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Der Schild · 1936-03-27 · 13 (27.3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
13 (27.3.1936)
Date
1936-03-27
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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r»as Weliungsiiwlll der Sivel Die Ictiu lauoncn M i1*'' känmc « «ifanMiifii'pP. Ijema .be li lifforn i» fjunflviN b«r Wo fünfte«»1 M « ii*I a: tynntc i r neid v' bpi!«' rgü' tkm tv-ir io!*■•■- t in A-anh Vii iHIfl. ' lat d-. tat* >i. -igen: Kt V Ha!»»«» deren wnitrat! -criioti und i durch «intt? . . , dar) jüdisch«» Erziehung «men Best rag der den Titel trägt: „Lar Erf Von Rabbintt l)t Schönbtrgtr, Aacfitn politische «kl,vital, die seitens der ^Orient und sogar auch in Rom und Griechen rjetung und anderer jü bischer Orgam-ijlanb üblich war. sondern ein auf Gottes chiwiaelt wird, ~~ * * “ - - -.. . - ng des »Schild ... hen Erziehung zupl »enden. Gerts,^biblische Ideal. Auch die Jugend »st. sobald der Aufforderung nach« zu e,ner?l>sle über die ersten Jahre völliger Unselb Auseinandersetzung über dat) ^ständigkeit hinausgewachsen, in ihrer Ebenbild llchkeit mit Gott, dem Ruse Gottes allein verantwortlich und dem Ruf der Eltern nur. insofern er der Gotlesstimme Ausdruck verleiht. Die Ellern werden berufen, den Rin»! dern von der Einzigkeit Gottes zu sprechen,! ihnen .^inzuschärjen" die Lehren der Religion! in ner Bibel" * dem jüdischen . Geist eine zul> . Imende Aufgabe zu, ewiesen wurde, iZund „von ihnen zu reden" im Haus, auf dem sich orientiert und a> spiruhten: «ibeim Riederlegen und Aufltehen zu ,em Ideal der Sibel. Dabqi ^neuem Tageswerk. Ja. wenn das Volk ,uimmer nur so sein, dah die Forist ^,sammengerusen wird, dann sollen auch die Schöpfung. ihr Ant itz. andersartig ^.Rinder nickt fehlen. ..damit sie hören", selbst mäh wurde, ihr G« stesgehalt aber vweng sie nicht verstehen, durch das Hören ,i 14 „den Quellen d:s Heiles" derLlernfn! <5. B M tt. 6. 7. ibd ll. IS. ibd rfhfi». Ied« Wandlr ng ,m Judeit-Zj4. % ibd. 31. 13.). 3o ist bis Bekannlmachen zugleich ein« Wi »de rg eb u rt.^des Rindes mit den lehren der Thora di« ckaile Erkenntnis, d >8 das Alte sich ^Grundlage der Erziehung. L.e Rind«,; Neuen erhalten kon >!e. macht jede «werden zu fragenden erzogen. Ler Vater und aber nicht nur zus einer Entwicktz-^die Aelteren sind die lebendigen Kronzeugen : ern auch zu einer! l,nwäl;ung. So ^der geschichk.icken Offenbarung und" kleberliei n)um immer turd) eine unie* '‘feriina. einer Heherliefenitm hi» fnr h»n Judentum immer lurch «ine zwi, l.'rolle jede Neugestaltung zu beglaü- -suial durch den Zus »mmenhang mit nion und der evol» tionären. gesetz Abstammung aus ikr und zum ani.t> die lebensmähig bedingte Röl , einer zukunftsgestl ltenden Gegeffigestellle Thema hc l sich nur diesem l der Geisterkontr alle zuzuwenden «ich dabei lediglich im Rreis des. Bibel gezeichneten Erziehungsideäls zu' b«w i^n. Es Schn I. iicrton Ideale aedoi. Lela.« als >'V «cbe t plan'.. stehe«: rcnd dem - acich:' dcrun . 'dan woben Vi'nw« eliru Ter B- »rite Ste inrannriköt. «wie ferung, einer Ueberlieierung, die für den Me» Aschen keine schönere Bezeichnung kennt als die 'ihn „Rind" zu nennen. Rind Gottes. >idd 14. 