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Der Schild · 1936-05-08 · 19 (8.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
19 (8.5.1936)
Date
1936-05-08
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Metets&rf-- #•« Die Kraftfahrkampstruppe. ...resmotorisier.ung' ist ein Wort. beutallenthalbett beatmet. von»dess,n " T." sub jedoch nur die wenigsten ein richtige» TU« vermögen Denn wenn die An- L Entwicklung jur Motorisierung auch bi, «^ckneg zurückgehen. so hat dieser, «ungste ^en°e'«n.-gerade in den letzten wahren ^ich- Cntwicklung genommen. die ihn jetzt m „an, anderen Licht erscheinen laßt. Zu- U man sich dckrüber Nur se.n. daß die oionli rung zwei ooneinander völlig vern Zwecken dient. Einerseits ist der Motor d« Motorsahr, eug »esörderungsffi et an Stelle der Eisenbahn für ll^nöerlchiebungen aus größere Entfernungen. 2,'\js ständiges Fortbewegungsmittel besonders So«tis,truppen wie Pionierkompagnien oder ^enobiciliinacn oder sei es für Kolonnen und lum anderen dient der Motor aber unir d» Ä fl m p f m i t»«I. Die Formjotionen. Wn Der Moior Waise ist. saht man linier der ..«rastiahrkampstrubpe" zusammen. . jimstjahrkamp'truppe hat, wiederum mannig- «u'gaben zu erfüllen und ist dementsprechend »ani-rsormalionen. AufNärungsabteilungen. .i-iiertc Schlitzenregimenter. Krastrod-Schützen- >Lne und Panzerabwehrformationen gegliedert. Panzertegimenter sind mit Kampf- — allgemein al» Tank» bekannt — ous- Man unterscheidet Kleinkampfwagen, leichte, und schwere Kampfwagen. Dient der Kleinwagen lediglich zur Aufklärung, so sind die n drei Arien ausgesprochene Angrisfsmittel. liichle Tank ist im allgemeinen mit zwei Ma- »ngcwehren. zuweilen auch mit einem kleinen Geschütz bestückt. Er saßt zwei bis drei , tzcsotzling und entwickelt im Gelände eine ltoindigkeil von etwa 20 Stundenkilometern, rrn!) er aui der Straß« über SO km erreicht. Hauptmaste der Panzertruppe ist der mittlere aaen. Ser außer mit Maschinengewehren I einem Geschütz ausgerüstet ist. Seine Be- :r] betrogt etwa vier bis sechs Mann, mindestens Führer. einen Fahrer, einen Schützen und Funker. Er erreicht auf der Straß, nur Itl ldlemeter K.-ichwindiqkeit, ist aber im Gelände Lf leine» größeren Gewichts und der dadurch ichren Lage schneller als fein kleiner Bruder. Der k, Aampnvaaen hat bi» heute nur im französt-. und im polnischen Heer Eingang gefunden. Er Londerzwccke, besonder« für Durchbrüche, ung linden. Er ist mit einer Anzahl von mgkMhren und mst einer Kanone, daneben mit einer 15 Arm.-Haubitze versehen und hat Panzerung bis zu ß Zentimeter Stärke. Diese Festung ist in der Loge, breit« Gräben zu (en. besitzt allerdings nur eine geringe GetzMndilikeii. Charakteristisch sür aste Kampfwagen j der Antrieb durch Raupenketten. Netzuiklärungsabteilungen 18 hauptsächlich mit Straßenpanzern — von früher Hann,, als Panzerautos bekannt — ausgerüstet tt schon der Name sagt, sind diese Wagen säst!»M«ßlich au> die Benutzung von Straßen an- Dielen, lediglich einige moderne Modelle mit Bielatenirieb können sich ableit» von der Straße be- Den, aber auch dos nur unter günstigen Um- Wm. Dementsprechend sind di« .Straßenpanzer I* allgemeinen nur für die Fernaufklärung ver- »»dbar, während die Nah- und Gefechtsaufklärung bereits erwähnten Kleinkampfwagen