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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1937-04-16 · 2 (16.4.1937) · p. Seite 11

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XIV (1937)
Issue
2 (16.4.1937)
Date
1937-04-16
Page
Seite 11 (sequence 3)
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felder seine Arbeiten für die Errichtung eines Jüdischen Museums hierselbst {geführt. Eine stattliche Zahl sehenswerter Gegenstände aus vier Jahrhunderten sind im Synagogenbau ausgestellt. — In diesem Jahre kann die Jüd. Gemeinde Buchau auf das 200jährige Bestehen ihres Rabbinats blicken. — Rabbiner Dr. Schlesinger ist nach nahezu halbjähriger Abwesenheit, wänrend der er als Dozent am Stuttgarter Jüd. Lehrhaus tätig war, nach hier zurückgekehrt und hat seine Funktionen wieder aufgenommen. — Das älteste Gemeindemitglied, Moses Weil, beging am 23. März seinen 88. Geburtstag. Buchau. Anläßlich ihrer Silbernen Hochzeit wurde Frau Frieda Utlmann für ihre 45jährige Tätigkeit als Sängerin beim Synagogenchor reich geehrt. Vorsteheramt und Frauenverein erfreuten die Jubilarin durch Schreiben und Geschenke. Möge es ihr vergönnt sein, noch viele Jahre zur Ehre Gottes im Synagogenchor mitzuwirken! Eßlingen. Am Sabbath, dem 13. März, fand in der hiesigen Synagoge eine schlichte Feier statt. Es galt, sich von dem Vorsteher Moritz Feigenbaum, der nach Stuttgart übersiedelte, zu verabschieden. 26 Jahre lang war er Vorsteher der Gemeinde und hat an allen Freuden und Leiden der Gemeindemitglieder lebhaften Anteil genommen. Direktor Rothschild machte ihm beim Aufrufen einen Mischeberach, der seine Verdienste um die Gemeinde würdigte. Er tat dies auch noch in einer besonderen Ansprache. Am Sonntag Vormittag fand noch eine Sitzung des Vorsteheramtes statt, in der dem Scheidenden nocheinmal der Dank für all sein Wirken in der Gemeinde ausgesprochen wurde. Die besten Wünsche aller Gemeindemitglieder begleiten den Scheidenden und seine Gemahlin. — II ~ Gmünd. Ain 28. März fand in- 'der Synagoge die Schlußfeier für die Religionsschule statt. Die Feier wurde eingeleitet durch einen Vortrag des Oberlehrers Dr. J. Wochenmark über „Die jüdischen Sekten” alt Schlußbetrachtung zu der im Winter gehaltenen Vortragsreihe über „Die religiösen Vorschriften und Bräuche im Judentum". Es folgten Rezitationen und hebräische Lieder. Mit einer Schlußansprache des Lehrers in Verbindung mit Zeugnisverteilung und Austeilung von Bücherprämien endigte die Feier. Am 1. April verließ Bankier Siegfried Gutmann mit seiner Familie die hiesige Gemeinde, um seinen neuen Wohnsitz in Stuttgart zu beziehen. Als Vorsteher und Gemeindepfleger folgte er der Tradition seines Vaters Hermann Gutmann, der zu den Gründern der hiesigen Gemeinde in den 80-er Jahren gehörte und jahrzehntelang Vorsteher war. De^ Wegzug Gutmanns, dessen Gattin Vorsitzende des hiesigen Frauenvereins war, bedeutet einen sehr empfindlichen Verlust für unsere Gemeinde. In der gottesdienstlichen Ansprache am 7. Pessachtage brachte Dr. S. Wochenmark die dankbaren Gefühle der ganzen Gemeinde für Familie Gutmann in herzlicher Weise zum Ausdruck. Göppingen. Im Jüdischen Kulturbund Merkuria ist es Brauch geworden, allmonatlich eine Veranstaltung zu bieten. Es waren wirklich auserlesene Genüsse, welche in diesem Rahmen einer erfreulich zahlreichen und dankbaren Hörerschaft im März und April vermittelt worden sind. Am 7. März gab das Mendelssohn-Trio von Leipzig einen