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Der Schild · 1929-03-22 · 12 (22.3.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
12 (22.3.1929)
Date
1929-03-22
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Volkstums im Osten, die heute noch durchaus den mittelalterlichen Charakter bewahrt haben, auf Exkursionen aufjusuchen. Den Teilnehmern an der Tagung wurde eine Reih« wissenschaftlicher Arbeiten überreicht, die von der geistigen Arbeit auf diesem Gebiete beredtes Zeugnis geben. Am Abend vereinigte noch ein gemeinsames Beisammensein die Tetlnehmer,!das vor allem Gelegenheit gab, im nahen Gedankenaustausch siber die Zukunst jüdischer Sammeltätigkeit zu sprechen. Der nächste Tag gab den auswärtigen Freunden die Möglichkeit.! die an mittelalterlichen Bauwerken so reiche Stadt Breslau sowie eine Reihe bedeutender Privatsammluügen kennenzulernen. Zweifellos wird die neue Arbeitsgemeinschaft eiw starkes Mittel zur Bereicherung des jüdischen Lebens darstellen und auch manches geistig« Band über die Grenzen Deutschlands hinaus knüpfen. Kam. Dr. Willy Cohn, Breslau. An den Gräbern der Märzgefallenen 'Anläßlich der Wiederkehr des Tages der Berliner Barrikadenkämzre von 1848 li.tz der Vorstand der Berliner jüaischen Gemeinve Kranze an den Gräbern der beiden jüdischen Märzgefallenen auf dem Friedhof in der Schönhauser Allee niederlegen. Ter amerikanisch« Senat nimmt «in Gesetz zur Verhinderung der Familientrennung der Einwanderer an. Ter Senat der Bereinigten Staaten hat eine vom Senator Stephens eingebrachte Bill angenommen, die die Ausgabe von Familien Bisa für Einwanderer vorsieht, demgemätz jeder Einwanderer seine Frau und seine unverheirateten Kinder unter 21 Jahren mit ins Land bringen kann. Tie Bill soll auch auf bereits Eingewanderte Anwendung finden, wodurch eine Trennung von Familien verhindert Und eine Wiedervereinigung getrennter Familienmitglieder erleichtert wird. Tie Bill ging dem. Repräsentantenhaus zu, wo sie — da das Haus vor der Vertagung steht — erst in der kommenden Session zur Behandlung gelangen wird. S Aufhebung der Immunität eines Ritualmordhetze«. X Ter bayrische Landtag hob die Immunität des nptionalsozi^listischen Abg. Schemm'auf, der in seinem Blatt, der „Weckruf"/Vuick Zeichnungen und Artikel den Mord an dem Primaner Lau^e"llls „jüdischen Rituglmord" bezeichnet hatte. Eine antike Synagoge ausgegraben. Jerusalem. Mitte Februar. Beim Gräben eines Bewässerungskanals stießen jüdische Kolonisten in Beth.-Alpha auf eine Synagogenruine aus dem Anfang des 6. Jahrhunderts. Das ausgezeichnet erhaltene Bodenmofaik, das u. a. die Opferung Isaaks und den Sonnenwagen sowie den Tierkreis in byzantinischem Stil darstellt, nebst hebräischen und griechischen Inschriften, machen den neuen Fund zu einer wichtigen archaeoiogischen Entdeckung. Die Ausgrabungsarbeiten werden von Dr. Sukenik, dem Archaeologen der hebräischen Universität, geleitet. Unfrankiert An das m den Briefkasten werfeto oder am Poscsdialter abgeben. Postamt Sport im RIF. Troiningstag« der 3ia.3itfM.ttnt»»« i« Ri3.. Berlin. Sampsmannschast: ieden-s Montag ab 8.30 Uhr. — Fonacfdbriltcne: jeden Mittwoch ab 8.80 Ubr. — Anfänger: jeden Tonne: . tag ab 8,30 Uhr. — Traintngsräume: Schöneberg, Hobenstani. , Kratze 31. Sellerlokal. — ttnfte willkommen! Kameraden! Bei» >, unter Training! Svortgrn»»« im Reichsbnnd jiid. Frontlolbaten. OrtSgr. Sftti .i. Geschäftsstelle: Frankfurter Allee 40. Andreas «273. Mitglied des Verbandes Brandenburgifcher Athletik-Vereine (5 Halleuiraining für Männer: Jeden Montag von 8—10 li .. Turnhalle Blumenftr. 77. 3cden Montag von 8—10 Uhr. In,» Halle Alt-Moabit 23. Jeden Dienstag von 8—10 Ubr, Turnh, ,■ Saffertorftr. 31. — Haüeatrainina für Damen: Jeden Diens: \ von 8—10 Ubr Turnhalle Litauer Str. 18. — Hallentraining i t Jagend: Jeden Montag von 8—10 Ubr. Turnhalle Saffertorftr. — Halleatraining für Mädchen: Jeden Dienstag von 5,80—7,30 Ui Turnhalle Laiferftr. 28130. — Waldlauf für alle: Jeden Donners«: Zchlotz Trevtow. Alt-Trevtow 6, von 8 Ubr ab. Jeden Sonn,:: Sadowa. Reftanrant Saldfchenke. 10 Ubr vormittags. — Heiin->'e»!>: Täglich mit Ausnahme der Feiertage und Freitags in unser. •■« eigenen Heim, Rosenftr. 5/8. Die nächsten »»ransüchtlichen Handballsviel«: 17. März: Ri,: gegen Strautz iMänneri. «.