Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 28 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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r^m di andere stl rblichen „trard dai ..^tatze.'u Golk, retren le t. daS Drum „Wem renn'S i „Knecht , cjmisch. .fl > Hie freien jüdischen Stämme in Arabien zu Mohamed's Zeit.! . m ' I! vi w w| <H > wr ve> spl me sich jen nu jU na 3X4 i b lassen Mob« dänische i verschlingt, kehrt Allewieder ein in den im. Geist des ewigen Leben». „Don dem Kätzchen Zicklein verschlungen, vom HündLe^ dann die der Tod führt Alles dann'in Gott zurück." der Lenze- Blükhen schuf, der will allck Früchte — Cf in Volk, dasolche Derganaenbeir ermuß auch eine Zukunft haben. 1 rure ich mit dem Daker au»: i-*-- Dich hungert, so esse vom heiligen Dsable, und ich drückt, so ftire daS Pessachfest. iJetzt noch id morgen frei, jetzt noch fremd un^. morgen med, der Stifter deS Islam oder tier moha- Religion, geboren den 20. April, 571 eer g, wohnlich m Zeitrechnung, traf bei seinem Auftreten auf eine 21 enge jü)i«'chet freier Skämme in Arabien.! Damals inlich fa kd in Arabien keine staatliche Verbinwrng stakt; Bewolner lebten in Stämmen und' Familiek getrennt n«ben eina >der; der verschiedenartigste heidnische A> erqlaube, al er Gabi iSnurS. magischer CulkuS r>. dgl», seit 523 auch et oaS Cbi lstenrhum bestanden neben einander^ lin Mekka irde die Caba als ein Nakionalbeiligtbum verehrt, Es r daher auch leicht gewesenbaß sich auch daS Judenim in feien, kräftigen Stämmen erhalten hatte, und le Mackr besaß. Wahrscheinlich waren aus der Zerstörung ) ruschalajim's große.Massen von Juden nach A abien st «Lrig geworden, batten sich gesammelt^, und in at >bischer Art geschlechterweift ihre Selbstständigkeit be^ brr. Eidlich war auch rin jüdischer Thron avsgeschlawordei. ungefähr ein Jahrbunkert vor Mobameb» A ftreten, unter bdn mächtigen Himjariken in st)emen. welch«^ auch v ele-Nrchtjuben in seiner Herrschaft hielt, bis Fanatismus des Könftss Don LawaS gegen^ Andersgläubige dei christltchew babefstnifchen König berbeiführte, cher die, es jüdische Königreich stürzte. Tis Pesiegung jüdischen KönigS, dessen Macht sehr gefürchtet war. wa: den Arabern ein große- Sreignrß, Und selbst die zer neuen Ueberreste waren bedeutend genug, um Moba- >S Aufmerksamkeit unv Schwert'immer wiederholt aus zu rieb n. Arabische Schriftsteller nennen noch auS r Zeit ivßer den Himjariten di, Venu Kenanab.- De. l Harell ben Käba-unv KendaH*). . Auf rieft Juden stieß Mohamed nun zuerst, nach Me^ms gestoben f15. Juli 6 voi Mekka M dina ihk l« von Juden, tbejls von Christen wa -, tu s ch uiit Wnth verfolgten. Cr suchte Ju »en zu s lieb die chn die hameb al» er ^2). da bcwobnt sich die inen Anhängern zu gewinnen, und ft zge ihnen Kebla, d. h. die Richtung des Ang.si htS heim Jerusalem, ein. Aber er-batte sich -ergeblich daß die Juden ibre GotteSverrbrun-i um seier lbneg^in Wissen und. Sitte fa n enig ge- 18 Mo. richtete. tve >et nach gcs hmeickiel net oillen. wa dscn wak, aufgcben würden, so daß er nach Kebla veränderte und nach Mekka jatte bei seiner Rieverlassung in Mkdina-ein