Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 37 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 146 (sequence 2)
- Language
- German
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den Kampf gegen jekei zu jftet et begehn, letiftt Beirle Sr futtf't ’d»au achteres ’ÄÄrfelc. ftiHei .Gomsfurcht rer lebend». zu wage Feind, be gern — Die allereil n: — mit Kriegern vereint — - Der König war, so bereit. — hat ihm jjetrafjtjt, Jungfrau bat er rann gefr i — in glücklicher Zuniede! , kühn wcher freut, — was fit; — sie beit. Ks war ras dürftige Erbe rer»! ^agn ^st's, thetl das mk frcundlicder Eintracht Pit ema»; c ven stei- Moria. vom Nabb. Ne-karfulmer ch Lch Sine stabil e Regent Dorr an Morit's beiligem Berg, wobin i er Völker viele in krviNmer Ardakdr wallen, auf dessen trusendjäbr,qe Ruine: > alle L ffenbarungsbekenner mit bei iger (Sht n. ror lag in früherer Zeit .ein 146 wenig bezweier in Vrüde . .Äravna unv Abner. d' nigren unfruchtbaren Boven mit unverdrossener Mühe bearbeitet. un> »4 rm Schweiße 2es Angesichtes v irre Oeve m fruchtbar Genlr verwandelt babem Nach vollbrachter Ernte t eilten fe die Gaben in;wej gleiche Tbeile, und ließen ,e. ° nichis fürchtend, da liegen, bis die Re ^zenjeit berc nnabte, wo dann Zeder seinen Tteil beimführte. Lc verlobt n üe manches Jahr in ungetrübter Ruhe. (Ltnital aber konnte Ahner ven süßen schlaf'des .Arbeiters t ickt find nt. rie Sorge ut)t ras Wvbl seines Bruders bieg ihn fl acb. ..Wie/' vackk' er, ..mein Bruder. der F au und Kinder-;u ernähren hat.- sollte der nicht mehr abe» ' a s ich. rer Weib - und Kinderlose?^ Lanäe dacht er rar iher nach, wie er es anttellrn könnte, seines Brur rs Tbet zu vermehren, ohne deffetr Zartgefühl;u ver eyen» ^'a siel es ibm plötzlich bei. und rasch erhob er'siä.vom L ger.-.ilte hinaus in's Feld! legte ei nen igroßnt Thetl v,n dem. seinen! zu dem Haufen seines Onckers.^u: d schien >r hocherfreut übet die gsluügeoe List :x hrtilt Lonrerb ire Füg mg! Aravna, der altere! ward in lbeü N icht von gleichen Gefühlen beunruhigt. Er zu'de,: an fei gr Zeise ru'.'enven Weibe:! ..Wahr daß i> > ric Mühe unv 'Arbeit meines gllstn Abner und 1 och wte p neidenswerth ist mein LHos gegen ifitie! Zch geni ße in Deinen Armen der Freuden so man >e. unk sinke rechlichen Ersatz für meine Itrapazen, wen, ich re! Abendheim eile und Du und dje Kinder ,:ntr reuwdli , entgeg r^kommen, was hat er. vor Arme, für tUe?>ir O.-'übf und Arbeit?.. Keine Krau>-trocknet ibin ^Dt Sä weiß vor rer beiden Sitrne. kein schmeichle« rucke r^Kose, der Kilver erhellen thin den Zinn» war'es ra o 5t daß r Visen größer» Anrbeil an unserer <§utt ° bekön me. un: soeinige .Enrsckädusiing!für seine Auüi enguitg. erhalte?" llnd ehe noch der MorgtHt graut. ^Nlr et biniu?, mehr't von dem seinigen des ^Bruders Häuf n ulld kehret v rqnugk wieder zurück. ( Äoch tri erstaun en beide Hrürer, als sse de^ andern Lage! ' dinat s aut'S Kelv zur gewohnten Arbe« gingen unv! ^eder fa l'. dgß 'es andern Haufen nicht großer als der < igene oar. S e wiederholten dieses großmürhiqe- Zpifl mehret e Nacht nach einander, und immer fanden ne de, Morgens, das die Hauten sich gleichgeblieÜen- Um rer ll uacke l ieser wundersamen Erscheinung aut oße Spur zu kvPmcn-.