Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
- Volume
- 14 (1937-1938)
- Issue
- 4 (16.5.1937)
- Date
- 1937-05-16
- Page
- Seite 31 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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IV. Nr. 4 Jüdisches Geineindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg 16.5.37 31 Gottesdienstzeiten. Hauptsynagoge Hospitalstraße. 18.-20. Mai 7.00 Jhr, 1830 Ohr. 21. Mai 7.00 Uhr, Freitagabend 118.30 Uhr. 22. Mai Sabbath 9.00 Uhr, Minchahgot- Itesdienst 15.30 Uhr, 20.58 Uhr. 23. Mai 8.00 Uhr, 118.30 Uhr. 24.-27. Mai 7.00 Uhr, 18.30 Uhr. 28. |Mai 7.00 Uhr, Freitagabend 18.30 Uhr. 29. Mai [Sabbath 9.00 Uhr, Minchahgottesdienst 15.30 Uhr, 21.08 Uhr. 30. Mai 8.00 Uhr, 18.30 Uhr. 31 "Mai—3. Juni 7.00 Uhr, 18.30 Uhr. du i Ul < Ul Synagoge Bad Cannstatt: Königstraße. Freitagabend, Sabbathmorgen, Sabbathausgang — wie Stuttgart. Samstagnachmittag - Minchahgottes dienst 15.00 Uhr. Israel. Religi jnsgesellschaft, Hospitalstr. 33 (Betal). 18.—21. Mai 6.45 Uhr, 19.00 Uhr. 21. Mai reitagabend 19.30 Uhr. 22. Mai Schabbos 3.00 Uhr, 16.00 Uhr, 21.00 Uhr. 23. Mai 7.00 Uhr, 19.00 Uhr. 24.-28. Mai 6.45 Uhr, 19.00 Uhr. 28. Mai Freitagabend 19.30 Uhr. 29. Mai Schabbos 8.00 1 Uhr, 16.00 Uhr, 21.10 Uhr. 30. Mai 7.00 Uhr, 19.15 Uhr. 31. Mai—4. Juni 6.45 UhT, 19.15 Uhr. Synagoge Heilbronn a. N. 17. Mai Montagfrüh 8.30 Uhr, 15.15 Uhr, 20.30 Uhr. An den Wochentagen 6.45 Uhr, 18.00 Uhr. 21. Mai Freitagabend 18.30 Uhr. 22. Mai Sabbathmorgen 8.30 Uhr, 15.15 Uhr, 20.50 Uhr. 23. Mai Sonntagfrüh 7.45 Uhr. n den Wochentagen 6.45 Uhr, 18.03 Uhr. 2S. Lat Freitagabend 18.30 Uhr. 29. Mai Sabbath innren 8.30 Uhr (Ansprache), 15.15 Uhr, 21.00 Uhr. 0. Mai Sonntag früh 7.45 Uhr. An den Wochenagen 6.45 Uhr, 18.00 Uhr. rieh mit dem ausgezeichneten Ergebnis magna tum laude promoviert. Das Thema der Disseration lautet: „Die Geschichte der Jüdin in Ulm während des Mittelalters" und ist ein wertoller Beitrag für die jüdische Geschichte Würtembergs. Buchau. Am 7. Mai wurde Frau Hedwig 3 r e i f u ß geb. Bernheim zur letzten Ruhe betartet. Rabbiner Dr. Schlesinger zeichnete m Nachruf das bescheidene, anspruchslose Wesen ler Toten. Dieselbe war längere Zeit Vorsitzende les Israel. Frauenvereins gewesen. Infolge Ercrankung hatte sie dieses Ehrenamt niederlegen nüssen. Eine zahlreiche Trauergemeinde gab der /erstorbenen das letzte Geleite. Alle, die die Verblichene kannten, werden derselben ein ehrendes Gedenken bewahren. Frau Fridl Neumann geb. Heinbach von Buchau wird nach den Feiertagen die Reise nach Südamerika mit ihrem Gatten antreten. Den Scheidenden ein herzliches „Chasak" für die Zukunft. Gmünd. Am 31. Mai vollendet Fabrikant Gustav Mayer sein 70. Lebensjahr. Der Jubilar, der sich wegen seiner vortrefflichen Eigenschaften in weitesten Kreisen größter Hochachtung erfreut, hat sich besonders um die hiesige jüdische Gemeinde große Verdienste erworben. Seit mehr als 36 Jahre Mitglied des Vorsteheramts, hat er stets mit Eifer und Umsicht die Belange der Gemeinde mit bestem Erfolg wahrgenommen. Aus einer frommen jüdischen Familie stammend, hat er die Tradition seines Elternhauses stets hochgehalten und das religiöse Leben durch sein Vorbild und seine Energie sehr günstig beeinflußt. Durch sein großes Interesse für Gottesdienst und Unterricht hat er die Tätigkeit der hiesigen Lehrer unterstützt und gefördert. Die ganze jüdische Gemeinde wird an seinem Ehrentag in Dankbarkeit freudigsten Anteil nehmen. Göppingen. Die Pflege der Musik, der sich schon immer der Synagogenchor mit bestem Erfolg annimmt, hat durch die Schaffung eines Singkreises eine wertvolle Erweiterung erfahren. Wie dankbar diese Einrichtung hier begrüßt" wird, bewies die erfreulich große Teilnehmerzahl am ersten Abend, der am a. Mai unter der sachkundigen Leitung von Fritz Rothschild (Stuttgart) abgehalten wurde. Es hat sich deutlich