Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 20 (16.1.1936)
- Date
- 1936-01-16
- Page
- Seite 157 (sequence 3)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/4904101-5442819-5443434--4497-4908254- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 157 — keil von Henrietta Szold an: Die Behandlungsslaliom-n der Hadassah in den verschiedensten Stadtvierteln und Siedlungen rai| ihren sozial geschulten Schwestern, die Gesundheitszentren und die Krankenhäuser, die Schwesternschule, die Kinderspielplätze und die Schulspeisung auf gesundheitlichem Gebiet, die Reform des Schulwesens auf erzieherischem Gebiet und die Einrichtung der Familienfürsorge in den Kehillot und Moschawot, die Schaffung einer Fürsorgestelle für die gefährdete Jugend, die Organisation der deutschen Einwanderer-Fürsorge und der Jugend-Alijah auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege und die Errichtung einer Ausbildungsstelle für soziale Arbeit. Das Wesen dieser vielseitigen Einrichtungen verkörpert die Lebensauffassung dieser einzigartigen Frau: Die Idee der Volksgemeinschaft zu erfüllen gegenüber einer unerbittlichen Wirklichkeit, und in dem Kampf um diese Erfüllung alle Sorgfalt und Weisheit, alle Gerechtigkeit und alle Güte einzusetzen, deren sie sich fähig fühlte. Und um dieser Sorgfalt und Weisheit, um dieser Gerechtigkeit und Güte willen sieht das jüdische Volk in Henrietta Szold eine Führerin, die seiner Heimstätte die Geborgenheit, und die Kraft gibt, die nur eine Mutter zu geben vermag — eine Mutter, die um das Jahrtausende alte Leid der Kinder ihres Volkes weilt, aber auch um seine Kraft und seine Stärke; und in diesem Wissen ihm seinen Weg bereitet, seinen Weg der Verwirklichung durch Arbeit und Gemeinschaft auf dem neugewonnenen Roden der alten Heimat. Siddy Wronsky. Interessante Zahlen aus Erez Israel. Nach dem Berichte der Palästina-Regierung an die Mandatskommission betrug die Sterblichkeit in Palästina i. J. 1934 unter den Juden 9,53 auf 1000 Personen, unter den Christen 16,25, unter den Mohammedanern 26,68. Die Zahl der Geburten war unter den Juden 30,21 auf 1000 Personen, unter den Christen 33,55, unter den Mohammedanern 46,56. Der natürliche Bevölkerungszuwachs betrug unter den Juden 20,68 auf 1000 Personen, unter den Christen 17,31, unter den Mohammedanern 19,88. Der natürliche Bevölkerungszuwachs ist also unter den Juden trotz der niedrigsten Geburtenziffer infolge der geringsten Sterblichkeit am größten. Die Zahl der Juden betrug Ende 1934 — 300000 Seelen. Nichtjuden sind 5050 eingewandert, darunter 1151 Mohammedaner und 3899 Christen. Im Jahre 1934 gingen 3316 Anträge auf Naturalisation ein, von denen 2794 genehmigt wurden. Unter den Neu Eingebürgerten befanden sich 704 polnische Juden, 438 russische, 152 rumänische, 66 deutsche, 354 aus anderen Ländern und 172 Staatenlose. Von Nichtjuden wurden eingebürgert 38 Türken, 6 Aegypter, 21 Syrer und 46 aus anderen Ländern. In den Jahren 1926—34 wurden 374 Naturalisationen wieder aufgehoben. 1934 wurden 7754 palästinensische Pässe ausgegeben und 2947 erneut ausgestellt. Für die Polizei wurden i. J. 1934 501957 Pfund ausgegeben. In der Polizei beflnden sich 48 Offiziere, darunter 34 englische, 6 palästinensische Christen, 4 Mohammedaner und 4 Juden, ferner 110 Inspektoren, darunter 23 Engländer, 16 palästinensische Christen, 46 Mohammedaner, 24 Juden und einer anderer Nationalität. An Polizisten gab es 2570, darunter 671 Engländer, 298 palästinensische Christen, 1333 Mohammedaner und 263 Juden. Im Jahre 1934 besuchten die palästinensischen Schulen 40 088 mohammedanische Kinder (darunter 8165 Mädchen), 17 454 christliche (8 368 Mädchen), 44 829 jüdische (21 585 Mädchen) und 625 Kinder anderer Bekenntnisse, darunter 17 Mädchen. Im Jahre 1934 erkrankten an ansteckenden Krankheiten 10 862 Personen, von ihnen starben 1170, gegenüber 