Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 33 (16.8.1929)
- Date
- 1929-08-16
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tiffcn. Das Jubiläum von ii heutigen Anforderungen i.uüc. Es ist gelungen, durö d privaten Bibliotheken unl . uisätze und Entwürfe. Fra;i ,ungen. Anmerkunyen zu f: -her unbekannte Briefe zutcg Die Ausgabe zerfällt i i -kraifchen Teil. Dieser bringt -c Sammlung der hebräisch« n . rache, aber hebräischer Cchri ihült die philosophischen ui >ien und literarkritischen Atp> icswechsel, den jüdischen u in einzelnen Werk oder eil christen wird eine Einleitung .r kritische Apparat, mit A Betracht kommender Druck rkungen enthalten alles zi . iefe Notwendige nebst Hinw, i 1929 bot Anlaß zu einer neuen, der Forschung genügenden Aus- Nachforschungen in öffentlichen Archiven reiches neues Material: imente, Gedichte, Stammbucheinj^emden Werken und insbesondere e zu fördern. einen deutschen und ■> einen zum ersten Male eine vollstän- Schriften und der in deutscher t geschriebenen. Ter deutsche Teil d ästhetischen Schriften, die Rezenhandlungen, die Iudaica und den id hebräischen in Uebertragung. em Komplex zusammengehöriger vorausgeschickt. Dem Text folgt i fzählung und Beschreibung aller ir und Handschriften Die An m Verständnis der Werke und fen auf die Quellen. Ergänzungsbände sollen das Sach-, Personen-» und Buchtitelregister, eine i Biographie und Würdigung Mendelssohns, sowie das Bilder¬ und Urkundenmaterial bringen. Die Ausgabe wird aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Geburtstages Moses Mendelssohns von der Akademie für die Wissenschaft des Judentums und der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Gemeinschaft mit einem Ehrenausschuß und mit Unterstützung des Hauses Mendelssohn u. Co. veranstaltet. Herausgeber sind Professor Ismar Elbogen, Prof. Julius Guttmann und Prof. Eugen Mittwoch in Gemeinschaft mit Dr. F. Bamberger, Dr. H. Borodianski, Tr. S. Rawidowicz, Dr. B. Strauß und Tr. L. Strauß. Die organisatorische Durchführung liegt in Händen eines Mendelssohn-Komitees unter Vorsitz von Professor Moritz Sobernheim. Der Akademie-Der- " lag gibt dem Werke eine gediegene und würdige Ausstattung. Die Ausgabe umfaßt sechzehn Bände. Drei Bände erscheinen am Iubiläumstage (zwei deutsche und ein hebtäischerj. dann drei weitere Bände jährlich. Der voraussichtliche Umfang des Ganzen ist 500 Bogen in Großoktav. Die Subskription ist eröffnet. - Aus anderen Unterständen Di« 91. 6. D. A. p. Der »S. A.-Mann" für di Sturmabteilungen schr ckrist „Werdet Sozialisi nationalsozialistischen ibt am 10. 8. unter der Uebere n!": pflichte, durch die Tat die Kameraden im Braunhemd zu unterstützen. Uebrige Gegenredner wurden glatt adgefertigt. 'I Wir brauchen ganz be^ unsere Wünsche und Sehn dem wir alles andere aufb großen Organismus, zu einfach-schönen Gebäude, das das jener besondere Blickw fachen und Erscheinungen zu deuten versuchen. anders einen Generalnenner für üchte, einen Generalnenner, auf iuen und -zurechtsetzen, zu einem m vielgegliederten und doch einrnsere Weltanschauung ist, nkel ist, unter dem mir die Tatie^r Welt ins Auge fassen und Das kann aber seinem lismus dynastischer Prägung i Nationalismus! U Er ist zwar in unseren Willensbildung, die zwar dfe hat, aber erst morgen das Staat werden wird. Sein« im Wirtschaftlichen aus, abep wird erst dort sichtbar. Wesen nach nicht der Nationasein, sondern der völkische d der ist Sozialismus. Zeitläuften noch eine politische besten unter uns schon erfaßt , anze Volk durchfluten und dann Krastenergien strahlen sich auch er sängt nicht dort anj sondern In »Wehr und Vaterland" v. 10. 