1.). "Cif Heranbildung des Rindes zu einer l» Gott geleiteten Personlichtett wird durck strenge Zucht zu erreichen versucht. „Ent ziehe den Rnaben nicht der Zucht. denn, wem du ihn mit der Rute schlög't. stirbt er nich davon. Lu schlägit ihn m>t der Rute unl reljeit leine Seele von Berderbnis". «Svr Sal. 23.14». l \ Reben d.eie harte Erziehungsmethode tritt vrichi der Ligenalt der heilickenl die mildere der E r m a h n u n g und des B ei nah lie bis auf d e streng form» tz lviels.. Auch hierbei kehrt immer wiede: und Verbote, ke ne Thesen ihrer die Ermahnung zur Golteskindscha.t. Ler hobt .»sstellt. Li« formuli r.en Erziebunas-^ Priester Eli findet seinen mihratenen Söhne, schränken sich auf eil Minimum. Im/"gegenüber das ermahnende Wort: „Wenn I« an» die Forderung der Eltemehrijng^ mand gegen, einen Menschen sündigt, so kann'» dstein eines Erzieh mgsideals amie ^der Richter schlichten. Wenn aber Ieman» den. wenn wir un er Erziehung idic ' wiher GoN frevelt, wer kann da für ih, Heranbildung ler Jugend her' bitten'/" Las, Rind, angesshen als ein Gott. in. Alle andere» Gebote, bchie geschenk. wird oft Gott scho», in jungen Jahre» geweiht und der Erziehung der Brieiter. «als Beispiel gelte das Gelübde der Hanna und di« 2L*eibc ihres Sohnes: Samuel) anheingegeben. Liesen, vom Mutterleib an gol - geweihten Rai'ir entspricht wohl auch die Iü,- gcrschai't. die aus Brovlwtenschulcn zu dem ausschlieszlick-eu Beruf der Gottesrerkündiguug erlogen werden. Ler so sich Gott Weihen!« bncht hinter sich die Brücken geruhsamen bü-- gorlichen Gebens ab. Ler Prophet, der sich b> ruien fühlt von Gott als einer, der. noh „ehe er geboren war", von Gott auserseMn der Forderung Vier Ehrfurcht hör zen Gotte, der $ immel und Erde i münden ein in allgemeine' Mörder Menschlichkei und Sirilichteit diele einem Erzi hungsplan eiilgerden müssen, bed« f eigentlich keines . Aber dieses G«! ot der El tes niit von grundsäl sicher Bedeutung, nff der Familie r ickt damit an die le des ErziehungsHal». Jedoch, »icht Qberhoheit einer väterlichen Autotie im Keidnisck en Altfrtum : im was bedeutet Heute die krilehung öuid| Die lüöildio SO]ule? Von Di. Otto Driesen 0’>«•> . ItnJirekror dt! ßjfot ncja'gymnas ui t'urrjj >il lchwer, we in man verlangt. L ne nur gedankt! K zu einigen. f Er- Ht leicht, wenn min bereit >it/ tick « pädagogische T,t überzeugen zü laM' Li« pädagogische llat. als nalurge acl wirkt wie e,ne S Ibltverständlichleil. U".t -Zits -sic gibt, kann in jeder ermessen und .t iehen. Ohne dah Darum ihre Gabe pbor -Kid» wird. Lie Selb lverständlichkeit der ,ut,; .Mdagogischen Tat «r Gegenwart in Teilt.:.i„d:! T° Stätten der jüdisch'» Erziehung! i» mtli),anb weisen nicht m> hr streng und un »aa) -k.ich nur nach einer Richtung.! Sie >>nd «bt mehr ausschliehlni > „Richtungs-Schu len " ^,e können es nicht mehr sein. Leu»?c> er Feitigkeit ihrer Sründungs-Grjund >än« Tie gegecenr Umwel weitesten Rrtises. dt!' . - eine ^ufalls-Umw« t ist. ruft sie. Sie tun' sich Nicht versagen. Ti« müssen austob r, wer immer aus D< utschland bei ihne» :>t sucht. Hilfe, Trr st und Heil und "• Auch der Arzt hil t, bevor er Jtto Dritten. und Jts l.yeeu ns,dm P,/ antr tpim < Frunk/rrt a V-/ Ge irehr der Erzieher. ®11 fragen stellt. Umso . i' die an ihn ergänz, ne Berufung, do^ ifm Beruf ruht, lau et: L Schule ist für den tschüler da.!v>a: für den Schüler. 4 Iso! hat auch bol«,«! für den Schüler da zu sein, drei!