obliegt, tu ein dis zwei Mann Besatzung und ein Ma- Imengewlbr beherbergt. Daneben kommen hierfür p*Wd> k>kpanzerten offenen Kübelwagen zur k-iHenbunn Außerdem verfügen di» Aus- «wgsadteilunqen über Panzerabwehrkanonen und «rächendes Nachrichtenmaterial. .» Schützenregimenter der Krastsahr- «ßmuppe sind Inionterieregimenter, die ständig «schnellen und geländegängigen Kraftwagen verche» find und lo schnell an versehiedenen Stellen Front eingesetzt werden können. Ihnen dürfte u men, kommenden Kriege vor ollen Dingen di« r*8” Mallen, den von Panzerformaftonen er- Menen Geländegnvinn zu sichern. Noch leichter «-glich und die K r a s t r a d s ch ü h » n, die auch e«e und tzhw.-re Maschinengewehre mit sich führen « NN besonders bewegliche» Mittel .in der Hand \ «>tn "lchung darstellen, iiü "anzerabwehrsormationen be- Lankeinheiten und au» Einheiten mit Erbrechenden Wallen. Unter panzerbrechenden «^en versieht man die Ncinkalibrigen Tankabwehr- "7 ^°k» genannt —, überschwere Ma- Muoaewehre und Minenwerfer. Daneben be- ™> lm verbände der Abwehrabteilung auch Nachnchtenkompognie und eine Pionier- «pochne. L.-tzterer obliegt da» Ausleqen bzw. «wnqen «V! Sperren und Hindernissen. Die lEabwebr hak seit dem Iöeltkriege andere Wege «r> müssen^ Di» au» dem Krieg« bekannte »gemir l". : c'n Bündel von Handgranaten, da» »r* ^stebkette gelegt wurde und diese zerriß. kommenden Krieg« nicht» mehr | FwrbwV'' ^■d,®int,i0feit der Tank» zu groß - Ergänzungen unje iüdlschT Gwyanwrt: Eröffnung des neuen Studienjahr« ™ «er Lehrerbildungsanstalt Berlin.! 5«? ^938 wurde bas neue Studien- I «1 «mL. -'f(***n Lehrerbildungsanstalt Berlin Jak«»!!1?'1 de» Präsidenten des Preußischen iüdicher Gemeinden, Kammerk, J ' dk Wolfs, eröffnet. Der Dezernent «ubesvttbander. Rabbiner Dr. Galliner, be- «kini»»,^ -^ludierenden, insbesondere di« neu» ** Hörer und wie» darauf hin, daß kL.r?n<. t?* die wettere Entwicklung der tretenbedeutsame, neue» Faktum eingekr al $*rl Minister habe di« Annahm« "«n Lehrerprüfung für di« «rste Stuf« d«r 2n Vervollständigung der Klieasflieoer- «ondrrallsgabe des „Schild" <27 . 12. 1935) und der Ergänzungsnummer <7. 2 1936) sollen heute einige Namen von Juden bei der Luftwaffe nachgetragen werden s Als wir damals unsere Liste der jüdischen Kriegüslieger verösfentlichten. "und idabei sejtstellten, daß wir bestimmt nicht fehlgingrn, wenn wir die Gesamtmhl der jüdischen Kriegsflieger auf 200 beziffern, fügten wir gleich hinzu, daß unsere AuMellung auf Vollständigkeit keinen Anspruch erheben könne. Inzwischen <Nr. 17. v. 24. 4. 36) nannten wir bereits den Namen Paul David. jetzt New-Pork. der im Wellkrieg Frontflieger war und nach dem Äriege auf der tiüasserkuppe die Gleitslieger-Prüfung A und B ab- * gelegt hat Weitere Namen sollen hier folgen: Mai Walter Livpmann, früher wohnhaft in Emden tQstfrierland) und reges Mitglied des NjF.. >trat am 17. 3. 1915 als llnegsfreiwilliger in die Flg. Ers. Abt. I. Flg. Homp, Doberitz ein Am 22 4. 1915: Funker-Lehrkdmmando. Am 28. 5. 1915: Feldflg. Abt. 18. vom , 13 7.-2. 9- 1915, kommandiert zur Frldsfg. Abt. 62. Am 26. 11. 1915: mr Fkg. Beobachterschule Königsberg, am 2' . 1. 1917 zur Flg. Beobachterschule Lchwerii. 16. 10. 1918 zum 3. Ers. Batt. F. A. N 24 II I E Nach dem Kriege: vom 13. 