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Der Schild · 1936-04-24 · 17 (24.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
17 (24.4.1936)
Date
1936-04-24
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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I £>dufer ■t!efemt;tich*itt«n grauenfiaftfrt '-öornärtge pcrurtcitt. sondern bnrünbet b,-i: Juben die 2A»tb be?«umcif:n w oop >e'.bft r Hrt: l.h;ld'»f-t i't cs ticke r i;i;«t- .. r .n.i' eil«; ’Ji.'lio! ■ <“:n« jüdi'chen «gen ubcrzu-- -.*• . r c £ b;n -Unru.'rttt in Igj-a 7' -\r bi'-i;ct Pr.i'ii I" rer ^l.-neu Cna i-'arlonj Wladimir J a «■ q .;! it. •: •' Xt.: nanun ian den Hoben K tn iir Virthur 'ist.--; M t>oe . Zaitut- und ihn - .. .' ••' ■ gi;.:fM da-- ■ »'!"' 1.1 :'■/ •!!•::: n ••" öl'- - KVebC 7': '! 1-,;a«f:' '..••'it » d-'.L Jaborns!-- Brrich:« ,-ekrntnten hght. die -b< t . \-n1' a ::;:;-. Agitation;-nt«r :■ -itrol -:iv.t-r Krt'V" te'örd'rs :\t . f-'e- H<i''.^tt'n? Terror» ,»t-t;-.j'tc.t u-.o rtr : '1;! vii-.-talim. w.:- Plan :vc ' " C- •- i — ’ - ,;U öt'i'ri" . t ‘>e . . . IN - l> r:'. .-t'-t”.- -. ii-r 'V si: UUr 'S u .-f..: n s ,, i.; n a : :: 'II' Pfi-ck'. :i vri in al» dem ’ar P.r-; -.v:tro:t!;rc3 $e maltet V . .. ,Tl ■ y . ■uijt'ii Titei! a:-; IN '.7 au.'; i ir- )ic Äraitprobt. LV ►rN '■>: -ca ^z-r. •’ - IV -T :i [eil l'-r'C'ltU ' i 7t-'.. d''7 it v >rn y n ' : .'in 'ün araSHRU--. ’i*e.':i.; . me V:: . r•: -itJ ii T.l'Äa'i'n an;. ' .-n »> ."!':.\- r ‘ i-i >en an ~ n n : ’' .t. cr.mptürae und Ursachen.; .. r- 7-. n E- ' . . r c!. n s. . . ' ...!! '• .. ' . E^I-.'N ‘.,a'a. :e r; : ■■ ■ . ... '4!a ' ’ . n ' ~rr' - i'';. i;'t- '' . .in* rtnr.! ' "* " . nn».'n Hl. —- - -;um Au» r t ,.ie iiutiacn. ... j Ar-und Jaffa- ■ im r- :n vorüber ’ . . ’ oorert die rairt- ': ..'in-. . ihr libt ein fehr ‘ ti. .: . n.r Bild ein am 19. April ' V rnt-urler Leitung erschienener -»na" " d i ' Betrachtungen von judi ck-->r 2! /.ich mit Borurteilen je nach - r '1 . ni i 'n Einstellung mm 'Zionis- 'aV-r -u n -rden vfleaen. i't die 'Tar- - anncitkenen nichtiüdi'chrn LlaNes, n ii. . ^: :ektivität Zweifeln entwgen i't.. von ° Wert. 2ie fei darum in groben n n den wesentlichen B,n?ten wieder ■/. ef)cn und ^£ei/tung t/rcj/jer /udi/c/rer 7z%äm/)fer Kämpfer aus biblischer Zeit/ Emin Pascha / General Monash > David Schwarz und andere mehr Eine neue Aufsatz-Reihe des „Sdiild" Beginn demnAchst ..“env. -_.i -ri.i'.Tur.l tri u= *itiT. r-ai Ent« riiä. p V .'. '• •' i-en :_b VliV.rraJi’ be; U-rulani. ' e-ti; 'ich Don der Konjunktur zur Depression. ' Nach der einleitenden ErwRin mg der Tatsache. dab der bestimmende ifafti r der paMitinensiichen SEirticfcaft und auch iwre; arabischen Tettor» seit Jabren die E i n tp a ird e r u n e von Menschen und Kapital gewe'ensei. wird im einzelnen auf die Kefaurenpuntte des Kirtfchaftsaufbaues Palästinas. Idem 30- Millione.i-Pfund Kapital bei einer jüdischen Bevolterung von 379(XX> Menichin und einer «ne-amtdevölkerung von 1.3 DLIlionen fuge-, flössen >ei. bingewielen. Es