Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 20 (16.1.1936)
- Date
- 1936-01-16
- Page
- Seite 158 (sequence 4)
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— 158 — Leben stehende jüdische Männer und Frauen in aller W elt, denen Theodor Rothschild Vater war, diesen unseren Wünschen innigst anschlicßen. Möge Gott den Lebensweg des trefflichen „ Mannes auch in Zukunft segnen, so wie er cs bisher getan. Aus den Gemeinden Württembergs i$*uttg:iM. [ )e Sit/iir_ > >. s I s r. \ orsteheraints \->mi t. J-i i' i*;i r eroititeie der \ orstt/ende. Karl Levi. mit itl iriidhciu n Mcgri.i'.iingsw ■ irten. die er besonders :• d.e ei - imids aiiW e.seiid.il Vorsteher und die Herren aus ( ..iiiis'.att richtet! Hi-.rauf erfolgte die Einführung roui \ erptliclUiirg ilet in-iicew altlten \orsteher Mo- ,it/ \1 a r \ und F r i t / fi e n ,i r i o. I )ie weiteren lenkte' dei rag-.'ordnuiig betraten die Sit/- und ■“ti.ttmordiiuiie im \ orsteiieranif. die Bildung der- \bieiunigeii. Bericht, des Vorsitzenden, der Finan/.ibteiiiii l. 'i'iTgiit.ichleii um: l aufendes. Berichterstatter /.i „n diesen l’unkteii war der Vorsitzende selbst, der sich -. ,::er Amgabe mit KTariie.t und Sachlichkeit >-ntn tilgt-, sodalf die neuen V orsteher in. grollen Zügen 1111t den laufenden und neu m Behandlung zu nehmend; i -Vrbeiten bekannt gemacht wurden. Eine neue Abteilung wurde für die Bearbeitung der Friedhofsfrage gebildet. I'iese null', beschleunigt behandelt werden, d.1 du Benutzung des Suinlialdcntcld-Friedhofes hört US tut tips Jahr in 57 in Viissicht zu nehmen ist. In . der Mi"pr.iche wurde noch aut die letzten Wahlen. | . Intiso auf du Frage der Anstellung eines neuen Schularztes eingegangen. Aus dem Spargutachten gab Karl Levi einzelne funkte bekannt und stellte die eingehende Besprechung ftir später zurück. Ebenso wur-i den Fragen bezüglich der Jüdischen Schule, des Lehr-I lingsheims. des Lehrhaises. der Nothilfe usw. nur gestreift. Dr. Tänzer beantragte eine Neubearbeitung! der (ieschäftsordnung des Vorsteheramts, deren Vorbereitung einer dreigliedrigen Kommission übertragen wurde. Theodott C. Hirsch referierte über: die beabsichtigte Errichtung eines Familienheims. Wenn ui dieser Frage auch jnoch kein abschließendes Ergebnis gezeitigt wurde, so soll sie doch intensiv weiter verfolgt werden. Rabbiner I)r. Auerbach nahm /u diesem Thema besonders Stellung. Der Vorsitzende richtete im Laufe) der Aussprache noch herzliche Worte an den als Ehrengast anwesenden früheren Vorsteher Arthur Essihger und dankte ihm für sein; Erscheinen mit der Bitte, auch weiterhin recht rege an, den Sitzungen des Varsteheramts teilzunehmen. Mit, Worten höchster Anerkennung berichtete der Vorsit-r zendd noch über die ton der Jüdischen Schule \er-| mistaltete Ghanukkahfeier. Ah die Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche am. Stuttgart. In gewohnter Weise vereinigten sich im Jüdischen Schwesternheim Verwaltungsrat und Schwestern am 21 Dezember zu einer stimmungsvollen Chanukkahfeier. Das feierliche Entzünden durch Stadtrabbincr Dr. R i e g e r war von künstlerischen Vorträgen umrahmt. Frau Claire Nussbaum erbeute durch ihr hervorragendes Geigenspiel, am Klavier begleitet von ihrem Gatten: Erl. Hede Schack und Frau Hede Reif entzückten durch ihre Lieder- Nähmaschinen H. Carsch gglt oartumr. w (dmwwvj Rcparaturwsrliitltts für «Ile •yeteme vorträge,.die Frau Schlossberger begleitete. Der Vorstand, Rechtsanwalt Dr. Gun/enhauser, fand ausgezeichnete Worte für den Sinn des Chanukkahfestes in schwerer Zeit. Seine Ausführungen gipfelten in der Mahnung, zur rechten Zeit sich zu freuen, aber auch in schweren Tagen nicht zu verzagen. Als Vertreter der Stuttgart-Loge feierte deren Präsident, Dr. Josef Neu, das Heim urtd seine sich stets so hervorragend betätigenden Schwestern. Viel Freude bereitete eine heitere Szene „Berufsberatung für Schwestern“, die Frau Helene Zippert verfaßt hatte und von einem Schwcstern-Trio launisch dargestellt wurde. So trug die Chanukkahfeier des Schwcsternheimes auch heuer wieder das Gepräge herzlicher Verbundenheit von Leitung und Schwesternschaft, die. jede auf ihren Teil, im Dienste edler Nächstenliebe iFire höchste BeFriedigung finden. Stuttgart. Die j. Abonnemcntveranstaltung der Stuttgarter Jüd. Kunstgemeinschaft findet in Rücksicht auf die vielen häufig abwesenden und auch auswärtigen Mitglieder an einem Sonntag, und zwar am IQ. Januar, statt. Auf vielfachen Wunsch soll wiederum auch das gesprochene Wort zur .Geltung kommen. Das Publikum wird sich sicherlich freuen, mit Fritz Wisten. der von seinem früheren Wirken am Landestheater noch in aller Erinnerung steht, ein Wiedersehen und Wiederhören feiern zu können. OFFENEÜSTELLEN Achtung I «i^n Benvrbun- .io*: ir-vi-.D:!-'*“'* Armen. £tAtiMldfr n> e. Tltiricn und An- ’±r't i'Tos frg’-yr» ^fneben: Tabakwaren! .t> r-rn pnraten »»rfr rtct*:aer iur tr ‘‘ranr. Hr&eire c E. 57 «• S. VERTRETER * r 'uriiL," jfc-x -7 I 5 r i »pzl ' .r ( n a-- GE-HA Svppen«r*tuQr:»aM. Kc>-M»n*i*burg. öcs - - | Lehrfräulein j Hessenchaler j >;v -irTthtStl; IN StTMIt.! ö. '.o und TPo’Uüv'non Stuttgart, Reinsburqftr. I Hausgehilfin für ' Torfen f*s«*'u f>Y Urau <5. ttabn, Reutlingen. :t Nei en rm;tnuvrt«u 5;. •f.fpear 2 K-r*dern ruchrig. Madien h:r stucke int. und ioid)te rvöuMrb\*ti. «tc». H:!' jahUt. Ana. an Pr ttkJ «n'tus Picard . Mamz Karfrtrdüc Jh. Mädchen das alle Hausarbeiten verrichtet, für naufbalt (3 erivacksen« Personen^, bei neuer 3'? Ztmmerwohnung per > Februar gesucht. Zried, Ztuttgan Seppeiinstr. L58. Tel. 911 Ni I E l. I. E N<0 E S U C H E 5ür 15 jährigen Jvngen, der Ostern di« f^öherc SAule verlädt, wird kaufm. Lehrstelle in GrofehamdfU- oder $abrikbetritü qe* fuAt. Ang. unter E. 52 an die meindezeitsng. 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