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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 26 (1854) · p. Seite 102

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
26 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 102 (sequence 2)
Language
German
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i dessen Ra üus 4 der -Mensc Ellen benagr. und dessen Mit elpunkl ist, wi v als das natürliche.und rechtl Biet betragt, atr welchem das Recht, und die demenscklichen IldividuumS sich bewegen. So z-?z zzz r-r^-six 7r~jfx rn-x b. der Mensch darf überall deit Raum mkreis als das Gebiet bettacbt^n. aus jfitr ihn der luridis je Kanoi l'B. M-r. 0, von 4 Ellen im l welchem sc ne Freiheit und sein Reckt individuell besteben.'-- R. R. Elirscr (illill. schri'k geb lret bat c sIore Dea. §. 334, 2).. Dl« Peripherie des Kreises angeseb, n: das Maast des R einen inte* effamcn man aber auch in n-ax 73“? 'Aricr u nehmen Miß. io Stellen er nschen - Sinne neb nen . w Derstandnr i getach Mensch be landig niema ewigen Lebens sicher seine Glaub nSrreue. ttb Von irm und fi Erden geschassenen die Z« wart menscl cur liche. ferneni ewü en Ziel« eines nächste i. ewigen nrrc *rcn pn Vr (ibid. 43. ts) „Weis 102 che ®e> Freiheit mtstanv Die' jüdischen Bettler. 'Jfiba freie sich vier Ellen entsernt von!>, l>), woraus sich eine rituelle Der, f "zu rzr x x'7X '2772.772^777 sBerach« 8. a) Zage ab, sichtbare istiren c usbärte, da behielt Gott in seiner 4§elk a l bekundendes Zeugniß seiner Gegendhs Lebqn des Fortschrittes Lei. d. i. das 2 afein, r elches immer weiter und Häher einem ..ln* SSürliemlerg.» ■ Schön anderswo habe ich auf den Mißbrauch achmerksam gemach», der mit dem jüdischen WoblrhätigkeitSstnn getrieben wird un.d den die Notablen in Israelmit Ausstellung von Zeugnissen machen. Die Gelehrten. hie mir ibrer Zeit geizen, stellen Zeugnisse aus und sie werden dadurch den Zudringlichen los; Andere glauben für Gelehrte zu gellen,.wenn sie Zeugnisse in die Welt hinaus schicken. Bei der maffntfjamn Annuth in Süvdeuüchland ist eö Sünde, eine gewisse Art von zudringlichen Äettlern ru unterstützen. Ick will einige Beispiele hier vnn der Perschmitzlbeit derartiger Vagabunden geben. Eines Nachmittags klopft eö bei mir an, herein tritt ein woblgekleideter junger Pole; er bringt mir schriftliche Grüße von einem Srudiengenossen, einem jüdischen Arzte, schlägt ein Buch aus, in dem die Autographien allirRabbinen und jüdischerGraduirten zusinden sind: Salomen und Pbilippsobn, Frankfurter und Sachs. Stein und Kleii, Aub und Traub, Adler, Auer» und andere Bacher. Marin- und Bodenbeimer, auch die contvadictio in adjeclo Kirchen - ratb. Rabbiner Dr. Maier, dazu noch der Aphkrvpbe Dr. Eunoch aus Aliona und bei ibm ganz nah —«■ Holdbftm und Einhorn; Meise!, von Bretten Reb Beitel, Fürst und Wagner, Jost und noch viele Doctorirs und älsrenus, alle schon eingebunden in rolhem BockSleder, diese empfehlen den Rabbi Jesaias Deilchenstra«ß aus Klein^Wilna in Klein-Polen alS das Licht der Exilirten, er -ist sehr unglücklich. l(idet an Schwerverdaulichkeit, es ist ibm Carlsbad . vekmAret und er reist so schnell als möglich über Berlin. Magdeburg, Leipzig, Hamburg, Han» pch-er. London. Cassel. Frankfurt, Mainz, Karlsruhe, Mannheim, Stuttgart — bier bat er Malheur, der Paß wrrd ihm verschrieben — er geht über Hürb^p nach München, von da mich Würzburg ins Badische Oberland, über Pesach nach