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Jüdisches Volksblatt · 1856-01-01 · 13 (1856) · p. Seite 51

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
4 (1856-1857)
Issue
13 (1856)
Date
1856-01-01
Page
Seite 51 (sequence 3)
Language
German
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51 «- bm1 n Bösewicht, chuS sprach u nicht gen haben?" haben mein — Willst over kannst Komm, wir pnichcen da-, mir ihnen Neumonde cchideS und Jerusalem, ffentlichte ein Neumonde war, und er schickte nach BaechideS, 2. der sein Volk verführte. — Und Anti zu ihm: „weißt Du nicht, oder hast 2 hört, was mir die Kinder Israels gelb» Sie haben mein Heer vernichtet und 3. Lagsr und meine Hauptleute geplündert. Du Dich jetzt auf Dein Geld verlassen, 4. Du Deine Hauser Dein nennen? — wollen hinaufziehen gegen sie und ve Bündniß, welches der Gort deö Himmelt geschlossen hat wegen der Sabbathe, der 5. und der Beschneirung." — Dann zog sein ganzes Heer aus. und er kam nach erschlug viele der Einwohner und vero strenges Gesetz gegen die Sabbathe, dt und die Beschneieung. Eap. 5. i Um diese Zeit, da das eilige Gebot des Königs veröffentlicht wurde, fand sich ein Mann, derseinen Sohn beschnitten hatte, und es wurde der Mann unv seine Frau geführt (vor BacchidsS) und sie wurden Beide gehenkt ihrem Kinde gegenüber8). — 2. Und eine Frau, die ein Kind gebar nack dem Tode ihres Mannes, und nach acht Tagen beschneiden ließ, kletterte auf die Mauer von Jerusalen mit ihrem 3. beschnittenen Sohne in der Hand..— lind sie rief auS: „denkst Du, Bösewicht BacchideS, )aß Du das Bündniß. welches mir uns geschlossen wrrden, vernichten ivirfl? DaS Bündniß unsrer Q luter wegen der Sabbathe, der Neumonde und der Beschneibuug 4. wird nie von ihren Nackkommen weichen." — Und sie schmiß ihr Kind hinunter auf die Er! e, warf sich selbst nach, unv ste starben Beide zu gleicher Zeit. Biele der Kinder Israels thaten ein Gl>ich<S in jenen Tagen, und sie entweiheten nicht d iS Bündniß 3. ihrer Vorväter. — Dann sagten die Kinder Israels Einer zum Ändern: „Kommt, ziehen nur unS zurück in eine Höhle, damit wir nicht dm Sabbath entweihen. (Und sie thaten also, aber) i)r Geheim- 6. niß wurde dem Bacchides hinterbracht. — Unv BacchideS schickte bewaffnete Männer,, und si zogen hinaus unv stellten sich an den Eingang dei Höhle und sagten zu ihnen: „Ihr Juden, komm! heraus zu uns, esset von unsrem Brote, trinket ton unsrem 7. Weine und lhuk. wie wir khun." — Al cr die Kinder Israels antworteten und sprachen: .wir wissen, daß unS Gott am -Berge Sinai besohlen: sechs Tage sollt ihr arbeiten unv am siebenten sollt ihr ruhen, drum ist es besser für ftns, hier in dieser Höhle zu sterben, als den Sabbafh zu entweihen?^" 3. — Und als sie sahen, daß die Juden »i hl zu ihnen herauskommen wollten, Holken sie Holz/verbrannten Z» welcher Zeit man nach dem Beseble de, König» gewiss« Frauen umbrachte, die ihre Kinder haben de chueidea lasses; und man henkte die Kinder um ihren Hal». schleifte ihre Häuser uud tödtete Diejenigen. welche die Äindl k beschuitteu hatten (Ibid. 4. 60 f.). 9, Aber si« sagten: wir wollen nicht biuauSk mmen. noch wollen wir des Königs Pefebl thun, dea Sabbat! zu eutheili« gen (> Marc. 2, 34.). eS am Eingänge der.Höhle und so starben ihrer Tausend Männer und Weiber"). ' Eap. 6. : / - 1. Nach diesen Ereignissen zog« die fünf Söhne Ma. tiSjahus Jochanqn und sein« vier Brüder auS und stritten gegen die Volker. Sie erschlagen viele von ihnen, trieben sie bis anS Meer zurück, denn sie 2. barten Vertrauen auf Gott in Himmel. — Hierauf schifften sich BaechideS ein und floh zr m König AnttochuS und mit. ihm flohen Alle, vielem Schwerte 3. entkamen. — Und als er ror dem ätkönig erschien, sprach er: „Du hast (o K>nig!) umsonst befohlen daS Gesetz der Juden 'wegen der Eahbathe, Neumonde und Beschneidung abj uschaffen,j denn eS ist ein großer Aufstand und Ung horfckm uftter ihnen. — 4. Und wenn auch alle Völker aller Länder und aller Sprachen auSzögen, so würden ste nicht bezwingen die fünf Söhne MatiSjahuS,. denn fle find stärker als Löwey, schneller als Adler und grimmiger als 5. Baren. Drum, mein König, wenn mein Rath Dir wohlgefällt, so ziehe nicht wieder mit einer.kleinen Mannschaft gegen sie, denn so Du eS thust, wirst Du beschämt werden in den Augen aller Kö- 6. nige. — So schreibe den» unt> schicke Briefe in alle Provinzen Deine- Reich-, laß die Feldherr» alle Zusammenkommen, so daß nicht einer non ihnen zurückbleibe. und auch Elephanten. mit angelegtem 7. Harnisch lasse sie mikbringen." -— Unj> dieser Rach sattb Wohlgefallen in den -lugen des König- Antiochus, und er schickte Briefe in alle Provinzen seines Reichs, und ekamendie Obersten d« Provinz und auS jedem Königreich, und sie brachten auch Metz. phanten mit angelegtem Härnisch. — BaechideS, der Bösewicht, erhob sich dann nieder Und kam zum zweiten Male nach Jerusalem. Er belugerte eS, riß die Mau«r nieder, zerstörte die Thore, machte dtei. zehn Einbrüche im Tempel und zerschmetterte die, Steine, so daß ste. zu Staub wurden/ dann dachte^ er in seinem Herzen: „diese- Mal wfrden sie nicht Stand halten können vor mir. denn ich habe ein großes Heer und eine starke Macht." (^So dachte er) aber der Gott des Himmels hatte anderbeschlossen. t ' Cap. 7. * i 1. AlS die fünf Söhne .MatiSjahuS hörten, waS ge, fckehen war, erhoben ste sich und zogen herauf gen Milspah --Gilead, wo daS HauS Israels einst in den Tagen SamurlS, de-'Propheten, Rettung faizh. — 2. Sie bestimmten einen Fasttag. setzten, sich in Asche 3. und fleheten zu Gott um Gnade. — Und (Gott erhörte ihr Gebet und) flößte neuen MuH ein in die Herzen (der Söhne MatiSjahuS) Judah de- Aelteste», Simon de- Zweiten, Jochanan de- Dritten, Jonathan des Vierten und Gleasar des Fünften. — 4. (Und ehe sie hinauSgezogen in daS Schlachtfeld) feg- ' nele sie ihr Vater und sprach: „Juda, mein Sohn« sei gleich Judah, dem Sohne Jakobs, der gleich war l0) Eine große Anzahl Inden versteckt« sich in eine Höhle, ajber wurde durch die Nägel ihrer Schuhe verratbeu, der Feind Überfiel si« und erschlug st« am Sabbath (Sabbatb -fcri. 66.>

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