Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XIV (1937)
- Issue
- 2 (16.4.1937)
- Date
- 1937-04-16
- Page
- Seite 10 (sequence 2)
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— 10 — eTUTTOART-FVUCRBACH WERTHEIMER , Telefon 616 59 und 60087 wu»wnnwo»n uno ml» oninwoM i Anmeldung «b* Eisabonnement J _ - 4 ff (Mo., Mi., Fr., Sa.) 6 „ (täglich) Name: , Strefje/Plat) P. Wod.. RM. 120 RM. 160 RM. 2.40 ... Nr.... hatte, wurde der Kassenbericht durch den Schriftführer Moritz Marx \wgen Erkrankung des Kassiers Friedrich L. Kiefe erteilt. Aus dem Bericht war zu ersehen, dafi reichliche Spenden den Ausfall der erwähnten Mitgliederbeiträge ausgeglichen haben, und es darf besonders hervorgehoben werden, daß eine Anzahl der behandelnden Aerzte durch Verzicht auf ihr Honorar zu diesem günstigen Ergebnis beitrugen. Für die Kassenverwaltung wurde Entlastung erteilt und alsdann die Wiederwahl der Aus.- schuftmitglicder Wilhelm Lichter und Karl Kahn bestätigt. Außerdem benutzte der Vorsitzende gerne die (ielegenheit, dem Ehrenv ersitzenden Louis H r r s e h sowie dem Ehrenausschußmitglied Friedrich L. Kiefe für ihre langjährigen und erfolgreichen Arbeiten im Dienste des Vereins her/lichst zu danken. Er wünschte den verdienten Vereinsveteranen, daß t' ihnen vergönnt »ein möge, noch lange Jahre so -leensreich weiter zu wirken. Stuligart. Wie alljährlich - wurde auch heuer in den indischen Gaststätten unserer < iemeinde das Pessachtist in feierlicher We -e durch die Abhaltung der tr.ulii.onellen Sederahcnee begangen. >:> haben allein an den Sederabenden der uaststatte Bloch, die wiederum unter der vorzüglichen Leitung von Jac Adler stapden, an die 25" Personen teilgenommen. In der Pension \X' c s t h e i m e r - S e h w a b gab (>bcrlehrer Leo Adler dci Seder. Er. wie I)r. med. _ Königsberger als Sedcrgchender in der Pension t.lare Bar, verstand e- .in hervorragender Weise, den zahlreichen Anwiviiden die weihevolle Stimmung des Festes zu v rmitteln. Auch im Restaurant Agulnik wurde eine Scderfeier abgehalten. Stuttgart. Die augenblicklich stattrind enden Sprachkurse des Jüdischen Lirhaiises sind außerordentlich gut besucht. Am 19. April v. ird Lehrer Makowski einen Vortrag in hebräischer Sprache halten. Lehrer Bluinentn.tl hat einen Anf.u:.; rkur' in Spanisch begonnen. Demnächst sollen Bastei-Abende tur Radi : und Elektrotechnik unter Leitung ' n Herrn LandaUtr eilige- | richtet werden. I Stuttgart. Die 32. Jahresversammlung des Jüdischen Schwesternheims Stuttgart e. V. findet, wie in letzter Nummer schon angezeigt, am 18. April statt. Die Tagesordnung sieht u. a. Neuwahl des Verwaltungsrats vor. Alle Mitglieder und Freunde des Schwesternheims sollten durch zahlreichen Besuch dieser Versammlung ihr Interesse für diese so notwendige und segensreich arbeitende Organisation zum Ausdruck bringen. Ist es doch Pflicht aller, die verantwortungsvollen Arbeiten des Verwaltungsrats nach Kräften zu unterstützen, damit das Schwesternheim allen Anforderungen, die an es gestellt werden, voll gerecht werden kann. Stuttgart. Am 28. März durfte Arthur Esslnger in beglückender geistiger und körperlicher Frische seinen 80. Geburtstag feiern. Wenn wir auch wissen, daß der Jubilar in seiner schlichten Bescheidenheit jedweden Ehrungen abhold ist, so sei es uns doch v erstattet, ihm an dieser Stelle die Glückwünsche und den Dank der jüdischen Oeffentlichkeit zum Ausdruck zu bringen für die großen Verdienste, die sich Arthur Essinger zeitlebens um unsere Gemeinschaft in höchster Selbstlosigkeit und Pflichttreue erworben hat. Als der Jubilar bei den letzten