gezeigt, daß dieses Gebiet hier einen fruchtbaren Hoden hat, und sein Aufbau zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. — Am 6. Mai veranstaltete der Jüdische Kulturbund Merkuria in Verbindung mit dem Synagogenchor einen Ausflug nach Haigerloch. Den Anlaß hierzu bot eine Einladung der Jüd. Kuiturgemeinschaft Schwarzwald zu dem Konzert, welches sie an diesem Tage in Haigerloch abhielt. Es war eine wunderschöne Verbindung von Natur- und Kunstgenuß, welcher sich die Teilnehmer erfreuen durften; jeder, der mitmachte, war wirklich hochbefriedigt und wird den herrlichen Tag immer in bester Erinrr. cung behalten. Heilbronn. Am 29. April durfte Max Stern in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 70. Geburtstag begehen. An diesem Tage konnte der Jubilar «inen doppelten Festtag feiern, denn es waren auch 25 Jahre, daß er als aktives Mitglied JAHRE rr^Ti MÖNCHEN v BRIl NN ERSTRASSE 51 KOSTÜME . KLEIDER . MÄNTEL . PKI^fi im Synagogenchor mitwirkte. Er war stets ein treuer und pünktlicher Sänger, dessen sonorer Baß dem Chor eine gute Stütze gab. Seit Jahren gehört er auch dem Ausschuß des Vereins an und sein kluger Rat wurde gern gehört. Der Vorstand des Chors brachte seinem verdienten Mitglied durch eine Deputation seine Glückwünsche mit einem Angebinde. Möge es dem Jubilar noch lange Zeit vergönnt sein, seine bewährte Kraft im Dienst der Gemeinde zu betätigen! Frau Emma Sänger geb. Stern durfte am 10. Mai das achte Jahrzehnt ihres arbeitsreichen Lebens beginnen. Sie hat sich auf ihre alten Tage ein schönes Ruheplätzchen im Asyl in Sontheim gesichert und durfte den Tag im Kreise ihrer Familie und beglückwünscht von ihren zum Teil in der Ferne lebenden Kindern und Enkeln froh begehen. Wir gratulieren der Jubelgreisin herzlich! Rexingen. Wenn auch die Berichterstattung in den letzten Monaten nichts von sich hören ließ, so ist daraus doch nicht zu schließen, daß wir hier in unserem SchwarzwalddoH unseren Winterschlaf gehalten haben. Es seien nur einige der hier während des Winters stattgefundenen Veranstaltungen erwähnt. f;in besonderer Erfolg war der im Rahmen des Kulturbund Schwarzwald in der überfüllten Synagoge startgefundene Vortrag von Frau*- Edith Herrnstadt-Uettingen, die wir hier hoffentlich bald wieder zu hören bekommen. In der Z. O. G. sprachen Dr. Kurt Licht und Dr. Falk, Mannheim, in einer gut besuchten Versammlung über zionistische Tagesfragen. Dem Vortrag schloß sich eine Sammelaktion für den Keren Hajessod an. Ferner wurde den Mitgliedern der hiesigen Gemeinde verbilligte Teilnahme an den Aufführungen des Kulturbundes in Stuttgart („Balak und Bilam" und Winawer-Chor) ermöglicht. Diese Aufführungen wurden von den hiesigen Gcmeindcmitgliedern zahlreich besucht. einde Seit 1. April besteht in der hiesigen Gerne I Weiches ist wohl das wichtigste Stück Papier im Geschäftsleben? Zweifellos die Rechnung 1 Kluge Kaufleute wissen da« und betrachten dl« Rechnung nicht nur als Mitteilung Ober Preis und Lieferungsbedingungen , sondern schlechthin: als Repräsentant ihres Unternehmens. Bedenken Sie. mit wieviel Anstrengung und Kostenaufwand Sie Ihren Kunden gewonnen haben, ehe er Ihnen seinen Auftrag erteilt«. Soll nun die „bittige" Rechnung die Geschäftsanbahnung beschließen 9 Neinl Gerade die Rechnung soll durch sauberen Buchdruck und gutes Papier der weiteren Geschäftsverbindung dienlich sein. Verlangen Sie Muster dafür von M. Rothschild, Buchdruckerei Rcttweit am Neckar Fernruf: Stuttgart 13002, Rottweil 207 f KAUFT bei unseren Inserenten! Die Schreibmaschine in der Aktentasche durch die „HERMES BABY" eine gelöste Frage I Ihre Größe 6 cm hoch, 28 cm lang und breit, und ihr Gewicht mit 3,8 kg einschließlich Stahlkoffer macht sie zu einer wirklich tragbaren Maschine. Dabei besitzt sie alle zum normalen Schreiben notwendigen Einrichtungen. 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