wirdtdtr Arbeitermanael erwähnt, der Rückgang! der Landbe oolterung an der jüdischen (f>«sam!l;ähl und von einer reinen A ü f b a u k ö n jiu n k l u r ge -rrochen. in der sich Palästina befand. Zn dem Autendlick. in dem der Kapitsl'stslub sich verlonriamte und die Einwanderung nachte',, dätlen sich ernsthafte «chw'erigfeitetr ergeben müssen. Tas Tempo der Einwander-tng ibubte bei Regierung in dem Augenblick unerwünscht werden. in dem!ie eine Berschänpng des stetlatent bestehenden Toannungszu-tvndes zwischen Arabern und Juden befürchtete.j Gegenwärtig wünsche England.» wieder, die Dglance so her tunellen.' da? es feine Gun>t m«mr -der arabi. -chen Teite zuneigt. 2o -inH die Pläne unk Borfchläae über den ttegislative iCouncill übet die everre für den Grqndstüßsperkauf an Juden, über die Erhöhung der für die Kapitali'tenernwanderung nötigen ifftldfumme und über die Herabsetzung des Kpintingents der. Arheitereinwanderer zu verftebetl Die Eng-' lander wollen durchaus nickt die weitere Ein. Wanderung ganr unterbinden, jel ock die Ziffer hon äz n 'U'ini Vorjahr auf pi 'lleicfit- 35 h's an :-.o für I93H drücken . - Ter. bisherige Ebargtter dev Könfunktur. der.n Tckwergewickt im- B a u g e w e r b e und den' ihm naheiehen'en lüewerbeln' lie ie. muH fick infolgedessen ändern schon pei einer Ein. wandet -eine . nickt -u ertpaften aewein:. denck die Produl lionskapaTttät i't rafber ge-tlcaert als die Konfum'rafk. - Eine P.er r i n a «j k u n a J>ci Einwanderung aber. Mick w-cktige Teile der tlkirt-ckaft -niiegen., '.ills Knickt andere Krä'te da'ur fotgeni. ne rin Betrieb zu erbal ten Der Auffan' w>° i^et fick -odann den K r r- - c n e r s ck e sn u n ,i-e n ft der Bauwirticha-t und auf dem >->ni.-S'tucksmar!t zu ■ Es be-tebe eine Arbeitsl.-gafeit v.'n' 1 P; > en: der. jüd, -cken Ar.-riters lm-n D e a'u e Krj'e lei jedock ra-ch in einen ,? u a a n :■ ’' e r._t e P r e Hion ubergegangen, der ahe' -neue Vra ten aufwerfe 'f i vr srur.' eil —ct11> ii. «u’wii m*vv w itruna nur im vorjährigen (Umfang wäre Jori-ehuna der - bisherige!»- Entwicklung Die'wichtig-te unter -b E.leichgewichts'-astat'.d t hem Bauwesen h-n;ii. ae'teü: werden könnt, -teiaenma der. Kon-uporausfetzen.- um bin te-t Vt. wie ein anderer ■ r his!i«r etnieitig nach ■gtierteT A.'irlfcha't bft T iei »uf&e vor allem nkrafi des Bevölkerung in den beiden letzten nähren neu err-ck'et.-" Jnku'trieunternebmnnzen legere Al'utz'üea :ä.leiten zu vendwtfen. Wenn guck di-e K a u - k r a -1 der. Bevölkerung durch l-ie R -ti.-inwckitderuna . der l^trn Jahre ge- 'liegen in und gerade äse Einwanderung von verl ni-tnisntäfi'g viel ältere Mettschen ins g,-brackt ha;, die nur Konsumenten, keine rr.tr-,-:.'-. t-.-nm. 'c blieben doch die Einkommen - r.-'t.-ilten und Arbeitern und die - .-n.i' . v--r Unternehmer, an mittel» . --. Perbälmii'en gemessen, gering und nt;rhe durch- . .. hohen Miete« noch belastet, n it itt-d-n Vrrhältni^e -aber seien die >". ' .r buch uiid im Dträszenbau sowie - in r -r Zitruswirtschaft sei die K o nes arabischen Arbeiters ' niedrigen Lohnansvrüche nicht zu; - Die Ausfuhr mache bisher nur n Prozent der Erzeugung ausl Der ein»; ichtig-i Ervorteur sei die Zitruswirtschaft. '.ente Ernte mengenmähtg nicht günstig .