Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 8 (1861)
- Issue
- 19 (1861)
- Date
- 1861-01-01
- Page
- Seite 74 (sequence 2)
- Language
- German
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- Hebron 1× ep/1047559
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74 4 ftdli^thünurn, wie öden angegeben, kamen, hinter welchen die übrigen t.-ch» Flämin, den Zug beschlossen. So also zog die. BunS.slade in der Mitte de» ganzen Zuge», und wenn an einem SCcfe Halt gemacht werden sollte, so schlugen die Gersoniter und Merarikerschnell da» Stifkszelr auf, bi«! mittlerweile die KahatKik.r mit der Dund.slade, dem Altar, dem Tische und den Gerärben ankamen, und sie hincincrugen. wo dann die Priester sie wieder enthüllten, und ordneten'). Um die» meinen Lestrn kechl anschaulich zu machen, will ich hier die Anordnung de» gesummten Lager» Herstellen. (Bergt. 4. B- Mos. Kap. 2). dumz ntnrjqd^) aebrz -vF OOt'og 002 Of 006 muu-luj^g runagaZ ejjru 002 L a«,uo^?^ ÄH — . . - P 3 — » s S* § z -r. b ® ä slistsb. S x? 5s 1 * s8 - 3 3 f Pa Lordef. r* & u L _ . _ __1 .. e Q “6 w N .2: « s x «5 m 3* S5Ö Mose», Aaron, dessen Söhne. Jsaschar Juda Sebukon »4.400 74.000 57,400 Da» Lager Juda. Morgen. « — / Kedesch (43"6' N. B. 53» 34' L. v. Ferro) Siche m(32» 18'N.B. 53° 18' *./ Hebron 3I°32' N. D. 53° 12 L.) | si, sehr treffend gewählt, indem sie .von Norden nach Süden : gehend, beinahe - eine regelmäßige Figur bildeten, und in fast gleichen Abständen entfernt waren, ungefähr folgendermaßen : Gaulon (33° 48' R.B. 53» 48' L.) 2 Ramotd <32» 0' N. B. S 53» 50'L.) ' Bezcr (31» 28' N. B. 54» 3' *.) Hebron war von Sichem und Be,er 22 geogr. Meilen, Sichem von Kedesch 20 Meilen, diese» von Gauion zwar nur 10 Meilen, dagegen von Gaulon nach Ramorh wieder 22 Meilen. Durch diese Anordnung war man in der weitesten Entfernung kaum 12 Meilen von einer Freistadt entfernt. — Die B.«Heilung der Leviten durch da» ganze Land fand nun so statt, daß jede» ihrer drei Geschlechter für sich wohnte und zwei Freistadte besaß, um die ihre Levirenstadle herumlagen. So nahmen die Kahathirer diesseil de» Jordan» den südlichen und mittleren Landstrich mir den Freistadlen Hebron und Sichem und 21 Levitenstädten.ein, nämlich so daß die Priester >Kohanimdie au» diesem Geschlechts waren, Hebron mit zwölf Städten, die übrigen Kaharhrter Sichem mit neun Städten besaßen; die Gersoniter die beiden nördlichen Landstriche zu beiden Seiten de» Jordans mit den Freistadlen Kedesch und Gaulon und «lfLevirenstädlen; die Merarited j den südlichen und mittleren Landstrich jenfeit-vellJordan» : mir den Fceistädten Ramvth und Bezer und zehn^dadlen. j also die i Kohanim 13 Städte I ‘ Kohathtter 10 -! Gersoniter 13 - Merariker 12 - 48 Städte 's. Außer diesen auf den Transport der Stiftshütte bezüglichen Diensten hatten di« Leviten den Priestern überhaupt zur Hand zu gehen bei den Opterw und allen sonstigen feierlichen Verrichtungen Selbst hinsichtlich He» Besitzlhum» sollte, nach Moste Bestimmung, der Stamm Levi nicht mir ben übrigen in gleiche Theilung gehen, und einen bestimmten abgegrettzren Theil Palästina'» erhalten, sondern einzelne Städte, 4» an ftrt Zahl, mit einem Bezirke von 1000 Ellen ring« um die. Stadt, mitten in den Länbenheilen der übrigen Stamme zu eigen bekommen, so daß die Leviten durch da» ganze Land zerstreut wären *). Zu diesen 48 Städten gehörten auch die sechs Freistädte, wohin die absichtslosen Tobrschlager fliehen tonntm5). Diese Bestimmung wurre denn auch von Josua bei der Dertdeilung ftf« Lande» getreulich in Ausübung gebracht. Bon den sich» Städten, ' welche zu Freistädten gemacht wurden, lagen drei biessrit und drei jenseil de» Jordan»; auf beiden Seiten waren 1 4 S. Mo,. Stap. 10, «. 11 28. . 2 4. Mos. 35, 1—8. Bergt. 5. V.Mos 18.. DerBezirksolltr 1000 Ellen von der Stadtmauer nach jeder Seite gemeffeu sein, wodurch ein Quadrat entstand, drsiev Seiten jede 2000 Ellen maßen. Ander» Erubin 51, 1. S. unser Bibeln» Th. 1 S. 6 '5. E» versteht sich, daß in den 48 Slabrea nicht gerade ausschließlich Leviten wohnten. 3> 5. B Mos. Kap. IS. Außer diesen Städten und ihren Bezirken hatten aber die Leviren noch sehr bedeutende Einkünfte durch die Zehn t e n. Oie Israeliten mußten nämlich den Zehnten des ganzen Ertrage» ihrer Ländereien den Leviten geben, hie jedoch von diesen Zehnten wiederum den Zehnten an die Priester adgeben mußten *). Es läßt sich berechnen, daß die Leviten durch diese» Gesetz sehr reiche Einkünfte Hallen, denn selbst wenn wir annehmen, ihre Anzahl wäre der Anzahl eine» jeden Stamme» gleich gewesen —was doch nicht der Fall war — so hätte eia jeder Levir durch die Zehnten allein schon mehr gehabt, als ein jeder andere Israelit durch sein ganze» Einkommen, indem der Stamm Levi 12 Zehntel erhielt, die andern aber nur v Zehntel behielten. Endlich bekamen die Leviten auch von der Kriegsbeute einen Theil. obgleich sie keinen Kriegsdienst zu leisten brauchten, nämlich den 50 Theil der Halste, also den 100sten Theil 3). Die» war da» Institut der Leviten, wie e» Mose» in'» Leben gerufen. Bon seinem großen Zwecke werden wir weiter unten sprechen. Jetzt aber wollen wir die weiter» Geschichte de» Levirenstamme» besprechen. Denn da so Biele» wie e» Mose» festgeseht, unter andern Bedingungen sich verschieben gestaltet, und im Laufe der Zeit und Be- 1» Josua Sap.20 21. 2\ 4. B- Mos Ä. 18, B- 2Ö-32- 3; Cbenb. St- 31, C. 30 - 47.