^n Schüler. . Schüler mag sein, wje er will, er will. Der Schülerfdärf und sol i>. wie er ist. Es ist Sach« des Hel rrrs, hrr- >bn zu, oerstehen, ihn sich \ u nähern, ihn an,»« ziehen, sich ihm vertr, ut und vertr'iulich »u machen. Das gelingt' licht, wenn «ij ihn vö» vornherein in Formeln preht, wenn er m»>, die Rette einer „R chtung" legt, lwenn er ih» unirei macht, zum Sklaven einer G:- »Niiung. Der! als freier Mensch seiner menschlichen vrelhqit gewürdigte Schü er unterwirft sich selbst der Berufung »es Schülers. Und b"lc lautet: Ler Schüler ist für dir Schule da.! drei Mal für die Schul«. Die! schule ist seine! K«ituat. - die Leimat de» Hi rzen», die Htnnat des ss.ewifsens. die Heimat der Gemeinchaft. d>e Heimat der Arbeit, de» Rönnen»! und der Rennen», der Rrast und de» Wmlen». Die Schul« ist kcin päDagoaische» Nestau-. rant. dos man, nach «rfoh ter Bezahlung, mit! „Berechtigun.icn" für Welt und b'eden vcrlakk. Lie Schul« ist die Schule des Itebens. Lenn sie ist da» Leben — des Schülers. Nas danach im Leben kommen kann, spielt l ck. im Rleine» und Rleinsten. vorher auf »er Bühne der Schule ab. Arbeit und Mihersolg. Begabung und Un Zuverlässigkeit. Schaumschläger ujib Grub er, Ellenbogen und Mimose, Fantast und ka le Rechner. Blufs und Befangenheit, sie olle st!n ein und demselben Raum nebrneinan! er bilden eine „Klasse", das Reich eines ustbe rechenbaren Woher und Wohin. Asle h< unterworfen den Notwendigkeiten jüdischer meinschaft: ' . .. .; Dem Bewuhtse, n der Gemelnichasl. Freud und Leid, in Not und Tod. Der l schichte der Gemeinsckast einst und jetzt. G e s a m t k u l t u r. der Gemeinschaft schicksalhafter Verflochten beit U niemals unterbrochener A use anderfetzung mit der Umwelt allen Rultursorachen tauf der Grund der jüdisch-hebräischen Ueberlieferung» >e» ute tzk- >» <?' c der i n n d in - in afle und auf schlieszlich der unerschütterlichen b ° s f n r n g drei der Mal und stck der Gemeinschaft auf eine bessere Zukunft der Läuterung und Vollendung der. Menschheit. Zusammengefaht: Auf drei Säulen steht die jüdische Sftule der Gegenwart in Deutschland: Auf dem Bertrauen. auf der Arbett. auf dem Bortild. Las Bertrauen des jüdischen Schülers zum jüdischen Lehrer als, Jugendfreund ist. als Befreiung von dem äuberen Miboerbeben der Zeit, ehrlich und tief. Um so ernster, strenger und vielseitiger darf die.Arbeit sein, die intellektuelle, moralische, manuelle und sportliche, die jüdisckre/un! die weltliche, di« ,n der jüdischen Schule vom Schüler geleistet werden muh. Und un so verpflichtender ist das Vorbild, das der Lehrer als Meister, der Schüler al» Jünger zu verkörpern sich bemüht. Lie ganze schule aber erfüllt «ine Atmosphäre des Frtedens un» des bewubten Verstehens aller Richtungen der Juden deutscher Sprache. Und so ist es «ine Freude für Schü'e: und Lehrer, innerhalb der jüdischen Schul: in Deutschland ,u leben. ,u wirken und *u wuchsen. murde, verläszt Baier und Mutter, »erbricht die heiligen Bindungen, um frei ju sei» für die heiliqite Bindung, für (religio) die Bundschas' m,t Gott. So folgt Elila dem Elia nach, verlassend iein« Arbeit, »einen Besig, seine Eltern/ (1 Rng. 19. 