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Der Schild · 1936-01-17 · 3 (17.1.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
3 (17.1.1936)
Date
1936-01-17
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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/Nr. 3 / 1936 w Von jüdischer Lehre und Beschichte <Tk ^k«ltgi»»sperbreche» ttech ißbifcheni Bon Ir. (F>ut Tir Jüdisch« Kultur, deren wesentlicher G« Kalt da» I jüdische Gesetz iit. iit eine gei'Nge inheit. Sie muh mit.jüdischen Augen gesehen wexden. wenn st«' nach ihren inneren Absichten verstanden werden will. Ihre Grund sage ist!der reine, 'hingebungsvolle Mona ibeismus^ Dem Berfalier sind dies« Voraussetzungen lwobl vertraut. Aus seiner Kennmis der Traailjon entwickelt er den Begriff des l.Reliaionsoerbrechens" mit Hil'e moderner luristische^ Technik und -eigt hierbei, dah das lüdisch« Hecht sich ohne Zwang in eine mo verte S»st«ma:ik «intügen läht. Mit vielem IFlcih un» Geschicklichkeit ist ein umfangreiches Wjsiensnjaterial zu einheitlicher Dar^kelluna gebracht worden. Mit kritischer Analnie wird aus den Quellen solchen Mihoer wie dem Begriff des Gottes der tgegengeb.tlten. E L ucvrami worve! «as Bild aus ktändnis'en. wie rHatb« «nsgegen i ..Predigten an dar Judentum »on heute". -Bücher!er Erneuerung, heraüsgegeden von HßiUn . V rocn. Bd. 1. Berlin Ü35. Verlag :Ioachim oldstein. Preis: RM. 1.80 Der v »rlii-genh«. erste B.rnd der ..Bücher Idet Erne^eruna" enthält funlzehn- Predigten bekannter Raddiner. Der Herausgeber bat es surch.'.us ver'tgnden. die -'-«'akir der Einrönigskcit, die ’’ur e \ t^lche- Unternehmen nicht* gering ich tu t'etme'den' und dennoch beim I ttestt" niHt den Eindruck wahllo'en Durcheinanders digten bJi sam i-t: jXtoter 21 ivu^ lvürtL «eitneben in lallen, da dielen Prealler Tterschiedennrit eins gemeinter ehrliche 'iUtlle zur ..Erneuerung", iil. i-i au' allen Zeiten des Buches es auch im Grunde nicht ganz unbedenklich scheint, das IBott, dar seinem Wesen nach gesprochen werden muh, dem Druck ju übergeben, so glauben wir dennoch. dah das Buch dieser seiner Vorzug« wegen seinen Leserkreis finden wird. Ein« sehr schöne Predigt aus ihm verdient übrigens, besonders heroorgehoden zu werden: sie wurde hier aus dem Rachlah des verewigten Leipziger Rabbiners Tr. Felir Goldmann, abgedruckt. H- «t. Pom Alter jüdischer Bildkunst. Mil Recht wendet sich neuerdings das allgemein« 2nhref'e den fragen der jüdischen Kunstgeschichte zu. üinen wichngen Beitrag zu diesen Fragen liefert die bekannte Kunsthistorikerm Dr. Ameisen (vom jüdischen Museum in -Krakaus. Die weist aus einige Dariteliungen in der berühmten Mailänder Bilderbibel hin. di« scilber jedem Erklärungsversuch getrotzt haben. Zie bestimmt den Riesenvogel, den Fisch und den Liier dieser Abbildungen al» di« drei Tiere, aus welchen nachder Borsteilung' jüdischer Apolalyptiker das messianische Mahl bereitet wird lder Fisch it der LeviataM. und lie knüpft an-diese iber^ugende Entdeckung Betrachtungen übe das Alter bildlicher Darstellungen zur Bwel. kür welche sie auch Vle Ausgrabungen v )n Dura-Europäs;u verwerten weiß. Der dl kannte Kunsthistoriker Dr. Arthur Galline:, unterzieht das .Buch von Rahel Wischnitzr-Bernstem, „Gestalten und Lombole der. jüdischen Kunst", einer im allgemeinem zustim nenden, aber stark vertiefenden Kritik. 