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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-12-16 · 18 (16.12.1935) · p. Seite 144

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
18 (16.12.1935)
Date
1935-12-16
Page
Seite 144 (sequence 6)
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144 — Arbeitstagung der Jüdischen Darlehenskassen. In , in« r > '11 N«iv,*ml»cr in Berlin st;itlgeluii- <t»neii A r I»! - I ii n i; d n r .1 iif d i > «• h c n Dar- I r h r n *■ \ > n waren tlir Leiter von etwa .»0 Dar h lionska-'; . w an. 1, Vertreter «Irr Bei« hsvcrlrclimg und <l< i \111 i in Joint B»*«nn|Jrii« lion Foundation an- \v«-rii.l V -ii Württemberg hühuicn «las rer hl-kundig«- Mitgli. <t ' 0|n*rrals. Rr« li|sanwalt Dr. (i u in I» c 1 . um-' li'i i. hall'f ithrer «Irr [Darlehenskasse. Bücher I *; I ' -- - t, - h. iik>d. d. p p s I c i ii I M häl t>luhnr , Ii. hl i nd. w I I. lies > i-kas-rn \iz.ihi v- \üit*a«i •* l .i . im: « fl«-r /.«• ilralsl’elle gab «inen nu-- r das >arlt-hcnskass«'iiwescii in . )rl* «larlelicn-kas-en miii *J4 umfaß . »-rtvoller Rrlrrafr marhle man / ddr.-itdu n Kreditliilfeii in anh. l'is^ierig« n Erfahrungen in I t * ■ ‘ /»• und in eing»!i, n«t, r Diskussion IM. n-iv i« rillig .ill. r Möglichkeiten g» 111■ 11-g« n -sx, n insbesondere kaull. ud> I.. - sind. _-sj. h* :!.' Daiiclicii inn« r ni-’st. iis . in. ndi;|H» .1.dir*m» zu tilgen krc p'Y Xu iln s. ut Zwo k soll ihn.*n wcit- - f. 'I: In*in Rai an llan.i g, gingeii \\ l i . ';nd, I -io. ■.t. Wu. : T**m 1*«*r’g dl. ' ■ ' -! VuHga: ■ v flh-rsij .i -■», •_* Erneutes jüdisches Leben. Landwirtschaftliche Berufsausbildung auf religiöser Grundlage. in»- K- . d< s k. r. n Tora wa'Awnda lur I»,-uis. h land. ii-os.hf I nis.-hi« htung -* h»»n Au-sert«I« Ml * g«: ix I aal. giM hi«*r einen B» ri« hl ülx*r : ir ..in ' >r --J.aEh? Ii- - ViishthJungsw <*rk in der Rhön. •«:; h :; ..iul« rs Innwei-tMi imxlilcn K . u ' h «i r iiiii «lern Na -h /-.*••• Hk i:• i• »rl«*r kcrhinih'1 -ih . in ganzer R' . ’ ' n . - ii d if s . h i* s I. f l> r ii ' Wir - •h 'ti /■.--i iM.-iisi heil, dir si« h von kad« in. ■ .! k : "i a n dis» ft * - v i Im rill. *ll!«»ssagen uni . - i. s |., j-- -1! •:; Irrii nd!a u'' : »n T.»i a \\ ■ l | l! i: d \r* :; »r i : - ssfarl /II . h.dl '-.'-i '.xii^ij. von . :r,in I rairkhirl- 1 M;xr 't.'-* :• ... d ' i :idrr Ri.IN r.'L'I .!«•: -i. \|o^!i« hk. it rin. I Miidwirl; R- «■ •.:!dun^ '- Ihm Mimnil soll!. i tM'-uirj I«. hu* u»l in rrliui*x«-r lli;: i" ». d. ii s« in ix wia’.lr rm k!-::irs \nv. .•>t,n in I . l/rii d It .ii .rvi r hrn 1 »x xj. Ii .iImt na« Ii . iriiL'rr /«•d als zu khin r - ,*-s vsor it man inan^'- ix - im -, an IT'-M . s riii:i ,N »n ftiwL’i ' Im-i i uh?a rill <.ut Ul Ci. r p.u•lltrlr. üllt liai ll .!»! iul «Iri Ra. ld/ril; «I.. aas;-|/'.;r trut ,^«n <, rin^sho!. /II kauR'N. D-'. r > niidasxi \|nr;ii» Land, /um fjrossi\ d ’•.* . k«T dann Wirs#*, tiarh ii- und ORsil md. i , h' ' h i’or*d Von aO M.*rk'«'i» Kullurland sind hridr!* -r. tis iir.-rod'd Djr Arhoilmi vv, rdt n no« h \srilrr i:ur* hiit’Mhri. I > konn. n .‘Ml 40 v.liawrrin» aus : ildrl >s rd,-ii Di«- AiU ilslrilunL’ *sl so rinkVtiihrl. d.« Xv a 1111: * •fkoipfidrmirli Alin-ilell Voll doll Kh’Vrll iUJs^r»-ihn vr'dm In <h*r Hauswirlsriiatl sind rht'nia!ls n* : * n d.r Wirlst hrfflt’rin nur rirviunrn ik‘m hafiiud. i-1<■ i . kl h, f'.ifirrn. das Häus in Or.lmmc lialso--. . W.iv fi! wasrhrii und instandiatllrn. Ido Ausbildungszeit dauert \% Jahre. Nach Ablaut dieser Zeit wird von den Jungens zunächst noch lür ein Semester die Jeschiwah l»esucbt. um das jüdische Wissen zu erweitern. Danach erfolgt entweder eine Spezialausbildung in einein besonderen Zweig der Landwirtschaft oder eine lYhorsiedlung nach Palästina, wo sieh die Menschen im Kibbuz Rodges Zusammenschlüssen. In jüdischer Hinsicht wird -dem ..Lernen der erste Platz eingeräumt, daneben wird Hebräisch gelcrnl. Kerner!