Kammermusikabend mit Werken von Beethoven, Schubert und Tschaikowsky. Leo Schwarz (Violine), Paul Blumenfeld (Cello) und Tana Ury-Zunser (Klavier) sind Künstler von Forr^TD 25 JAHRE OHE ( MÜNCHENS BBIENNERSTRASSESZ EOSTtn . KLEIDER . MÄRTEL . PELZE mat. Dies beweist nicht nur die Meisterschaft, mit der jeder einzelne dieses musikalischen Dreigestirns sein eigenes Instrument beherrscht, sondern \or allem das unübertreffliche Zusammenspiel; /um einheitlichsten Guß formen sich die vorgetragenen Werke, technisch und im Ausdruck gleichermaßen vollendet und zu Herzen sprechend. Namentlich das im Mittelpunkt stehende Schubert-Trio in B-dur (op. <K») war eine Glanzleistung, und der warme Beifall, den nicht nur die musikalischen Feinschmecker sondern_ auch das übrige Publikum kräftig spendete, verkörperte am deutlichsten den Dank für jene Feierstunden. Ganz anders — aber in seiner Art mindestens ebenso köstlich — war der Lipinskaja-Ahend vom 6. April. Es ist kein Zufall, daß das Loblied dieser begnadeten Künstlerin überall, wo sie auftritt, so laut und froh erschallt, denn es gibt eben nur eine Lipinskaja, die, wie niemand sonst, mit der Liebenswürdigkeit ihres Auftretens und ihrem charmanten Vortrag Beifallsstürme entfacht. Eleganz und Geist, Bsdiee e. JP.« .... 44V*r Nlraberf. 7 AprU ,W7 Tieferschüttert teilen wir Freunden und Bekannten mit, daß unsere innigstgeliebte, seelengute Tochter und Schwester Rosa Well Oberin des Isr. Altersheims Nürnberg im 47. Lebensjahre leider verschieden ist. Die in tiefer Trauer Hinterbliebenen. Jüdisches Leltrhaus Vorfrag In Hebräisch (Iwrith) Montag. IS. April, 20.30 Uhr Gartenstra6e 30 1. Stock Herr Israel Makowafcy über „Gestatten aus dem nachbiblischen Schrifttum". Eintritt frei. Ein Kurs für Anfänger in Spanisch hat t>«gonnan. Lehrer: Herr Blumenthsl. Jeden Mittwoch, 1900 Uhr, Hospitalstr. 36. Kursgeld laut Lehrplan. Bestelabende für Radio und Elektrotechnik sollen demnächst — voraussichtlich Im Mai — eingerichtet werden. Leitung: Herr Landauer. Anmeldungen und Auskunft bei unserer Geschäftsstelle, , Gartenstrafie 30 1. Stock. Geschäftaatunden: Montag und Mittwoch 1600—1800 Oienstag, Donnerstag, Freitag 8 00—10.00 Uhr. Fernmündliche Auskunft 26413 nur in den .Geschäftsstunden. Stuttgart« 12. April 1037 Sattlerstr. 2 P0r die vielen Beweise herclldier Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Bruders. Schwagers und Onkels Leopold Stern sagen wir Innigsten Dank. Dia troaeradaa HlatarbUabaaea. r Curt Lebrecht Jlse Lebrecht gtb. Bergmann Vermählte ULM/Donau H 1)37 LAUPHEIM VbMilr. SO Ä ”” 1931 (WeMJ J -,-- TRAUERANZEIGEN eowle Trauerdankkarten usw. liefert prompt und billigst PAUL MAYER I Weimarstrafle S7, Ruf SOI 04 S Herzlichen Denk eilen Freunden und Verwandten, die mir anUf}ltch meines 80. Geburtsteges soviel Liebe und Aufmerksamkeit erwiesen heben. V. Arfkur Eisinger J f Allen lieben Freunden und Bekannten sage ich auf diesem Wege nochmals herzlich Lebewohl vor meiner Auswanderung. Adolf Stedtelmacher v bisher fteilbronn y Statt Karten Für die uns anldtzlich unserer Vermahlung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Slüdtwünsche danken wir auf diesem Wege Herzlichst. Ernst Nachmann und Zrau Gertrud geh. Rosenthal Nürnberg, Mürz 1037 J Ich überwache die Aufgaben von Kindern der Grundschulklassen und zwar nachmittags von 2—6 Uhr bei mir. Belegung auch für einzelne Tage möglich. Ferner werden Kinder ohne Aufgaben mit Spielen, Vorlesen usw. beschäftigt. Spaziergänge