstag nicht verändert. Die Brandstifiangen gehen weiter. Sie nehmen einen solchen Umsang an, dah der Hohe Xommiffar beabsichtigen so», eine Verordnung ju_ erlassen, di« Xoliektiostrafen für die arabischen Dörfer androht, unter deren Bewohnern ein Brandstifter ermittelt wird. Ein« solch« Verordnung würde den Forderungen entsprechen, die bereit» seit langem von der hebräischen Presse und,der öffentlichen Meinung der jüdischen Bevölkerung" erhoben werden. Im übrigen ist am Dienstag in verstärktem Matze di« Frage aufgetaucht, ob die Negierung nunmehr energisch gegen die arabisch« Streikbewegung «inschretten werd«. L» ist jedenfalls der Führer des arabischen Streikkomitee» in Jerusalem ver ha stet worden. Darüber hinaus wird erwartet, dah noch weitete Verhaftungen von Mitgliedern des, Streikkomitees und von Führern der Streikbewegifng in den übrigen Teilen de, Landes bevorftehen werden. Der Belagerungszustand ist nunmehr auch in den Außenbezirken von Tel Aviv aufgehoben worden. In Jaffa geht der Streik ,m bisherigen Umfang« weiter. Zum ersten Male seit dem Beginn der Unruhen wurde zwischen Jaffa und Tel Aviv der Verkehr mit jüdischen Autobussen ausgenommen. Di« Juden betreten jedoch di« Stadt nicht' weiter, als bi» ui dem Gebäude d«r Anglo Palertin« Bank, we« sie befürchten, datz »» zu wetteren Zwischenfällen kommen könnt«. Dagagen «rschianen zahlreuh« Araber in den Stratzen von Tal Aviv, wo sie in.kein«, Weis«' baläftlgt wsrdan. Führer zu empfangen, wollte. Verstärkung des ,nglis«hen Militärs. Die hebräische Tage» eilung „Dawar" meldeij datz britisch« Militärstre^lräft« au, Aegypten Haifa angekommrn seien. in Berlin von der ZBjT^ Xnudgebnnre» wurden und der Jewish Agencü gemeinsam im Haus, wo di« Herren Rabo. Dr. Baeck, Dr. F. Mi Just. R. Brodnitz und Dr. M. Traub Was üSoi «griffen, sowie von der Gemeinde im GottesH: Prinzregentenstr., veranstaltet. (S. Sie. 4!) a eh -’ uns zählen Aid’ren schenken, rst uns wählen, liebend denken. en Luft und Stern! Iwmmimiifflniuittmn iinmiinirti»- , Gebet in der Sefira-Zeif Herr, lehr’ uns unsije Tage zählen Nicht nach Erfolg nur, der uns treibt Und jagt zu Leid und Not und Quälen, Sondern nach dem, was ewig bleibt! Lehr* zählen uns das Mühn der Tage Nach all den Freuden, klein und still, Die jeder Mensch, frotc aller Plage Sein nennt, wenn erj n if wirklich will! Mit weisem Herzen Das Lächeln, das wi Bedachtsam dort di^j L Wo wir des Nächsten -Nicht zählen nur j nach Sorg’ und Kummer! Lehr’ GOTT, uns zäi Den Traum, das Hoffe,, sanften Schlummer, [ Und jeder- Schale super Kern. Der Mutter tiefen, tiül’gen Blick! Des Kindes gottentsltim nfes Lächeln,' Der Melodieen letztes G ück, Des Sommerwindes milces Fächeln! So jeden Tag, mit w tisern Herzen Lehr’ zählen uns unc wägen gut Den Schmerz der Lu»t, die Lust der Schmerzen, Erkennend uns in Deiner Hut! > Davin Schönberger, Aachen.! i iiiiiiiutiuiiiiiiiiiiiifiiittniiiiiiiitiiiiiiiiiimiiitniitiiiinniitMHJiitnHiniiiniiiiiinii': Das Ergebnis bttj Sammlungen - des Council for «erqian Iemry. London (ITA.). Da» Loutuil for Genna» Jewry (Rat für da» Judentum! Deutschlands> gibt bekannt, datz sich da» Ergebm, fein« Sammlungea in England nunmehr auf 504.730 Pfund beläuft. A»»stell»ng «tue. Armlos«, jüdische» Fro»t»«pf«». Wie» (ITA.). In Wien churd« in de» Räume» de» Bunde» j üdischerl Frontso ldatee «in« An»stellung von Bildjüdisch« Frontsoldat Ala» Temeavar ln Rumänien gi beide Hände verloren und tutzt Siebzehn Jahr« hat erffgkrtt zu «rrelchan.!«öffnet,, di« der Xleln au» hat. XMn hat tt sainom recht» gebraucht, »m diese