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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 43 (1854) · p. Seite 170

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
43 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 170 (sequence 2)
Language
German
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der Andre 2skr: weiß,. oder: nicktweiß Aber jl/tf! ' sich unser G ne« -beraumungen eine tung, Folgcr^lng. S hen, nidft I gemeine Ges stiichis ffch ljefaffen die Wabrhc endlich das-j«h»nre auf d-m P Aufgeben je der Möglich die Wirklich Liecht s>. sie nicht' de die Be.rnui: allein die 170 ich »reiß nicht einmal, daßi ich nichtweder rpeiß^ ich.' noch weiß ich ni^bt, daß ich fiauc ist, nie as Ber Gewißt gegen diese- Eingestänrtiß empört t aus Stol;, sondern w^il' non in» ußtsein drangt, daß seines Wahrnebik zu Grunde lregr. daß Beobachläß nach allgemeinen Ges ^n gelchemand diese kenneil oder nicht,, da i. aber all-?e »Ich sticht üiu Nichts rieben. nicht. mit nnm; daß der Jrrtbünl so wenig aussch^ikßt. wie die Sünde die Trgenv; daß esen des Menschen so dun »aus allein Positiven möglich ist. daß inst1 fern n auch das ganze Wesen des' en ein rs leyt scheid aurgeg bei».'zersetzt, vernicklet »rird —,u »d liegt in eil dieses Pernichrungnichl Zugleich,a»rch schon eil des Gcgentbeils? unsrq heilige Schritt. Werst» einerseits Men- / erstens,, der Mensch . vermag die sinnlichen Gegenstände irahrzmik^lurn und sie nach seinen Plänen und zu feinem Nutzen zu bearbeilen, wie kein Tbiek; zweitens, der Mensch jedoch hat keine Erkenntniß von dem Wesen der Dinge, kerne Einsicht in da- TranScendentale-, drittens, aber der Mensch ist ein sittliches Wesen, und darum, seine böchste Aufgabe: Goit fürchten und das Böse uieiden. Um denersten Satz auszusxrechen. beschreibt der Dichter den Bergbau, und wie der Mensch durch seine- Geistes Kraft lief in das Znner-e der Erde dringt, und durch die knnstlichsten Weite. Schachte. Gänge,, Abräufungen. Kanäle. raS Glänzendste der irdischen Dinge, Gold, Silber, Edelgestein,' gewinnt und zu Tage fördert Um den zweiten Satz auszufprechen. läßt er vergebens nach Weisheit suchen, .nirgends, bei den Lebenden wird'-ste gefunden, Flmh"und Meer. Abgrund und Tod einige Pf.» weist, caß scheu gristes enthalten sic nicht und haben nur von ibr gehört: unv . .. . .unbedtlgten Glatten verlangt, iivennfiel roch ist die WelSbeit über alle irdischen Dinge bochpreismui: l 'des Pken'ckeu nicht ausschllößt. ivrnn schon! l'ch. und das Wertvollste dieser reicht nicht an sie hinan ie Husi'.abnlq ron-Büchern wie Ijob, Khb.eke)b und! '— sondern die Weisbcil. das ist die Erkenmniß des Welmen in sie dst r.ichl. lü! koch nieme!s zu jsner beidnischen Selbslverrsichlung des Geistes, .und Frage eineill Fel ndern übri lesen werk -' Es 'arefk den. Anbär 'chen.geich - rcn Kreis, rer heiligen Schriften er- Zweiskl lp»d ^or'schungttt res Menunberechtigt hält >— so litten durch die unabrresSba en Zweitel ie Dich ru einen» sichern n. bara^r Du neben k»rnnst,' groß?» Wcffke. dassDick befriedigt, das einen für Dein zclapgk üc Hasen. :u cm feierlich Äafepjrniifc ogenreSl Fabrreug. ,abgietr. so auch in dem herrlichen Gedichte, va-^fo eben ge-. Nein a gtrn re t't’ vo ßer Kampf vor sich gegangen zwilchen Meinun.