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Der Schild · 1936-04-17 · 16 (17.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
16 (17.4.1936)
Date
1936-04-17
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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und bedeutende Frau nach liem frühen Tod« ihre» Mannee aufrecht zu erhalte» und zu fördern verlland. Wenn fie nur molltätig, geächäftstüchtig nd eine bewutzt«, lreue IJüdrn gewesen wäre, '» r.'i:, wob', schon bimertenswert, aber sie : - -,'lee in fcslicn» I Matze und überdies ,-j-- 7e: ersten Dai-ien dei indi'chen, 'päter der -.tio-o". l«>«>ctl>chatt. Jn ibtem Salon in Bombay;r,:u 'l:i:«ldmg von Jitzdien und koke Beamte -r ->-l,- .leiung, die märchenhaft reichen Maliare.r :.n?- Wellberübmtdeitets wie Rudyard Kipling „ " >'.-i-'?7anatb Tagore, seiari-i'che'Cdachamim „W eltliteratur folgende» Ruhmesblatt „Diese Minner, dte de den Mni gef»,den, «infick seldfedirfreNerifcher Held »Ile Engländer »t, C feine P f r . G « ge nwa r t" ist ür' Zalloon zu finden Krieg übet, Uetz, hadetz N> fein... Lnfson» iegeznet ihm wie sn t», «I» - Soldat »ist Iß ch t. Alte», «nch leinf AusJJü<dl5s cheir Gegenwart pc. -che Xalrnut»i*1!, a 4 lnrit bekannt au ii jed'7 engli^-en Ein-; von Zeinen bier <•- deutscher vi.'.'f ,»!N B..ch uu3 t>«>o;i7rrr zum jüdischen LchrttNu'N i>t in der ,VrIi< Sii'-oon Tradition .etau Flora 3,n"oon aalte eine kostbare Bibtiotdek and rin,' )f»urfter•:T=n|:s«jt von uaschä-barem >tlert, u-.:in 'r.h ai:t; ein Manuskript de»!.\ii- .- -:'el-,-:ind«t. tsin:f iürer So!'" i’t für V. d«rü!>i»t. T-’r f:ant 3; i : t b 3 a; f r o n. ihr der jetzt rast Fünfzig ,adria'. ist durch; i« aemardetV derrn P >. '!!ach!ri»^SüNtiaa:,;:7 Tch^tzengra! Ue .-re'' i ü;-. :.-ji ’ ,ndn>r-. - jt.n i-'t,-. Und i!> ir er'nill Don «ichenr Entzücke -Pi!.- -e-a-taenc Bo:--!, die.Ukreigela^en ■•ij• .• fj* scha?!!>,e E in;; i e weihen Rucken :C ,:>m, ::: h arui-dunUr Fe tue i 7 . , i . . - u i:«r 'mtit :<S. zu -1 -j-,--! ach '!:■ •!. -Zrimm, Und; 7. tnie * : :n . .vn.i. ner'-iln: VT. .'7 w. cht L:;> mir 77- 'an.. Die StfUtrag des Herr Staatssekretär ..Westfälischen Lande;;« langst' einen grundlegen ten durch die Persäni besondere Bedeutung irren Le'erireis beschränket gäbe de; Absatzes, der 3taalsang«hörig jüdische Rechtsftellang s: „Im Unterschied die Staalsangehörigkei bluimätzigen Zugehöri nung des Besitzes der des Erwerbes der 2t Verleihung des Reich! Staatsangehörigkeit verloren. Tie bisher leit verknüpften polxti gefallen. Ter Siaatsa feine politischen 2taaksangehörige> der sonstigen Voraus>eyunä T, :ftl Ng >ch rf zui > ik cen mi 1 de! 3 tückart hat in . z — Rote Erde" »n ad -n Aufsatz verrffentlichl. .ich keil de« Verfassers de zu messe» ist. Für un wir uns aus die Wieder den Begriffsinhalt e i t uyd damit also und klar kennzeichnet. Reie^sbürgerrecht unabhängig von i» feit, ^urch die Treu . - taalschngehörigkeit!ao Isbürgtrrechte durch bürgerbriefes hat -di. ea politischen 2nhal l ...» der Llaatsangehürig :itc chN'Behlgni (e sind weg n zehörizje bat als solche Rechne mehr. Te, die blutmähigen un> >en d« Reichsdürger Aus jödlSs 'im Fannes Uni-'a.ina te!: von Tranen. » -Ü..7 -er: u-!