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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 35 (1854) · p. Seite 138

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
35 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 138 (sequence 2)
Language
German
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138 :ci t v-r rSumrn? urewigen Kieb D,u des sr-, und Da»,, d Munde Mos, Engel Gotteew der a«S au> (Sud* gilt (iud> 'mir Haber 3dr cen erschöpft? Kann Mc men walr ben? Wat Und nur dem jeder dem brächte, ihm. wie und zwischje ^.Verderben Zwisch allei» krn Lenzes Bl reist», Kr und Man^ und | rarhl überwundest Was wssl der Endliche und Sterbliche von dem Worte. >as Welten hegt und Welten rägl?. hnen selber Red''und Antwort, und zsig', wie i BcmS r >ürdig bist, befahl der Herr em Moeine Wolke über ihn zuiy st irmenden breitere ß der d, v Geiste ezwben? entströmt, rbn nicht versebre. aber begann also: > und ftfi! was wollt Z hi denn [mit r.em beginnen? .Wenn es. beißt: I» bin der Herr, Kneck scharr Tick erlöset — wie soll stch das Wann wart Ihr denn geknechtet? Was ^as Gesty: Du sollst nicht fremde Götter vor? WobPt Jbr denn unter Heiken?. Die wollt feiern? Seid von der Arbeit Ihr Wo ilnD die .Eltern, die Ihr ehren wellt? neir, Lrg. Mark und Tiebstabl in diesen Rau» . wo l icht Handel und Gewerbe tvii$ gerriei6 srömmt cs Euch, baS Golteswor»? ) Geister, ne waren eS zufrieden, daß n die Tbora bleibe. 3a! ste bebrten ch ein Wort, daß er'S mit ,zur Erde «reitst t^r Straf- und Würge; Engstl zeigte Zeit rer Pest den Wecherauch streuen.. m..unt Lebendigem stehen sollet daß daS irer üvl sich greife. «n soll, w Engel-un sterblich Mo«>. n er zur n Lobt nicht w R s: der kein - wurd ELauße Llluss zu d Ar V was Nah gieb« ront trag: Ersch einen« wuni erk R. ßer chlelebr Deinf Nair Tu »reine dere eber -R. Elieserj steuerbauch und die Gluk^ m Frühling und Herbst steht der Sommer.'der heißen ti Lt :iern. u l die dem onnenstrabl ertragen kann: der sllr delkhe noch ru bnß und brennend ist. ustd der ge« scdor nimmer nützen kann. Zwisten Kind siebt d r Jüngling, begreifend-wie drfMaNn, >S wie das Kind. Der Mann bat Mancbes das stink, das kennt, das ahnt,,S nicht. Euchl ihr Zünglince. wirb zunächst die Thora übergeben^ und die E'gel alle die Euch zur Seite st-hen, sie lehren Jede Eus ein bei euri'anr 'Wort. — Wahrlich, selbst der Strafe-»Er gel lebt c^Euch. zwri'chen d?m Tpdtkn'und Le« henkten, rem Verrrllenden und Dauernden stehesi, damit weiter um stch greife. — f das Verrei ben nich br . a>er lernet'die Tage zablen und die messen. rtunden Eruiere Bescheidenheit. bbiGaqlul und Rabbi Joschua gingew einst zu Erftere versah sich mit Zwieback, der Letztere >och mit einem reichen Verralb von Mehl. Dae vrnch ag.n und R. Gamliel mußte« Zuflucht rraib t ä ji. Iv'chua nebmen. Auf Üie Frage, lk. Jv'chaa im Voraus bewog, so reiflich mir Ucln sitz» ru versehen, antwortete vieiler': „Es der Einmal in Jahren >^ul Hori den luiqsibll einen ersche> ,t. er'seirri vlt Schiffer und die.Ziir seines fällt m t der unserer Fabrk zusammess. Verer das astronomische Wissen deS R. Joschua. ^anllicl' „Die kommt eS. daß Du,-ein so gro» er, grz cungen bist, aus gefahrvollen Wege» ustg Tr zu suchen?".