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Der Schild · 1936-03-20 · 12 (20.3.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
12 (20.3.1936)
Date
1936-03-20
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Aus.unstrtr Prontseltfat*nb«w«flun9 Der Sundesoorsitzenüe in Danzig Danzig. Am Sonnabend Abend, d. 15. März, vtranskalte.e die Ortsgruppe Dan ig im Reichsbund jüd.scher Fronksoidalen einen Kamerad- Ichaftsabcnd. bei welchem der Bundesvorsitzend« Kam. Dr. Löwenilein. einen Bericht über die Tätigkeit des Bundes gab. Die.Kameraden waren fast vollzählig erschienen. Der Borsitzende. Kam. Handwerksmeister Friedederg. degrühte den Kam. Dr. Löwenstein mit herzlichsten Worten. Er wies darauf hin, ' dasz der Bundesvorsitzend« seit Gründung der Orts-zruvve nicht mehr in-Danzig gewesen war; er sprach davon, dag die Ortsgruppe Danzig immer irft Bunde ein eigenes Leben geführt habe, was ja schon durch die äuher« Abtrennung Danzigs vom Reich bedingt sei: aber er betonte, dasz die Danziger Kameraden sich denen de; Reichs eng verbunden fühlten. seinem Dortrag« knüpft« der Bundesvorsizende an die Entwicklung des Bundes feit ieinxr Entstehung 1919 an. Sr Ießte_ aus- - »übrlich dar. wie die Bundesrührung. oft unter Harken Schwierigkeiten. die sowohl aus dem Bunde selbst als auch aus sonstigen jüdischen Kremen wie auch aus dem allgemeinen politischen xitim Deutschlands kamen, unbedingte Reutralität gegenüber aller Politik, insvciont-r- Parkeioolitik. eingehalten habe Sr konnte feststellen. dah dem Bunde auch kruber kecne Peclenlichkeik angehört bat. deren öffentliche Stellung oder Ha.lung d.e jüdische «Gemeinschaft oelastei bälre. Sr erinnert« datan. dag er damals, immer wieder den Grund -an aussprach. das: eine jüdische Orgaaiialion nicht dazu da sei. 'irgendwie in di« allgemeine Politik ein »greifen, sondern dasz sie lediglich für die Ehre and die Belange der jüdischen Gemeinschaft einintreren bade. Ss >;>'!" dem einzelnen Mitglied frei, in dem durch, die Gesetze gegebenen Rahmen versag lieh oder als Mctgi,d ,'onltiger Organiia tienen für leine autzerhald de; jüdischen Be z'ichs liegenden Anschauungen und Unteres «n ernzutrelen. Hier verlange der Bund vom Einzelnen nur. dah lichen Takt geschel e sprach zu den Ziele: Bundes gerate. Er führ»ng dieser Gr« de» Kameraden der fordert »erden «üstz schilderte dann aus Arbeit des Bundes, grohen Teil für die theoretisches Interest', wesentlichen Erfolge Wahrung des Andesk diesoldatisch« Ehre schen Frontsoldären läge sowohl der A! Danziger Ortsgruppe Der Ortsgruppen Antwort nach, dah auch ihrerseits die Grundsätze der Bandst und er gab dem Sui sprechen, dah er raden ihre Ortsgru Lundesoorsitzenden ten würden, di«' n kunit für die einzig sterker Beifall erscho l, "der Bundesvorsitzendjr Vorsitzende dieses schlag unterstrichen dies mit dem «rforherunb nicht in Dioer- und Anschauungen des betonte, dag die DA|ch» ibfift' strittest »ach »o» Cm«nq>9« Da» ig che» Der Bundervorsitzende Lhrlich auch dir sonstige di« natürlich zu firtem Dansig« Kameraden nur haben könne. -Aber wie des Bundes.. di« u>i« ens der gefallenen and der überlebenden jisdietreffen. lind di« Grundbeit im Reich wie der irorsißend« wies in seiner sie Danziger Kameraden t kichtigkcit der «rwähiSen dtsführung erkanstt hält itzdesvorfitzenden das Berdie Dan^ger Kame- , jederzeit auf der vdm gekennzeichneten Linie nolauch jetzt und in Zurichtige «rnsähe. Begeials bei diesen Worten „ und der Ortsgruppenl leriprechen durch Hastd- ... und in Lei»,ig. Nach per Leipziger Frühj grohr Melseaden,, such war auherordentli h wärrigen Saite selir c ~ Ham." Dr. L ö nfen I: durch seine Anwe'endei! mal er selbst das Wocl retprlg längerer Paus« fand roatnjrnlr a irsnresle der traditio«»« des RjF. Natt ' Der Beieg.-, die -Zahl der aus osz. ,D.