Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 13 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 50 (sequence 2)
- Language
- German
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50 Brr d die r rer Vor) s in schafr an. (287 vor stau des n Arm an. besten so das Mann die -Iso. ang enrnckrete lenre*),' mäer zu z sendete baty Jerusalem, daß. -recnn geschickt un i >en Die beachte« ei diesem selben, ein seiner Ebrsj» und das \ wesen zu Lola, w.o lem. und bukeS. für Volk in G -hange, fo ihn um bitten. Oe gar nicht se,in oberpri^ zum völlig kümmere Greise. 27 Jahre Antwortni Joseph, ob zum Jtöni.) . ließ Jofy>h und berubi auf nahm verehr«, ihi rere.Tage mit der folgen.werkte der. von se wirken ver den Jttmg selbe nach nebmen bei 2v"ph. kommen w daß dieser -schon im säumt abe (vermuthli«» warm)' Kosten Nach d er gere. >ch unm über aur er M r erst bobevri, e lich zez > a -len Er st) de i Ar z d, r ei, e setr er , n S2 h rte u td Obihr l i rebrere lche dt har: t um Onias er noch ihnen. )uden nicht ange gereister mkeit ^tige scheir: eS-ve fflir welchen fahr zu sollte ei astung ias ab HolkSvorf e sterliche« . aber üherh r feine hindurch >t zu b er ihm zu reif vor den te es. er den r kostbastr uvorkom eige an bestä nem fre j irach, d bitten einer R Onias in l rbe, und fl voraus ließ Kaufte rt Suml i Reise w i de r de il se, *) «"g m Tode de- Hohenpriester- Schimon Zeitt.) >ral sein Bruder Elasar an» indigen Lohne- Onias das erhabene nach lilasars Tode (267) verdrängte ascheh noch immer feinen Neffen. 40 als rin gealterter und verdrossener terliche Würde empftng. Dieser Onias g und von beschränklestl Berstanve. labre hi> «reinander nicht;die 20 Ta- Hohen, riester jährlich an diePtoleen. Le hierüber erzüriAe Eüergeres 7 einen Abgeordneten Aahenion nach Vorwurf zu machen unUzu drohen, länger ich Rückstände bleib*. Soldaten lüdische Länder angewiesen werden soürtzte dies in Schrecken, Onia^. aber tS. übergroßer Liebe zum Gelde. Don jedo« auch ein Schwestersohn t>cf- Joseph des Tobija Sohn, der wegen Einsiwr in großem Ansebn stand rhaupr der Nachkommen - Davids ge- Diefch begab fich daher von Phi» i^tabm. i'einem Oheim nach Jerusasein Unrecht vor, wegen eine- Trier iw Besitz so hoher Srelleri.sei. das bringen;l wenn er am Gelde so sehr lieber; im Könige sich begeben und ganzer ober eines Theiles -davon «« rbm mürrisch, er wolle ben, und würde gern auch «verlegen, wenn es ginge; in keinem Halle kreisen, und cheS amreo her ble Amt n wurde er upk hier im nicht. Wir dürfen einem rohen Ei bamter 20 und dann wieder waren vorentbalken worden, solche «ch anrccl nen. Jetzt aber frggre ibn selbst getanen wolle, für das Volk n, und als Onias hievein willigte, Tempel das Bolk zufammenkommrn iftdem er f rin Dorbaben eröffneke. Hierköniglich m Abgesandten gastlich auf. Gefche»!e. und nachdem er ihn mehnenv ben irthet darre, entließ er ihn' seinen <£mn, daß er alsbald nachkt bierir durch den Gesandten selbst, mütbigen Wesen gewonnen, dahin zu ß er All S erreichen werve, warum er «de. Ur d in der That schilderte derickkehr. z wächst zwar daS trotzige Be» dann > ber auch die. Biederkeit deberegter Angelegenheit an den Hvf EuergeteS mit solcher Lebhaftigkeit, e Gemahlin, welche zugegen war. für ihn ringenommen waten, Hnge- ^un Zofe, h bei Freunden in Samarka en. die öfter nach Judäa gekommen e Geldes aufborgen, um davon die zu bestreiten, und begab si/h bann führ 26.' 