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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-10-01 · 13 (1.10.1935) · p. Seite 96

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
13 (1.10.1935)
Date
1935-10-01
Page
Seite 96 (sequence 2)
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96 — I l„I w*\u. i hinür mir stühch* — \‘»n dit*N**r Mtmtti* an >*.»r krin«* FVi^licit nn hr t». m»ht nur im Ano «»iVht'n \oll<»n«i«*U*n St«*rlifiiN — im (ie- I,H»ni> 1 ti« it l.rhi'Hs! A'l'H ni Jmi Klohim!" Wif 'pr.i« In n hinter «lern lonh‘in«l« it Krki'iintnis «las Vh m;i. wir wiederholten «!,',» di'un-ridfii Hut \«*m (iipf**l mit ui»M*ren Stimmen, den Hut der ui,** Mens< hen »um Stamme Jaakohs aut imiin I in i. n Di. i-1 i r Sewlunu verplliehlete. das> v»- um du* V« : it kiihiin^ li'dt« - in der Mensehenwelt . I . >. fTi*> dl« |t«-eke dr: let/len BuiüJ* ni> I - -!;j :!* . .»1 'j. s zum Aulhrtnh! (»an/ Israel in di. s* s . * »! \«»n neuei|i das II. : ■ das der f ui %• , - m->i in «lie gnx« rlierhart- Freiheit - .1. s t-i willst!" i / \i \ -is- *n Jom K: fuir-stul* i»..am i« h «lie | «,. . <||. k« in \.»l der \V-•!* und Z« it« l» «lein I -r,:; , ' * '!'/•'n ers. iniMern kann!itüImt das h in- | ' H .n :;. lan/eti;- n ' ln vermag: Z-..i. - i Oie Bedeutung der Reichslagsgesetze. i: I) u 1 i h nst T;reiht «I«t M.uipls«-firittl« ii . j. u1' . > Vf hr- Iilenhurns. Allred-Inu« mar d . r h it : zu i n i.« neu Hei, Iist;:^'se, >. k>- n » ii.i ..Di:- ' ..n H« l ,>t aut <1, itz Partei?;»;: der Freij;.• jl v. i'.> .i n n le uen -.. t?.. m,i /war sowohl d «s Hi i Lduir.«; _• •«« {/ als au. h «las ' t.-std, /lim S. hutz des d.-u's. : eil ji.n --s und «t. i^dtriUsh.'U I hre. sehatTen nati I.ihr -!I d. > K«mj»|es z w y s ♦ h ■ n l^e u ts « h ' iT" 11» >: n «i I 11 il- 1.! 11 'ii a n / k ‘ s e \ erhalln i s v .• 1 s ist «|adur< h iimrtilMr>t;in«lii h /um Aus- Link hl. «lat: das dfiirsthe V »!k u'e^«*n <l«-n I u «l«*n s d.-yi^e .;m \i.^elu>rit.‘er des jiidis«*hen Volkes m'iii'wi!; 111 ul «I ii ’ Ii!<aiide:t. niehts einruwendeii hat. d.i L . » iLr and 1 viS -I'letmt. «len Juden als deuts, |u»n V« lks-. i;.»vsen .it/usrhen und ihm «lie ^lei« h«*n He. I*!.- und Ptli.-hten w je den Nevis, hen /u/uerk« nnen. s.m l.eii tilgte in der S« hweiz «|or Inlernalionale Zi<»- 3om Kippur Wenn an dem hohen, düstern, furchtbaren Tag der Mensch, gepackt an seines Wesens Wurzel, im Sturm der Reue schwantt und zittert — dann schlägt die rechte Faust voll Grimm dotthin, wo oller Sünden Qual und Ausgang ist, und bebend stammelte: Oschamnu, bogadnu, gosalnu, dibarnu baust ... Ludwig Meidner («titf dem Kalender der )Ld. KlnMerdttfe» nislenkonürev. ein H«»n^reÜ. aul dem ebenfalls in aller Deullii'hkert mit dem (ierede ein Km!«* gemarht wurde, als handele e> sieh l>cim Jiudentiim nur um eine Heli ejon. Die Hedn.T auf «lern ^mnistenkon^reU halten fest 2« stellt, dal* die J u«l e n it* i n eigenes Volk sind und die \«»lkis<hen Anspr&ehe dos Judenluins erneut an^«'inel«tet. Deiitsehhmd hat nur die praklisehen Folgerungen daraus ^t‘7o^en und konm)t den Forderungen des Internationalen Zionistenkoiißrcsses enl^e^en. wenn es I», ute die in Deuts« hland )el>eiiden Jinlen zur nationalen Minderheit inaeht. Dadureh. daU das Judentum zu einer nationalen M i n d e r Ii e \ t ge stempelt wir«!, ist es überhaupt wieder möglich. normal«1 