1. 1919— 9. 5- 1919 im Freiwilligen Jäg:rbataillon «chntider, Freikorps v d Goltz 1 Außerdem hat Kam Livpmann im Kriege bei verschiedenen Artillerie-N««im ntern im 'Westen > als Funker Dienst gemach Nach dem Kriege hat er. wie sich « us obigem ergibt, lim Freikorps dd. lsioltz an den Kämpfen im Baltikum teilgenommen. In feinem Militärpaß findet sich folgende charafferistische Eintragung: , » „14 Tage Arrest, weil er vor Ablegung J)cr Prüfung und ohne Erlaubnis flog" es« Bestrafung z«igt am besten seine Un erschjroaenheit und sein« Begeisterung für die Flieaerwaffe. Seit einiger Zeit ist Kam. Livpmann in Palästina Im vorigeft Jahr mußte! ihm leider ein Bein amputiert werden. l ksriedrich Zöllner war im August 1914 al» kriests!sreiwikligxr Flugzeugführer in B«rlin-Johann»thal in den sturmes ach g e Retheh wo er er Kriegsflieger-Äuffirllung Militärdienst ge reten und wurde bei dei Firma Emil Je« nnm auf Jeannin Taube vl » dem deutfch-ffm ifchen Flugzeuglehrer Dallc:, welcher internier war. ausgebildet. Im M i 1915 machte er -lein Flugmeistereromen ur > kam zum Arm eslugpark 3 nach La Fer . Bon dort wurd k er nach ca. 2 Monaten M der Feldsliegerc bteilung 39 nach Laon a kommandiert. Bei einem großen Erku dungsflug wuri e er während eines Hagc ch o sse n. und kam noch bis aber keinen geeigneten Plntz »um Landen f, nd <den dortigen Flugpl, tz tonnte er nicht mehr erreichen), und mack e dort restlos Buch. Er hatte doppelten Sei; bruch. schcrrre Gehirnerschütterung, Nücke quetschung In Lazarettzug wurde er »qfh der Heimat zu: Genesung gebracht. Nach semer sienesung kam er qls Ausb!sl dungsiehrer fü: Beobachter nach Hannoi!r zur Flieger Ers tz Abt Er^ melde)« sich wiet :r freiwilliq ins seid und ging mit Ärtiller t Flieger-Abt. 2< 7 als Ebetoilot nach Mont, is «Champagne), stach einiger Zeit wurde er «Is Fluglehrer nack Gotha, Fliegerersatzabl. 3 tu setzt, wo er mi gutem Erfolge Flugzeugiühi er ausbildele. Eiter feiner Schüler, Lberleuingrt Gustav Dörr, der leider vor zwei Jahr n bei der Deuts« ,en Lufthansa tödlich abstürzj e, wurde ihm v >n einem anderen Lehrer <>s gänzlich unbrc ucbbarer Schüler zugewieffit: auf feine Bi: len versucht« Zöllner es n ch einmal mit i im und bilde!« ihn zu einlni sehr tuchtigtn fiihrer aus, der noch den Po r ic mcrite dekai t Zöllner stand im Nange «ii es etatmäßigen i »ldwebels und ist neben m Ii tärischen Aus> eichnungen. darunter dem B xwundetenabzei!ien. auch Inhaber d:r Leb ens r e t : u n gsm e da i I l e Ei lebt i» Berlin Jalob Levi»^ Uns' liegt e 1« llnlerlage vor, wonqch Ku>» I Leon der Jagdstaffel 10 im Ja >re 1917 angehör e Er hatte sich zu Beginn fies Krieges aus «lgene Nechuung als Flieger q bilden lassen Nähere Angaben über Fliegerlaufba! ,n bzw sein Kriegserlebnis lie^- uns zurzeit r och nicht vor. doch hoffen diese auf Gru rd angestellter Ermittlungen b Fliegertruppe vielmehr anfangs al» Flug^ug Monteur und dann als Flugzeugführer tätig. Mau war am 1 Juli 1915 als Kriegsfreiwilliger dei der Flg. Ers. Abt- 9 ringetreten. Nach seiner Ausbildung als Monteur u»d Flug^ugführer (er war in Zivil Elektrotechniker) kam er am 4. April 1916 zur Aril. Flg. Abt. 227, später Artl. Flg. Abt. 224 Dom 25. 8. 1916 bis 3. 2. 1917 bei Jagdstaffel 4 ldabff Somme-Schlacht).» Vom 17. 2,. 