-'en i-t. Zn den nächsten Zähren beginne. . .a. die Uragedes. Absatzes ernstlich«? r.wn zu machen, da der Ertrag der neuer- .tuteten Pflanzungen die Erzeugung an Dränen und (strapefruits auf das Zweieinhalbfache 'teigern wird. Tie ZitruswiNschaft werde lick itarker auf Verarbeitung der Erzeugnisse im r'and und Ausfuhr der ,2äfte und Marmeladen umstellen müssen. Zum Zchluh-des Artikels wird auf die Verpflanzung städtischer Arbeitsloser in ländliche Siedlungen und die Einsetzung der Resereoen der Regierung für Ttratzenbauten als i^egenwirkungen hingewiesen. „Trotzdem bleibt die Konjunktur des auf Einwanderung gestellten Koloniallandes auf lange, 2icht in erster ttmie abhängig von dem Zuf luh an Mestschen und Kapital' und in gewiss«: Umfange von dem in diesem' Jahre recht' ungünstigen irremdenverkehr. Politisch« Spannungen. soziale Änoas-ungsbemühnngen und p h ilantropilch« Einflüsse, die gegeneinander abzuwägen kaum möglich ist. sind Ungewihheiten. die ebenfalls die Beurteilung der -Zukunft erschweren." Die politischen Spannungen. ..Politisch« Spannungen" und „philantropische Einflüsse": Unter diesen versteht der Verfasser toobl das Ausmatz. der weiteren Dpserbereitschaft des Judentums in der Welt für das „Nationalheim": die «rsteren, de« politischen Spannungen, .sind durch di« jüngsten Unruhen unter klaren Beweis gestellt und dürften über die akute« Unruhen hinaus bleiben und wirken. Nicht minder als di« wirtschaftliche Situation, für die si« mitbestimmend sind, verdienen fie Beachtung und Erkenntnis. Wir erkennen den polaren Gegensatz: der Pol jüdischen strebens ist das „Land Israel", das .jüdisch« Palästina": zu erreichen durch kontinuierlichen Zuitrom von Menschen und Kapital und durch kolonisatorischen Aufbau; Das arabische Ziel ist die Sicherung Palästinas als des durch eine Mehrheit von 930 000 Arabern (gegen 370000 Juden) bevölkerten Landes, die Erhaltung de» überwiegenden arabischen kbepräges und darüber hinaus eine selbständigere Stellung gegenüber der Mandatsmacht unter mahgebender' arabischer Zübrung: Autänomie. Selbstverwaltung Der „arabische Pol" empfängt eine immer stärkere Eneigienladung durch die Konsolidierung. Bio«U>ildung und Einflutzverstärkung der umgebenden Araberreich«. die in der Weltpolilik mit welchcr England verflochten ist. etne zunehmend« Bedeutung erlangen. Der Abesstnien-Konflikt, die Mittelmrer-Polilik sendet ihre strahlen dis hierher. (Man beachte das zeitliche Zusammentreit'en der Unruhen mit der englischen Position im jüngsten Stadium der Ades inien-Ange^egenheit!) Was würde aus Palästina im Zalleseines Krieges um das östlich« Mittelmeerbecken ..? Und England' selb st'r Zwei vielsagende Meldungen au; Jerusalem seien hier erwähnt, die gewitz nicht so« gussehenerregend wie di« Nachrichten über di^ Unruhen sind.