- --üchik. -okitu.-^d I.»>!«.lu".,--t't 7 ars.. küst'vie.'i.- Fe' ': .! :d kr ."-esonder; s Praßa. leinc ü r i e '; i ■ (: - >' e . 7 - ni . e;e Bande nit! -S;i»?«lKrt!>,. Be!d7 lind ein.-!', gewissen >-17.7.?'■in de-: Mund gelegt, -inc-n -i.-'.!' rfci'i; Hier lsirgerlicher Fa>äili«. -,ue *y >j.,n7-!■- '! U.'.i ---issa- i a . -;t.' .'.-7 Fuchs^a :;r, I «nrd». wenn nicht der ttriegi£-i ' tun ftml 7er F r n iir Fnfanterie Tfsf ier in Fraukrei ch. -nS 'li-che 7;l. da; (nr.-.UiT des!!n«g>'-... dar >7 .,77.!n' and iS;Ti ,«"r n?7 a -a'toön . ,t .•; <r - >e u::7 reich! - 7'!!7 ' s-s-.e n Baß. .,!>-! 77! 117!. 1! 7 sich mit nschts a' be-'chailigt und inin -7 den u-- Wetlren 0 n.: d! i n ir, 7'7 ju..ge Lu, 'V <■ >l U ' 7; r-ne-n zc-jr.i 7-i, nit ... -. F- : Teüsschrili - .dati-che 7 ü) ... rren i °7 ^«i. .77 47 >e 1; 'Nu-'.a -;mik! sich 7',e.!7N d,-7> 77u "7 77 -sei üiieaPnlbu 7 --". ci- \ -teuf >1,-.!.. 7!71""7■*. 77 '7 .77 77; |>7lll,: i.ljti.7,*77. 1 uns leg . - 7^1 . 7-717-7 77 T77-ch Bu,!>17 i. r."^1 -117 iti' i tc :* t>c r ~ : r-f..u .Mki tu* H«mh«kq.?l':e - s R'ene ’VZ-i r fi w n von ifti? ■ v: in >e: neuen ^;n^eb<B<n Treu erfüllte )n Rr. 12 des .,2 Heberichtifl ,^ie Bä ein Beitrag da'u g< iabren zu Beginn des neben den Bürgerrechte pflichten erstrebten, denbeit aus meiner Fi Be.spiel da'ür dienen, gerpriichten treu erfüll! 2n der von. Just: Fahre 1905 Kerausgei 2radk 2üalfelö'Citpr „Einer der Ersten denen Fuden war der -7 7 r ii t i n, der hier das Bürgerrecht enoach Id-ch, lein fünfzigjährig s Fm Fahre lstlö Katt« r> i i l i g c r,. der sich b-itle. gegen . Rapole 3 0 t n von ihm, der 3r«ltin -verirorbene A ."--1-7-N. erwarb, nch Frankreich 1870 Fnianterie Regiments wurde dann zum Reü Fn dem gleichen B u>eis oui die Verofrents das der M a g i >t r a oe r 0 r d neten der des rünfzigjährigen >>ammerslein gerichtet;e:ger f. d. ges- Fn! 1So4 Rr. 17',. Tas V@(rg[!anni^(Sin)hieSi; Bürgerpflicht. a if Seit dem Fahr« 181 l mune waren 3ie einer Rur seines Röuigs frei ausgerüstet, zur Berleibßzu den Fahnen eilte, als es Srfiwt'.' U'r und ich" B.-.ßsc. trat der Hamburger s grotzangelcgten Ber- L enentlichkeil. Fuerit Tprrelte „Meine einer geradezu löitaeits in Tderichleiien alle.?ler Registeur Tr. Bur rnginell« Fn!le»ierui.a und wurde von keinen nlecstutzt. Fm Mi!!.'! dar>!cl>e rildjen, ge'an.z'.ichcn umun «r r ldek de» Loelotle Eohn ,Rgsen>. Melchior und Ed.ih masikaiische Lck dir Begleitung Äui-gabe. dir er «; lurbundes R h e i n . M a »n t, W- 2 t * i n b c r';, : um ersten H-itz.'ick. Rurl Behrens hall/ die luaa and min.-Paul Son imbere an zrr-ei Fsüaeln, eine schwierige d-vt grStzrem «^«kchiä löste. --e'aigch wiederhoit werdet:. Eine Neranstaltung o'e>! dor.eai kunstleiiü-.en Werl war das Gastspiel z«; L ra!,;!:,-!; äe^ Ru!