-r Bundesvoilitzgnd« ein jnb diesem Abend eint besondere Rote, zu. e.grizs und an das ftdtt- >lch« Auditorium elndiucksvolle Sätze der Aufrichtung richtet«. Kameradschaftlich« Gesellig««! hielt sodann di« Kameraden, Angehörigen und Gäste noch lange in harmonischer Stimmung zusammen. Ein stattlicher Ueberschuh floh in den Krieg«, pfrrsond; Rundblick Der Berliner Gemeindevorstand. Auf Anordnung des Herrn Staatskommissars für die Hauptstadt Berlin hat der Vorstand der Indischen Gemeinde zu Berlin «me Umbildung erfahren. Er muhte die Zahl ber Vorstandsmitglieder der Fassung de« <S 31 J>tf Gesetzes vom 23. Juli 1847 angepaht und demgemäh auf 7 bemessen weiden. Der Vorstand setzt sich nunmehr aus solgenden sieben Herren zusammen: Direktor Heinrich Stadl. Adols Schoyer, Earl Fuchs, Dir. Georg Kareski, Nechtsanwalt Dr. Alfred Klee, Moritz Nolentdal, Amtsgerichtsrat i. R Kurt Tuchler. zDi« Herren Stahl, Rosenthal und Fuchs sind Religiüs-Liberale, die Herren Klee. Kareski und Tuchler Zionisten, Herr Schoyer ein Gemeindekonservativer.> Auch da» Präsidium der Gemeinde hat sich neu konstituiert: Präsident Heinrich Stahl, I- Vize Präsident Dr. Alfred Klee, 2. Vizepräsident Adolf Schoyer. 25 Jahr« jüdischer Handmerderoerem in Breslau. Vre»!,,. Der Verein selbständiger jüdischer Hand weiter in Breslau besteht 25 Jahr«. Aus diesem Aniah veröffentlicht das Breslauer Jüdisch» Ge. meindedlatt Glückwünsche d.r Vorsitzenden der Breslauer Synagogengememd«, Stadtrat a. D. Georg Leh. und de; Vorsitzenden des Zentralverbantes züdncher Handwerker Deutschlands, Kam. Wilhelm Marcus, Berlin. In den Glückwunschschreiben wird die Bedeutung des jüdischen andweris hervorgedoben und dem jüdischen Handwerkerverein in Breslau der Dank für fein: bisherige Arbeit im Intere'fe des jüdischen Handwerks und der He. andildung eines Nachwuchses ausgesprochen. Itzdisch« «Iluike». Die ' Vertretung der Juden in Wie wir von unserer A r erfahren, haben sich die j ü k l i n i k e n bereit erklärt, > s-r di« Ninisch« Behandlung Familienangehörigen der 9 An n„ h.r «TD nh.H Prell adteilung I in D mtschland Honorar 40 °o der Mmdest 5 Gebührenordnung zu erstatten Kassenärztlichen Vereinigung waitunasstelle Berlin, hat g keine Bedenken erhoben. Das Verzeichnis der in Bpr bischen Kliniken ist durch di« Jüdischen Gemeind«, Abtcilun tschland teilt m„- zt«»Aht«ilung Ischen Privat n jüdischen Aerzlen >on Mitgliedcra ti g V. C*. - Ka s.n ni-. tz« der Preuh schen Der Amtsleiter fc.: Deutschland;, Bcr gen diese Regelung Irrusale» (I^A.). Nabbin r «hem. Feldrabblnei de schen Legion, die an der na; leilnahm, ist in Palästl i hat bedeuisame Dokument« un , der Legionsgeschichte sowie di gebracht, die die Legion an führte. Rabbiner Falk will Nationalbibliolhek in Jecusalj Der Vortrupp-Belag, Ber einem kleinen geschmackvollen sicht über seine letzte Buchst. Mütter", „Prallische Iudentujn an der Zeitenwende", die Jüdischer Weg", die belletristisch Sie Peter?" von Camilla S: beben" von Mar Samter, A. Goldschlags: — im Gan Leistung, die sich srhen lasse, schlossene; Niveau und eine k tung verrät. Dazu aber vor berausgegebene einmalige St i len« deutsche Juden, Frontbri r m lin bestehenden y.-. Wirtschaftshilfe d>, Aerzte zu erhaltc. F äl k aus Sidneo der XIX. j ü d > Eroberung Palä>! a eing«:roffen unl Photographien au- Sefrr Thora mit der Front bei sich, les: Sammlung dr m übergeben. in SW. 29, gibt , ltatalog eine Uebcr oduktion. „Iüdischc stunde", „Gestalten ^riflenreihe „D«ul,ch en Bänd« „Kenne.- und „Das Erd Gedichte George en ein« verlegerilchk kann, die «in ge re geistige Ausrich . Ilem da; vom RjF ndardwerk: „GelaI fe 1914—1913". I ,ra >i( 8mnmiimimn!iiutmiiiimiiMHinniimumirminuu«mnnmiiimnm)uim:iiitnnintm:! F.nv«f Seit 15. hat die Butldesli und die Sdniftleit die neue Fernspr: J1 Blsn arck 85 71 irz 1936 itung des RjF. ing des „Schild ’ jch-Sammel-Nr Fabrikation und Großhandel [ Textilien Jt Berliner Seidengarnfabrik t N«9 - « >. y FrledriLh-Krause- — Ufer 24 25 Nähseiden Seidenglanzgarne Handarbeits- Kunstseiden - ■ --1 -.--..cl.z-- „Salome v\ -» Nähseide Berliner Hrawdlien-fabrik Herz G. m. b. H. 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