(aber doch von snmptomatischer Bedeutung. Beide liegen noch vor dem AuSbruch der Tätlichkeiten. Erstens: Der stfeit um die Zührung des Namens „Ere; Jsrgel" in den Programmen und der Ansage d^ Palästina-Senders bat eine Lösung gefunden.. Die Palästina-Regierung hat entschieden, dah der Name „Erez Israel" fortgelasien und "der Sender künftig die Bezeichnung „Radiostation Jerusalem" v«r-' wenden soll. Zweitens: Die Palästina-Regierung verbot eine in Tel Aviv geplante Aufführung eines Stückes „Ere; Hakodesch" durch das Nationalstudio. Grund für das Verbot ist die Verwendung des Namens „National". Die Regierung verweigerte auch die Erlaubnis zur Aenderung des Namens „Studio Erez Israelit", weil eine solche Bezeichnung nicht bestehe. Als weiterer Grund für das Verbot der Ausführung wird angegeben, datz der Name „Er«; Hakodelch" «Das Heilige Land) geeignet fei. bi„ Empfindungen eines Teils der Bevölkerung Palästinas zu 'verletzen.-- Erez Israel —: „Wenn ihr wollt, ist ekein Märchen!" Man erkennt den Abstand zwilchen Herzls berühmtem Wort und der Wirklichkeit. Sicher: das Werk des jüdischen Äufbaus. die schöpferische Leistung der jüdriä-en Pioniere, die Siedler und ihre gewaltige kolonisatorische Arbeit, das zupackend« industrielle Schaffen haben sich in der Welt Respett erzwungen und entrollen ein Bild mit Stolz erfüllt. Aber Bros büren und;&« Reden und Aufsätze dürft» tn» übet dir nal Tatsache, nicht hlnwegtquschc n. das, es „Land Israel" weder heut« gibt, noch Palästinas Mandatsmacht — um vom Arabq tum ganz zu schweigen —i.geduldet und g«woj wird. ' 1 Der englische Will« gebt offenbar dahin »1 lange Sicht über die arabisch jüdisch« Polachj hinweg ein Land, ein Staat igebilde i'.nerd de» British Empire zu schaff« >. in welchem - Bevölkerung gemischten Ursirungs und i fchiedener Sprache friedlich , zfammenlebl, deren einzelne Bewohner sich als Palgitinei^ schlechthin . betrachten. al» - valäiiinenW Staatsbürger — vereint, »mter der Tla» Palästinas und geeint durch gemeinsame M fchasls- und Staatsinteressen Ist buhe; 3I erreichbar? Lätzt es sich m t der arabif» lätzt cs sich ihit der Nation aljüdischen Koj zeplion.von Erez Israel übc-rhauvt auein Nenner bringen . . .? Die gegenwärtige Wog« der Unruhe» abebben, das Leben, so hoff n wir. bald bisher gewohnten Gang tzurü ktehren, die An^ und Sorge um das Dmein lieber Mensch diesmal vorübergehen. All« n, die traurigj Vorgänge bleiben als! Sturmzeiche« Sie geben denen recht, deren Deranlwortun« gefühl stets vor einer eitzseitiz gefühlsbeion« Propagierung und Behandlu tg des Pa Min Kompleies gewarnt, zu ein«: objektiven ü'J sionslosen Betrachtung Mr D nge gemahnt hck Damit ist nichts gegen Palä lina gesagt, woj aber gegen etwaige verhäugni« volle e5chlinoeftij rungen jüdischer Kräfte, Mi tei und Aiögl» keilen, die man nicht nuri auf diese eine Kan setzen darf. Man weih aus I er Geschichte, dq grohe. stolze Nationen schon in Katastrovb hineingeraten sind, weil es ih >«n an Augcnmij gefehlt