- un:e: Leitung von in'olge Säalnianaei; Mas-: i" Te!-:»«! iratlfand. Schon allein die'e Um Zebu,-, 7, urd di« ihr anbailkitze Weihe, towf' .-die .Vorzug'.st >e Akustik des Raume; verbürgten einrn.- ber gßö zlen Erfolge, den der Kulturbund ieit seinem i estehen je erzielt hat. Eingeleitei wutde ü,r Ab mb durch di« „Suite" de» Hamburger Romponi! en Rodert Müller- H a r l m a n n, eine Folg ruhig babinsliehender inniger Melodrk, di« in 1 er Satzkunst eine nicht ..Iltaglrche Runstlersqaft verriet. Tann kolgle Beethoven» unsterbliche» ioIin-Ron;err in T-Tur mit Frau Hertha Rahn als Solistin, di« damit ihr Ab-chiedskonzerr vor ihr:r Abreise nach Brasilien gab. In Weih« und Anba ht ioigtr das Pubiikum diesen herrlichen Rlängen, bei denen' man nicht wutzte, ob man Solistin d! ir Trcheiter den Vorzug geben sollte. Als. Rrönui g des Ganzen bildete Tichaikowskys 6. Symphr nie, dir „pathetique", den Abichlutz. Mit grotzai iger Plastik bracht« sie Skeinherg heraus, und t is verstärkte Trchester könnt«' allen Ansprüchen < n die reiche Roloratur und Instrumentation gem gen. Fn schweigender Ergriffenheit dankt« da» )ubiikum den Künstlern für diesen einzigartigen benutz. Ram. F. L «. M. Bei tn« ^tüsturbunde» Rhein.Main Mr»»kf»rt tulturbund«, „jüdischen Winkerhilf« - Sanitatsrat Tr. -Etil Rückblick über das Gelcfste scharr und 3 pierwilligkei Tas Trcheiter trug Steinbergs anieu« Tlitte in der ihr gebühr vor. Mir „Mirjams romantischen Romponrio „Füdi-che Ehoroe „F ü d > s ch : Ramm: Irma Stern-München» TiFziolm. di« dem T iri, gedankt wurde, stimmung! ,s> u t t >n a n n >ang, vi» gleitet, Schubert-Lieder Eanio und irotzdem m> :ine Berdi Äriz. Herzlich di: Fugabe. Munorgsl ls da; E-uttmann leidst Ein heiterer Abend, willkommen, brachte M itäunlich Wandlungsfähigwn eigenen Einfällen, etwa ausgezeichnet unterhielt künstlerisches Niveau zu Arnstein steuerte hüß! verton:« „Songs" bei, Schlesinger erwies und Friedrich Holländer gabung. So konnte aui gnüglich« Abend gnrost Kunde; stattfinden. ui d 3»!»»»e Laubsberz j Hermann < Ludwig» 3cht unter Mitwirkung von 4 seiner jF zeit, das am Mittwo b abends 3,15 Uhr im Beo st findet. Tas Programm Brahms. Mahler, Toor, auf dielen Abend b/ionßer Tonderkonrerl t»; da^ zu Gunnen b«7 Tie Airstelluoq. reca für bildende Runst im >ü> Slra^e 5, I, zeigte im I >'mre Rollekrionen (Lei »e 00 : Bealrire Lion und Bilder rufen Lrinnerun,e« Strömungen und Modeiz ' der letzten zehn Fahre StLat^uz-etzöriq««. <»:Id" wurde unter de r tinkerer Däter elfrachl, wie unsere Vor vorigen Fahrhunderki ni auch di« Bürger Ti« folgende Bege aöliliengeschicht« mag ah, oie. die erlangten Bür wurden. Ernst T e e g e n in» ebknen „Geschichte dep heitzt es: Saalfeld ansässig gcwof Rqufmann Hirsch H a miaöi 12. Februar 181(6 und am 12. Februstr Bürgerjubiläum feiert«, er als R r rz g »s r e ij- «igeNe Rostest equipiert r s geflochten und «fn akn 