Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 12 (1853)
- Date
- 1853-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 3)
- Language
- German
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47.;«— welche sich daS eine über daandre erheben unv daS unttr ihnen stehende sich zur Beute auSwäblen, bliS zuletzt auch für den größten Körperbau und den stärkst« Hunger' Nabrung vorbanden ist. Die Grundlage für Alle bildet daS Geschlecht der Meduse. Diese ist eine weiche, .ela- . stische. gallertartige Substanz, die allein ein Lebenszeichen - , von sich giebt, indem sie sich beim Berühren zusammenzieht. Jenseits des Polarkreises also immer.'höher nach Norden, vermehrt sich diese Meduse, die als Individuum nur durch daS Mikroskop erklärbar ist. in emer. unermeßlichen Weise, und wird von mir .Floßfedern versehenen Geschöpfen jeder Gestalt und Größe begierig, verschlungen. Sie giebt dem Wasser eiste olivengrün'e Farbe und macht es undurchsichtig. Gegen 20,000 Qttadrakmkilen, also etwa der vierte The»! de; grönländischen MeerrS. sind von , diesem olivenkarbigcn Wasser gefüllt. ScoreSbv schätzt den Inhalt ^von zwei Quabramicil.n auf 23,888 Btllionen Thierchen. und da diele Zahl die gewöhnlichen menschlichen Begrifft übersteig?. so niackt er sie anschau- . Iich, daß. um' jfne Tbierchen zu zäblen. 80.lXX^ Personen seit Erschaffung der Welt damit hätten beschäftigt sein müssen. Diese grüne See ist gleichsam die Polarwetvc. Diese, allerkleinsten Tbiere bilden nämlich die. Nahrung kleinstet Wesen, die wieder größeren zur Speise bienen, bis zuletzt Thiere von solcher Größe da sink, daß sie zum Nahrungsmittel fürdie mächtigsten Thiers sich eignen. Es. bedurfte nur erst einer Grundlage', um die bedeutendste Stufenfolge daraus;u bauen. ES ist ober noch ein Geschleckt zweiten NangeS ra. das sogenannte Eancer-Geschlcckt, .Tbiere von der Elaste der Ernstgceen. die verschiedenen Gattungen der Krabbe lind kleineren Seegarnele. die in allen Gegendeti Nahrung .finde» und ge» ben. Dann das MoluSkengesL-lecht und verschiedene Gartungen vo» Seewürnirrn. Bon da ad dienen die. Tbiere. zur Genüge fick zu gegenfettiäer Nahrung. So. sind die Vögel in, Norden fast alle raubgierig und ftejschftessend, . und die große Menge von Schaltbieren und Äeernsrkien, von denen es in dies. n».Gewässern wimmelk, so wie die Körper der Niesentbiere, welche enkweder im Kampfe un- / ter sich oder mit dem Menschen gkkövtrl worden find. ' bieten ihnen uneriei'öpfiiche NabruiigsgueUen dar. —- Die zweite Frage ist: wodurch vermögen diese Thiere tn der grausigen Kälte.zu lebdtz? Gegen die Kälte wurden sie aus eine ft l'^r. bewunderungswürdige Weise geschützt. Die wallfischartigen Thiere l>abrn . eiri^ dicke, tiefgehende Schicht einer ftiligeu Substanz. Tbran genannt, welche unter der Haut'sich befindet, den Körper umgiebt, und dein, AuSpresten eine der eigenen Masse fast gleichkommende Menge dicken, groben und zihkn OelS e in den und eine «ife des gewährt. Durch diese Decke find diese Tbie Stand gesetzt, der grimmigsten Kälte -zu trotzen starke thr,rische Wärme selbst unter dem ewige Pols zu bewahren. Eine gleiche, den ganzen Körper umgebende Schickt öligen Fettes, umschlossen vonainer, einen Zoll dicken, .mit dichtem Haar bedeckten Haus, bckt daß Walroß, da-, auf diese Weife überzogen, mittet im Winter auf dem Eise hingestreckt.liegt, ohne den geringsten Nachtheil zu empfinden. Nicht minder wird