bei günstiger Witterung. Anmeldung erbeten an SchuUanderzirkel Malta Bormann Hegeistraße 13 / Telefon 220 ß3 (Loeb) Koslenbeltrag durch den Frauenverein-Frauenbund evtl, möglich. Auskunft durch Frau Dr. Cohn, Seestraße 114, Telefon 217 99. r > STATT KARTCMI Für die une anläßlich unseren 75. und 60. Geburtstages erwiesenen Aufmerksamkeiten tagen wir, insbesondere dem Itr. Oberrat, herzlichen Dank. Aron und Matchen Adler MwktUulm J MHIIIIItllllllltllllltlllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIIIIIIimmMIIHIIIIIHIIIIIIimil I Sportklub „Hakoah“ j /■ - " .. ' ‘ -N Aus Anlaß meines 80. Geburtstages durfte idi so unendlich viele Beweise von Liebe und Freundschaft empfangen, daß es mir ganz unmöglich ist, jedem einzelnen zu danken. Ich bitte deshalb, auf diesem Wege meinen wärmsten Dank entgegennehmen zu wollen. Frau Anna Strauss Heidehofstraße 9 y |Körperschulung? Ja, aber...\ | Wie lange zögern Sie noch? | | Unsere Uebunasftunden in der Turnhalle | - der Jüd. Schule: 1 1 Dienstag I - 5.15-6.45 Schüler 7—12 Jahre - i 5.45-7.15 Schüler 12—15 Jahre i | „ 7J0—8.45 Damen f | -> 8.46—10.00 Aktive und fltte Herren f fDonnerstag | 1 5.15—6J0 Schülerinnen 7—12 Jahre f | 6J0—7.45 Schülerinnen 12-15 Jahre | -Freitag \ | 3.00-4J0 Kinder 3-7 Jahre | r Unseren lieben Freunden und Bekennten ein herzliches Lebewohl! Hugo und Pepi Kaufmann < -H Kindern ... Lol. J Stuttgarter Jüdische Kunstgemeinschaft 6. Abonnements-Veranstaltung Donnerstag, den 29. April 1937, pünktlich 8 Uhr, im Gustav Siegle-HaUs, Großer Saaj ausgeführt vom Singu. Initrumenfalkrel» dar Kunsfgemeinschaft Leitung: Karl Adler Solistin: Poldy Sperling-Donath (Klavier) Violine: Ruth Hamburg, Mari-Elisa Thalmessinger Bratsche: Karl Haas Violoncello: Gerhard Löwe Continuo: Hans! Einstein, Fritz Rothschild, Helene Zippert Tageskarten (soweit verfügbar) in der Geschäftsstelle, Gartenstraße 301, Tel. 26413, und am Saaleingang. Preise: RM. 2.25 (numm. Platz), RM. 1.50 (off. Platz), RM. 0.75 (Jugendliche). Mitgliedsausweis« mitbringen! Blocks Küche V. ist nidit nur ganz vorzüglich, sondom auch überaus praitwarf. Deshalb ist die Geststitte Bloch euch der beliebte Treffpunkt für Femilien, wenn sie einmal aufjer Heus speisen wollen. Und eile Giste finden täglich abwechslungsreiche Gedecke ab 90 Pfennig. J Tennis-Club 1924 Es werden noch einige Anmeldungen zum Eintritt, auch für Jugendliche entgegengenommen. 3nn,< ’Sttnai tyfUUin roll. tun«. Wann, outrout m. Büro arbttten, o. 2:uu- S artet (fn.m'S ■Irma für 'ofort geluck». «na. u. E. 114 an Meneineiabejtttg. I lüchltges r - Midcncn . -d- Schalt . . men Haushatt ' 3 erwachsenen Herionen nod> FranliuN ck. -leTndit. mr Schriftliche Anmeldungen an: Herrn Richard Kahn, Zeppelinstraße 37 a Die Plätze in Untertürkheim sind vollkommen neu hergeriditet. r-frl.anl'en. : t E. 115 jemelnde Zeitung. Sottesöienftzeiten für di« Synagoge in tzeilbronn 16. April Freitagabend 6.30 Uhr 17. Aprii Sabbatbmorgen 8.30 Uhr Sabbathnachrn. 3.16 Uhr SabbatHausg. 8.00 Uhr 18. April Lonntagfrüh 7.45 Uhr An den Wochentagen: morgens 7.00 Uhr abends. 6.00 Uhr 23. April Freitagabend 6.30 Uhr 24. April Süi : »morgen . Predigt Sadbathnachm. SabbatHausg. 25. April SonrtKigfriib An den Wochentagen: morgens abends 30. April Freitagabend 1. Mai Sabbatbmorgen Sabbathnachrn. SabbatHausg. 8.30 Uhr 3.15 Uhr 8.10 Uhr 7.43 Ubr 7.00 Uhr_ 6.Q0 Uhr 6.30 Uhr 8.30 Uhr 3.15 Ubr 8.20 Uhr

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