24. Juni 1801 fn nüsgerichtsrat Jacob Hant- >- 1F e-> d z u g « g e g «!n äls Bizeseldwebel einfs »atz - eisern« Rreuz uifd ioi-3siizier befördert".1 findet sich «in Hirfchüng eines 2chreibenl n d die 2 l a d tadl 2aalfeld anlätzl:, erjubiläums an Hirs, hatten. (General - A, erch'sen ' d. Judentum» Schreiben lautet: - Mitglied unserer Roiiidtr Ersten, der beim illig, auf eigen« Rosttn tzg des Baterlande; zu galt, »en von Elba zurückü h«i Bi cg, gekehrten Franzosenkaisrr, der nochmal» den Frieden der Völker stören woNt«, feine» angematzten Throne» zu entsetzen. Rach Beendigung diese« denkwürdigen Rriege, hierher zurückgekehrt, nahmen Sie wieder die friedliche Beschäftigung im kaufmännischen Gewerbe auf, in weichem Sie bi» jetzt beharrt und in einer langen Reih« von Jahren Freud' und Leid mtt Ihren Mitbürgern getragen haben. Besonder» im Fahre 1830, als di« E h 0 l« r a zum ersten Mal in sehr verheerender Weise auftrat, haben Sie als Bezirksoorsteher und Mitglied der Sanitätrkommission mit opferfreudiger umsichtiger Tätigkeit Ihren Mitmenschen beigestanden und recht wesentlich zur Linderung de» damaligen grohen Elends beigetragen, was noch jetzt ehrend anerkannt werden muh. Wir können deshalb den heutigen Tag, an dem Sie vor 50 Jahren als -Bürger hiesiger Stadt ausgenommen wurden und dem Magistrat angelobten, nach alten Kräften dar Wohl der Kommun« fördern zu helfen, nicht mit Stillschweigen übergehen, fühlen un» vielmehr verpflichtet, Ihnen da» Anerkeimtni» treuerfüllter Bürgerpflicht mit dem Wunsch« auszusprechen, dah es Ihnen noch recht lange vergönnt sein möge, bei Ihrer Familie und in unserer Mitte zu weilen. Möge der Allmächtig« Sie und die Ihrigen auch fernerhin in seinen. gnädigen Schutz nehmen. Saalfeld, den 12. Februar 1366. An den Kaufmann Herrn H. Hammerstein in Saalfeld. gez. Der Magisrrat (Stempels, gez. Die Stadtverordneten. Hirsch Hammerstein hatte ebenso wie sein Bruder Marcus den Feldzug 1615 nn 3. Ojtvreutzischen Fnfanlerie-Regiment mitgemacht. Es war für . den alten Soldaten eme besondere Freude, als er kurz vor seinem Tod« im Jahre 1871 seinen Sohn, der von der Tkkupations-Arme« in Frankreich an k»t Sterbelager geeilt war, als Offizier, geschmückt angeietzt war, konnte N« e r in einem lu-;«n tele für die Hilfsberei de7 «tzemeinichait danke 1. H.» ns W i l h e I n Leitung Beethove' s ndeN heroiicken Haltui g iegesge-ang", einer «: st Schuberts, batten Itze er n i ft u n g"" und ö chor" (Sopranioliitil! Abend in trefflich 7r enten Dr, Ehrenrei h voll eibifnet. W i l h e l n Sleinherg. feinsinnig d 7 und ich Stil des B:l starker Eharalierilierurg gedanßt -wurde ihm au h prächtiges „Flohlied Irümestiierr hat. schwerer Feit dekonde: i Lh 1 lich, den e der sein .Publikum mit „tönenden Witzichoi ’ dabei erfreulicherwei e bewahren wutzte. C I ä r 'che stlbst oerfatzie urb per nd IM 4»«I m »n n L ll d w i kg den Futztapfen Reliuis Vkesne pianistische B bieier anspruchslos ve Rahmen des Kultu Kam. g. sch. i lollinprrj veranstaltet 111 'inger Föriter-Flüg 1 :er Fabian ein Kon den 22. April 193$, chniagl Linkstr. 