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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 46 (1854) · p. Seite 182

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
46 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 182 (sequence 2)
Language
German
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182 I lickt 'Anrwon. bemerke zugleich. daß ich weder der streng ondoboren^ n >ch der Partei angeböre. die üjlle's jüdische von sich abtvei fen will. Antwort Et it nicht möglich, diese. Kpage nach den Wünschen des Frageste Irr» ..ausführlich" im .„BolkSblatt" zu beantworte,. da di - den Raum des letzttrn aut lange hin in 'iCnfpri ctr nedn en würde. laber nuic KolgenveS. Die israelinft t Elen rntarf*ul< b*i die schfwierige Aufgabe zu löse! : I) , vrofanen Gegenstanöen uiebr zu geben al» ein, gew-hi licke Elemmtarschale. weil der allgemeine Hran der Zt den überhaupt mehr fordert, und weil die Zchr ierigkeit n. welche jeder Jude im Leben zu überwinden t n — t*en wfit er an mei» Bedürfnisse gewöbnt ist - etwa mebr Wissen und Geistesbildung b/rinzen: un > 2) C nnock in d?t^-reli.slösnj Ausbildung rassende« Gegenstand mebr zu haben. Darum ''che^Ele nenrarickute vor Alle^» praktisch Lehrer müssen mebr auf fit ^raris seben. daß ravirch rer Mu^rricht etwaungrnndabex »e: -nialls errolgrercher. ^Oie .'Grenzen ine mri che Elementarschule Kellen: Iß schön i ■ a na f «4» l/tki r<4t . hilitk «Ch O' « » «4h . « nock einen un ::iuß v . .. juf .ein. und dr Zch gebellt, licker wird^ würde ich uw schrnden keui schreiben. 3) -Jchrifl. 4 p 5) richtig Leis der Geograp? ch und Ziemlich jüdisch - deurschi 2i riLr g tiemlich;e?h»qdter Ausdruck in! Sprache und aknsckeS Rechnen biS zum Aettensatz incl. 'en Heu ''ch ünv hebräisch. i>)! Uehrrsicht )ie spbt stk. und volit.). der iGeschichre und Ratuxwissenscßa'stkn. 7) AnfangSgrünre be^ Englischen. 81'^grammar. Elemen t res Hebräischen. un^> Bibel- und Gcher-Berstä kniß in der Ursprache. 9j Reljgions - Unterricht. 10, isr elün'che' Geschickte und Geschirmte der neuern Zeit. Man wird zu.estehen:. eine große «enge Gegenstände;— e: komm deren Verarbeitung <Juf den Lehrer an, — So viel. tell«^ Sie lieber ibre! Anfragen aus spezielle Püi ft,. wir können roch hier kein! pädagogisches Handbuch ge ftn. — , 40. Hr in Ä. Hs wirr aus der Kanze! und in der Presse wnne fort üb«: rie Abnahme des-jüdisch-religiösen Sinnesbe: er Zuge d geklagt. werden renq aber praktische Mittel angegeb«77 um dieser Abnahme zu webreu? Zch bitte.ur Belebt mg. ' Anlwo - k. Zch glaube denn doch, daß schön praktische Mittel mgegebe t stnd. Z B. ein schöner. erbauli cher GoneSk enst mi 'Beschäftigung der Zuaenv im Chorgelang und mit Dre ftqt ist ein solches PÜttel. Freilich, wenn rie Nltern de Zugend durch Besuch der Schulen, die Lrhrberr rn rurch Beschäftigung im Gefräst vom Gottesdienste firn bal en. dann kann, er nach so erbauli ftin. er bil t nichts. Zweitens eia gute, Religionsun terrichf. F «tick, t'enn die Eltern selbst rie Binder gewöhnen', Visen Unl reicht von Kindesbeine» an-als überssüssig anzueden, * 4 rem andern' Unterri bt hinlenanzuseyen, als so unrel elmaßig wie' möglich zi i besuchen und so früh wi, möglich wieder zu verlassen, »ann 'kann -er auch nickt - stel hell n. Rein, merkt eS <Si ch einfür allemal, ihr jüdisch,» Etter», ihr selbst «Nd Niemand anders ist giön! . . praktisch Morgen verheirarhe der sch tldige Tbeil beim Betfall der Reli- Doch i h will Ihnen. Herr Br., auch ein S Mitt l angeben: jeder Date^ lasse sich am or der Trauung h»n seiner Tochter, die er mit . janvschlag das Versprechen geben, die Religion licht av > ihrem Hause weiche» zi» lassen und ihre skinver in derselben zu erziehen — er wird ihr damit einen reichern Jegen geben, als durch daS blose Auflegen der Hände auf daS Haupt .... 