hat. weil sie di« ihn m-entgegenstehei den Kräfte unterschätzt l alten. Eine Laj wie die. in der sich un'ere j idische Gruppe Deutschland befindet, kann Illusionen gerade zu einem Verhängnis mache >. Materiell uij plnchologisch. Die Sturmzeichen über PaläH» sind «ine Warnung ha*ol „The Fighting Jew" Ein berühmter jüdifdxer Kofonialoffizier Englands Heute soll hier von einer der interessantesten militärischen Gestalten der britischen und auch der amerikanischen Koloniallriege erzählt werden, einem Manne von echtestem Soldatenblut. is ist der Sergeant-Major Morris, dessen erstaunliche kriegerische Laufbahn des besonderen Interesses unseres Leserkreises sicher sein darf. Bon dem früheren Kapitän W. Stanford Samuel (einem Neste» des verstorbenen Friedensrichters von Tardiifi Jsaar Samuel) erzählt man in England, er habe in mehr Regimentern gedient als irgend ein anderer aktiver jüdischer Dfsizier; denn »r tgt bei, insgesamt acht ver- . schiedenen Regimentern Dienst. Aber Sergeant- Major Morris ist der einzige Jude, von dem wir wisien, dgtz er bei. der Flotte, in der Armee, bei der P 0 l i kei und bei der Feuer wehr während seiner Laufbahn Dienst getan hat. Dieser bemerlenswerke altioe Offizier wurde in Londoy al» ältester Sohn des Herrn B. W.. Morris geboren, eines Beamten der St. Johns Wood-Snnagoge und späteren Rabbiners des Bethel-Tempels in Rew-Iersey, USA. In Süd-Afrika war der Sergeant-Major Morris unter dem Ramen „The Fighting Jew" <der kämpfende Iudej bekannt und berühmt. Und in Rhodesia hörte er unter alten Landsknechten auf den Ramen „Darkie Morris" (schwarzer Morris). Als junger, abenteuerlustiger Bursche brannte er .darauf, sich den Wind um die Ohren pfeifen zu lasten. Er brannte von Hause bald nach seiner Barmizwah durch, und trat in di« tönigliche Flotte ein. Rach zweijähriger Allsbildsng wurde er auf Seiner Majestät Schiff „Monarch" kommandierh. Bald war er auf dem Wege nach dem Sudan, wo er seine Feuertaufe empfing und sich während de; Fe.dzuges die ersten und gründlichen Kriegserfahrungen erwarb. Später wurde er auf Admiral Ledfords Flaggschiff versetzt, das nach Süd-Afrika besohlen war. Er kam gerade zurecht, um an der Benin-Erpedition teilzunehmen. Dabei hatte er das Glück, mit seiner Büchse den Oberbefehlshaber des aufftändigei Häuptlings unschädlich zu machen. Morris wurde des Seelebens müde und nahm ->m Jahre 1395 in Kapstadt seinen Abschied von der Flotte. Er zog nach Johannisburg und trat hier der Feuerwehr bei. Dabei kam ihm seine Seemannszeit sehr zustatten; denn es ereigneten sich damals am Wemmer-Deich zahlreiche Unfälle und einmal gelang es Morris ganz allein, durch - mehrmaliges Tauchen sieben Menschen, leben zu retten. Später siel Morris dem Bruder Dr. Iam'eson, auf und wurde gefragt, ob «r der Polizeittuppe der Jameson-Company beitreten wolle. Schon nach kurzem Polizeidienft nahm Morris an der berühmten Iameson-Eipedition teil. Während die meisten Teilnehmer dieser kühnen Unternehmens umkamen, erreichte er Bulawayo, an dessen