42 ftat ih£! h. a. Mendeissohö, 7 Schumann. Wir weisen f bist. staltet vom Selretarii 1 Jranfnbunb, Marburg, r llkvnat März zwei inte - »Wälde und Jeichnungei) Heinz Rosenthal. Die« an ' di, verschieden: n i« d« Malerei währ« p So steht man heu e I «H mild lächelnd vor einem sonst gut gemalten Stratzendild«, -auf dem die Giebel und Fenster der Häuser absichtlich schief gezeichnet sind (au» dem Jahre 1928). So etwas nannte man damals ernsthaft „mystisch", es galt als „modern", und wenn die Menschen in einem solchen Bilde noch Wasserköpfe -und kurze Beine gehabt hätten, wäre er sicher als Meisterwerk gepriesen worden. — Beatrice Lion empfindet ihre Bilder malerisch und koloristisch, sie. sind gut komponiert, sehr geschmackvoll in der Farbe, öfter sogar den Geschmack übersteigernd. Viele ihrer Bilder sind ganz im Sinn« ihrer Lehretin Annot gemalt. Ader ihr« letzten Arbeiten finb_ von diesen Aeutzerlichkeiten befreit. BUder wie „Hankö, Norwegen" di« ganz famosen „Sonnenblumen", „Gummibaum und Agave" und de-gnder» das mit Gemüt empfundene Bild „Clivia und Fei ig", bcwei'en, dah die Malerin ihre natürliche Art gefunden bat, — Es ist durchaus kein Vorwurf, wenn ein Hkaler sich von einer Strömung beeinflusirn lähtL sogar der junge Liebermann mutzt« sich mit ^lunkaczy, Franz Hai», Israel, und Manet ausemandersetzen, bevor er sich selbst fand. Auch bei Heinz R 0 s« n t h a l merkt man in seinen früheren Bildern, dah er Kokoschka und Hoser sich genauangesehen hat, aber die meisten, in kräftigen Farben gemalten Bilder au» den Jahren 1934 35 sind ganz au» eigener Anschauung entstanden. Besonder» eindrucksvoll da, „Mädchen mit roter Jacke", sehr reizvoll die' v«rschieden«n Fensterblickt, von denen da» mit der „Strotze im Regen" ein« besondere Gestaltungskraft offenbart, iodatz man von diesem Maler sicherlich noch viel Gut«, wird erwarten können. Kam, jr, Köntg,»«, Pr. Die Altistin Ruth Kisch- Arndt, sang in einem Liederabend de» Jüdischen Kulturbund, Königsberg Pr. Da, in jeder Weise geradezu ideal zusammengefteltte Programm brachte Lieder von Schubert und Wolfs und zum Anfang dl« wunderbare Arie von Händel Kommt all ihr Seraphim!" — Di« weiche, oollr, auch im leisesten Piano schöne und metaNisch klangvolle Stimme und di« grotze Ausdruck»kraft der Künstlerin rissen da» Publikum zu »>abr«i Beifallsstürmen hin- Täcilie tzirsch.Remenoff war der Sängerin nicht nur »in« feinfahli-«, sondern ein« gerade»« anfeuernd, Begleiterin. Roch kur, vor Lor«»schlutz «in»r der genutzreichften Ab«nd« der edlen Musik. ta». «»fleh»»»,, wir» Mtt »er tzftche« G—chesche» Gei«sie»h«U erzählt: ,»« iw Kriege am» Mt «rntttaft nicht »»ersehe,, - ft« » wie mit Pa «teilhistr» ,e,eüh»et. ll,» erst »ochträglich merkt am: wie »ier e a »easch »»rechaaa, ««halte» tzett. aa» eia« »araehaeea SeftW»a> »e.sierttchrr