>efasst inan sich mit den Fragen des Paläsiinaauf• baus. treibt jüdische Geschichle und dergleichen mehr. IHe bei vielen anderen Kreisen so sehr angeschnittene Frage der ..neuen jüdischen Form” ist hier gelost, denn die alle jüd. liesetzesform wird von jedem immer wieder neu erlebt. Man will keine Form erneuern, sondern sich selbst zum (iesetz immer neu. frisch lind leliciidig erhallen. Träger dieses Werkes ist der Keren Tora w.i'Awoda . der nein'ii dem Zentral:» nss« Iiuss für Hilfe und Aufbau die (iclder zuschiessj. die über d»e Kingüngr aus den Lehrgeldern hinaus für Instandhaltung und Ausbau des (ieringshofes benötigt werden tVlier 400 Mepsehen Ii:iIm‘ii Iwreits eine Ausladung erhalten und IxTinden sich in Kr«*/ Jsrael. Sie lial»« n;oix dem Namen einer Orts« halt in der Rhön einen Begriff geprägt, der wahres jüdisches Lei»» n ausdruckt. Italienischer Schiffahrtsverkehr | T riest-Palästina. Ilie ..V*-reinigte Italienische ScliitfahrtsgeSeilschaften” timl «lie ..Palesline Shipping Co. Ltd. Haifa" billeti uns um Abdruck nachstehender Allst ü lirungeiiL 4li« si» hrrlidi einen groben kreis uns,-rer l.es«-r int. r. sxi, reu <Iitr11«*11. Die S« hritlieiliing- Dcr Leiter des Pnlitiseheil Departements der Je w ish Ageiicv. P r .»I «• s s o r Selig B r o «I e I s k y. leillt «ler .Indischen i «4« grapti« n-Ag, nlur mit. daü «lur« h die Sanktionen Palästinas gegen Italien die Beorderung von Palästina C in Wanderern aut italieliis«heii >chilt»n in keiner Weise hcetiiHuUt wird. Ihr Transitverkehr aut ital-ienis. hen Schiiten, somit dir Beförderung v«»n Pei s.men um! Gepäck aus amh r« n l.ämlern als Italien, ist au« I» nach «lein Inkrafttreten der Sank Conen zulässig”. Der |. i o v «I T r i s t i n ,» U-stäligt. daU ih r regelmäUigc Dienst nach Palästina in vollem I miaute aut re, hi erhalti'ii wird, und daU «lie augenhti« kli« h vor «lern Volk« rhuml zur Verhamtlung stehenden Sankti«»nsiuaUiialimeti g«*gen Italien «ine Verhinderung «ler dalienis« [icn Schitfahrt in keinem Falle vorsehen”. I ln T r i e s.| er V e r k e h r s a u s s « |> u U teilt mit. .«I.it; «lie Freiheit des Transitverkehrvoll Ausland zu vuslam! uInt die Häfen von Triest umi Fiuim* durch di« Friedensvcrträge und «lie gegenwärtig la stehemh n inl.-rnatioiialen Ahkomim n durchaus gewährleist«*! ist . Die Durchfuhr ausländischer Waren wickelt sich trotz «hr /. Zl. obwaltenden au berge wohnlichen Cm xtämte vollkommen glatt und planmäßig ah. Die kg!, italienische Begierung hat w irdrrh«dt Erklärung« n ahgegelH*n. wonach F.ingritfe in d«m I ransitgüt« rvii rk«dir v olikoin men aii-g,-schlossen sind. Di«* Tri«*st«* und Fiume Ix «ticm ii«len S« hitfahrtsgcs«dls« hafteil iK'sorgen auch weiterhin mit unveränderter BegelmäUigkcit und Sieherlieit «len S« hillsdienst. Der Bahnverkehr mit dein Hinterland und der l'mx hlag in den genannten Häfen wiekeln sich wie zuvor mit gewohnter Schnelligkeit und Pünktlichkeit ah". Studiengesellschaft für Ueberseesiedlung. Die Geschäftsstelle zuin Studium und zur Förderung jüdischer l'clierseesicdlung übersendet uns nachstehende Mitteilung. . Die Schriftleitung. Nach Fühlungnahme mit den zuständigen Stellen hat dir, Geschäftsstelle zum Studium und zur Förderung jüdischer I clM Tsecsiedlung. Berlin NW 87, Guxhavenerstraüe 18. die