-pefchloß ein Jeder von ihnen, sich de4 NacktS hinter die Garben Zu verstecken; da entdeckten sse den freundlichen Betrug, den sseifick gespielt, eilten einander in die Arme unv beide weinten vor- Freude. Eben saß der König Salomon und pflegte ernsten Rarb mit seinen Vertrauten, dem grasen Lehrer Nathan unk dem Seber Gad, wohin er den Tempel bauen, solle-, der der Verehrung des Einzigeinigen, dem Allvater, gewidmet sein sollte, und' mancher Ort ward genannt, an den fick eine fromme Sage knüpfte; doch keiner schien ihm würdig genug. Da trat einervon den Rathen ein und erzablie die Begebenheit von den zwei Brüdern. Begeistert erhob sich der König von seinem Throne und spracht „Kein Ort auf Erdeu kann würdiger fein zur Verehrung -des allliebenren Vaters, als der. wo seine Kinder in wechselseitiger Liebe und Uneigennützigkeit bei einander wobne»; da, wo die Liebe gewaltet, werde fort und fort >der Inbegriff der höchsten Liebe angebeter! — Jüdische Bettler. Die blinde l?ngländerinr eine Aquarelle nach dem Leben gezeichnet r--:r zurre Es war im Zähre 1850, als die Juden Würuem»! bergS noch> zur Stänvekammer wählen durften unv der Alverman Salomons aus dem englischen Parlament ge fioßen wurde, da kam mein Freund Dr. Rachmones atbcm« ioS aus meine Stube gelaufen; er hatte keine Zeitung in der Hand, aus der er mir sonst die, Weisheit der Gothasr vor^idemonssriren suchte, und ich wurde aufmerksam: da berichtete er. daß beim Herrn Rabbiner,, der eine bekannte orthodore Eelebrität Deutschlands ist, ein Engländer unv seine Lady seien. In meiner Entrüstung pber vas emancipalionsieindliche englische Parlament kackte ch: rer Gentleman wird wobl Sir Salomons sein, der n einer württembergischen Kebilo ssch nieverlaßt, weil hm das Rechts Mitglied der Abgeordnetenkammer'zu wer- >en. Hier nicht benommen ist; denn wie sollte sich sonst in respectables jüdisches englisches Ehepaar in einen Dinkel des Schwabenlands verirren? Aber mein Freund Ir. Rackmoncs belehrte mich eines Andern, es seien ein ivackerer Mann uub eine 6ns J.ady, die. des Augenlichts l eraubt, bei .deutschen Aerzten Hülse suche unv hier unsrem l erühmten^Rabbi, einem naben Anverwandten des Groß, l abbinen zu London, ihre "Aufwartung macken wollten, ^ie Dame jedoch verstehe nicht Deutsch. Zch packle men, liictionary of the English ai'iJ Oerman Languages nute, ien Arm und schritt andrer Seite meines Freundes in'ö r labbinats-Haus. Als wir das Wohnzimmer des Herrn r labbinen betraten, saßen die Fremden irm gastfreundlichen I ische des Hauses und nahmen Kaffee zu sich. Ich wurde n it üblicher Förmlichkeit vorgestellt und konnte die beiden II ersönlichkeitett ruhist betrachten. Der Herr, fein gekleidht, von minleLer Statur, trug, wie Franklin, eine Brille tmt grünen Augengläsern. das macht schon intereffant, d r hochblonde Ban war sorgfältig geordnet, das Hauprh »ar nach hinten gekämmt, wallte ih Locken über die € chulkern, das ganze Aussehen des Mannes war ein füshiouables; die Dame war groß und schlank, mtt tiesfs warzen Haaren und Augen, die Frisur war etwas kin-