Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 35 (30.8.1929)
- Date
- 1929-08-30
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus anUren Unterständen Tie „Bolkswarte". das Organ Nürnberger Tagung der Unter lebhafter Begrüßung des Alldeutschen Verbandes N S.D.A.P. mit Monster-Feuerwe lärm von Verdun erinnern sollte berg abgehalten. Solche Dolksb Zulauf und passen für unsere So etwas bringt Geld unter die bekämpft. Das national fozialisti so lang wie das letzte jungdeutfch« die gleiche Gedankenarmut wie einem Kampf gegen die übersta nichts, dagegen wird klar und die „sozialistischen Interessen dectwa die „sozialen" der arbeitend Partei wahrgenommen und vertch Sozialdemokratie, die ja doch die essen vertritt, aufs bitterste bekämst die überstaatlichen Mächte, die in nicht bekämpft werden, Nationaljjo. kraten die gleichen „sozialistische! ivird die Kampffront der N.S.D das rasche Anwachsen der Kämpfers Ni tdi sl Das „Parolebuch" des Reichsk-iegerbundcs „Kqffhäuser „N i e bringt unter der Ueberschrift: gcnde Bekanntmachung: Der im Verlage des „Völkischen des Zentralorgans der Rat Deutschen Arbeiterpart strierte Beobachter" bring Ludendorffs, schreibt über ll. S.D.A.P.: s itens des Stahlhelms und lid Mussolinis hat die k, das an den Schlachten ihren Parteitag in Nürn- >lustigungen haben immer -Zeit außerordentlich gut. „Leut", die man angeblich che Manifest ist zwar nicht Manifest, aber es verbirgt 'es durch feine Länge. Von tlichen Mächte hören wir i eutlich ausgesprochen, daß breiten Volkes" — nicht en Menschen — von der ten werden, und daß die , gleichen sozialistischen Intcrpft werden soll. Da nun Sozialdemokratie stehen, zialisten und Sozialdemo- Interessen" vertreten, so .P. immer schmäler, und char ist gesichert.! er driger hängen!" folu. Juli Abbildungen vom kriegertag mit der Ueberschr Aufmarsch — eine K r Das Blatt stellt den 1. Kyffhäuser Vorbeimarsch abnahm, als „schi Beobachte r". onalsozialistischen e i erscheinende „I l l u - in seiner Folge 30 vom Deutschen Reichsft „Der K y f f h ä u s e r - gervereinspleite". Bundespräsidenten, der den u arz-rot-goldenen" General hin und behauptet, „es seien wenst Zuschauer und noch weniger Begeisterung vorhanden gewe sestgestellt. dah eine einmütige pat annähernd 100 000 Kameraden un) der gesamten Münchener Bevölkerung bei der erwähnten häuserbundes zum Ausdruck geko pmen ist. 2 «ranstaltung unseres Kyff- Der „Illustrierte Beobachters' Reichskriegertag in München als netter, geistig und viel mehr noch gegangener Spießbürgerlichkeit" „kleine Beschwichtigung vor ihres« schen Feigheit und Unwissenheit über unsere im Zug marschierendes, Iugendgruppen absichtlich irreführende und verhöhnende ~ - zu den Bildern veröffentlichte „Den großen Erfolg des Tages brauereien, die ehrlich bemüht Bemerkungen gemacht. Ter Tl xt endet mit den Worten: latten die Münchener Biernfaren, die Flämmlein eines politisch-neutralen Kriegerverein--Patriotismus zum Lodern zu bringen." Wir geben diese geistlosen, a ier von einem ausfallenden Tiefstand der Gesinnung zeugen )en Vereinen und Verbänden mit der zu tragen, daß die Handlungsw« achter" in den Nachrichtenblatte wird. Alle in dieser Angelegenheit ten sehen wir damit als erledig! Der „Jungdeutfch«" führt in cirjc r o nun I e r“ unter Bezugnahme am. Dr. Ludwig Haas u. a. folge Man sieht deutlich, da st and oolksnationaler wissenlose Hetze nicht kann, mehr und mehr sc und Zugeständnisse her vor kurzer Zeit noch ni Unterlassung des „Montag Morgen nähme auf den Iungdeutschen dieser Art Kritik zu bringen, ha tage der Reichstagsabgeordnete glichen, und zwar in einer Bet nummer „Deutsche Republik" bei kauft wurde. Haas schrieb darin „Es wird behauptet, daß di: blik heute außer Frage steht. en". Hierzu sei nochmals iotische Stimmung unserer bezeichnet ferner den ne Veranstaltung „behäbigkörperlich in die Breite Ter Aufmarsch stelle eine eigenen bürgerlich politidar". Außerdem werden Gehässigkeiten unseren Bitte bekannt, dafür Sorge e des „Illustrierten Beobn an den Pranger Bestellt hierher gerichteten Zuschrifan. m Aufsatz „Führer und auf einen Artikel unseres ifdes aus: dersachlicheWideräfte, denen eine g enachgesagt werden ne Wirkung ausübt orruht, an die man t gedacht hätte. Die seine Kritik ohne Bezug- )rden als geistigen Urheber