B«*/iehung«,n zwischen Deutschtum und Judentum herzustellen. j Die jüdivhe MinderlHdt durch die neuen (»eset/e ihr eigenes >ölkis« hes Leln*n. Sie len. eigene Tlieater. eig«*ne kurzum, auf allen (»ebiele? ihr«' Zukuirtl selbst gestalt solbslv«*rstan<lli«h. «laÜ je( gierungslragrn «les (l. ulx h in D«‘utsehland erhält eigenes Kulturleben, ein kann sieb eigene Schu- Sporlverbände sehaflfen. des völkischen Lebens sieh n. Zum atulern aber isl es e K i n m i s c h u n g in He- Volkes, jede Fininis« bung in die völkis« hen Belanget «ler «leuls«*hen Nation von nun an Mir;i I Jr Z u k u nf I unterbleiben m u Ü. Das deutsche Volk ist überzeugt davon, daß es mit diesen Gesetzen eine auch für das Judentum in Deuts« hland selbst heilsame und nützliche Tat vollbracht hat. Indem Deutschland der jüdischen Minderheit Gelegenheit gibt, sich selbst zu leben und diesem Eigenleben der jüdischen Minderheit den staatlichen Schutz gewäh'rt, fördert es die Volkwerdung des Judentums und trägt dazu bei, das Verhältnis zwischen den beiden Nationen wieder erträglicher zu gestalten. Eine Erklärung der Reichsvertretung. Die Presse-Abteilung «ler Reirhsverlrelunn der .luden in Deutschland teilt mit: Die Kelehsverlretung als die verantwortliche Führung des Judentums in IDeutschland hat auf der Grundlagr der neuen Reiehsgesetze Maßnahmen in die Wege geleitet, die für eine planvolle Gestaltung jüdischen Lebens von entscheidender Bedeutung sein werden. Die Reirhsvertretnng wird ihre Plüne nach Fühlungnahme mit den berufenen Stellen brkanntgeben. * Nach Rrdaktlonssehlnß erhalten wir das in obiger Erklärung angekündigte Arbeitsprogramm der Reichs Vertretung. Wir können den vollständigen Text leider ■lieht mrhr in dieser Nummer veröffentliche». In der Erklärung kommt zum Ausdruck, daß die Rriehsvertretung der Juden in Deutschland willens ist, mit Ihrer ganzen Kraft zur Schaffung einer Ebene Iwlzutragen. auf der rin erträgliches Verhältnis zwischen dem deutschen und dem jüdischen Volke möglich ist. .Die Ordnung des Lebens der Juden In Deutschland,** so heißt es, .erfordert die staatliche Anerkennung einer autonomen jüdischen Führung. Die Relehsvrrtretung der Juden in Deutschland ist das hierzu berufene Organ. Hinter Ihr sieht bis auf geringe Ausnahmen die Gesamtheit der Juden und jüdischen Gemeinden, insbesondere alle Landesverbände und alle Großgemeinden sowie die freien jüdischen Organisationen**. Als dringendste Aufgaben der Reicbsvertrrtnng werden folgende bezeichnet: Das eigene jüdische Sehulwerk als Erziehnngsstätle der Jugrnd zu religiös gefestigten aufrechten Juden. Dir jüdische Schule maß Uber die Wissensvermittlung nach PALÄSTINA 0«r neu« regelmäßige $<hneUdienst Triest-Haifa nit dem modernen 10000-Tons-Einklos»erdampfer TEL-AVIV v Nur eine Klasse von hödtsfem Komfort; fließendes Wasser, kolt und warm, in jeder Kabine Große, schöne Geseltsdioft*räume,Sportdeck,$ehwimmbassinusw. Alle Bequemlidtkeiten an Bord. Erstklassige rituelle Verpflegung. Nidu«t Abfahrten 0. Tal-Aw.v. Ab Tn*i« 25. 04«. 12 Uhr Ab 1. Nov. 15 Uhr 0. Te'-Awiw . , . . S. No». 12 Uh' 15. Nov. 15 Uhr 0. T.. . . . 22. No*. 12 Ühr 29. Noy. 15 Uhr D- T.'-Aw y ..... 4. 0*x. 12 Ubr 13. D«z. 15 Uhr f < Hrp»i . KM. 140.- KM. 260.- u-d AusfcOnft* duntt di* G*f>*r«i*a«Atvr „r r>«wiidtl«nd Daniel Milberg, Hamburg 1 Kl. 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