Ber» pfftchiaag and Ber»,tM»rt»»g". Leo Hirsch. mit dem «Arm» Rreuz um« leichte Der«««««» «ar Kam. IMfftfr tt nan :»i Cti stet, sp ll g«setze, nicht erfüllt, steht zwar unter dem Schutze des Reiche», darf sich wirtschaftlich frei betätigen, darf alle der Oeffentlichkeit dienenden Einrichtun» t u n g e n im Rahmen der geltenden Bestimmungen benutzen und ist dafür umgekehrt verpflichtet. all« öffentlichen Lasten miUutragen: er hat jedoch keinerlei Einfluh auf di« nmere und äußere Schicksalsbestimmung unseres Volkes. Tiefe Regelung ist praktisch die den Jeitverhältnissen und der Kesamtlage angepatzte sinngemähe Erfüllung des Punktes 5 der RSTAP." Al» «in besonders beachtenswerter Hinweis für Gegenwart und Zukunft scheint un» di« Feststellung de; Herrn Staatssetretir Dr. Stuckart, dah mit den von ihm gekennzeichneten Rechten und Pflichten des Staatsangehörigen nunmehr Punkt 5 des Programm, der RSDAP, seine praktisch« Erfüllung gesunden hat. (>,Wer nicht Staatsbürger ist, soll Nur als Gast in Deutschland leben können und mutz unter Fremdengesehgebung ftehen">. Btsmaräl und fet» D Man wutzte, datz der Gö wie di« Kameraden den Student«! nannten, mtt der Kling« gestanden hat. Soll doch der , und Begründer der dentschen Göttinger Semestern al» -0 studenk' nicht weniger ala 2? haben. Seine erst« Mensur Mulus, vom Berliner Gymnaf u: Kloft« mit dem Zeugni» d« % " zufechten gehabt. Wt« Dr. <!, Hagen in einem Aufsatz „Studi Nr. 26 de» „Daheim (Leimig, neunding» mitteilt, trat Bi»m Duell gegen «inen Juden W dabei merkwürdig zagegangen dem die Brill« zerschla wundete Bismarck am sicher Interessant, Nähere» über ig: Zweikampfe», und den Mann, Bismarck die Kling« kreuzt«. durfte. aurgedr Egon Fi-lowl Duellqe l«r „Ack>il, 11a 0. Bl seinen M Itrr» Neichzkan kinheit m ü rbildlicher ,;c 1*! gefoch. tat « bereit; j um zum tjirs 1: if« entlassen a «org Noll,, su» von Bismar 26. Mär, >rck dieses r! l f an. „Es 1 «hi» denn ii n wurde, n t ein". E, >i« Gründe al» Erster «fahren. > Kam. g. ch t er »ie'i Da» Grabmal für Jabot Wasserman We» (JTA.(. Bor einig«! . >«it halt« sich e Komitee von Schriftstellern gebil et, da, zu -, it den für einen Grabstein für >en oerftorb Dichter Jakob Wassermann auf ordert«. Runm«' haben sich die' Erben Jakob Wc sermann» an l Komitee mit dem Ersuchen geu endet, die b>- eingelaufenen Beträge wohltätl, en Zwecken zuz. führen, da dir Erben au» eix men Mitteln würdige, Grabmal In Alt-Auh«: errichten weil DI« Au»führung der Arbeiten wurde einer kannten Bildhauetin übertragen. Nobelpreisträger Profe for Barany gestorben. Stockholm, 9. April (ITA.). Der an der Hm-l versität Upsala wirkende Professor Rod.rtj Barany ist am S. April p itz-dh verstorben Prof. Barany, ein geborener Wiener, studierte u. a. in Frankfurt a. M. u d Freiburg und habilitiert« sich an der Wiener 1 niversität. Bet-it; sein« ersten wisseirschaftlichen A beiten fanden in Fachkreisen ungeteilte Anerkennun> . Im Jahre lylfc