'Auch der Aufsatz von Berthold Rosenthal Über «ine Wucherenquet« in der Kurpialz-wird weil- Kreise inlerMeren. Mit diesem Heit« schsiehk die MGWI. ibren 78. Iabrgana ab. „Monatsschrkfr', indem man xllschafl zur Förderung der Judentum« in Berlin wird —. lichen Mindestbeitrag von Mk. 10. Gesellschaft <Pvstsch«kkonto: Berlin, sendet. abonniert die . illeb der Ge- Wissenschaft des und den jähran die Rr. 7MO» «»«.»« » euch ctatm (oUfetn (4«Hta Ma»N»» «nl Aafdruch «tnaätr (raxfen, Mr HL«e» (. einet (un#«n 9emül>enttn k«ct6»t ur Wünschen wir Br» ktzorln, da» >d» warten >» tdnne» und teil ja werde«. 3t Ving de« SUrer«, sondern ein Ding de« ..... --l(j (0 -«*»••» an fenmtn«*. «r», desseii HO. lafetta« n «richten»»« Dopp.-Ihest i «sch t «dir r der De» Aadentr, Vtoi» geiedlStzder», t-lnaft wiederTehrr«. tft da« soedea cif der J «i«schetst f&t dir« «sch t <d «r der Juden ta Deutschland iDHUo Deelag,- Drrli« W Idi aewidme«. Aachleute von Xus, Diftoeit»«!, Pädagogen, Ideologen, Dertrctee der älteren wir der jüngerrn »rne ralion, bade» rrtcde». rrttweis« »bllig neue«, winrnschastlickwerrvolle« Material znsannnenlirrrage», da« die Dersbn- »<bkri« jene« Sämpser« und varüdrr hinan« da, Jrirgeschede» charattertsteet. J«mar 6 lbog «n kennzeichnet in eine» Speztaldeltrag Arirdländer« Ldersetzung de« Srbetdnchr« al« ein tpptsche« Der« der Aufklärung. »»er dremaead« «oradas«».» Von Aakad * - »11 ( r. Bidlisch« Szrnrn. »-«laden-Verla«, Berlta R3S S7. Der Slnlor, lrldst Rezitator, l«»t rin« »er «rvtzarrtgsten Stellen der Bioel. Kdhepank» «dttltcher Sssendaran«, tn> Jwiearlpräld zwis-den Mos« UN» der StMtaw an« den» Dorn, dusch t» L-orrd^Sedirge rrsirhen. Der LeUtgkri« de« Segenftande« such« rr in dichterisch gehodener und ««- dundenee Sprach«, auch untre Deewendnn, »on Munk, aeeechk zu rorrden. «Ul» dt« »ras« baden, eia Sriednt« Ic e«, wen» «« ln dt« «den« de« B«vu» klar und saubre vor drn airdrren M aber soll man da« Srsedni« mit stch ihm l-tnchsrn, damit man an ihm loa di!tsrt - «ns- - Vers« „<« >£ -hrchzutr-geu. b«| -T-« ««doben wir» t I b«n steh,. e-Mt* mtragrn und mj» «e. «. «teMM» »«rdssrntlich« im Vrrlag, Berlin 4B, eine Einsübrun« in drtttsch uritrr d«m Titel .Skeuhebrtitiil. tei». Die hier angrwandte neuaen un« rech« glüMich. »nie«der der Vrrliaer Inden. .Zuin I Vorstand der Jüdischen Gemeinde drinquagen-eet. »am. 3tadd. Dr. M. dandlichrn »alrnder berau«, der nicht durch da« jüdisch« Jade, sondern auch et, dt« «snrtchlunaen und Slnstaltrn der It zu Vrrltn ist und üdrrdte« prachtvolle f tionrn ln Dostlartensormat enthält, dem Remdrandt» entnommen. IZedrätsche Zadrzelltatel sowie etn Itterarischrr praktischen Inhalt. Al« besonder« glück dad an jedem Saddalh etn kurzer, trrffc: aeii I >- spruch au« der Tdora-Dorlesung rtngesü l »Da« Mal »rr Srrrditna.