19 ). Aber die Bibel vermittelt nicht nur die»« Erziehung rum theistigen. sondern gibt auch vom Geist der Erziehung Runde, der in jedem vorwärts drängenden Leben sich, offenbart! Len» das ist ja das Wesentliche biblisch>r Gedankenwelt, dah in ihr alles Geschehen, jedes Auf und Ab der Geschichte unter de.m Aspekt des Eingreifens Gottes in d:e We t menschlichen 'Wollens gesehen wird. Gott fuh'.l nicht nur heraus aus der Rnech.schalt. Gott fuhrt auch hin und erzieht' sein Bo>k ,»r grohten Geistesfreiheit zur Gol'.eslnechi' schaft. Erziehung ist. nich! nur «ine Angelegen, beit für Rinder, der Schule, der FamNie.' _ sie ist liier das Hingeführtwerden zu einer sendustg ganz Israels. Soweit die Erziehung der Jugend einmündet in diese von <tzo:t ge setzt«' Lebenssinngebung, soweit eutGrichl sic, dem Erziehungsikcal der heiligen Schriit. Moies hat es lo zum Ausdruck g-brnchl aus di«' Pharaofrage: 4ver soll zum Borge Sistv' mit dir gehen? „Mit 'unserer Ju«gend und unieren Greisen wollen wir Ziehen, mit un ieren Söhnen und unseren Töchtern, ml: »>> seren Herden «Besitz» wollen.wir gehen, denn eine Bestimmung des Ewigen ilt es i»r uns!" «2. B.M. 10. 9.) Lie Gesamtausgabe will die E r, i e l, u n g der G.e f a m t h e »I t" einer der Gesa,ntlieit geltenden B e r p r I i ck, tung zusammendallen. In eindringlicher '.'l'e.'i.' hebl dieses Erziehungsideal Esra i« de» Mi:, telpunkt seiner reor>zanisaloAichen Tätig!«.:!, als er im Jahre 444 v. d. g. Z'. „die An erlennung der T-Höra als Beriaslunzsuriund' der jud. Geniernschäit" fordert L!e allia!)- dalhliche Lserlesung e nes Schriftabsihntt.es b-n Thora wird durch ibn 'zu höchster volkserzie I'eri'cher Wirksomk^'k gebracht. Es niuh no«h binzugetügt-werden. d>rh au>!« die körperliche Erziehung und E»!uch'i )>mg durchaus schon im Bereich des biblischen E-. ziebungsideals liegt. Lie Hebung in, «Gebrauch der W a s s e n. d:e Handhabung von Pteii und Bogen, der Lanze und des Schwertes geboren zur Erziehung der Jug«nd. «> Sam. 17,39; II Sam. 1,17: 2.14). Li.e Rrait eines Simion, der beteichnender tklteile ein Rg',r ein «öottgeweihter ist. wird ebenso gerühmt, wie der Mul des jungen Laoid. Auch für ilm und für feine Erziehung ist es charalteristilll«. datz er dem lriegserprobten Heiden lboliath mit den Worten gcgenübcrlritlt „Lu fomm'l zu mit mit Schwert, Svieh und Schild. I!» aber komme zu dir im Namen des Herni Zebaoth, des Gültes des Heeres Israel, das du gehöhnt hast". <l Sam. 18. 45.». Lie Siegesaewifzheil des Jungiings Lavid hat ihren Quell in einem anerzogenen «hottesmut. det zugleich der Handh-rbung der eigenen Waffe, sicher tst. , Las Erziehungsideal der Bibel, das kann ohne Uebcrtreibung gesagt werden, ist. trotz der zeitlich bedingte» Lmerenzierung der einzelnen Teile der heiligen Schriir. . ein wun derbar konzentriertes und «in Iiches. Es rinpsängt diese («‘.ofd'lo*tenl>c>t durch die Richtung aller Erziehungsproblente auf den bestiminenden Mit.elpunki der zu bische» Weltanschauung. au> den einig, «.u zigen Gott. Hier begegnen sich die lutierogenen Ideale der geistigen und der körpcr«»chen Ertüchtigung. Geutig erzogen ist, wer im Sinne der Thora sei» Leben auibaul: körperlich er tuchlkgt, wer seinen Mul und seine Tapicrteil in den Lienst der Gottesidee isteltt. — Wie Gott seine Menschenkinder liebt, aber iic g« rade darum „züchtet, wie ein Bgler ieinen Sohn, dein er wobs will" «Prov. 3.12>, w ist die Elternliebe und Elterniireuge ebenbitdlich dem göttlichen Ideal. Erziehung der I» gend ist der Antang der Erziehung des Bo! kes und schlieszlich der Ergehung zu dem letzten iin mensch.ichcn Bereiche liegend:» Ideal der Bibel, zur Anbahnung