Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 14 (16.10.1935)
- Date
- 1935-10-16
- Page
- Seite 106 (sequence 4)
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06 Zur jüdischen Situation von heute. Ein Vortrag von Joachim Prinz. j i!' In . ■ i.r i|.;s JuH.iitum in unerhört i ' Situation- «lie in Nt.oll timl L:m«l gleich k > s , ■ irH und /u w t iltj.in»l« n K»K« hcr«hi»- -) ^r-,, n I.. Öj.-I. ,i ju.li' he i Lein»' zwingt, trat in | ,|!. i;n I* r i ii / it der »ine IVr*«»» lieh keil v*>r | |t, II 11 e i It Ilentli-ti . *i: Mutlgurlv die heilte I ... |,i d.,> uaii/. klm /u den W«'gl««rf ih-rn un- I .s . , t,I...-; .eine:. Lautlose Stille rrsehle. ,;l, |*r i r: / \"i ii.-f vieiliundirtk.Ji'Mu'en H««r«-r-< halt zu -|.reibvn t. j..j .. und die liefe Krsebulteruni:. die! von i-ti i \u ‘ du urigen .iiis^iliL* stand am Sliliiss dt '- /V. > Kelerals aut .Illen G«-.i« hier». In je-! <|. m i> in tir-i.Ni tind Selber-- der Zin die ■ I Indr u atn .r* I litand gy-I-! I;st /utietst aut. i fn. |* I u J 1^1 n/. [ ieiiet. 11tri Nanit-r: de: Z i <> - \ i „; . it Oi Istrup (> »• stii11! ' di«' ' ' r l n;iiein.tin_ tci?::,d iM-i.mt«-. das^j «l:nh die ProUama* t. o. : K; [;x\- dar Ll -riie Volkstum 711111 '!,, :|: in.ut I. ’ : i: I n Ih-uls« idaml g«*ni:i« h» worden v, i I I!..! d°-, :> ii:,> i11ffI-u. k-vollen Worten die -S, I,,. j.|. T . •« •n Midila ll Vidksüenieinde und .i(. \ i, >•x. j i /;i i V :-k liehuiiü «lie-«-s Ziel«"» \JM -p. . Io v. . > 10 t.t ■ J.t‘ ai ' hin dasui «ii« > t, ■ i |, f|'. : *ui*;• k •: ii M« t im ii vT irr«! D« kl.,1 ..llio» )' >zl .i. \ , . , t v-, , : > i, c und k« ii-trukliv«* P? a l> ii « 2;.,l 11 . :. Ti I - -0-■ : die-er ll« u« » I!: i 1: u 111: - SM l*ct» II./ i -1 i!; i /1- Ul I •! I -*lie h-w.Jtin»'. «Ii*- «len Bo j;* * ,j. > 111• 1!• fi.• t1 \ -.lk s hui. <!i«* imlis« tn-i» Ma—en /1i 11i (i• i J i11U1 h i j«I i-« 11«•; Staa| - w i1 k Ii«‘hk« il /U «T /..tun .-i-n. ha uiat -:zt "-* all! dem I§. Xi«* InMrli K'.iij.'vh a Ii Si. 0 l.'-I’i.it.-li^rtieSf-thsli, . | J , -1- Mail- Volk«'- Il.i» gf "ss/n^i^.'N. staats- U.dCtj.., Ii t, \J,lt. .1; dl. W« P' lel'.-te.! ». »» da-! niitiaiia i >' /mniea. a- > I eh.-i/.iiiliiu^ ist. I.- ^iht L.-,,,, v; .‘'Mi, der -llld.-II itl «jer Weit, die Will an r»- k .-n * i t .X. frt. ti kann] als v».n .1 u «I e n x. |.s: \‘I -:w: ti->| k"im, ri «lie Jiuteiit rajf l«Vm*i» — alh's andere ist Illusion. Krstes Krlorih'rnis isl deshalb Kon/enlralion unserer eigenen Kralle und der Appell an die Juden! der Well, ihre (ievhirke in die eigenen lliinde zu intimen. Konsequenzen <li« ses I teutsehland l*etfnt*sen \eranlworthehi'n Leiters der Hoffnung Auxlru« k «•rtrii^li« h«*s Zusamnienle III. Kehriltes sind: Die Jqden in en Satz aus der Kede des er deutsehen Politik, in dein .jegeben wird, «lass sieh ein 7wisehen «lern deutsehen und dem jüdisehen Volk! i'rnmgli« h« n lass«'. Die Löung «ler .Imlenfrage durrh Juden wir«l miiglüh s«*in. nn <lie Juden ni« ht g,'zwung« n sind, «lie Achtung vor h seihst zu verlieren, wenn sie von einer wirtsehafl* lieh ni« ht «h'/iinierleii j|i«lis«*hen lh >«dkerungss« hi« hl geleish-t w«*r«l«*n kann. Bt'wus-tsidn unsiTer tausi-ndj;ihrig«Mi fiesehi« hie «kadlen wir «las Schicksal tragen. Al»er kein Volk k; o h n e A c h t ii ii g > or Im Vertrauen daraut, da wir unsere Kinder diese - - im Vertrauen daran! Ih*s. hlossenell 1 »eset 7e. |) kein«' Part, ilil», rz, ugung jmhs. tu n Wellaiisehauui wartijjen KreignisM*. «ti nn ein«' nationale Bewegung i «• h seihst her\«»rhring«*n. »s wir «las tun können, dass Selbstachtung lehren können ikzeptieren wir «Ii«* üInt uns zionistis« h«' B«'w« gung. «lie somhrn «las System einer ist. empfindet die gegend«* seit langem \oraiisgesagt. I'iff \or ni« hl als einen Sieg nislis«*h«’ii Men sehen na« h