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Jüdisches Volksblatt · 1862-01-01 · 19 (1862) · p. Seite 75

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
9 (1862)
Issue
19 (1862)
Date
1862-01-01
Page
Seite 75 (sequence 3)
Language
German
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75 menschlichen Geschöpfe durch die Brüderlichekeit und burd• i er fast 50 Jahre, nämlich dizu seinem Lode, verlieb die Liede, durch die Änderung einegemeinsamen Barere Er stand während 14 Jahre und 8 Monaten im ac iven Erlauben Sie mir, meine Herren, vor dem Schluff 1 Dienst, 1 */2 Jahr »m Küstendienst, in brr stdrigm Zeit noch aus die überraschend« Uebereinstimmung zwischen der Tendenzen der modernen Welt und den Verkündigung«» unserallen Glaubenaufmerksam zu machen. Der Geist welcher tie Menschheit in neue Geschicke hineinrreidr, is derselbe, der unsere Gesetzgeber und Propheten erfüll! har und-a« Judenlhum und die morberne Gesellschaft. begegne» sich so auf tue merkwürdigste Weise in ihren Hoffnungen aus die Zukunft. Waist daaber für eine geheimnißvolle Kraft, für eine unbesiegbare Hoffnung, die da- Jubenrhum aufrecht erhallen und es solche Prüfungen har ertragen lasten, wie kein Volk, kein Glaube sie hauen erdulden können, ohne von der Oberfläche der Erde zu Verschwindens Es ist der unerschütterliche Glaube an die Ankunft des Messias, als aus eine Epoche der Lieb« und allgemeinen Eintracht, beschrieben und vorherverkündet durch MoseS und di« Propheten. Also diese» Hereindrechen einer Zeit de- Frieden- und > Dienst, l'/z Jahr »m Küstendienst, in brr stbrigm stand er zur Disposition. Während seiner letzten activen Dienstzeit befehlig * er das Geschwader im Mittelländischen Meer. Sein Fla? gcnschiff (flagships war di« Krieg-schaluppe „Macedonian Der Derstordenewar rin'recht ansehültcher Mann, hatte eine gute Erziehung gettbsten, und zeichnete sicl dervielen Gelegenheiten durch persönliche Tapferkeit au-. Sowohl im Dienst alauch im Privatleben würbe er wegrq -seiner guten Aufführung und Di-ciplln geachtet. Mr. Livy wurde im April 1782 geboren. Zurrst diente er al- Schiffsjunge ohne Bewilligung seiner Ellern auf einem Küstenfahrzeuge, da es sein größter Wunsch war, Seemann zu werben. Bon 180V—1810 biente <r| auf der Uebereinstimmung, wo alle Menschen die Einheit ihrewelchen er jedoch durch Betrug und Räuberei verlor. Ursprung-eingestehen und rifrigst die daraus entspringenden 'v‘1.. " ‘ " * ’Ts: ~‘ Pflichten der Brüderlichkeit erfüllen werden, wo alle Therle der großen menschlichen Familie in demselben Gesetze, in demselven Glauben, in der Änderung deeinzigen und ewigen Gott»- vereinigt sein werden, diese Erfüllung der göttlichen an unseren Vorfahren rrlastenen Verheißungen wird von der Neuzeit auch chrerseilvorhergesehen, gehofft zeichneten Thaten de- Eominodore Levy fadgesehen und Mit allen ihren Wünschen herbeigttusrn. Unter ver- —seine Pflichten al- Seemann), welche ihm den Ehar schiedenen Namen ist dieaus Verden Seiten derselbe Glaube, dieselbe Hoffnung; nur Israel nennt sie di« messianische Zeit, die Denker unserer Tage, der Fortschritt und die Eivilisation. Endlich, das beste Mittel, ununserer schönen Sendung würdig zu machen, ist, unseren Brüdern, bl« m anderen Lullen erzogen sind, Achtung einzuflößen; also die erste Bedingung, um diesen Zweck zu erreichen, ist die Achtung vor unserer eignen Würde, die in dieser Welt, waman auch sagen