Aufgaln» übernommen, Gebiete aulierhalb Palästinas ausfindig zu machen, die für die jüdische Kolonisation geeignet sind. Sie will die in Frage kommenden Gebiete in Bezug auf ßodeiibcsrhaffenheit, Klima und wirtschaftliche Verhältnisse studieren, <tie linier 1 mstämten nötig werdenden Expeditionen aussmiden. sowie alle mit den Smdlungsmöglirhkeilen zu sainimmhängenden Kragen klaren. Die Geschäftsstelle bittet Geographen. Aerzte, Kauf teufe, ehemalige Knlonialheaiute, die ül>er Erfahrung in überseeischen Ländern verfügen, sich zur Mitarbeit zu mehlen, mit der Angulx*. für welche Gebiete sie zuständig sind Alle Mitglieder der Gescbäflsstelle - urinnten ehr«*namtlii h. Milglicdcrlx-iträge werden ni« lil ertiolx n. Zur Bestreitung ih r laufenden Kost« n werilen freiwillige Iteilräge von I reum!« n der Studiengeseltscbaft «lankbar angi'iiommen. Die lies« bäftsstell«' arlx-ilet als r«'ine Stmtiengesellsi haft. >'erss»r«a huivgen ma. ht sie ni« bt. da sie aus ihrer bisherigen Arik it «lie groU«‘ti Schwierigkeiten ihrer \ulgahe kennt. Dennoch hofft sie. in absehbarer Zeit zu positiven Ergebnissen zu gelangen. Werkleute. In einer /eit. wo entscheidende Erzielumgsaufgaheii .in unserer .tugen«! «las Elternhaus nicht mehr )»ewnltigen kann, und wo mehr und mehr der B u n «I als r«‘« htmäUige Kr/hJniugsinslanz anerkannt wird, ist es wh htig. die Bünde kennen zu lernen. Dazu gibt, was den Bund der Werkleute ^trifft, willkommene Gelegen heit ein 19.47» von ihm selbst!i« rausg« g« h« nes Büchlein ..W «* r k I «• ii I «»**. Der MillH-gründcr und geistige Führer «les Biiiidt*-. H e r in u n u Gers«» n. stellt darin dessen Herkunft. Weg und Ziel in J Aufsätzen dar, klar Umrissen und im BevvuUtseiii der Verantwortung, dir er trägt. Es ist eine Schrift, die g e I e s «• n werden iiiuU. «leim sie fördert Knts«Jiridutig. wie sie seihst Be . heiis« haft gibt üIht Eids« heiduiigeii. «lie aus «len noch larl>- und riebtungstosen. vom Wan«i« rv«»gel her Ix ein Hübten Anfängen einer jii«lisetieii .lugcndbrvvegung. zu der ernsten Einstidluug «lern Lelx n mul «lein Judentum g, g« nülx r geführt lialx*n. «lie ti« nt«' «len Buu«! «ler Werkleute kennzeichnet. Da- Büchlein will keine Pr«»granims«-hrifl sein, wenn es auch die Forderungen aufstellt, die der Bund an seine Menschen richtet. Es zeigt den Weg seiner Führer auf. der als typis«*h gelten kann für die Jugemf einer 1 »«'stimmten Schicht mittleren jü«tis«ben Bürgertums, «lie mit dem dünnen AufguU von ..!il»rrnlcin" Judentum. «len «las Elternliaus dir reichte, nichts anztifangen wußte. Erst folgte sie den lockenden Tönen deutscher Dichtung, «lic uns heule als der schöne Schwanenge sang einer uns versinkenden Welt erscheinen. Der Bausch des .1 ungs« ins. «las Erlebnis «ler deulschen LandsehaH erfaßte sie gleich der deutschen Jugend, bis der Augenblick kam. wo die Grenzen sichtbar und spürbar wurden: äußere Schranken erst machten die inneren sichtbar — «len Bannkreis des Judentums. Damals Ix'gaim jene Auseinandersetzung!»ei «len ..Kameraden deren Ergebnis «lie Trennung zwis« hen W e r k 1 e u I e n. der deutsch-jüdischen Jugend und I i A.&W.Levi staflgari Eberhardstr. 71. I. Stock / Telefon 27715 /\‘eicft/ial/!tje rTlusmahl in Denorationsstoffen / Möbelstoffen / Drellen Teoinchen / Bettvorlagen / Divandecken usw. W.WolfÄ Söhne Baumwolle u. Baumwollabfälle Putzwolle Stuttgart-Untertürkheim Wirbtt für unnr Blatt! Israelitischer Frauenverein-Frauenbund Sprechstunde der neueingerichteten Haussrauenberatung Dienstag und Donnerstag von4—6 Uhr im Semeindehaus. 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