1917 bis 29. ll. 19)7 dei Jagdstaffel 29 tDoppelschlacht Aisne-Champagne, Sommer schlacht und Herbstschlacht Flandern), am 29.11.- 1917 verwundet. Vom 26. 4. 1919 an Dienst dei Ersatzabteilungen Er erhielt u. a. das: E K. das Feldpilotcnabzeichen und das Verwundetenabzeichen Dienstgrad Vizefeld webet Zu den Luflschissern sei ergänzend noch Kam Hugo Mener in Berlin autgeführt, der seit dem 2 7. 1917 zum Luftschifftrupp- 9 und dann im Felde bis zum Kriegsende zum Ballonzug 84 gehörte Er bat als Hiffsbeobachter ständig Dienst gemacht. Der Leipziger-B al l 0 n f lie ge r Hermanit Appel war zuletzt tfffz. bti der Ballonflieger-Abt. 13. Er lebt jetzt in Pari» nachtragen Homburg un > lebt jetzt in Loddon Kam. Erich MvH. M., teilt, uns mit. daß die Frantfurl a gäbe, er sei nicht dem Ta fachen entspricht. Er war in Anstalt genehmigt und einen Staatstommisfai zur Durchführung der Prüfung bestellt. Der Redner betonte dir groß« Verantwortung, die aus den künftigen Lehrern und Lehrerinnen ruh«, und sprach die Hoffnung au», daß sie, dazu , heranreifen mögen, die junge Generation in ein neu«» Leben zu führen, da» zwar hart und schwer sein wurde, aber voll innerer Würde und Besriädigunjg. Anschließend gab der Leiter der Anllakt, Dr. Fritz Bamberger, kn einem längeren Referat den Hörern einen Ueberblick über di« zur Zeit besonder» dringlichen Probleme der jüdischen Schhlprari», an deren Lösung auch die Lehrerbildungsanstali milzuhelfen Hab«.! Pie Füdische Lehrerbildungsanstalt unifäßt zur Zeit - - entsprechend der dreijähriges, Ausbildung --:drei Lehrgänge. j Persoaaluerinderungen im Berliner KnUnrdnnd. Generalmusildireftor Rosen stock scheidel äns Grpnd gütlicher Vereinbarung mit dem Jüdischen Kulturbund Berlin e. B. mit Adlajcf sein«, Vertrage» au» seiner Stellung au», Um mehrfachen Berufungen ins Ausland Folge ui leisten: ein empfindlicher lünstleiischer Verlust. 1 t Dr. Fritz I « ssner bot einen Ruf al» Spiel leiter an das Siadttheater in Benll erhalten. Der Jüdische Kulturbund Berlin e. Ä-, für dessen Bühne Jeisner seit zweieinbalb JaNren tätig war. hat deshalb sein Berlragsoerhälftii» mit ibm gelöst. l Ein Komposiiiantadend de» K«m. Gerhard Galdschtag findet am Sonnabend, /den 16.' Mai, abend» 8.30 Uhr, bei Weil, Eharlottenburg. Fasanenstr. 5, statt. Da» Programm enthält u. a. einen „Rachruf" zum Gedächtnis m Bruder» des Komponisten unsere» Dichterkamcrcsden George A. Goldschlag. Jnlerpreten find Kam. Wi.helm G u t t m a n n und Su'anne <S t e i n) L S w « n - st « i n. Einführende Worte spricht Herr Intendant Dr. M»rt Singer. Wir «ei'en ckns diesen Abend blonder» hin. I Schipefhei»,- Pommern. Am j Sonntag, den 26. April 1936, fand di« Amtseinführung de» neuen Bezirksrabbiner» .für Hinierpommern statt. Anstelle de» nach Stet"" berufenen Rabbiner» Karl Richter ist auf Vorschlag de» Preußischen Landesverband«» jümfcher Genieinden Herr Dr. Siegfried Schauer mann n zum Bezirksrabdiner gewählt worden. FranksnetMnI». Di« G e se l it ch a s t f ü r j u . »ische Bolk»bisdung «. ». veronstialiet am Sonntag, den 17. Mai. 10.30 Uhr, im Gemeindehau» Fahrgast« 146, «inen Gang durch da» iüdijch« Museum unter Führung, von Herrn Dr. Gunt«r»heim«r „Bon Pegach bi» Schewuäu»". Soldatische Erinnerungen,quer dkirch ein Jahrhundert (II) Oie Mutzeteilllerln