41. Z in B. Zch halte vor einiger Zeit eine Reise vor. Da bat» ich einige Tage vorher den lebhaftesten Traum von der Welt, in welchem mich die Person, die mir die tbeuerste im Leben mar, vor der Reise auf'S Nachdrücklichste verwarnte, indem diese sebr unglücklich auSfallen würve. Zch ließ mich dadurch abbalten, und that die Reise mcht. Zch bemerke neck, baß ick damit Niemanvem zu nabe getreten bin. Run frage ich Sie, habe Ich daran recht qetdan oder nicht.? Antwort. Ibre Frage ist ergeurlrck: was ballen Sie von Träumen? Legen Sie ihnen eine Bedeutung, eine innere Wahrheit bei over nicht? . Doch bleiben wir zuvor bei Ihrem Falle stehen, so glaube ick. Sie haben recht geiban, die Reift zu unterlassen. Denn erstens hätten Sie öteftlbe jedenfalls unter den Foltcrgualen der Angst zugebrachl, zweitens wäre irgend etwas passirt. hätten Sie stch die blutigsten Vorwürfe gemacht, und drittens batte Sie der Mangel an Respekt, den Sie dem Andenken der Verson. welche Ihnen im Traume erschienen, gewidmet, beängstigt — was Sie Alles vermieden bähen. Was aber die Frage in thesi betrifft so verspreche ich Ihnen aur'S Bestimmteste in der nächsten Rümmer des „BolksblatreS" einen ausführlichen Artikel über „die Traume." Die jüdischen Vornamen. Mein Aufsatz , übrr diesen Gegenstand bar vom Ror» ven (Dr. Mein in Stolp in Ro. 251 bis zum Süden (della Torre in Padova in No. 37) emen Anklang und Widerhall gefunden, wie. ich es kaum ahnen konnte. Um fo schmerzlicher ist es für mich, baß meine Bemerkung über daS ängstliche Forschen nach einem Ramen in den Adnenregistern von Herrn della Torre scheinbar mißverständen würde. Alle Ehrfurcht vor dem Wünscht, den Ellern ein Zeichen der Achtung und der Liebe zu geben! Aber ick sühne Beispiele an. wie man Namen.aufsuchr. welche beizubebalten man sich schämt, nnv hierin. wird schwerlich em Zeichen der Achtung' zu erkennen sein. Wird der 'Ahnenname nur gewählt, um ihn gleich wieder abzulegen, dann beruht diese-, wie so viele Gebräuche, aus verworrenen Begriffen, auf begrifflvser Gewohnheit, welcheman auch alS Zeichen der Unselbstständigkeit betrachten mag. Zch halte auch daran fest, daß dieser Gebrauch überhaupt in der Bibel keine Begründung hak; denn v-n Terach (1 B. Mos. 11, 25 u. 26) sollten wir weder Götzen-, noch Namendienst (Iosua 24T~2) haben, zu Schülern Abrahams sind wir berufen, bei welchem wir, so_wie. bei feinen Söhnen uüd Enkeln, von diesem Gebrauche keine Spur finden, daher auch die Wiederholung einiger Namen in der. Chronik lediglich alS Zufälligkeit zu betrachten ist, anderenfalls dieselbe sehr häufig Vorkommen müßte. Mögen indessen sämmrliche über diesen Gegenstand erschienenen Artikel dazu airregen. daß ein edler Wetteifer entstebe, den Namen Israel in Ehren zu erhalten. „Denen.-'-welch» meine Ruhetage hüten, erwählen, w«S mir gefällt, und fest an meine» Bunde halten, werde ich -in meinem Hause und in meinen Mauern Macht und l

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