8369 ansteckenden Krankheitsfällen und 1007 Todesfällen im Jahre 1933. In der Industrie wurden 1934 eine bis eineinhalb Millionen Pfund investiert, in neuen Plantagen 2 500 000 Pfund, im Bauwesen 6 Millionen Pfund. Waren wurden im Werte von 6,5 Millionen Pfund produziert. — Im Jahre 1934 besuchten 90 000 Touristen das Land. Die Einnahmen aus Post, Telegraph und Telefon betrugen 333 512 Pfund, gegenüber 269 342 Pfund im Jahre 1933; die Ausgaben 206 082. Die Luftpostsendungen sind im Vergleich mit dem Jahre 1933 um 139 % gestiegen. Briefmarken wurden für 156 278 Pfd. verkauft; an Telegrammen wurden 399 000 versandt. Ferner wurden 949 neue Telefonanschlüsse mit 1688 Apparaten gelegt. Im Jahre 1934 wurden in Palästina 1 350 750 Liter Wein hergestellt, 444 269 Liter Alkohol, 236 323 Liter Arak. Aus dem Auslande wurden 26 000 Liter Wein eingeführt, 1525 000 Liter Bier und 60 000 Liter Alkohol. Wegen Trunkenheit wurden i. J. 1934 662 Personen verurteilt, gegenüber 532 i. J. 1933, davon 49 Juden (gegenüber 33 i. J. 1933), diese sämtlich erstmalig. Paleor. Seeschiffahrt und Fremdenverkehr in Italien. Gar manchem unserer Leser wird sich schon die Frage aufgedrängt haben, in wie weit die Anwendung der wirtschaftlichen Sanktionen in Italien den Fremdenverkehr beeinträchtigt. Wir haben schon in kleineren Mitteilungen darauf hingewiesen, daB sich die Schiffährt ungestört ab- wickelt, geben aber gerne nachstehenden ausführlichen Darlegungen zur weiteren Orientierung unserer Leser Raum: „Die Anwendung der wirtschaftlichen Sanktionen hat in Italien den Fremdenverkehr in keiner Hinsicht beeinträchtigt, und jeder kann beobachten, daB derselbe seinen unveränderten Lauf nimmt. Aus allen Ländern langen Gäste an und in vollkommener Ruhe und Sicherheit verweilen oder durchkreuzen sie Italien. Der Anfang der Wintersaison läBt schon jetzt ersehen, daB die sonnengesegneten und heiteren Orte an der Ligurisrhen Riviera, in Süditalien und Sizilien, so wie in früheren Jahren, von zahlreichen Gästen besucht sein werden. Dassel Ixgilt auch für die Höhenkurorte und Sportzentren in den Dolomiten, im Tri'ntino und Piemont, wo der erste Schnee schon lustige Scharen von Skiläufern versammelt hat, unter welchen sich viele Ausländer beflnden. Vergiß nidit die Jüdische Winterhilfe! UM Was die Seeschiffahrt betrifft, mit ihren ausgezeichneten Linien nach Nord-Süd-Zentral-Amerika, nach Indien, China, Australien, Südafrika, Aegypten und im östlichen Mittelmeer, entwickelt sich der Verkehr in voller Regelmäßigkeit weiter. Auch für den Monat Dezember sind die Abfahrten der Schiffe fahrplanmäßig für alle diese Ziele beibehalten worden und es hat sich bis jetzt keine weitere Verminderung der Reisenden gezeigt, als diejenige, die schon seit Jahren die Welthandelsschiffahrt betroffen. Und dies beweist, daß die vollauf im Betriebe erhaltene italienische Schiffahrt die vollkommene Sicherheit dem Reisenden jeder Nation gewährt. Die Verkehrslinien sind sogar im Begriffe, Verbesserungen zu erfuhren, da einige der Hauptdampfer in den Werften vollkommen erneuert werden, sowohl in der Maschinerie als auch in den Passagierräumen. Italien hat in der letzten Zeit eine Reihe großer Begünstigungen für ausländisch Reisende (Eisenbahnfahrt-, Hotel- und Benzinpreisermäßigung) eingeführt." Ausbildungskurs für jüdische Sozialarbeit. Die Presseabteilung der Reichsverlrctung der Juden in Deutschland teilt mit: Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland Abteilung Zentralwohlfahrtsstelle beabsichtigt, gemeinsam mit dem Jüdischen Frauenbund einen einmaligen einjährigen Ausbildungskurs für jüdische Soziularbeit in Berlin einzurichten. Der Lehrgang soll eine Ausbildung in Theorie und Praxis der jüdischen Sozialarbeit (Sozialpolitik, Wohlfahrtspflege, Jugendfürsorge und Jugendpflege, Jüdische Gegenwartskunde usw.