von 1813 Lea ciiliud, war «in« eigenartige „Zwei Seelen-, ach -- wohnten in ihrer Ihr hastete l> kk. Hang zum Grübeln an, und batt« sich ein gewisse Lebensphilosophie zur gesetzt; auf d<:. anderen Seit« adeL war sie Drang der 2 chaffenL beseelt, sie tonnte sicb vom Trieb gktfvcr Tätigkeit frei machen. Zahr n d t Zu den hundert J> lanb auf und so befalle und Verkauf q u i t a t e n wegen, um oi nein, Lea 3 et sich formt}-, Kleiderlchränkc lünstlerjtchen Räumlichkeiten ihr Herz und dann war ibi Freund Abschied Trödlern spät mal au» ihr Lea Samuel scheu Iholern arbeiten, pöl Herstellen, ft^d wieder dei sie <» wie eins» und Jnnigk« und kunstgew heitsdrang Al» damal deutschen Klegibi regen begann wie auf dem fristeten, war Handeln und Erwerbshasche > keit der Seel nicht in den wollte sich iäiigkeit de» Lea Samuel können. I. Leon stammle s „e -en wir, >ld rs ln- Flugzeug de o b och t«r gerne en. der Noch ein jüdischer Gefallener j der Kleist-Grenadiere Ein Kamerad schreibt un»-! In Ergänzung de» -Arntei» Scitr Z dcd ..Schild" vom 24. d. darf ich darauf hift- »veisen. daß unter den Gefallenen des Grenädicr-Jxcgiinents??r. Ti sich auch der L e utnant bet?vcitr»e rro Grosser befindet. Er ist am 31.??lai 191H bei der Chenftn de» Daines-!r)ssennve gefallen <vql. Gefallenen- Gedenkbnch, 2. Ausl. 1932, c. 140). Er wird auch in der Jiegimenks geschickte .des 6. Grenadier-Jiegimenks bei Schilderung drr -Ereigniste des 31. Mai 1918 crwähnr. . JFcnn ick mich reckt erinnere, war er am 31. Mai der einzige überlebende Offizier des 3. (Mstlier-) Datailloehs, wollte die Verbindung zum Nackbarabschnjtt Herstellen ugd wurde auf denz Vitt dorthin durch einen Eckuß aus einem feindlichen Flugzeug getöter. ' Kam. Or. K. ff.. au.! ult! sie chl. tont n i.- bzeiten i‘e£ Samuel», vor über waren die Juden in 'Deutsch- Dahn de» Handel» gewissen, sich auch diese Frau mit mnvon Handelsgütern und Ackti. Nicht einmal so sehr de» Prosit» ielleicht Reichlümer. anhäusen zu wcÜlen. agiuel wollte nur. ihr Leben, wie sie fristen können. Und lo fmlten Truhen und Holzstatuen. Here!-, 'lftert sie mit Kennerblick ermaß, ihre An all diesen Gegenständen hing wenn sie sich einmal trennen s >IIIe. so weh zumuts als ob ein juter nahm. Bielfach stöberte si, bei wieder Gegenständ« auf. die einm Hau» gegangen. Dann k iufte unter Opferung-von vielen pikußidie Sachen zurück. ließ sie auf >ren und die Schnitzereien , jeder wenn dann' endlich da» 4 töbel Einzug gehalten hatif, beg lüßle wiederkehrenden Sohn, voll iliebe Der Besitz von kostbaren ’ lasen rblichen Dingen taten dem 2 chön- Seele Genüge, — ih:«r der Kunstgeschmack im ' Haust ürger» sich erst ganz schüchte n und al» di« Juden in den flachen Lande ihr kärgliche» e; diese Lea Samuel, die den 1 asei-, zu einem Ai ders-Seartetsein ausbrachie. Arofix Das flUssiga -i Rolntgungs-lBohnarwaoha Wt ram Misch«* mit Stlsspts«* «s«l«aM fMi hmnissto QoalltSi nrnslid) »i«iei«m Pms Lquia 8chrimmer, Dra#dan-N. 6 (rifj Ptb^ik Prothtkt«. ost^mdst um Feilschen, da» Preirtrciben vermochte ihr nie die Feiert^gl zu nehmen; sie verstrickte sich Maschen de» Eeldgufspcichern nicht i-i der aufreibenden Ha! Alltag» erschöpfen. Da» Gesicht war scharf geschnitten, eher i, al» grobschläe »tig zu nennen.