Derteidiaung er im Jahre 13,6 teilnahm Lbers Baden-Powell bestimmte ihn zu' seinem Kur) lchafter (Scout) zur besondere > Berwendung; al solcher nahm er während de- Ausstandes jene Zeit an neun Unternehmungen teil. Morris konnte nicht lange inc ktio bleiben. Als spanisch-amerikanische Krieg hui bricht, den Bereinigten Staaten und ~ ein, da er lebhaften Dienst Gewässern voraussieht. Rach au» der Flott« entlassen. In der Lereins> samm> It er aus Zeitungsberichten, Philippinen }ui erwarten sich zut Kavallerie nach Manila und fahrungen. Der Ausbruch des Bur Afrilä, im Jahre 1920, mal auf dem Wege nach sofort als Freiwilliger itz mation anwerben lätzt. Offizieren, mit denen Feldzuges Dienst getan jo erhM er sofort feinest daf sind; reist er nel ritt in. beten Floh in den kudamsch I em Kriege wird Washington etstht Unruhen aus Sofort meldet gten Staaten, getz tjort neue Kriegse« enUKrieoesin 1 fleh!, Morns noch eit Krpstadt, wo er ft ei >er berittenen F» Bbld oird ec von einig« er wäh end de» Matabel» hatte, wiedererkannt, 310! altjen Rang als Ser geant Major wieder. Er: wi d - dann Kitchenrri Armee attachiert, roo er sich >ei der Niederschlagung des Aufstandes in Pri >ska hervortut. En Handstreich, der fünf feijiMid e Waggons, 10 Schafe und 150 Maulelei 1 inbringt, geht au| sein Konto. Durch Kaltblüti steil und Klugh gelingt ihm emmal in gefährlicher Situation dic Rettung seiner Kolonne vor dem Aufgeriebenwerden: und als er schlijtzlick den grötzten Zef der Truppe, sowie seine verr -undeten zurück zuf Lager gebracht hatte, da erhielt er vom kommaidierenden Offizier hohe Anertennungen. Ein andermbl wurde «r , u einer „fliegend Kolonne" Kitchener», den „ ämpsenden Scout»" als Prooost sergt. komman 5iert. Diese Trupp bestand X». a. aus folgenden Einheiten: Königlich« Schotten, North Lanrs, Roi lhumberland-Füsilien und Tullibardine-Horfe und Rotthampton», all« berühmten britischen Fortnati inen. Wi« der Feind den „Figh ing Jew" einschatzie, ergibt sich daraus, dah aul seinen Kopf ti-, Preis gesetzt war, als jene lolonne unter Oberst Colenbrander 35 Meilen au Fort Edward zumarschierte. ' Rach dem Tranroaal-Klrieg! erhielt er in Rosebank rin Aurbildungskomman >0 für Offiziere unZ Offiziersanwärter in militjäris her Taktik. Morris war kühn, gewand, ein hervorragender Reiter, ein ausgezeichnetes Lchütz« und ein Allround-Sportler. Zahlreicht Uniformen hat er getragen. In vielen Regiiireni rrn hat er gedient- Di« Zahl der kriegerischien Unternehmungen, a» denen er teilgenommen hat, kann man an de» Fingern beider Hände nicht a ifzählen. Im Warm» Baths-Feldlazarett, im Oral ge-Freistaai, soll ei zur Grohen Armee eingega igen sein. w. I. s- RjF. Die Kriegsopferabteilung des ist mit der Betreuung der Hinterbliebenen finsn-er 12000 gefallenen Bräder sowie unserer kriegsverletzten Kameraden betraut Diese Aufgabe heißt Erfüllung höchster Ehrenpflicht. j Spenden bitten wir auf das Postscheckkonto 140206 leinzuzahlen.

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