Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 1 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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2 tobt zu B» > Dersöhnung Ist aller Bl ck auf ^LebenSwand 1, wie ring scheine re Lücheebegangenes wie, viele 2 erdienst« en stürz m kannst, wo -g dann auch um die des gef rmmlen Israels geschehen, wäre. Nun f ' >ich gerichtet, denn Deinen eicht könMest H^Mnt, auch nuf gedie, wer weiß, aufwiege» .önnte, da die Beunhei» lung der Ättschuldlingen und oer Verdienste dem Ällwis. ' senden ,vvrb'ballen st.- 'llnj^che und reinige auch Deine _Uz vor. wie Tu vor rem auf feinem Nlchkerstudle wolltest Du da wohl den w Bösen, mübringen?" n ker Hohepriester nicht nur-wegeü aßlichen Lunden Buße getban, fon Brüder, die König aller sttzt und aQrft Böse Feind, den Trieb;i Da versicherte v n MUlhi zu habn k'empl seiner eigen dern auch s versammelt Rgkeit den selbst Persd Brüder idm auch mr '-u nig reretl p versprach^: y Heiligtl u, daß der Ju>jj^ititlfr Priester Könige B.rrußi S angeo 'vobc .r:.r"ene:::!'en; 'olgend r«e vor ine Brr er. die Priester, m der heiligen Halle wo er ne alle bei Dem, dessen Hei> wohnt, beschworen, daß Zeder alleul. ic b, kennen uaib alleS von jedem »einer auesagen möchte; er hätte ihnen essene Buße auferlegt. —. Der Kö» wriester ebenfalls fr/unrUL zu. und p! «cul «zeugung, sobald er glücklich darülkk. Hieraus wurde ausg.tufen. im Begriff sei, sein Zimmer im Hei» nun kam AlleS zur Begleitung dern Zug vor ihm her: ganz^voran den Königen von Israel abstammdie den Hohenpriester immer näher kamen, kre Bo mehmerc« — folgten die Abkömm» Oarjtt1 den Königen (.von Juda) in gehör ihnen her aber rief eist Herold: e dem S?au»e Davids!'" — kann folgtest die denen h r ein Herold rief: ..Erzeiget Ehre ri!" - eS waren ihrer 3G,OW>j ihre Anbei dies«: Gelegenheit fein blau, lji/ Priester 4,000 jrären, fri< weiß gkkleirci!; näuUich die Tonkünstler. dann die.Trompe» ligtbnm r bei. Ich ,, flirt-nt A ten, lJwaren imt,ci linge von pr .^«u lg, vor gfciiftv, vor dem Hause L führet waren aber, deren erst die Läng r. dann ter, dann die ThürwÄdler, dann , die Bereiter des Rau cherwerks, tarn die 2 erferliger der Vorhänge, dann die Ehrenwächker. dann I ie Archivar». dann ein Trupp genannt Kartop iloS dann alle übrige« Gc» schäftSverwalredes H iligtbums. dann die 70 Sen.alo ten, dann 1 >0 Brie ler zun» Platzmachen-ur« stlbcrnei, Aerien. dann endlich :er Hobepriester, von allen, ältesten. Priestern paar weise Le leitet. Aw. allen E)en der Straßen standen $ berlebre rer hohen Schulen^, die ihn an» redeten: ,.O. Hoher «f err, Hoherprlcster, sei willkontmen! Bitte den Sc lvpifer s :r unser heben in unserm Berufe, und seiner tfr u zu b fleißige».'" Bei der 'ftnfunu am ersten Tbrre I rl Dem 'elbergeS verrichteten sie' ein Gebet für. vis Erb« lrnng dr »avidischen Negierung, für die Priester und en Tew'el; ein 'Amen erscholl.hieraus von der überaus «roßen 2 olkSmenge, daß die Vögel aus der Luft hätten b runrerfa len mögen. Der Hohepriester inachte vor ch'em gefa, unten V >lke eme Verbeugung, und schied demütbig uni ernst, geführt von zwei Priesterobersten. nach seinem »emach, jo er me sieben Tage mir Studium zubrachke. — - Also ^best »reibt v'r römische