chon vor dem Verfassungsudwig Haas ausgeijachtung, die in der Sonderden Verfassungsfeiern veru. a. folgendes: Macht der deutschen Repu- Wohl ist es wahr, daß die republikanischen Kräfte stärker, sin i und die faschistischen. , Man hüte Optimismus. Bis weit tn die blikaner regt sich der Midi ivisse unverkennbare pl w i ck l u n g s l i n i e n der d e ü t s > eine p l u t o k r a t i s ch e Repu sein Leben ein. Dem besten R dem besten, ist eine plutokratische R wider. Lieber eine saubere großkapitalistischen Kräf ken weist, als eine von sü herrschte Republik. Wir wotl tag der Republik ganz offen spreche r Baden war keinem Konzern untert, in seiner Seele den . großkapitalist si unabhängig gegenüber. Sind alle sprechen, noch frei und unabhängi; Die Rede geht von Mund zu Mun > heit, dort mit einer Entstellung, da, rein sei . . . t > Wenn der „I u n g d e u t s ch e sich die Souveränität des Staates ge> fordert so befindet er sich damit den besten demokratischen und u W i r wollen kein Deutsch.! nischer Form, aber unter zehn anonymen G e n e r a l d i j: e.k t o r e n Uns interessiert beim Lesen sachliche Uebereinstimmung mit trachtungsweise. Es wird h i < und Vertretern der heutig offen zugegeben, - daß di Plutokratie mit der Fryx Republik gar nichts zu tun uns der von Haas gemachte Unterschied zwischen den Begriffen „demokratisch" und „republi ranisch". der sich natur notwendig ergibt, wenn man die Tinge tiefer sieht, kratie ist eine ernsthafte nationalpolitische Idee sie als Selbstverwaltung des Volke Durch die heutige gedankenlose Terkoppelung der Worte als die monarchischen sich aber vor falschem Kreise der Repu. rwillen gegen gelokratische Ent- >enRepubl-ik. Für rlik setzt keiner!publikaner, und gerade publik in der Seele zu- Monarchie, di-e die e in ihre Schrann f Ko nzernen be - en am zehnten Jahres- Ter Großherzog von n. Er stand mindestens chen Mächten frei und die von der Republik So fragt das Volk! hier mit einer Wahr-! nicht alles sauber und r d e n" so leidenschast' i tenüber dem Großkapital > Uebereinstimmung mit publikanischen n d in republik er Diktatur v sdlcher Sätze einmal die^ dpr volksnationälen Be>i ' . r von Anhängern!' en Republik ganz! - Herrschaft der^ e Rionarchie oder hat. Ferner interessiert Demo-s wenn man im Volksstaat auffaßt. z. B. das Reichsbanner rd zwar recht viel Lärm, Republik und Demokratie, wie sie unter Hörsings Führung betreibt, w! sonst aber nichts hervorgerusen, be anders keine st a a tLbürgerliche Anschauung. S, örsing ist ein Trommler, der Landsknechte um ein Fähnlein ämmelt, um sie anderen „Führern" zur Verfügung zu stell n. Sein noch lauteres Gegenüber Adolf Hitler tut genau d isfelbe: auch er trommelt nur, und im Augenblick des Hand!lns finden feine Landsknechte ihren Führer in Gemeinschift mit Plutokratie und Reaktion. Hörsing hat seine Rolle als Trommler schon im Grllndungsaufruf^des Reichsbanner; dadurch festgelegt, daß dem Bund die Verfolgung eigener Zwecke und Ziele untersagt wurde. Hitler hat das.niem >ls so ausgesprochen, tut es aber trotzdem. In beiden Lage n horcht man heute auf, denn weder die Ziellosigkeit im Reic isbanner noch die geistige, rein propagandistische Diktatur bei den Nationalsozialisten läßt sich lange aufrechterhalten. Dse r deutsche Grund charakter verlangt also nach einer richtig nach Trommler sind in Verlegenheit, können ihnen nicht Helsen, w^il kennen. verstan lenen Demokratie. Die In solchen nationalpolitl Machtfaktor. Zeiten sche Idee und ihre Hintermänner ie selbst keinen Ausweg wird eine klare, zu einem realen Das „Reichsbanner" v. 17. 8. berichtet über die Feier auf dem Tempelhofer Feld: Zurück zum Tempelhofe schnellt kerzengerade, fast im W schwarzrotgoldenem Wimpel) ein Luft. Die ganze Front der FlugÜa an Mast, mit Schwarzrytgo Hansa, deren Direktor in Bayer > tigte Reaktionär Graf Arco ist, tu! Großflugzeuge hat sie unserm Park natürlich noch lange nicht staltung von Rundflügen zur D Führersitz von G 31 aus soll gar tatkräftiger Förderer des jungen Selb st Verwaltung. Flughafen! Eben nkel von 60 Ärad (mit .Raab-Katzenstein" in die fenanlage entlang, Mast ld. Auch die Luftimmer noch der berüchvoll und ganz mit. Zehn Sturmvogel", dessen k genug ist, zur Veranrfügung gestellt. Vom tstamerad Severing, ein Flugverbandes der Werk- 283 ft irl