8. schreibt Graf v. d. Goltz, A o r s. der »V a t e t L Verbände", in einem Artikel über den Nürnberger Parteitag der N. S. D. A. P. u. a.: ... f In einer der Reden wurde u. a. der Vorwurf berichtigt, daß die nationalsozialistische Bewegung eigentumsfeindlich, marxistisch und antimonarchistisch sei. Sie sei nicht gegen das erarbeitete, sondern nur gegen .das erraffte - Eigentum, besonders wenn es aus dem nationalen Zusammenbruch egoistisch, oder gar räuberisch errasst ist. dann sei es im Interesse der Nation zü enteignen. Sie lehne den Marxismus ab, weil er pazifistisch, intexnational und klassenkämpferisch, also Feind der Nation und der Arbeiter aller Grade sei. Sie könne nur einen Monarchen für ein völkisches Reich geeignet ansehen, der für das Sehnen seines ganzen Volkes sich mit seiner ganzen Person einzusetzen bereit sei. Sein Anfang liegt do darum ist er seinem Wesen dein die Sehnsucht nach ei die heute noch Sehnsucht ist Was er heute gefühlsmäßi, einmal Form und Gestalt a Sozialismus ist Aufriß um muß zu ihm die Sozias scheu. Welt in unversöhnticl e wenn die einen die Evoluti > lismus die Revolution. Di auszubesiern und zu retten, aber der Sozialismus ist einer kranken Gesellschaft n c b Und was sich dem' in d das ist eben reaktionär. Ot die Republik schützen, oder c schaft vor »Erschütterungen letzten Grunde gleich. Den« lutionär immer die Tatsach wollen, während er das Nei tionäre nicht schwarz-weiß auch sehr gut republik Der »Völkisch« annover: t, wo sich die Geister scheiden, «ach auch keine Magenfrage, sanier Neuorientierung der Geister, und morgen Erfüllung sein wird. erstrebt, das wird irgendwann inehmLn. und Neubildung zugleich. Darolitik einer bürgerlich-proletari-;r Kämpfstellung stehen, denn n wollen, tzpnn null der Soziaeinen sind Flickschuster, suchen was eben gerettet werden kann; lrchitekt, der den rissigen Bau ederreißt und neubaut. n Weg . stellt und erhalten will, das nun Republikaner sind, die das Bürger find, die die Wirtbewahren wollen, das ist im wesentlich bleibt für den Revo- ., daß sie im Prinzip das Alte, ..«.will. Darum brauchen Reaki ot zu fein, sondern sie können nisch angestrichen sein! Beobacht« r“ v. 27. Juli berichtet aus . »Der Iungdeutsche" v. 10. 8. bringt in einem Artikel, betitelt »N.S.D.A.P. im Niedergang, die Folge der negativen Propaganda", folgende Stelle: Jahrelang haben die Agitatoren der N. S.D. A. P. gegen die Sozialreaktion gekämpft, jahrelang haben sie besonders 1 als Führer dieser Reaktion Herrn Hugenberg bezeichnet, jahrlang haben sie gegen Hugenbergdie schwer st en Angriffe geführt. Uyd nun? Jetzt zieht diese Propaganda Nicht mehr, jetzt ist ihre innere Unwahrhastig keit enthüllt, denn die NSDAP. und ihr Führer » Hitler arbeitet Hand in Hand mil dem „Reaktionär"Hugenberg. Jahrelang hat man behauptet, man würde gerade durch die Beteiligung an den Wahlen in den Parlamenten den Parlamentarismus stürzen. Und jetzt, wo man dazu -vielleicht in der Lage gewesen wäre, nämlich in Mecklenburg und in Sachsen, sorgt man dafür, daß arbeitsfähige Regierungen zustandegekommen, anstatt durch Ausnützung der günstigen Lage, wie man es doch eigentlich versprochen hat, die parlamentarische Unfähigkeit, eine Regierung zu bilden und ein Land zu führen, nachzuweisen und die Parlamente aktionsunfähig zu machen. Jahrelang hat man behauptet, daß man gegen die internationale Plutokratie Kämpfe, und man hat Hugenberg als einen der Führer der internationalen Plutokratie bezeichnet, und heute schlägt man sich selbst ins Gesicht und arbeitet mit ihm zusammen. z> Münchmeyejr 2aal einen glänzenden leitung hatte ebenfalls „ liche Führer desselben sprach meinsame Eintreten beider begehren gegen die Bersklai an die vorbildliche Kamerad anläßlich des Stahlhelmtag« Versammlung nahm bei überfülltem 4Mri"uf. Die Stahlhelmm Besuch aufgerufen. Der örtin der Diskussion über das ge- Organisationen für dos Volksl ung Deutschland» und erinnerte hast der Hitlerleute in München die auch den Stahlhelm ver- Diese innere Unwahrhaftigkeit in der Propaganda der N. S. D. A. P. wird ihre Agitation trotz «rller Fanatisterung schließlich doch zum Zusammenbruch bringen. Die Rationalsozi'alisten habe^i sich selbst durch ichr Tun ihre Propagandawaffe au« der Hand gewunden. Und deshalb ist die Feststellung richtig, daß die R.S.D.A.P. sich im Niedergang b e f i >U> e t. In vielen Teilen des Deutschen Reiches ist das 267