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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 6 (1854) · p. Seite 22

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
6 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 22 (sequence 2)
Language
German
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22 von etnrm auibr^r t>a den Ti el S cd sie gezn sich ein $: beil waren große Anzahl suchte dostan's, 5 ► bi- 6( 1 namentlich n Gaw Spitze babri. Witd meister. er äblt, r christlichen Heilrechn gegeben. Nicht ijeil von cout. sinder fahr zweitckusend lischen Her schasr e Sie bewoh ren von Allgemeine' avoblt > und dem Handel. Bunianen. und braunen. T inr. O so baden si' dock biaus d e K"enn Gotte-dien es habe i bei ihnen on ^Geschl Ehrfurcht er den die Rollen mir Hern sie st« > ihnen dann zieh« sie sich leiser Stin me ein de- Mome ns ein also kein i Ütual. Seit r Niger 3 Bombay, fast zwei Stunden von'Bar« Colonie der Bene-Israel, die. üugeelen -zahlt, und unter der parriarcha- Haupriing- Namen- Bubi siebt. Känen umgebene Hauser, sind im äug und widmen sich rem Landbau * Jbre Tracht ist dieselbe wie die der diese haben sie einen stark kupiergleich sie mehrere Bentareuche besitzen. Hebräische» völlig vergeben, felbü niß de- Alphabet-. Hinsichtlich desic nur einige Eeremonieen. die sich echt zu Geschlecht übertrugen. - Ihre Gesetzen Moicheb'S ist riei:. sie zvren i >es w e l iS gro;em Reichlhume*). Im Trmpel nä« 1 tu« gleich sind. ein sicheres Zeugniß für ihren babyloniin Domba der Mengt «tut den blreichen machen. \ her so die Benoii'rael gesti von Bomb schwägern. auf ihrem jTitel al und mebr würden sic > glückli» durch grge 'stitige Auch z x ibnen nonäre. ater — nicht den gwingsten Herr 4 eujamin gefunden, rnd nan dieselbe Ph ostognon' bin un arze I zwar In Eo 200" fchw Neger, und ziemlich un: errichtet. rt Mikwe Königreichs Süden Asieis ibren einer Masi« kebn wäre» Diese Herr Venia! dort der Z«s' Israel Israel ßi t -olle» a foaau ist? oder Mitte gewablteu Chef reghrrt wurde.' ikh sühne; aber nach dieser Brgebenungen. sich zu znftreuen. und eine eine Zuflucht am andern Envt Hin- TageSntärscke über Kalkutta hinaus, k. wo sie noch einen Scheikh an ibrer rock von Autoritäten, B. Gilvren gemordet und sich ihrer Güter bemächtigt bauen, aber trotz dieser Berrätherei dem Gesetze Moschrb s treu geblieben wären. Diese Erzählung scheint nicht gegründet, je« densalls siebt sie in Widerspruch mit den Berichten, welche Herr Benjamin an Ort und Stelle gesammelt. Er erfuhr nämlich: der Ursprung der farbigen Juden sieigr nicht so doch hinauf, er datirr sich nur von der Zeit der ersten ß eS in den ersten Jachrbunckerrenb« j Eroberungen der Europäer in Indien der. Diese ballen ing israelitische Bicekönige in.Indien durch ihre riesige Unternehmung unermeßliche Wege dem Handel eröffnet, und so auch den benachbarten Völkern einen breiten Pfad der Au-wanderung gebrochen. zu welcher daS indische. Eldorado durch die Erzählungen von sei« nen sabelbaften Reichlhümern anlockte Unter diesen Abenteurern befand sich auch eine große Anzahl junger, unverhei« ratbeter Israeliten aus Bagdad, Bassora, Pemen und anderen Städten des westlichen Asiens. Nacktem sie sich in den eroberten Provinzen niedergelassen, kauften die jungen Leute