-^- ».Was b,wunderst Stellung." erwiekerte R. Joschua, „bewundie bei'en. Gelednen aus dem Festlcnd. den Eba^m « und den R. Jochanan» -E>ohn des Godgada, sie wären im Stande die Tropfen des Meereö zu berechnen, und besitzen dennoch kaum dürftig, wovon sie essen und wovon sie sich kleiden sollen." — Als hieraus der Rasi R. Gamliel nach den beiden Gelehrten schickte und sie durch Ertheilung eine- Amtes den Nahrungssorgen entheben wollte, erhielt er eine abschlägige Antwort. Er mußte zum zweiten Male zu ihnen schicken und die Worte bmzufügen lassend „Glaubet nicht, daß ich eine Herrschaft Euch ertheile; ick legte vielmehr nur einen Dienst Euch auf — *:s nr ab ’p-r-rx rrr.ec crx y'zthzd zz~ . Ob sie dem zweiten Rufe gefolgt sind, sagt der Talmud nicht. (Horajorh 10, a.) 2 Rabbi Abibu batte nach Zer Sitte jener Zeit ei« nen Dolmetscher — ein, Art Famulus —, der den Vortrag. wrlchenR.Al'ihuöffentlichzu halten pflegte, dem Publicum erläuternd und erklärend ,uS einander setzte. EineS Tages sprach die Frau deS Lehrern zur Gattin deS R. Abihu: „Mein Mann ersetzt an Gelehrsamkeit den Deinigen. rer.seinen Vorzug nur dem Ansehen, das er bei Hofe genießet, zu verdanken hat." — Als die Gattin dierem R. Abibu miktheilte, sagte er: 'liegt Dir haran, ob das Wort sr.eS Vortrags) von ibr, von mir, oder von ibm (dem Dolmetscher) anerkannt und gebilligt wtrd^ es genügt, daß eS anerkanm wird." — Später wollten die Gelehrten ibn zum Obwhaupte wählen; er wußte aber, daß R. Abba aus Ako hochgelehrt, aber tief verschuldet war, und er ließ die -Wahl auf denselben übertragen. sSoka 40, a.) 3. Gabiha ben Pasisa trat bäuflg als Anwalt für »ie Juden aut. so on diese von den Heidm vor Aleran» der den Großen geladen und bald weg,n ungerechten LanderbesitzeS. bald wegen vermeintlicher Geldschulden an« geNagr wurden. Jede- Mal gewann Gabiha den Prozeß zju Gunsten seiner Clienten, indem er stets a,S den mo« fdifchrn Schriften da« Rec^t der Letztern Und t»S Unrecht der Ankläger deducirte. Trotz seiner Helebrsamkrit jedoch erbot er sich zur Anwaltschaft mit den Worten: „Werken Jene Euch besiegen, so sage«: „„Ihr habet einen Idioten von unS besiegt;"" siege ich, so saget: „„die Tbara im« sereLLebrerS Mosel hat Euch besiegt."" " ESanbedrinVl.a.) 4. Rabbi Jehuda hatte beständig ein blühendrdkbeS Gesicht, weshalb eine redselige Matrone eines Tageihn flragte: „Wie, ein frommer Gelehrter und do» vielleicht ein starker Verehrer de- Bacchus 1" — R. Jebuda erwiederee: „Ich betbeure Dir. meine Dame, daß ich nur den üblichen Wein beim Ein- und Ausgang des SabbatbS ltnv dann die vier Becher am Pessachabend trinke, wovon ich jedoch solche Schmerzen empfange, daß ich mir ttn Kopf von Pessach bis Eckiebuotb verbinden muß." — Und wo« her demnach sein blühende- Antlitz? Er schweigt, aber der Talmud giebk als Grund an: „Die Weisheit deS Mensche^ erienchttk sein Antlitz/^ (S. Nedarim 49. b.; ich halte dafür, daß rer letzte Satz nicht dem R. Jshvda in den Mund gelegt werden darf.) vr. L. Lewvs^bn ia WormS. Einige Erzählungen aus dem Talmud. ' Sanhedrin 39, 1. Ein Ungläubiger sprach zu Rabban Gamliel: „Euer Gott ist ein Dieb. ES heißt in. der Schrift: Gott ließ fallen einen Schlaf auf den Menschen,

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