^ daß Alle-, was dem Meck« der.strengsten GerecknigkeiL als, Lohn »irr die glste urrv Srrae für» die böse Tbat bestimmt sei. n Ijolb. der aus der Erlabrunz na'chlvies, jeder 3e.»rcndc rugleich als S»'m!r gebrant- Glüektiche als! iigendüclv geehrt^ Irden, dürfe unk als endlichjene Erster«, ror .der .Uild :tr:\ daß m'u't nuirftv jedfr utir könne B^weisma Schluß, keine Ein» die Leitlin , fe'bunq b. u zuerlbeilte das Be» 1 ' Merk der erst gerettet ren Tb: tiven die Leidet.» Evnrick. »ttbün bezwecke. Also will da, schließen , erden ulI« — daß aber dann in-einrm;w«ik» )sob>S"vtrstar»«m^r, da ziedet drefer den en wir »n Obigem ereabren: daß der Mevsid i chk in-r, s Wesen der-Lürge, also r imentlich in. der.in nschlichen Tiltgc durch die g'lkli.che Ler de.-i'oni rn daß die rem Men'chen 1 löbliche ultd Weiikbt i bestebe in der Furcht 'des Herrn und zu mtir c.'< ' aber n obl. rbenrer Lei'er, daß. mir lDiefem nur!desl des Peinerbuches endet, raß dieser Satz' nill^skibst. aus allen Zweifeln unv Verneinungen e die Offenbarung unv Erireii'ung bizrer ponbre anb br. nämlich: daß. die Bor'.banft Göltedem ' Keuschen rnq zust nder , -d.eß. 2! ischen auch. zur Warnun z l»nd zur und die göttliche Leiku» g d^ie Erenschen „züm Lichte ve!- Lebens-" gbgesehe t von dsesein zweiten, doginati'chen Theile, ''28. K ipikel den erstell, polemische» Theil ab- und z« rr mit den Sätzen: 'ic sens der Tinge, die Einsicht in. ras Uebernnnliche ist allein Gottes, rer mit Weisheit die Well geschaffen, und selbst das scheinbar Maplose'gemessen,' den» scheinbar Regellosen Gesetz und Regel gegeben. ' Aber ren Menschen har Gort dennoch aus allen Wesen erbeben, und bat ihm eine bestimmte Weisheit zuertdclik. er machte ibn zu einem sittlichen Wesen, das Gon fürchten und das *Böse meiden kann, also rugleick ein seiner und GottkS beirußtc?^ und 'in seinem Willen freies Wesen ist. —^ Und nun wir den großen Gedankeninhalr rc^ Gerichtes kennen, "nun folge mir, Leser, in die Betrachtung der Form. Wer vermöchte »rufet noch emmal solche abstrakte Save in'so herrliche Geivanvung. zu kleiden? Wer difse, als -in'der Natur des Menschen liegende uz»d darum ibm von ielbst verMnrliche Sätze so zu entwickeln.' raß sie darum nicht philosophisch, sondern echt dichterisch in dem Hörer ^insteben und entwickelt werden? Mit »reich' ergreiiendcin Gemälde beginnt er, das den Hörer akbemlos seffelt; die größten Künste und größten Mük'en des Menschen immer. Hand in Hand; unv es ist En'olg da: der Mensch dringl hinein' in ,*°fn Schooß der Erde, wofein keines Löwen Schritt, keines Geiers Auge gelangt, und des Menschen Auge sikfe" alle Pracht, -und ^verborgenes »rird zu Tage gefördert. Und dennoch welche Ironie! Lange, lange zahlt .der heilige Dichter all' die Schätze auf. die der Meni'ch da mit Gefahr unv Mühsal gewimU, u»id »vie sie nichts, sogar nick'ts gegen die Weisheit sind! Und diese Weioheik ist Nirgends für ihn zu finden, sie hat keinen Fundort nur ibn wie Gold und Edelgestein, keine Stätte, nicht in Flukh und Meer, nicht in Abgrund und Tod. Und nun der kurze, gedrängte einfache Schluß: auf das Trostlose der Trost. Gottes ist di« Weisheit, der sie ausgeprägt und verwirklicht hat in seiner Schöpfung, und eine bestimmke, begrenzte Weisheit dem Menschen gegebene Gott zu fürchten u^td Bösezu meiden! Und nun noch. Siehe die Kunst, mit der cin Grundron^durch das ganze kleine Kunstwerk geführt ist:

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