geriet er m russisch« Gefar genschaft und erhielt al» Kriegsgefangener d e Nachricht, datz ihm der medizinisch« N »belprel» bes| Jahr«; 1914 verliehen worden sei. 1917 folgte er einem Nus, ao die llnioerflt it Upsala, wo er bis jetzt tätig war. Prof. Bar, ny war der eiste österreichisch« Nobelpreisträger. Sein« wisienschaftlkchen Arbeite 1 befotzten sich mit den Krankheiten de» Ohre», k esonder, mit den nervösen Störungen der Eehöro igane. Seine ,Untersuchungen üb« Augenftörung n sind von die: bender Bedeutung für die Phr iologie geworden Der Gelehrt« wurde nur 60 , ahre alt. Jüdischer Historiker al» Warschauer Uui V rsität Wersch«», (ITA ). Der beka, rtk« Prof. Dr. Balaban ist 1 dungsminister zum Professor de versität ernannt worden. Prof. - Professorlitel in seiner Tätigkeit Lemberg verliehea bekommen h Lektor der jüdischen Gesch rischen Fakultät der Warschau dem Titel Dozent. Neu« Forschmfge» Prof. Bernhard Wien. 10. April (ITA.). De kologischtft Klinik de» Hadasia salem, Prof. Dr. Bernhard in d« soeben! erschienenen Wochenschrift" die Ergebnisse m 0 n f 0 r s ch u n g « n, dl« er m l Nockefeller Foundation durchgefü - seiner Forschungen kommt Prof neuen Theorie über da» We Funktionen. nie jüdisch« H-'to om polnischen Bil< Warschauer Uni Balaban, der seinen an der Univeissläl tte, war bi» >«tz> cht« in der histo- Universität, mit Z> ni .1 rt Professor der 3 m det». Leiter der Gynä- Spital» in Ierundek, veröffentlicht Diener „Klinsischen euer Hormon Unterstützung der! hat. Auf Grund Zondek zu einet der roeibsicien en Der Reichsverwefer von ll ^Jüdische» Bil^ ugarn bei einem ier. dh m Budapest (ITA). Reich»v«ntz«! verweilte mit seiner Gemahlin kannten jüdischen Bildhauer» Budapest, zu dessen Schöpfungln standbild von Prinz Eu , gehört. Seine monumentale 1 fand besvnders da» Gefallen Der Künstler, der bereits steht, hat viele Medaillen von rungen. Zahlreich« grotze Statten in der Hauptstadt und in Provin.1 8 M.Untermayer-Ai LEINENHAUS UND wk BRAUTAUSSTAT Da» tit<raM|f»«f für »k hielt unlängst seine ordentliche 9.. ab. E, war thu Neuwahl de» d«Iich geworden: da sich einst « sah« 1, ftandsmttgliede« Gründen ihr« darunter auch anwalt S ch w sührerin, Frau __ D« di« Versammlung letten Kam. Walt« Callmann, ' neben einer Anzahl o»d«er dem Vorstand «halten bleibt, scheidend«» Dorsitzända» dan ga au». Zum 1. vms. wurda atiqti Präsident i. R. De. «»ttt, Kassenwart Kam. «Hfl Frtd 1 1 r t 0 sei von H1 Atelier deh *■ 0 s« s N onja in da» N «site 1 «n von Savouen ose».Statue s Reich»oerntesrr; 1 76. Lebwaljadre SuftetliuigM -r- DOH OM sind städten anfgesttill. iU653VR6 15OHEEASEIK d. JnOead, e.B.. liederversammlun« Vorstand«, «rfo:- bewLhrte Borau» persönliche» Verfügung zu stell cn, ' eiPx, Kam. Recht»- herige 1. Kasiend tt >e 2. Borsitzend«, «rfrenücharweii« verdienter Mitglied« sprach dem ausj dejonderao Dank mig Ha« Senat»- l gäwähit. zu« er,.

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