S- Üeiger. wa» hat Mohamed ^»us dc« Jideilhume Ottbeovwiiz«, k Bündniß mit den Judm diese» OrtrS errichtet, kraft des. sen er ihnen den Genuß aller ihrer Vorrechte und die freie Hebung 'ihrer Religion zugestand. AlS er aber in den nächsten zwei Jahren durch beulereiche Raubjüge und Kampfe feine Anhänger vervielfacht hatte. naHm er einen Streit zwischen Juden und Muselmännern zur Beranlas. sung, da» Dirndniß anfzuheben. Tiefe Juden waren von dem tapfern Stamm der Benu Kainoka und verschanz, tensich aus'» Festeste; Mohamed aber belagerte sie in ihren Verschanzungen fünfzehn Tage, bi» sie ausgehungert sich aus Gnade oder Ungnade ergeben mußten. Die Anzahl der männlichen Gefangenen war 700, von denen 300 Kürasse hakten. 2Sobamrt wollte sie mit dem Schwerte hinrichten lassen, aber aus Verwenden eine» angesehenen Manne» verbannte er sie nur au» Arabien nach der Stadt Adbraat in Syrien. . Hingegen pahm er all ihr Eigentbum.an sich, darunter einen Küraß, von dem die Muselmänner behaupten, David habe ihn angehabt, als er den Goliath erschlugt Wie Mohamed gegen seine Feinde verfuhr, zeigt unter Anderm-chaS Schicksal eine» geistreichen Juden, Namens Caab Ebn Al Aschras. Terselb, verbündete sich mit den Mekkaner», ging nach Mekka, dichtete Verse, in denen er die Koreischiten zur Racke wegen ihrer Erschlagenen ausforderte, bis Mohameb einen seiner Anhänger heimlich sandte, der den Eaab nach einem einsamen Orte verlockte, und ihn meuchlerisch rövtete. Als' im 4. Jahre nach der Flucht Waffenstillstand zwischen Mohamed und den Mekkanrrn eingetreten, wandte Mohamed seine Waffen gegen den jüdischen Stamm At Nadir, weil er den Mekkanern beigestanven. Die Juden hatten sich in ihre Festung, drei Meilen von Medina zurückgezogen, und capirullrten. nach sechs Tagen. Mohamed fürchtete ihre verzweifelte Gegenwehr, und gestand ihnen freien Abzug zu; sie zogen mit ihren Waffen ab, theils nach Svrien, thrils vach Chaibar und Hira. Nach der Angabe der Mohamedaner ist die 59ste Sure de» Koran» hieraus geschrieben"). . Um die Slückchcn, wie sie Mohamed spielte, genauer zu bezeichnen, erzählen wir den mohamedanischen Schrift, stellera nach, daß im 7. Jahre nach der Flucht ein Jude, Namen» Kobeid Ebn Al Asam, unter dem Beistände seiner Töchter den Mohamed bebert habe, ckivem er ge-, gen ihn einen'Strick mir 11 Knoten befestigt und in ei. nen Brunnen versteckt habe. Hierauf wurde Mohamed sehr krank, worauf der Engel Gabriel herabgekommen, dem Propheten» gesagt, wo der Strick verborgen sei; die. ser habe ihn durch Ali holen lassen, über jeden Knoten einen Ver» der 113. unv 114. Sur« de» Koran gesagt, worauf die Knoten aufgingen und Mohamed gesund ward. Wahrscheinlich^ wollte er hiermit nur einen Vorwand wider die Juden finden. Denn jetzt hotte e» Mohamed auf die Juden in Chaibar abgesehen, gegen die er mit. 1400 Mann Fußvolk und 200 Mann Reiterei zog. Chaibar war eine stark befestigte Stadt, welche durch mehrere feste Schlösser noch mehr vertheidigt arard. Ihr Ursprung ward auf die Amalekiter zur Zeit Moscheh» zurückgeführt. Ein Tbeil der Umgegend trug außerordentlich viele Palmbäume. *) Koran voa Ulmana 6. 478.