Stein«*» Dir e’ «i« s zionisti-eheii I iiares »stelle leerer ' D *J. Das Programm muss heil Dentsehlands «hm*hg rsehütlert den Trumm« ne» »teilen Aulhau. .Taijims ist mm: klamationen steh«'» «lie 7iorn und su« heil \'«>raiisM‘t7ung I. Nur Krtiill- 7U verkünd«'». in allen l.remien «ler Judctiefiihrt w«‘r«t«*n lind zwar linier Berii« ksiehtigung der Belange der Jud«-n. «lie hier hleihen können und «ierer. die Deutschland ver- I .1 - - . n mii-sen. Nolweihbg i-l die Herstellung « iner \erantwortliehfu B«/iehuiig 7\vis<hen jüdischem Ar lt ilgeh« r un«l Arlf itm-hnh'»'- zw j-, Pr«»»tiikti«m un«l Verhrau« ti«'r -- unt«'r v«»M,-r B,-rü« ksj, htigung. «lass es eine jii«lis, he Autarkie ni« ht gibt, wohl alter ein»' Markung des jüdisehen V*ra»lwnrln»gsl«e\viisslseiiis. — Der Begriff der ..national km « II «ler Wii kli. hki'it \h‘ mit der allgemeinen Kuli di. AtIm-i! un-er« r K u l n Minderheit” «'»tsprieht kul- ."»«!, rs -ehleeht. Wir wollen ir v« rhiin«t« ii hleilH*» —alM*r ii r h ii n «I e hat fortan aus. zügelten von der Wirkh' ^keit dis jüdischen Mensch« n in seiner v o I k I i «• h e n l'mgrenztheil. — Die Jü - dische Schule hat keine Krfüllung der zionistiwhen Forderungen gebracht. Hin neuer Schultypus ist notwendig: Die Jü«)ische Schule Deutschlands. die unsere Kinder nicht neu zerbrechen soll, wird und muss eine jüdisch-nationale Schule sriu — oder sie wird » i c h t sein! Nel>en der Vermittlung der «leuIschen und der hebräischen Sprache sowie praktischen Wissens muss sie wieder tiefste Beziehungen des Kindes zur „schaffenden Hand" — zur handwerklichen Arlnit — vermitteln. Sie muss das Kind zu einem Leben als Jude vollinhaltlich fähig machen und «len Gesichtspunkt der Auswanderung, insliesondere nach Palästina, in den Mittelpunkt ihrer Krziehung stellen. — Der Jugendbund, die zu er weiternden jüdisch-nationalen Sport verbände, Quellen echter Jugendlichkeit, treten zu diesen Forderungen hinzu. Von grösster Bedeutung ist auch die Vertiefung der Krvva«hs«'nenhildung. die jüdisches Gedankengut den allem Jüdischen entfremdeten Massen wieder zuzuführen hat. IV. Mit lH‘s«»nderer Spannung wurden die Ausführungen von Joachim Prinz Ix'züghch «ler Auswanderung von Juden aus Deutschland ausgenommen. Kr betonte die Notwendigkeit einer ruhigen, allmählichen Auswan- «h'rung und unterbreitete der Versammlung einen Fünf j»hr«‘splun. jn dessen Bah men «*s ermöglicht werden soll, pro Jahr lafMH) Juden aus Deutschland na« h Palästina zu bringen. Diese Auswanderung muss eine e «• h I e Aiijah sein, ein „Hinnufsteigen in unser Land" unter «len Aspekte» eines künftigen jüdischen Volksleben-* im Zeichen von Freiheit und Grösse, wie es Herzt cin-t proklamiert hat. V Diese- Programm kann aln'r nur von Menscheis duretigetührt werden, die die Lage begreifen. Darum hat die Zionistische Organisation «ler Reiehsvertrelung die Forcierung gestellt, «lass die jüdischen Gremien zum miiuh'stcn in einem Verhältnis von ö0:.>0 umg« stallet werden. Die Arbeit dieser Gremien hat von dem Gesichtspunkt der nationalen Minderheit aiis/ugehen. Die Zionistische Organisation muss sich aln r zur-ückziehen. wenn sie nicht im gegebenen Verhältnis an der Arbeit lieleiligt wird. Auf die organi si« i le Kraft des Judentums in Deutschland kommt es Dr. med. Landauer Marienstr. 2 von der Reise zurück Dr. med. scnmai Bad Cannstatt, K ^~tr. zurück . ::: r.r, van«tjalt r» jiid. Mädchen od. §rau öuftao weilt. :i. v.ueronn. ^atmr.offtr.! Zugelassen zu allen Orts-, Betriebs > *jnd PrivatIrankenkassen! Zprechftunäenhilfe . r •nntn*. •2. :dit. ^luioiiarvt Dr. Sander wohnll. Schlafzimmer .. .r.^'.ercr «^laSv-'ran*a.Btid. .v:l. *«u.l . o?er unmodl'.erl, u vermre:«.'. Araa IN. Zalti IDne..;rh.trTi ' l .!;t> - ' >il. p. fTI a » * r. 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