der Mrsnanischen Zu kunil. Und nicht schöner kann hier dieses Ziel begriffen werden als in der Tatsache, dasz dann, wie M a I e a ch i a. es ausspricht, „das Herz der Eltern wieder.zu den Rinde«» u»d das Herz der Rinder wieder zu den Eikern" zurücklchrt. Welch' zuiunftsweisendes Ideal, dessen geheime Tragik so stark von uii'erer Zeit erlebt wird! Eine Zielsetzung, die würdig dem Erziehungsidealder Bibel und ibreui Geiste, auch der pädagggis«chen Aktivität derjüdischen Gegenwart vorschwebcn sv.l.e. Die kontrollierend« Wertung der gegenwär. ligen erziebungspolitischen Tätigkeit jüdiicher Führung wird sich bestimmen bürten an der Prüfung eines Erziehungsibeals. das nicht nur den Menschen geformt weis, vom Menschen selbst, sondern auch von der „allmächtigen Zeit und dem ewigen Schicksal" üvd dem Er-' leben, das alles Schicksal in Gottes Hand weih. Fachrnann für Gabardine Mäntel Bernhard Bohrmann> Herren kl eiderfabrik ASCHAFFENBURG lg» /Nr. 13/ Sch« 3 Hier spricht die Jugend Bo« einem iinctn Menschen. SchLIei »ob 16 Jahre«, erhielten »ie di« fol^nd« fpotttant Z»s«hrift- — Wir, die jüdische Jugend Deutschlands, geben heute einem schweren und ungewissem Schicksal entgegen. Wir durien uns ihm nickt feige und gleichgültig in di« Arme werfen. 12 000 Gräber mahnen: Haltet aus. Wn. die lunge Generation, haben das Erb« der Männer zu trogen, die dainals 1914 auszogen tibi» die in den vier Jahren des furchtbarsten Rrieges sll»r Zeiten «in leuchtendes Beispiel von Pflichterfüllung gaben, das sich dir aur den heutigen Tag erhalten hat. Diesen Männern danken wir nich«. indem wir uns dein Schicksal willenlos auskierern, sonder» indem wir es mutig anoacken und unseren Platz behaupten, aut den uns Gott g«- itellt bat. Wir musien uneren Geist und Rorper stählen, »m unserer Lebensaufgabe g« rech» zu werden, die ganze Männer mir unbeuciianiem Willen oerlan.zt, damit wir «inst der Bäte, würdig werden und sagen können: JbGhadt nicht vergehtich geblutet, wir trage» Guer Erbe treudig und werden das vertei« digen, was Ihr im Pulvcrd impf uns erneut erworben habt. Und in »pa.'Mtvr Jeit wird man sich im Judentum rttit Stolz entsinnen, dätz Lik 'Itachkriegsgencration o.rs 'Bermacht»" nis der Fronlkämp'er bewahrt hat und kich ihren 'BorväteNr. vost Pen—Makkabäern bis zur lienrigen ^jeit würdig an die Seite stellte. Frontsoldatengeü! 4t«znl Raineradschail. Wir ^ntniien eine R a m?^ä d > ät a f t ^alis^ uns" machen, so n)>e das S«hick!a> ,dte Fronttoldä.'!e» zu einer emzt»!«'» Ra:nerad!cha>I zuiammeiigeichweitzt hatte. Wenn mirtuch das Wdrl ^v'n.'r tur olii-: '.'Ute fur oiiion" Tatsache in unioun R»iben wird. dann. s:nd w" ichvn leinen gronen Sck't'i weiter.ekommen. Rain«- . meradichast wird dur«!» g - m * i u f a m t s E r i-h »n geboren. L^ts tindetz wir n, der Heu , ligen Zeit >m Sport, bespnders im Maim iätaitsspon. L lez«'»::»«». we-«t:e o»e Stunde Tan.cn für wi'ckUger hal^n. als z-gm, Trä«- nit>a«,nachmit:a>z zu geh«'N. haTeu Pie xf«cjt nöch nid»! i,'C»i»t. Tm '18etlkamvf losten wir Sports» lameradlchait lern»», indem nnr unieren <«-«{> nerachten und ai.e kle:>i.>«1te S>ubt. mit al en., Mitteln liegen z» wosten.;»ruckst«st,en. Wir i>ndon immer noch SpvNoerist».». 'd:e von Spie!,"- >«>'r.chien. in denen Pii'.tir. gebraucht wurden. ö:c g» ,en sportliche. Ranicradsck,ar! veriroiten. "Aste Ut, lt'»h»iien mui'en ö?k«chwinden, indem wir tms vor '.»ua-i« halten, dsf; wir nichl nur dem «Gegner istzadetz, lnndern m't:.