Sn Eisbar durch eine große Fettmsffe und eine zottige Hülle von weißem, langem, weichem Haare befähigt, dem! Vinter dies,S grimmigen Klimas zu widerstehen. Bei il m wie bei' allen Landthir en wird der rep. je stärker fte Kälte wird ginn deS WinierS sich noch artige Hülle : nmittelbar a Hrrannaben d r mildern Ja) aste Vögel, n ntm reichen, u Haut mit ein eiche über die d starken Gest er weichen, du d lß die Völkerschaften jener biben, daß g kebrt, die briaglichsten Kl d e Haut des berganS bekak ufigedeure O« mit Haaren Häute,'sind Dif Tbiere des ILlte zu ert ls eine weis« »cht, sagen^ gebracht Haber > Nein, eS ufid Mittel zr d!rS Mittel.g Neuest Backfisch. Ai phifche Depkft ie (Nr. 8.^. nachzulesen. vermelden. ie Vogelbaur TauLerbubnS nj sind. Au schichten und an® Wolle, agen.. Wer Wabl eineS? Wie sol. eine bewußt! o Listen der -giößten Hinvt nisse und Schn i können? :eicht eine Zw Gebilde der L-chöpfung, die wählen wählt bat. vorlcg ne l » sind nämt ufid Berwicke ejngetreten, w ist, und die da> Schwer» nicht Pecht habe, krnn nun einmal gar nicht gesagt werden, und waeigentlich geschehen, kai Hv viel steht fest: nachdem lring der Zu! en mir den rermeldete» 5 und , den vorbehaltenen weit ren Ausnahn, haben, nahm n, sie Anstoß. ungen zwischrr Hum rreske. Rachrichrca a,t dem Hottemottevlwtt,. Dowor l viel im Lande der Chalamuaps. am knüpfend an tie jüngst mirgethejlt, telegra wir hitlen ja fie hoch rini mal 4! n noch weniger gesagt werden. )ie Hottentotten di^ Gleichste!- velz stets reicher find beha«- Dazu kommt, ^aß tm Be» eine besondere weiche, daunrn» lf der Haut bildet, die beim relzeit abfgllt. Endlich find EiSgkwoffer fliege», znit eteber und unmittelbar auf der unigen Hülle au-«statlet, so Länder die Entdec^ng gemacht mit den Federn nach innen idungSstücke bildet, l namentlich so wie di« Daunfn tzy Eidiese zwiefache Weise, durch t etlmassen, und durch die dicken Federn unv Daunen Besetzten Nordenausgerüstet,' die stfigste kann aber hier etwaanderklbstbewußten GchößferS ersten» ofe Nothwendigkeitj diese, man Schöpfung, durch welche sie! dt« ierigkeiten überwindet, hervor- -i'i r , t" ckmäßigkeit dvrch die kleinsten da ein, große Mjenge Wege . nur immer deit Wcg und ich« nrn; sra find. 25. >abrn wir di-mal nur Unangenehmes zu ch widerwärtige Hwistigkeyen den Hottentotten und Kaffern icke die Diploinatie zu lösen nicht i« Stande zu Durchhauen vechnag. Wer n beschlossen unv au-geführt daß die Kaffern ihr, Juden njrch gar nich emancipirt b itten, ja daß 'die, Juden bei dfn Kaffern c Uc SraatSämtsr bekleiden, über-si wohnen.' Überall Grünt besitz erwerben, Handwerke nach Belieben treiben und Kau ä?ute wi, sie wollen sem-können — ohne daß flermAnci >tirt find. Die ä ottentötlen hielten eS für noch« wendig/nicht ein Land zum nächsten Nckchbarn zu haben, worin die Ju )en nicht emar cipirt seien und doch alle vernünftigen Re ^te hätten. si ndern fie müßten, emancipirt Werken, abei keine Rechne haben. Sie meinten, klr- Zeit de- „fla ben. langweiligen Humani-muS" sei vorbei, wo man unter Emaacipatlon dir Estheilung voller bürgerlichen Reste verstand, jegt sei man zurErkenntnißgekommen. daß die-^-zwei ganz verschiedene Ding, seien, da die Emancipalion in der Verfassung stünde, upd die bür» gerlichen Reck tt nur in bm Epecialgesetzen stehe» ttnn» tut. Der Z istmtt^der Juden im Kaffernlaitde sei es» schmählicher, »nterdrbcktar, der »ich» geduldet werde« könne -r