sichhier schwarze Sclavinnen und beirarberen sie. nachdem sie sie bekehrt batten. und audieser Kreuzung der beiden Racen sind die schwarzen Juden hervvrgegangtn. Zwei Tbariachen unterstützen diese Erzählung, erstens daß eS schwarze Juden nur in. den den>Eurvväern unterworfene«! Ländern qiebr, und zweitens ^aß ibke religiöse Eeremonieen denen der Juden vom orientalischen Riebrerdietlgst. küssen sie mir Inbrunst, zurück, nachdem sie « Geiste oder mit urch das Herz oder daS Bedünniß geflößtes Gebet gebasten. Sie haben Sir kennen nicht einmal daß Schema, il senden die „babvlonisPen/Zuden" ibnen vchocktim und Rabbiner,. rßxlafe-u^er einige eligiöse Kenntnisse verbrese««^«6 sie Vorschritten deS IurenkbnmS bekannt^ günstig sie in dieser Beziehung'gegen mmt sind, so verweigern die. Juden üv denläoch bannackig sich mit ibnen Lu ver- JbrenPts besteben euergi'Ldie Ben»-Israel Israeliten, bemühen sich immer mrdr den babylonischen Juden sich zu nähern, unk fühlen, ihre religiöse .iHereimgung > ttlratben zu befestigen, waodcrren einige protestantische Miswie überall — bauen ihre Versuche Enolg. - -- har Bene-Israel in mehreren Gegenden enklich in Cochin: überall zeigen sie ie und üben dieselben Gewerbe. — der Umgebung flndeu sich ungefähr den, weniger schwarz als die anderen .sie wabre. Juden, sehr religiös.und Hinsichtlich ibreS Ursprungs beißt 35.. daß nach rer Zerstörung deS nqer'äbr 10,000 Erilirte gegen den Weg genommen hauen, begleitet von fchrvarzlr Sclaven, die zum ^udenlbumc be- : und qaß diese Sclaven unterwegs ihre Herscheu Ursprung. — Andere Juden wobnen hauptsächlich in Aden, Bom» bau, Cochin. Kalkutta, wo sie aul zahlreichsten sind, unr endlich in Sinqapore. Jbre Totalsumme scheint mir sich ungerabr auf 15(X) Familien zu belaufen. si lv sehr alt; die Schritt nt röthlich. aber »ichl erkenne», ei diese Farbe bat Prodi« Dinte nrsprSaglich roth gewest,. Kleiniqkcitcn aus der jüdischen Geschichte. Boa (< di 1 du ( 1 Heckt. 2i>. Fräulein Rachel. Es sine nun mehrere Iabre. als eines Sonntags tin Monat Januar ein armes, lungeS lürisckes Mädchen aus einem öffentlichen Platze;u Paris stand und sich bemühte, die Aufmerksamkeit und das Mitleid des Pub^cumS durch einen Klaggesang zu, erregen. Der Himmel /war grau, allenthalben durchdringende Kalk und dichtes Eis. dazu ein berabrallender Schnee — und doch sang die kleine, noch kaum 7 Jabr alte Sängerin zäbneklavHrnd in'ibren dünnen, zerlumpten Kleiden». Ach, da- Pumicum wollte sich nicht aushalken unk die Virtuosin sang wehmülbiq, der traurigen Lage ibrer Familie gedenkend. in den herzzerreißendsten Tönen. Da kam gerade ein ausgezeichneter Musikuvorüber. Er glaubte, ,es töne irgendwo eine Harfe, dann bemerkte er. daß et; ein Gelang sei, aber so rein unr nett, die Worte vortrefflich nccenkuirr und gefühlvoll vorgelragen; er ging langsamer, hielt dann ganz und gar stille, das Maschen, sich vor Kalte in die Hände hauchend, überreichte ibm einen Traufkübel, in welchen er chann auch ein Geldstück warf und folgende Unterbaltung mit ihr ankuüptte: „Mein Kind! welcher Lehrer hat Dich so singen gelehrt?" Die Vinuosin: ^.Niemand. Herr! ich lernte eallein und durch Zufall." Der Musiker: „Ater woher hast Du denn die Melodie, die mir soviel

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