mag, bis jetzt noch die beste Garantie für Sicherheit ist. Aufpflanzrn also müssen wir hoch und fest unsere Fahnen, und unebenso entfernt halten von der Rolle dem Kauffahrteischiffe de-Mc. John Eoulrer. Er widmete sich ernstlich den Nautischen Studien, und, nachdrm seine Lehrjahre beendet waren, wurde er al-B-oremann (naie) ans d«r Brigg „Fioe SisterS" angestellr. Später kmfte er den dritten Theil de^ Schoner- „George'Washington-",, ' Indem Alter von 20 Jahren trat er in den Dienst der Vereinigten Staaten al- „sailiiig masler“. In!dem folgenden Monat Juni ward der Krieg gegen Eneland erklärt. Er nahm lhäkigen Aniheil an den Bemühuitgea der Flotte der Ber Staaten, die Uebrrgriffe der englischen Seeherrschaft zu verhindern. — Unter den vielen ajsgevon ikter nur eine- Helden ersten Rangeverschafften, «ollen wir einige erwähnen, die nur wenig bekannt sein dürsten. Eine- Abends war. L. auf einen großen Bal in Philadelphia. Zu jener Zeit war ec noch ein sehr junger Offirier. Während de-Tanzenkam er mit einen andern Seeofficier in Berührung, die er jedoch für eine zufällige hielt. Da er sich die Schuld deimaß bat er fofortjum Entschuldigung. Aler weiter tanzte, kam er wieder j mit demselben Offirier in Berührung. Trotz seiner Verwunderung entschuldigte er sich wieder. Jedoch kam er zum dritten Mal mit diesem Ofsicier in Collision. Dirsiglich Isthr einem vorsätzlichen Entschluß von einer oder der andern de-Angreiferwie von der einer.signirten SchlachropferS^ Seile, da nun der junge Levy einem solchen Vorhaben niemals den Kampf Hervorrufen, aber ihn jede-mal kühn j fremd war, so schloß er natürlich auf eine vorsätzliche Beannehmen, wo es sich um die Grundsätze unsere- Glau- > leidigung von ber andern Seile. Als der Ball za Ende bens oder die Ehre und Würde seiner Anhänger handelt; | war, sah er in einer benachbarten Straße, inöem er bei gewiffenhaft den Gläuben eine- Anderen achten, aber - einer Laterne vorüber ging, zwei Männer in einem «itztgen energisch die Ehrerbietung gegen den unsrigen wahren, fester knüpfen die Bande unter allen unfern israelitischen Brüdern; arbeiten, auf jede mögliche Weife den moralischen und materiellen Zustand unserer Glaubensgenoffen in allen Orten, wo sie sich befinden, zu Heden; damit wir uns immer mehr und mehr unserer Sendung würdig machen, dieseruhmvollen, edlen, aber mühsamen Versuche-, di« Standartenträger der religiösen Wahrheit zu sein. Biographie des verstarb. Commodore Levy. Audem Newyork - Herald. Der Verstorbene wurde in Pennfylvanien geboren, und trat am 20. März 1812 in den Seebkenst, in welchem Gespräch veridickrtt. Einen Anfall befürchtend war er auf seiner Hut, aber trotzdem seine Annahme gerechtfertigt war, baß man einyr Uederfall beabsichtige, ließ man ihn ungehindert palsiren. Es ' muß hier bemerkt werden, daß Levy von athletischem Körperbau war und sich daher nicht zu fürchten braucht«. Nachdem er diese beiden verdächtig etuSfehenden Männer verlassen, ging er an Bord feine- SchiEeS. Zu feiner großen Urderraschung wurde ihm am nächsten Morgen um 6 Uhr eine Herausforderung gebracht. |Xt6 Kampfplatz war ein Ort in der Nähe Philadelphiabestimmt. Diese Herausforderung war natürlich von jenem Offirier, den er aus den Balle getroffen und der einen heimlichen Groll auf ihn haben mußte. Levy war alein ausgezeichneter Schütze^ bekannt. Obgleich er keine Lust

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