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Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg · 1938-01-01 · 19 (1.1.1938) · p. Seite 168

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
Volume
14 (1937-1938)
Issue
19 (1.1.1938)
Date
1938-01-01
Page
Seite 168 (sequence 2)
Language
German
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168 Jüdisches Gemeindeblatt für die Israelitischen Gemeinden in Württemberg 1. 1. 38 XIV. Nr. 19 bildune begeben kann, eine weitere Schulausbildung zu ermöglichen. Es liegt an den (iemeindemitgliedem in Stadt und Land, diese Hinrichtung auch für die Zukunft aufrecht zu erhalten, indem sie die Kinder, die zu ()stern die Schule verlassen, für die neunte Klasse anmelden. Die schweren Sorgen des Judentums können vom Oberrat nicht allein gelindert werden. Zur Lösung dieser Aufgaben braucht er die Mithilfe der. anderen Organisationen und (iemeinden. Es muß insbesondere ani die segensreiche Arbeit der .lud. Noth Ife und der .lud. Winterhilfe hingewiesen werden, die dazu beitragen, die "Not, soweit es ihnen möglich ist. zu lindern. I>cr (HKTrnt. spricht sich gegen einen einheitlichen 'Steuersatz aus. wefl er damit die' Selbstverwaltung der «iemeinden aufheben und weil dann' natürlich in einem ganz anderen Maüe die Rechnungsführung der Gemeinden überwacht w erden mußte, wie dies .bisher der Kall ist. Ks könnte den (iemeinden nicht mehr gestattet werden, bei Wahlen von Rabbinern und Lehrern mitzuwirken, die Anstellung der Vorbeter und Gemeindepfleger vorzunehmen, und über ihre Mittel selbst zu verfügen, wenn alle Bedürfnisse der Gemeinoen aus einer Kasse bezahlt werden würden. ,Ls würde der ganzen geschichtlichen Entwicklung der jüdischen Organisation, die ihre Grundlage in den Gemeinden hat, widersprechen. W enn der Oberrat sich gegen die volkommene L ebernahme der Rabbiner- und Lehrergehälter wendet, so geschieht dies darum, v. eil es gerechtfertigt erscheint, die Gemeinden, die einen Beamten haben, auch an den Lasten zu beteiligen. Wenn in der Zeitschrift der liid. Wohlfahrtspflege Dr. Lubinski von einem einheitlichen Steuersatz insbesondere wegen der sozialen Aufgaben spricht, aber auch auf die Schwierigkeiten. hinweist, die _iner solchen Regelung gegenüberstehen, so niufi bemerkt werden, daß hier in Württemberg diese Aufgabe insoweit erfüllt ist, als wir eine ,Nothilfe und eine Jüd. Winterhilfe für das gesamte Land haben, die dafür sorgen, daß die sozialen Aufgaben gemeinsam und gleichmäßig für das ganze Land erfüllt werden können. Solange aber die Wohltätigkeit diese Aufgaben erfüllen kann, solange darf man derartige Aufgaben nicht aus zentralen Steuermitteln erfüllen. Die Konsequenz eines einheitlichen Steuersatzes wäre aber, daß auch in Zukunft die Gemeinden das Verlangen hätten, daß die Wohlfahrtslasten auf den Etat übernommen werden würden. Dr. Gumbel berichtete dann noch über die personellen Kämpfe, die durch die Jüd. Gemeinde Berlin und den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden im Sommer 1937 gegen die Reichsvertretung geführt wurden. Wie die übrigen süddeutschen Verbände stand auch der Oberrat geschlossen hinter der Reichsvertretung, als es galt, deren Bestehen zu sichern. Auch jetzt wieder hat der Oberrat MAX ADLER (Stammfirma J. Adler, gegr. 1827) Weine - Spirituosen Stuttgart-S, Ernst-Weinstein-Str. 21b Telefon 70217 *Xe Eheringe Wa-vv Gold- und Silberwaren \r jr Silberne und versilb. Bestecke i^^z-jftk Uhren und Reparaturen ^^^^r^ Ankauf von Altgold und Silber ▼ Geneh m i gung8 - Bescheid Nr.2/26666 Aa FE 1 Tj Juweller, RotebUhlstraße 1, Tel. 61418 Auswanderer kaufen ihre SCHUHE für StraCe, Arbeit und Gesellschaft preiswert bei fchuh-Jiatz Stuttgart. LconbirdipUU 8. Tel. 2*364 I R. Nachmann Wwe. 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