Senator den Einzug. Aber rr schild rr auch den Hnmzugam Schlüsse deS Der» sö^nungSkageS und v< r war, wieder sagt, noch herrlicher. Da ging alles Dolk von Jeruschalajim weiß gekleidet, -größtentheilS mit weißen brennenden Wachskerzen vor ihm der, alle Fenster waren erleuchtet, vie Hauser mit Tepr s pichen behängen, und, wie mir die Priester 'erzählten, konnte der Hohepriester, vor großem VolkSandrange, manches Jahr vor Mitternacht nicht sein HauS erreichen; denn Kei« ner mochte nach Haufe gehen, ohne, wenn eben nur mög-, lich, dem Hohenpriester die Hand geküßt zu haben. - Ami folgenden Tage gab er seinen Verwandten und Freunden ein grSßeS Mahl, unv beging den Tag festlich, weil er daS Heiligthum wohlbehalten -erlassen halte. Endlich liest er eine goldene Tafel verfertigen mit der Inschrift: Ich.j Hoherpriester . . Sohn deS Hohenpriesters ..... habe alS Hoherpriester im erhabenen und beiligeu Tempel, dem zu Ehren, ker ihn bewobnt. den Dienst am DenöbnungSrage verrichtet. im Jahre . . . nach rer Schöpfung der Welt; der mich dieses Dienstes gewürdigt, möge auch meinen Sobn gelangen lassen, vor rein Herrn in Dienst zst stehen. — | n. j Unthannch thodcf. DaS Mussapb » Gebet deS Rosch » haschanah - Festes harre begonnen; da kamen wir.an Vas Blatt, aus welchem das hoch gehaltene Gebet rp.'r gedruckt ist. Ich baue .eine alte Ausgabe drS Machsor vor mir, denn, wenn auch Vieles daraus gestrichen worden. so steht doch AlleS. waS beibehälren ist, darin; ein Machsor, worin „noch viel neue Sachen, welche dero gleichen nicht zu sinden sein in andre Machsorim, die bishero gedruckt sein." Da stand denn auch die bekannte Geschichte über die Entstehung deS gedachten GebeleS, und diese will ich hier zu Nutz und Frommen aller Freunde deS Mittelalters, und derer, welche aus gar keinem, oder dock nicht aus solchem Machsor beten, oder bock die Geschichtchen in jüdisch-deutscher Schrift entweder nicht mehr lesen können, oder nicht mehr lesen, mittheilen. Ich behalte dabei möglichst den Ausdruck de- Machsors bei, denn allerdings versteht man vergleichen Vorgänge erst wahr» \ Haft aus der Einfalt rer alten Sprache. Da heißt eS renn (auS dem Jahre 1242): „Derweil ich Hab gesehen daS Ereigniß von R. ülm< non. welcher den Unthanneh lhokef gemacht hat, in der heiligen Sprache, also Hab ich auch nicht können unter» .lassen um ein deutsche Sprache auch zu stellen. Maaßeb geschach an einem köstlichen Rav. der bat geheißen R. Aimion, der war gar wohl gehalten in deS Erzbischof seinem HauS iw Mainz, denn er war ein köstlicher Mann in allen Sachen, in Thorab, in Reichtbum. und war auch von großem Herkommen, er war ein großer Cbochom. er hat alle köstliche Eigenschaften an sich. Dir ein Iebudi gehört an sich zu haben mit allen Sachen, und verhalben war er gar wohl gehalten bei allen Herren und Grasen und Fürsten, und sie batten ihn gar lieb, sie batten ihn Alle gar gern bei ihnen, und doch war sein Gleichen nicht mit Frömmigkelt. Einmal begab es sich, daß er am Hof beim Erzbischof war, da hüben die Fürsten an wider ihn: „Meister Amnon, bekehr Dich doch einmal, so soll unser Fürst Dich zum öberften RathS» Heer machen, denn er hat Dich gar lieb, und wL haben schon osrmal mit dem Fürsten davon gesprochen Ass-r soll w»< 1