- üdortn, Verlag ldrllrr. Mül Don GriH Rosenrhal — Den incheu. ck« tft etnr delannt« Tatsache, da» aut« Prosa seltener tft al« gute Lvrik. Aaft jeder »on unm jungrn Menschen dar versuch«, Sedlchte zu mache», aber di« roentasten »on un« haben den Anspruch ertzodro. dies» Srdichte der ofsrnUtchkett mirzuteUen. Wen« e« Den Thorin tat. Io glaubte er, da» sei« Verse an vedeulung »der drn »rrt« de, Persdnltchen h«rgu«grtrrtr» srirn. Und toirUlch sind»» man. wenn «an fich in diese« -Such »rettest, erftaunlicht Ansitz«. Ader wir wir bet Lhorin dt« eigen« eindeirliche weltanschanlichr Srftnnung oermtssen, wenn wir st« auch zuweilen wahr,unrh»»rn glaubten, so oermissrn wir auch brt ihm noch die eigenen Wege, in der Sprach«. Trunken taumeln sei« Vers« »on Geoegetchen 3tdp«da»en »um RMelchen Wohlklana, osl in tLuschenber St»b«, »st in erschrecken, dem Adftand. Den Thorin sollte «inen Teil seiner Drei«, srarr dr» Drucker zu grden. »»rUastg a»ch ta eine Schublade schließen un» warten, bi« ft« so reis geworden sind, da» st« einem grdßeern »rrt« mttgeteUt Weeden düesrn. -Roch Zweisrln wie zu »st an dem inneren Muß seine« al« Stzaagoa« Berit». Lrrau«, Synagoge -Rordrn in Berlin » liberal« z-ideralen .eallendergjche »ebrlduch . für Sadda« und Feftlg««-. gejäng« und Gesänge für dle däu«lichen mt« Noten versehen. Die Adendgedete ln «»rzügllchrm Druck (M. i.-ehrderger, b> drätsch und deutsch, »ln« kurze ftinsü wtcklung und den Inhal« de« Adrndgetwtllkommen sein. Der gut ausgrstattete! - zivcitr verändert« und vermehrte Ausla, e kannten .Aeettagabend-zsieber«- au« der Gemeinschas r*. L>es«e für die re de» Judentum», erschlenen. (N«schäft»strp- Derlln ND bd, Draun»verger Skr. 7.) «nn Katvra», Berlin 9MB »7 Sigm inb»»ej 16, najm Abendkurs« zur Einführung in Bidrl, Talmud und da» übrig« jüdische Schrrsttum lowie in di, Drapi« jüd-scher Veden« ein, die in kieinen Gruppen abg^halten werden acht,» -a« „ . . WeU-ftn» da« heuNq« he- — AltbekalUtt* Arldode Ichrn» t: br ISÜ6 friiut der i » Dcrlcn i aIotncn«ft) einq, ‘ illein «in sZllhrk, Wegweiser durch dtschen Gemeind« t unstdruck-Jllusira “n Schassen Me-stn stebete und eiiu -» ergänzen de» ich sehen wir an d gewädlier len «st. eaeben von de, schien soeben da» brndgeber, Dl« GemeindesZelern sind au» selbst slnbrt inan Zeankluil a. M.i -rung ln dle «niete» wird vielen! elnenband tsl al, de« beer»« de- -ammkuna .Dt,! gibse Srslarlu», e Jacob Gerion. Fabrikation und Großhandel Textilien Gebrüder Kahn / Strumpffabrik musteh-färöerei |_ __CHEMNITZ _| WoUc. Sekte; Ki A. C Berits SW Teleti Berliner Seidengarnfabrik i Fried riUh-Krause- \ Lter 24 25 Nlhieiden Seidenglanzgarne Hatidatbeits- Kunstseiden f Sr » „Salome“ Nähseide Max Frankenbach BERLIN SW 19, wallstr.' 76-79 f lediaden. Pack- und Seidenpapier Pdkrtknebel und Trdger [ Maxonia irKwaren Gesclischali m. ». H. Otirmaift. Am Haufttebabal t TtMee 41799 Besonder-, günstige Finkaufsquelle ftr Strumpfwaren aller Art H.& L. Gutmann München Kur|^waren-6roB Handlung Adolf Richard I Stickerei-Manufaktur Mfachen, Paul - Heyse StraOe 2 — 4 MAX und LEO WEIL :TUCHGRÖSSHANbLUNG MACHEN, GOETHESTRASSE 34 II R um E R > ScbAtaautnk 29/SD uA7. 1835. H. L. Heimat in Nürnberg, Celtisst •. 7 Webwaren - Großhandlung RICHARD RASTA Hadern >Sortie BAER T, anstatt ’t JUL. 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