00 Lbaler. nach Alerandrien. Zufällig zogen gleichzeitig aus allen Städten Cölesvriens und PhönicienS die angesehensten Einwohner eben dahin, vum die Erhebung der Steuern vom ägyptischen Könige zu pachten; als diese auf dem Wege mit Joseph zusammenrrafen, verspotteten ste ihn wegen seiner Armurb und Einfachheit; eS muß unter diesen -euren ein ungemeiner Aufwand geherrscht haben, wenn sie so über Joseph urtheilten. dessen Ausrüstung zu feiner Hoffahrt 20.000 Drachmen*) gekostet haben soll. In Alerandrien aber vernahm Joseph, daß der König sich in Memvbis befinde, und reiste ibm dabin nach. Nach einem sehr freundlichen Empfange sing, jetzt EuergeteS an. seinen Unwillen auf OniaS auszusprechen, Joseph aber entschuldig« ibn damit, daß er vor Alter kindisch und daher für sein Benehmen nicht zurechnungsfähig sei. Der Köniz ging hierauf ein und faßte nebenbei gegen Joseph wegen seiner Anmurh so große- Wohlwollen, daß er ihm befahl, in feinem Schlosse zu leben, und täglich ihn zur Tafel zog. Nach kurzer Zeit kehrte der König nach Alerandrien zurück. - Als nun an einem festgesetzten Tage die Steuerverpachtung statt fand, stieg die Summe sämmtlicher für di« Abgaben von (Lölesyrien und Phönicien aUgebotenen Pachtgelder aus 8000 (svrische) Talente; Joseph aber, der zugegen war, schall die Bietenden, daß sie sich verabredet hatten, kleine Gebote zu tbun, er wolle dem Könige daS Doppelte geben und überdies noch den Betrag aller vorfallenden Vermögenseinziehungen, welche bislang in die Sleuerpacht mit einbegriffen waren, ihm zusenden. Euergeles war hiermit sehr zufrieden, und frag« ihn nur. ob erfür sich Bürgen ausstellen könnte. Sehr gute, antworte« der schlaue Joseph, Dich selbst und Deine Gemahlin! Lachend überttug ihm hierauf Euerqetes die Pacht ohne Bürgen, gab Ihm auchauf sein Verlangen 2000 Soldaten mit, um steuerverweigernve Ortschaften nachdrücklich zu ihrer Pflicht anhalken zu können. Jetzt borgte sich Joseph von Hofleuten de4 EuergeteS 500 Talente. uur dabeim mit Würde auftreren zu können, und brach dann nach Svrien auf. Als er nach Aschkalon kam und von den Einwohnern die Steuern verlangte, weigerten sich diese und verhöhnten ihn noch; sogleich/Iieß er an 20 von den Ersten in dieser Stabt aufgreifen und tödten, nahm auch ibr Vermögen in Beschlag. vaS sich zu vem Werthe von 1000 Talenten belief, und sendete es dem Könige zu mit ber Anzeige des Geschehenen. EuergeteS billigte sein Derfabren, die Eolefyrier aber waren davon so eingeschüchterk. daß sie Joi'epb bereitwillig aufirabmen und ihre Abgaben ibm pünktlich entrichteten; blos vie Einwohner von SkvthopoliS befolgten daS Bespiel derer von Aschkalon und erfuhren deshalb eine eben so Lrenge Behandlung. Diese Steuerpacht brachte Joseph großen Gewinn,-von einem Tbeile desselben sende« ec dem Ko« nigSpaare und den Einflußreichste» am Hofe ansehnliche Geschenke, um sich in ihrer Gunst zu befestigen, und daS Uebrige machte ihn bald zu einem schwerreichen Mann; doch hatten sich feiner Stellung auch die Juden zu erfreuen, sowohl wegen seiner Freigebigkeit, als auch wegen feiner großen*Milde gegen sie beim Eintreiben und ohne Zweifel selbst bei der Dertheilung ver Steuern. 3m Be« *) Ungefähr 4500 T Haler sächsisch.