- Es gab sogar Zeiten, da Man eine zewilse Anmut darin entdecken ki >nni«. Auf den obe kslächlichen Beschauer aber wirl e si: kalt und nüe »lern. Doch wenn ihr Temper imeni zum Durchbruch kam, ihre Augen währenl der Unterhaltung ftef und blau zu leuchten beg, nnen, erhellt« sich die» Antlitz, da, dann Güte und Weisheit ofst nbart«. Hilfsberetts hast war Leitsatz ihre» Leben, Lea Samuel gab mit offenen Händen den Pcmcn, spenhet« troftrelchetz Zuspruch den Bedürftigen Die Art ihre» Dtbenswar so wohltuend, weil » in Stllle erfolgt^. Ungebeten und. ungenannt -übt: Lea ihr Wohltätigkeit bis in, hohe Alter. Ga: oft des ü zu chdten Mul Da« und lichauch sie delsvon rtarkig batt« man ii>- oc-.. Freitag», wen» die Sonlne unlerge,Zangen oder bei Ausgang des beiligitz Sädbalb», vom schützenden Dunkel der Nacht ge. borgen, an den Hallsein der Notleidenden vor. beihuichen sehen können. Jedesmal waren dann Gaben „von unbekannter Hand" vor den Hau» 'cbwellen niedergelegt. — - — Zu jenen Tagen stieg bZuligcol die Sonne in den klaren Winlerhimmel und beichien die Trum, mer der großen, napoleonischcn Armee. Die Reste schlichen - dabin. „wankende, boblwangig« Jammergestaltrn". Biele blind und taub von der rusisschen Kalle. Mit wölsi'chcm Hunger an jedem Knochen nagend waffenlos, in abenteuerlicher Vermummung. „Trommler obne Trommelstock Küraisier im 28.iberrock. So bat sie Gott geschlagen Mit-Roß und Mann und Wagen." Der llvendepunkt . in Europa» Geschichte war gekommen. Da» Heer, mit dem Napoleon einen gan-en Erdteil unterworfen, lag vernichtet aus den Schnee, und Leichenfeldern- Rußland». Preußen» König ward umringt von Feinden, aber er konnte den Späberblicken und französischen - Bajonetten nach Breslau entkommen. Und als nrfi 13. Fabruar 1813 das Ultimatum cn den Fränzofen kai'er erging, al» die Siudenten die Hörläle per. ließen. Gnmnasiasten ihr« Schulbänke, al, ,qan Stucke au» Klopstock» Hermannsschlacht sang »nd die Freiwilligen in bellen Scharen die Mesdeplätze überschwemmlen, da zog auch. Lea Samuel. binau» mit den Truppeg, al» Marketenderin. L'bwobl sie schon kein« junge Frau mebr war. fand man sie doch regelmäßig in den vordersten - Lcn-en. wo sie die Verwundeten im Kugel regen mit Verbandszeug versah. iS» war ihr eine Selbstvcrständlichkeit. sie hoffte und rechnete mit keiner äußerlichen Aurzeichnung. da» hätte ihrer Wesensart widersprochen. Ihr Sinn stand nur danach, bescheidener Baustein zu sein an hem 2v«rk der Befreiung. Lea Samuel hatte geehelichi und dem Bundwaren' etliche Kinderentsprossen. Ein innige» Familienleben entwickelte sich leider nicht, da ihre Kinder sich srühzcitig nach den verschiedensten Orten hin verstreuten. Ihr praktischer Sinn sah die» aber als zwingende Notwendigkeit an, mit der sie sich irgendwie au»einandersetzen mußte. So zog sie zu Besuch ihrer Kinder ständig von P l t o n a nach Hamburg und Wandsbeck, nach Glasau, Wunstors und Lübeck, immer mit einem Leiterwagen unterweg», um da» Angeoehme mit dem Nützlichen zu verbinden, nämlich ihre Kund schaft gleichzeitig mit Waren zu verleben. Und wobin Lea Samuel kam, o>ar_ si« überall gern ge'ehen. Dom Ausklang ihre». Leben« und von ihrem Sohn, dem Zkanoaier vo» Eckerufördä" soll in der nächsten Folg« berichtet werden. i •t .»

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