«5 Ubr. Einsame Pappel. RjF. II gcg, , Juki» II iMänneri. 120 Ubr Einsame Pappel. — 2«. Mär. RiF. I gegen Zürich I iÄtänneri. —?—. RiF. II gegen M.S.E. Iii. 3.40 Ubr. Einsame Pappel. — 28. März: RiF. I gegen B.S.li. IMänneri. 12,15 Ubr. Einsame Pappel. RjF. II gegen Höbe.. Handelsb. II. 1.20 Uhr. Einsame Pappel. Am 24. März 1828 findet nach,nittags 3 Ubr auf dem Sportvla.. Tiergarten der Frübiahrswerbelauf des Verband, Brandenburatjcher Athletik-Vereine statt. Sir beteiligen uns die mal mit 2 Mannschaften st. Männer- und 1. Jugendmannschafi Die genaue Laufstrecke wird in der nächsten Nummer bekanntgcgcbe» Start und Ziel Sportplatz Tiergarten. Di« Damenabteilung der 2»»rtgrn»»e im RiF. veranstaltet »k Sonnabend, den 8. Avril 1828, ein Früblingsfest im Schuberts»,:: Bülowstr. 104 (am Nollendortvlatz). Eintritt inkl. Steuer RM. 1.' Fuchs Macrabi Brandenburgifcher Meister 1829 i« Boren. Bei den am Montag, den 11. Mär, 1829. ausgetragene» Kämpfen um die Brandenburgische Meisterschaft, im ausverkazisle: Sportpalast, gelang es dem Maccabäer Fuchs nach schwerem Saun, seinen Gegner Gelbaar/Tcnuis Borustia auszupunkten. In eine»« einleitenden Einlaüungskampf des Abends siegte FeuerMaceabi über Fcldmar/Seitzensee nach intercllantem, hartem Schlagwechsel Der Jüdische Vorclub .Maccabi" Berlin hat durch dir Stellung eines Meisters wieder seine sportliche Stellung behauptet und wird darüber hinaus. vielleicht noch mit einem zweiten Manne. Mal,, dem vorjährigen Brandenbnrgischen Meister, der nur durch Krank heit aus den Meisterschaftskämpsen ausschied, dir Deutsche Meister schast vertretcn. Bar Sochba Nürnberg Sieger in der 18 mal t Rundenftaffel. 8. Nürnberger Halleufvortfeft. Das am 3. Mürz stattgefundene 8. Nürnberger Hallensportseil brachte der Bar Sochba Nürnberg einen vollen Erfolg. Das Feil hatte durch die Anwescnbeit der Olomvtalleger Hirschfeld, Dr. Pclncr. Boltze. Uebler. Radke. Batschauer und Dollinger einen ausgezcich netcn Besuch auszuweisen. Nahezu 7000 Zuschauer waren anwesend Zur 10 mal 1 Rundestafsel ll Runde — 250 Meter) trat Bar Sochba mit noch 5 Vereinen an. Vom ersten Läufer ab konnte BK. die Führung übernehmen, der 4. Läufer wurde knapp «tnoebolt. icdoa der nächste Läufer ücherte llch wieder die Spitze, die auch bi» »uw Schlutzläufer gehalten wurde. Der Sport-Verein 27 sowie der durch die Landesvoli,ei verstärkte Polizei-Svort-Berrin lieferte den BK. Leuten einen barten Kamps. Die letzteren waren in ausgezejch netcr Form und wiesen jeden Angriff der Vereine ab. Mit 10 Mete, vor Sport-Verein 27 »nd 30 Meter Vorsprung vor Pol.-Sv.-Beren konnte Bar Sochba das Zielband zerreiben. Sie gewann damii zum 2. Mal den Sandervokal, des Pelzhoufes Ltock-Limmer Nür» bcrg. Tie anwesenden Zuschauer verfolgten den Lauf mit sicht lichem Interesse und kargten nicht mit Beifall. Mitteilungen der Bundeslettung Sir erbitten Nachricht aa die Baadebleitaag. wie die Adresse eines Kameradea Hermaaa Strautz lautet, der beim Rel- Jaf.-Regt. 87. 11. So«,., geftandea hat. Aus den Landesverbänden und Ortsgruppen Landesverbaad Surhellea-Saldeck mit Oftweftfalen und Sübbanaooer. Bad Saffeudarf bei Soest. Ein würdiger Volkstrauertag Eine erfreuliche Parität wnd hier bet der Kriegerebrung am Volks rrauertag« geübt. Tie Geistlichen der drei Konfessionen halten ab wechselnd die Gedenkrede. In diesem Jahre war der Prediger der sonagogaygemeinde Soest mit dieser ehrenvollen Aufgabe betraut. Text die Sorte: Jt intgk «it und Recht und Freiheit"' zu gründe: Ne gipfelte in dem Gedanken: .Einen Vater, «ine Mutter.haben wir alle. Gott ist unser Vater. Deutschland unsere Mutter. Mit dem vom Männergefangverein Saifendorf gesunae nen Liede: »Ich halt' einen Kameraden" klang die äutzerft würdevoll verlaufene Frier aus. ,...,Soest. Die Ortsgruppe Soest veranstaltete am 18. Februar an latzltch ihres «tiftungstages. wie alljährlich, ein PfeffervotbafteNen. Tie Feier war in diesem Jahre gleichzeitig verbünde» mit einer Kundgebung zum 10jährigen Bestehen desRetchSbundes jüdischer Frontsoldaten. Nach Begrützuna der Versammelten durch den erste» VorNtzenden der Ortsgruppe Soest. Kam. Albert Neukamp, sprach Fräulein Anni Eoben einen Prolog, welcher eigens für diesen Abend J 102

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