-Ibar unserer gan.en ineinetnschat«. t>hir dur e» uns atitb ni.lzl daruocr raus«hen. . da'» lrotz monäier guter Einestcrlungen unter Lurchs«ImiU noä« ein guke» Stuck hinler den spvriiickien' tteiitungeit der Umwalr^zurück ist. Es treib! auch noch langir n,«!:» die aanzr jüdische Jugend "Svork. Auch trr leyt< Junge und das letzte M ä d e I m >» h i auf den Sportplatz oder in bi« Turn >) alle actrradit werden, denn e? bandelt sich ja nickt °dakum. einige Spitzen tonn«'« zu Hocklei lungen z, dnrä, Breilenarbeil die Leu!sck»!ands zu gelundcn Meni'cken zu macken, wie. veriaugi. sttir ri^i.ien Äusüvung des Sportes, gehört vor allem uiioed«nite Lstnoltn gegen über licii!e.b-z- und geien.sti.k—dem veraul wort licke > leiser, ohne dätz w:k dabei di« eigene Beranlwortung tur das ckvol»! und tibebe um'erer lSvort-sgemeinicka>i von uns out ihn abwalten 'wollen, ‘tun Svorl gebs es nicktolme einen Führer, d e Slestung zu ihm de ' »linimi die Spor.gruppe ieV.it durck ihr Ber hallen ihm gegenüber. Es lgid Nock viel zu Biele Pfr Aniickt. da» es auck) ohne Lstzivlu, gebt, und da» es im Svorl darauf, antvmnit,.da« zeder i.ck nack leiuezn «-sickmack' amu««erl und die daniii den Sportplatz zu einein Ranceklatich Iterabwurdtge». Wenn eine. fvlcke Berlolsterung und Undii.ivunierweit bei uns eingreiik. eriulli der Svorl nickt mehr «eine torverticke und.geistige Biidungsautgabc. 'Wir aber, d > e ' j u d i l ck e Jugend L e u l > ck l a n d s von beute, ordnen u n s . d e r u k r u ii g d^e i V k o »r l ä m p f e r unter, die i i«:, T ti; 2 ck u Iz e n graben d i e > v e r v > e i, I h a b e n u'ii'd o p t e r tur die- H e i m a ne re Haltung beii im/m'.. tileir aber wollen an » ii i e r e in «^ >' > st u » d R o r per arbeiten, u m ii n i ■ r i d, w eres Schicksal zu bezwinge ti. sei e - m i r 05 wolle. II«.I.i/ . loithtrann. Gariknvausamto Aiilem. E ist oit.cu'.tdi, datz auch bic («i.Hlciilv.. 'chu o Atzlcm, Hamroucr itim 4nct, s.ch in bcn '.Kjh.nc t d«. aUge-'ie n«n Bo ' lüllliungoii um Erwoiloruug de-.- A.i-sbi.dung-, irefo:,. für - zuviicho Jugcndlicho nn«du!tot, in vom iic ihre ländliche Hausckallungsichulo am 15. April 1933 wieder eröffnet, tfluinatimc . finDcn. Mädchen von 14—16 fahren._L e Rollen fji volle Penüon und SchuEelp botragci RM. 83. Li« Ausbildung in der Hauswirt'chgil unif,ttzl zwei in sich abgelchloiien« Jahre. S e erilrockl sich im ersten Jahr'aUl: l. Hausarbril, 2. Bürgerliche Rüche, Backen. Lecken und Servio.ei. 3. 'Ivascho.« und Plätlen, 4. Raden und S.ovle.i. J'm zweiltn Jahr: 1. wird die Ausbildung ergänzt a> im Rochen durch Erlernung de. Diallnche, -de- Einmachen» und Ronieroierens, iowic Lagern-. von Cbft, Gemüse. F!ei dv usw. bi in der Rade! arbeit, durch Erlernung der einfachen Schneidorci von Wasche und Garderobe. 2. Reu hinzu gelommen: Ausbildung in der Geflügelzucht. Rleinlierzuchl «Ziegen, Schate. Biene») fumit- .'Butter- und RLiebereitung. Ler Ausbildung kann nach Begabung und Wunsch ein 3,. Jahr zugefügt werden Abteilung Gemüsebau. Rach dem 1 und 2. Schuluibr werde» Zeugnisse erteilt. —. ' ■ Maycr.^ . lordern. sondern jüdisttte Jugend und abgehärteten sie un er S.tnckial vier Jahr e n e ii B o r r a tt «i boten Blut iin '>'rere in m l

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