Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 4 (1856-1857)
- Issue
- 13 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
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52 5. einem Löwen. ■— Simoi^, mein Sohn, sei Du! gleich Simon, den» Sohne Jakobs, der die Eiqwoh-! Mi. net SchechemS erschlug. —1 Iochanan, mein Sobn,! sei gleich Abner. Sohn RarS, dem Hauptanführer \< Israels; Ionatban, mein ßohn, 'fei Du gleich Io-.! narhan, dem Sohne SaulS^ der die Philister besiegte, iy 3. 7. Und Du Eleafar, mein Scihn, mögest Du sein gleich 'I Pineha-, dem Sohne Eleasar-, der sich eifrig be- \ 8. streite für Gott, und Israel errettete. — An dem-! selben Tage zogen die fünf. Söhne MarisjahuS aus, j fochren gegen die Völker und erschlugen viele von . ihnen, und von ihnen wurde Iudah erschlagen. — 9. Eooald als die Söhne MarisjahuS gewahrten, daß Judbh erschlagen worden fwarm sie sehr betrübt), - kehrten um, und kamen heim zu ihrem Vater. — 10. Und er sprach zu ihnen: ..warum seid ihr heimgej fffcir?" und sie antworteten und sprachen: „weil unser Bruder erschlagen worden, der von so viel 11. Wichtigkeit war. alS wir Alle." —. Darauf antwortete ihr Pater Marisjabu und sprach: will selbst mit euch hinauSzieben und gegen die Völker streben. (Eilet denn,) damit das Haus Israelnicht untergehe, während ihr um euren Bruder traurrt." ' Cap. 8. 1. An Demselben Tage zog Matisjahu aus mit seinen 2. Söhnen und stritt gegen die Völker. — Und der Gort des Himmels überlieferte alle Helden der Völker in ihre Hände, und sie erschlugen viele von ihnen, und es blieb keiner von all' denen, die daS Schwert zogen, oder den Btzgen ivannrrn, von den Feldberrn somobj, als ven'den Hauprleuten; denn 3. die Uebrigen stoben aus die Inseln. — Und Eleasar. der mir dem Tövten eines Elephanken beschäftigt war, versank in seinen. Mist Seine Brüder kamerz zurück und suchten ibn unter den Lebenden und unter den Todten, und ste fanden ihn nickt; aber endlich 4. entdeckten sie ihn im Mist rer Clephaiuen. — Und die Kinder Israels freuten sich. daß der Feind in ihre Hände gefallen war. Biele von ihnen verbrann-, ten ste im Feuer, andere, erstachen sie mit dem Schwerte, ' 5. und noch andere henkten sie auf Bäuryen. — Auch den Bösewicht Bacchides, den Verleumder seines Volke-, verbrannten die Kinder Israels im Feuer.! —! . 1». Und als der König Antiockus hörte, daß man Dar»! ckibes, den Bösewichr, und alle Frldherrn, die-mit! ' und die Vorhalle von den Tovtcn und dem Unrri 2. neu. — Und sie suchten reine- Olivenöl, um die Leuchter anzuzünden; aber sie fanden nur eine Flasche, welche' gesiegelt war mit dem Siegel de- Hohenpriesters. und sie wußten, daß eS rein war, aber der Inhalt reichte nur bin auf einen Tog^ — Doch der Gort, der im Himmel wohnet, gab feinen Segen und das Oel reichte hin auf acht Tage *2). — Daher bestimmten hie Hasmonäer und mit ihnen die Kinder Israels, diese acht Tage zu halten als Tage des Wohlleben- und der Freude, wie die Feste, welche 5. in der heiligen Schrift angegeben sind; — Und Lichter qnzuzünden während dieser Tage zur Erinnerung, daß Gott im Himmel ihnen den Sieg gegeben. Man soll glicht trauten und nicht fasten während dieser Zeit (eS sei denn, daß ein Fasttag schon früher bestimmt worden) und Andacht halten vor Gott: doch untersagten die HaSmonaer und ihre Brüder nicht, am Tempel zu arbeiten. Cap. 10. Ir Don dieser Zeit ab hat das Königreich Griechenland ausgebörr, Macht zu haben im Lande Israels. — 2. Unv die Sehne Hasmonas und ihre Nachkommen regierten von dieser Zeit bis zur Zerstörung des Tem- 3. pelS zwcihundenttnvsechs Jahre; drum feierten die Kinder Israels diese Tage von jener Zeit an d»rch die Gefangenschaft bis auf den heutigen Tag. und sie nannten Tage deS Wohllebens und der Freude die Tage vom 25. KiSlew bis nach Verlauf von acht 4. Tagen. —. Seit dieser Zeit haben die Priester ^nd Leviten dieses Fest nicht vernachlässigt, während der Zeit ves Tempels, und unsere Weisen haben es ftstgesetzt für sich und für ihre Nachkommen, damit^ es gefeiert werbe auf immer. **) Meailotb Trnilb 9. und Sabbalb e. i. stimmen teU nabe wönliw mit dieser Stelle überein. Bemerkung. ^.Mil der nächsten Nummer beginnt in diesem Blatte e in Nö v e I le n cy clu s : die SÜNdkN der Zeit, von Ludwig Sckragge. Wir machen die ge sch. Leser im Voraus darauf aufmerksam. Die Redaction. ihm waren, erschlagen batte,, schiffte er sich ein und - ftüchrete sich auf die Inseln deS Meere-, aber es | qesckrb. daß man sich gegen ihn empörte, wohin er j kam, unv er wurde genannt „der Flüchtling/'! Cap. 9. 1. Tann gingen die HaSmonaer in den'Tempel, bauten! wieder die zerbrochenen Tbore, besserten'die Einbrüche in di« Mauer auS und reinigten den Tempel ") Sr frech »ntrr den Slevbaffte, worauf der Elephanr auf ihn niederst I 6, lü.). stach vib tödtete ibn. und. so starb cti(< Marc. Bemerkung. Wenn Jemand eine Frage von uti4 beantwortet wünscht, so gebietet es wohl die einfachste Höstichken, den Brsef nicht unfrankirt zu senden. Dies zur Antwort dem Anonymus in Bodenteich. Die Redaction. rllqemeine Zeitung de» Iudentbum». No. St. 18-16. Leitende Artikel: Die jüdische Presse. — Dom Justier zur Förderung der israelitischen Literatur. — Die Extreme.— Die Zudensrage in zwei beulschcii Staaten. — Roch einmal die ..Wiener Kirchenzeitung." — Wiener Briefe von H. Zirndorf. I V. — Zeitoug-nachrichten: Deutschland: an» der Pfalz. Leipzig. Leipzig. Kaiserslautern. Preußen: An» Hioterponnneru. ttislebeL. Oesterreichischer Kaiserftaat: Kecskemet. — Literarische Nachrichten: Frankfurt am Main. Zu bezirken durch jede» Postamt »nd jede Luch-alltluug. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig % Thaler. Verantwortlicher Redakteur: K. Rabe. Versag o»u V a o» gärtuer'» Vua>baorliio> i» Seipzig.— tratf rcn JllfjanKc Stdi in Lei»»-.-. 4.