| umfassen. Voraussetzungen zur Aufnahme in diesen Lehrgang ist für weibliche und männliche Teilnehmer vollendetes 20. Lebensjahr, Ausbildung in einem anderen Beruf oder bereits ausgeübte Tätigkeit. Die voraussichtlich entstehenden Ausbildungskosten werden monatlich RM. 20.— bis KM. 25.— betragen. Der Lehrgang soll im April bezw. Mai 1936 beginnen, wobei für die einzelnen Teilnehmer eine mehrwöchige Vorpraxis bis zum Beginn der Ausbildung in einem jüdischen sozialen Betrieb geplant ist. Diejenigen, die den Voraussetzungen des Lehrgangs entsprechen und sich für soziale Arbeit besonders interessieren, bitten wir, sich mit einem Lebenslauf, Zeugnisabschriften über ihre Ausbildung und berufliche Tätigkeit möglichst umgehend zu melden bei der Reichsvertretung der Juden in Deutschland, Abt. Zentralwohl fahrtsstelle, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 158. Die Meldungen werden eingehend geprüft, da nur eine beschränkte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann. Anstaltsdirektor Theodor Rothschild 60 Jahre alt Am 4. Januar vollendete einer der Besten unserer Gemeinschaft das sechste Jahrzehnt seines Lebens, das in Arbeit und Dienst am Nächsten aufgeht und durch sie beglückt und geadelt wird: Anstaltsdirektor Theodor Rothschild. Schon oft wurde iif diesen Blättern die segensreiche, verdienstvolle Tätigkeit Theodor Rothschilds gewürdigt, und wiederholt sind in der „Gemeindezeitung" auch Aufsätze und Skizzen aus seiner Feder erschienen. Erst vor wenigen Wochen kam anläßlich der Mitgliederversammlung des „Vereins Israel. Lehrer in Württemberg“ zum Ausdruck, wieviel Dank die jüdischen Lehrer unseres Landes Theodor Rothschild, dem langjährigen Vorsitzenden des Vereins, schulden. Wie sehr die pädagogische Erfahrung des Jubilars, sein tiefes jüdisches und allgemeines Wissen und alles das, was ihn zum Lehren und Bilden besonders befähigt, geschätzt werden, das zeigte sich auch darin, daß das Israel. Gemeindevor- ) Die Makkabäerfeier des Sportklubs „Hakoah“. Der überaus gute Besuch der Makkabäerfeicri die der Sportklub „Hakoa h" am 22. Dezember abliielt, bewies, welch großer Beliebtheit sich die Veranstaltungen der „Hakoah“ bei der Gemeinde erfreuen dürfen. Der Große Saal des Gustav Siegle-Hauses war bis auf das letzte Plätzchen besetzt, und vor den Anwesenden wickelte sich ein kultiviertes Programm von j hervorragender jüdischer Prägung ab. Kunstmaler l g-1 naz Kaufmann hatte der Bühne einen stimmnngs-j vollen, feierlichen Rahmen gegeben. Das vielseitige PTOgramm wurde durch das ergreifend schöne Cha-| nukkah-Lichterspiel Ben Chorins eröffnet — eine wun-( dervolle Leistling der Kinder, die den Sinn der Cha-i nukkahkerzen und der Leuchten des jüdischen Jahresj kündeten. Nach dem Entzünden der Lichter (jPetcr Rothschild) sang unter der Leitung vöi Leo Adler ein Doppelquartett die feierlichen Weisen des Festes. In der sich anschließenden Makkabäerrede sprach der Vorsitzende der „Hakoah“, Ernst Freuden heim, vom Sinn der Chanukkahtagc, on Judenglück und Judennot. Die Ansprache gipfelti: in der Aufforderung, allezeit zum Judentum zu steten' und stark zu sein, wie es die Makkabäer waren. Nunmehr erfreute Hede Schack, von Helene Zijpperi feinfühlig begleitet, mit ihrer anmutigen, schmieg samer Stimme die Zuhörer. Sie sang zwei hebräisch, Lieder mit hervorragendem Ausdruck. Es folgte cir Sprechchor „Ein Volk — Ein Land“ von Joachim Prinz, der von Mitgliedern der „Hakoah“, des „He chaluz“ und der „Werkleute“ großartig gestaltet wur de. Diese Darbietung hatte Max’Gellhorn ein studiert, der auch für die Gesamtleitung des; Abend: zeichnete. Dann begeisterten die Kleinsten deä Sport klubs unter Leitung von Maja Schloss]-Har b u r g e r durch reizendes Spiel und beschwingten Rer gen. Auch ihre Freiübungen fanden stürmischen Bei fall. — Nach einer Pause wurde in einem zeitgemäßer Gespräch, betitelt „KKL - kauft Land!