Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 19 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 74 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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74 n (fct begange > itjnWt; ■ Zü enicht auck^die Lieb' zum Gefe^e, Die jbm gewisse Begriffe von Neckr>md Nilligk it lebn. di Andern nur aus andere Weise und »äuffg a ich selbst d» noch vergebens beigrtiad'i wetten? i «beim c< fast^i»Stglc tdltch. und dock stebl sie da. die erst bliche 4 »ahrheit, d p nicht gar selien ein Hanvelewosjui e fidi zi r, heiligen Ausgabe macht, d«r zehnten Tbeil seiner anb* und s atsam erworbenen paar Groschen zu guten, st >mmen Zw tfen zu verwenden, ebne sich in das iLtffep sc hoch versti gen zu baden, um .die .Deutung 772s 3 ■e ssyj zu ennen. — Der Zebtttt eil eines HändklewoS- 8 ,-werbero> rem armen Hanvelewos auf den Altar der T oKlrbärigkei gebracht, ist wabrlich ein Opfer,, »a« dem ji vischen Her en Ehre verschafft "j. Ist e» etwa eine Leidsthi delei. wenn nur von uns sagen: mm 2*72*2 " *:s? fw n» Oie bö : Zunge des NelbeS unS dieses L> b abss cechests. W:nn schon die und da, und jetzt wob öfter in sonst, was wir mit Schmerzen gestehen b njebr d müsen. gar i lunche diese Prädicare Lügen strafen: ch Tugende hen -würbe, nii in eingebüß 11 sie koch ,och immer als vereinzelte AusnadMl n da, Allgemeinn ist Israel das alte Israel noch. eS ' Gu die man an andern Stellen .vergebens es hat seinen bessern Sinn noch immer **>- ' Humoreske. dtfti prüfe an$ -Amerika's». ■ 1. ^Napelydia. de ln Mär; >>!>-. er Borer und allerbeste Mutter! Gottes die cder m de Wrsser und i m« me Füße i ne , se den gr. ni er wert.. — wai geschr Ihr hobt» n berren ü koscher 's unS froit und we iss ich en wurde mir üb 3br wollt der — wie b Br chwamstem eklist» werv, da IpP schaukeln P under was bov ich vot 'iw Aas emacht eff Nil ho un: trt, g geh 'l wl l Itti jstr eMv ßktust »et der >0 Nebesttzt gewaltige »Stakt von de CJuSfet«; lauter «er Wasser — will ach y>ch gesu id auf tsdm. wenn ich nir glaub' grob boru n nenupen rlccau Vas Mehr. wells niemoj» wen- UnC das Bischen Seekrankheit un erwFgS en Bvler — '^wor schauerlich. 3frt wisst. selbe mgllir gewesen, daß mer da wie Speck er re See, -tvetl tuet ve Schlffskost iuäemol en könnt — aber Goues Wunder waten? wie Lob ich mich us den Steck glich nick gesund auf metn^ Fiß^ stehn, l^ochher auch uur ansedn gekenssr —j gleich l. wissen was Seekrankheit is? Gottes Wunßl Seekrankheit — nehmt a gm» Handvoll und wenns Eich denn recht schleck^. rech» »n setzt Etch in 'ne Schaukel un laßt de/i un. immer schaukeln, un je schlechter (Sich «! 1 Da» iS Pwiiige l cht» <«»« aigri. 1 8er keki der LheilPab« msr ) Gerläcker 1 wer <« »adr. Der' geringste. ärmste I»>!72i. wenn er zur Tdrra gerusei will «sei Üeueru a»ch die Juden, »eiche «ed nicht die.WohlibäNgkeit de« auSgedrelhete» )»- und we» ist e» «nbefant e gelobt Za die Almosen ei. k in daran auch die Haadelewo« deziere» Deakea? vrjähliuzeu aus zwei 8elttheUea. ßter Bb.' zeige» Korr r«»b. . werk, je böber schaukeln von den 2tzig — boS iS Seekrankheit, un wollt ers nachher noch ganz akkerat wissen, daun dleibt in de Schaukel sitzen und trinkt ä BiSLe 'warm Salzwaffer mit Butter drin — Gott der Gerechte, wer kenn do an Speck denken? Un das Land? wai geschrien woS iS des vor e Land — wie heißt Amerika? hält' ick doch mein Leblog nick gesedn Amerika!. — is das. auch ä Nomen fit deS Land?. — Terkei solltS batßen ovber Kosakenland aber nich Amerika. Was hob ich proffetirr sait ick hier bin — srogl mub entöl was ich proffetirt hob? — gor nir hob ich prossetin un noch weniger. Quäker. haißlS, weren lauter in Filadelphia — ich hob nir quäken höre»: will nich gesund aus meine Fiße stehn, wenn nich mehr Jüdden bier sin wie Quäker — nu bo soll e Jütd was proffetiren? — lächerlich. *,7 Rumgelaufen bist ich mir en klassen Kerbche vun HauSi zu HauS, un waS für schaine ©ad>en_—tröb ich AlleS gebar : Kemmcker, Stecknobeln. Hofentreger. Baod. Litzen, Zwirn, Fingerbit. Saifen,' Haaröl, Stohlsedern und waS waiß ick Alles — eö iS ornilich a Wunder gewesen, wies Alles in dem klanen Kerbche bat Platz gehatk — und -was für Geschet'l hob ich gemacht? — wie daßk Gescheit -— in de flaue Hasser bin ich gewesen, saben se alle meine Sachen — still, ich nich gesund us meine Fiße steden. von vorn bis binlen an. un wenn se füllen kaufen. horten so kan Geld-UN in de grauße Haiser? — Go« der Gerechte, mit schwarze Mobren hoben se mich 'rausqeschmlssen. ' Das sin de Geschefft in der Stadl, im in's Land draußen? — geh Aner mol raus ins Land — im Wald wimmeli's von wilde Katzen und Panthers un Bären, un 'Gott »er Gerechte. waS sin mit Bären für Geschefftze machen? ich geb' nir ins Land, .werv ich mich fressen lassen. Und wer kennt Arien hier? wer soll dem Beitel Credit geben? kan Mensch-der '-Stuel iS hier gor nir — Gott der Gerechte wasich in Mesentz geblieben, un hält' ichs Gelb — will ich mch. gesund aus meine Fiße stehn, wenn ich nich den Brief selber brächt. Gon debüt Eich, rbaire Eltern, wenn ich mit die zwai Ducolcher. die ich noch ingeuäht uffm Magen trag in via Wochen nie verhungert bin. schreib ick Eich noch an Mol wie mers gerbt — grißt. mer de Rochrl — soll se rrob sein daß se iS in Meseritz. un dasselbe winscht sich Eier lieber Sobn Patte l. 2. Atladelria.^de 10 Rognst 1850. Guter 'Doter unv allerbeste Mutter! Gott der Gerechte, Porer, waS is das vor e Land! Nehmt de Mutter und Schmul unv Rochel. unv bringt se so schnell ibr kennt nach Amerika. Wie haßt Ame- .rika? — das gelaubte Land solll's baßen — soll mer Gott helfen uid will ich nicht gesund aus meine Fiße steden. Seekrankheit? wie haißt Seekrankheit? Cholera unv Pocken un'« böse Wesen — Alle« wär nir ze viel wenn mer. nur demit kochznen kennt nach Amerika. 4tzas ich for Geschefft gemacht hob, sait ich in Amerika bm? — fiog mich der Voter emol noch meine Geschefft — bin ich jetzt drei Monat ins Land gewesen und 1.,