Buchau, wo ihm der pedantische Güldenstem kein Zeugniß giebt. Nun auf dem We^ge nach Earlsbad kommt er zu mir, er jammert über Urtverdaulichkeit, und auch mein Freund, ber jüdische Arzt v^. Rach» mßneS. hat ihm ein Certificat behandigt, daß! er acht Tage in seiner Behandlung stand. — Ich erkläre ihm, daß ich nichts für ihn thun kann. Da zeigt er mir noch mehr Zeugnisse und ich finde, die bekannte Hand eines Freundes, der Prediger in Norddeutschland ist, ich frage nach diesem. „So, Ihr kennt Viesen Chasirfreffer, an dem ist kein Glück und kein Stern, der wird noch hrnauSgebetzt mit die Hund auS seiner Kehilo." Herr Veilchen strauß sendete meinem Freunde noch einige liebenswürdige Wünsche in die Ferne nach, und alS er feinen Groll a»Sgeleert, da sagte ich ihm: „Herr Dr. N. in 9?J ist gebürtig von hier.'" — „Bon hier ist Herr Dr. N. gebürttgö wer ist sein Vater?" — „Der Parnaß." -4 „Herr Veilchenstrauß saßt meine Hand und sagt, n^n Herr Dr. N. ist ein Neuer, aber doch ein guter Meßsch, da ich Hab nicht daran gedacht, er hat mir einen Grsuß aufgegcben für seine Eltern; wo wohnen seine Eltern?" — Ich war nämlich im Schulhaufe und sagte dem Äetlchenstrauö, daß ich mit Dr. N's Eltern in einem Hausse wohne, in llem großen Hause am Ende . des Dorfes mit der Dr. L. Lewyfoh» in Worms. ^J_2jpna. Er bittet mich, ihm -einen Knaben mitzugeben und wird mit. dem Cenrrum als verbunden 777 r*2X 72“X (®[iti».78, a) und über umes von '4 Ellen giebt der TZlmud Bescheid Erubin 4*. a. — i Wenn balackrscher Beziehung den Ausdruck: lüd wörtlich als mathematische Dimension möchte ich denselben doch an mehreren nbalrS im parabolischen und ^werrern? »durch wir ein leichteres 'unk lichteres er Stellen gewinnen dürsten. Da der in iknem Kreise sich bennbct, stp welchem seine Freiheit und sein Recht fick bewegen,, so ist dieser Kreil idcmi ch mit dem Leben, dem Sein des Menschen; überall ziebr llkatur- oder StaalSrrcht um ihn lenen Kreis, n welchem also auch sein Leben.- die Dauer seir es Seir s eingeschlpffcn ist. DaS Leben ist demnach gl ichfam l er 4 Ellen weite Kreis, in welchem die menichl che Inr ordualität sich beweg«. Kommen wkr nun zu^em gen Tal nudffellen. .a) 73“X *;r*: xr je*77 zr •72X« 5177“! 777-772 72X 72X“ 7 72 r7*;X sKldduschist 31, *) R? Huna c ing sein Lebelang (oder, istberall, wo er sich besanyl ni« t enkbllßten Hauptes; er pftegu^u sagen: „die chotthiit rbron r über mir." v. b. er bielp^ich niema lSi des - zvttlicher SckutzeS har, er glaubte -sich'-stets im stützen) cn Schiiten der gättlichen Vorsehung (ober auch: in de Gegenwart Gottes.j — l») 72“X -;°7rr2,Jf'72 277777 x '7772 -x: . 7X <Ketubotb 111, ä) » Wer sein Lebela tg (ü ierall) a lf israelitischem Boden wandelt (d. bs der israelitischen Glauben verlaßt), »er ist deS seiner darret der Glaubenslohn für — C) *7 yX 7777^-777 T'3 2“7772 Z~Z an welchem der Tempet zerstört wurde, Srätte der göttlichen Anwesenheit auf enkgegenstrebt, und so die Bürgschaft Daseins — GotteS — in sich Wägt. — iz :—7X "7 7-LX 77C7J7T TTT^l ^777277 stolzen Wesens einherschreirer sei eS auch n ir währ mv der kurzen Spanne eines Menschenlebens — der verdrängt die Anwesenheit der Gottbeit, vor deren Her lichkeit bas All sich beugen muß," — In dieser € teile kan i um so weniger der wörtliche Sinn gemeint sein da der Stolz auch mckt in einem Nu und auch nicht einen Schritt : mt gestattet wird.

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