“, unter Lei tung von Felix Maas die dringende Notwehdigkei: nationalen Bodenerwerbs veranschaulicht. AB fabelhafte Tanzkünstlerinnen .bewiesen sich Erna Feuerlicht und Hilde Klein. Eine Jugendgruppe gal i einen Ausschnitt aus dem Leben und Treiben de Chaiuzim: Das Emeklied und andere hebräische Gesänge erklangen unter der Handharmonikabegleitunf von Hans Klein. Norbert Engelbe rig plan - derte dann humorvoll über „Palästinensisches“. Den Schluß des Programms bestritten die aktiven Sportle - und Sportlerinnen der „Hakoah“, die am Gerät un< akrobatisch sehr Gutes leisteten. Eine besondere Ehrung wurde den Jugendlichen Erich Ottenheimer, Otto Harburger und Walter Liebermann zuteil, die aus der Hand des Vorsitzenden da; „Makkabi-Leistungsabzeichen“ in Empfang nehmen durften. Ernst Freudenheim forderte die Ausgezeichneten auf, auch weiterhin treu zum Makkatjitum zu stehen und sich überall in vorbildlicher Führung als echte Makkabim zu bewähren. Die einzelnein Num - mern des schönen Programms fanden ungeteilten Be - fall. Immer wieder durften die großen und; kleine 1 Künstler sich dankend verneigen — es war ein großer Erfolg für sie und die „Hakoah“. steheramt Stuttgart ihn heranzog, als es galt, Flan uni Gestalt unserer Jüdischen Schule in Stuttgart zu en - werfen. In Dankbarkeit darf so auch Theodor Rot! - Schilds gedacht werden, wenn von der jüdischen Schu e gesprochen wird, der der Jubilar auch heute treu, - ster Freund und sachkundigster Berater ist. Sein voi - nehmlichstes und mit ihm untrennbar verbundenes A - beitsgebiet ist aber immer das Isr. Waisenhaus „Wi - helmspflege“ in Eßlingen geblieben, dessen Seele tk r Jubilar im wahrsten Sinne des Wortes ist. Wenn w r von Theodor Rothschild als dem Vater unserer Wa - senkinder und Leiter des Waisenhauses sprechen wo - len, so finden wir keine besseren und treffendere 1 Worte als die ihm anläßlich der Hundertjahrfeier dts Waisenhäuses im Jahre 1931 an dieser Stelle gewitmeten Sätze. Damals schrieben wir: , „Unter den Hausvätern des Waisenhauses darf d« r derzeitige Leiter der Anstalt, Oberlehrer Rothschild, der seit dem Jahre 1899 das Eßlinger Waisenhaus leitet, besonders dankbar gefeiert werde». Rotl - schild ist ja eine der stärksten Lehrerpersönlichkc - ten Württembergs und war daher in besonderen Maße geeignet, das verantwortungs7eiche Amt eines Hausvaters im Waisenhause auszufüllen, welches höchste Anforderungen an die Kräfte des Geistes und des Gemütes .stellt. Er ist ja nicht nur der wis - senschaftliche Lehrer und Wirtschaftsführer des Hai - ses, sondern auch sein geistiger Leiter und Gestalte . Als der väterliche Freund seiner jungen Schar veisteht er es, ihr das Elternhaus zu ersetzen. Aber auch nach ihrem Ausscheiden aus der Anstalt bleit t er ihr steter hilfsbereiter Berater und gütiger weiser Führer. Man darf es deshalb als eine gütige Fügun; des Schicksals bezeichnen, daß gerade diesen Mann die Lejtung des Waisenhauses anvertraut woiden ist Theodor Rothschild ist...selbst ein Schüler d$s Eßlinger Seminars. Nach den ersten Prüfungen w: r er vom August 1895 an als Amtsverwcsef in Ta - heim, Buttenhausen und Archshofen und seit Ende Dezember 1896 als Hilfslehrer im Eßlinger Waisenhaus tätig. Es ist selbstverständlich, daß es ihm in seiner langjährigen vorbildlichen Tätigkeit nicht ajn äußeren Zeichen der Dankbarkeit und Verehruifc gefehlt hat. Sein höchster Stolz ist aber die einmütige Liebe der ihm anvertrauten Kinder.“ T Wenn wir Theodor Rothschild nun unsere herzlichsten Glückwünsche entbieten, wenn wir der Hoffnung Ausdruck geben, daß es dem warmherzigen Menschenfreund, dem Vater und trefflichen Bildner verwaister jüdischer Kinder, noch lange, lange vergönnt sein möge, im Eßlinger Waisenhaus in Gesundheit und Tatkraft zu wirken, so wissen wir, daß sich die g a n de Judenheit Württembergs und viele nun schon lange in