Wahlen zum Vorsteheramt sich aus Altersgründen nient mehr zur Wahl stellte, da beschloß das Kollegium, daß er nunmehr mit beratender Stimme ehrenhalber an allen Sitzungen des Vorsteheramts teilnehmen solle. Dies war der beredte Ausdruck für die Wertschätzung, die man dem Jubilar, der jahrzehntelang dem Vorsteheramt angehört und auch das Amt des Vorsitzenden lange Zeit verwaltet hat, entgegenbrachte. So setzt sich Arthur Essinger nach wie vor für das Wohl und Wehe unserer Gemeinde ein, und darüber hinaus leistet er auf dem Gebiete der jüdischen Wohlfahrtspflege als Vorsitzender des L. J. W. (Landesverband für jüdische Wohlfahrtsbestrebungen) der Gemeinschaft wertvollste Dienste. Möge es ihm vergönnt sein, noch lange lange Jahre in alter Schaflenskraft w eiterzuwirken und für uns alle das Vorbild eines Mannes zu sein, der jüdische Ideale zu schönster Verwirklichung bis in sein hohes, gesegnetes Alter gebracht hat. Stuttgart. Stuttgarter Jüdische Kunstgemeinschaft. Die 6. (letzte) Abonnements Veranstaltung findet am Donnerstag, den 2 9. April, im Gustav Siegle-Haus statt. Das Konzert, das durchweg von einheimischen Künstlern ausgeführt wird, läßt einen erhebenden und machtvollen Abschluß der Abonnementsreihe erwarten. Alle Kräfte der Kunstgemeinschaft — Sing- und Instrume ntalkreis, Ruth Hamburg, Mari-Elisa Thalmessinge r, Karl Haas und Gerhard Löwe, die teils solistisch im Orchester, teils kammermusikalisch Mitwirken, weiter: Hansi Einstein,Fritz Rothschild, Helene Z i p p e r t, die den Continuopart ausführen — werden sich an diesem Abend wirksam zusammenschließen. Das zur Wiedergabe gelangende Programm zeigt eine einheitliche Prägung: kraftvolle, trostreiche, elngängliche Musik alter Meister, nachdem die Kuustgemeinschaft schon mehrfach das zeitgenössische jüdische Schaffen pflegte. Hervorgehoben seien hier - Kantaten von Rosenmüller und Weckmann nach Bibeltexten u. a. Psalm 126, die von Chor und Orchester (ca. 200 Mitwirkenden) dargeboten werden. Das Stuttgarter Publikum wird sich freuen, als Solistin des Abends Poldy Sperling-Donath wieder begrüßen zu können, die bekanntlich infolge ihrer ausländischen Staatsangehörigkeit längere Zeit nicht auftreten konnte; sie hat nunmehr eine Sondergenehmigung erhalten. Diese. ausgezeichnete Pianistin wird mit dem Instrumentalkreis zusammen das d-moll-Konzert von J. S. Bach zu Gehör bringen. Der Abend, der unter Leitung von Karl Adler steht, wird sicherlich in allen Kreisen einen starken Widerhall finden. Buchau. Auch unsere Jüdische Schule wurde von Oberlehrer Berlinger im Aufträge des Israel. Oberrates besichtigt. In der der Beratung folgenden Ortsschulratssitzung fand Oberlehrer Berlinger Worte der Anerkennung für die fleißige Jahresarbeit des Lehrers. Am Abend zuvor hatte Oberlehrer Berlinger ein tief nachwirkendes Referat vor einer zahlreichen Hörerschaft in der Synagoge gehalten. — Zu einem schönen Erfolg hat Gemeindevorsteher Moritz Vier- Harmonikas hofft* ©affffätte Arthur Schloß Mannh» im O 2, 16 * Tel. 21535 Vorzügi. Mittag- und Abondtitch von 90 Pfg an. Gomötlicbot FamMion-Cafi / Eigene Konditorei Mand eaetdnditche Zeitungen W.WoIfÄ Söhne Baumwolle u. Baumwollabfälle Putzwolle Stuttgart-Untertürkheim Haben Sie Bedarf in Kassenblock und Durchschreibebicher? Verlang«) Sie verbaadafreie* Angebot durch P. SOCHACZEWER Stuttgart -W, Seyffertstraße 92 In Bayern u. Württemberg besuche ich Sie unverbindlich Adresse bitte auf Ueferantenkartei vermerken. DAS GROSSE KAUFHAUS für geschmackvolle u. preiswerte DAMEN-, HERREN- U. KINDER- BEKLEIDUNG! 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