Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XII (1935-1936)
- Issue
- 11 (1.9.1935)
- Date
- 1935-09-01
- Page
- Seite 78 (sequence 2)
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— 78 - nusM‘t/ui j : «I« n F*»rN«,hrill «h > judi'*« hen N:ili«>n;ii- . uirl.' Sokolow dir Wrxlamligung mil den hi mil dnit'ii «fit* Juden in voller Finlra«bl |«»|» ii -• h n. AndererM'itx muHslri» dir Zionisten dar- :iitt; v!h h. di,ss dir Ptorhin Frez |sr:,«ls viel weiter udi-' In Finwanderung ge«»!Tml würden. I nler m Reilall helnilte Sokolow dir Nol w eiutigke il. t|;is \rheitx|e|<| miuoIiI für Aral**r w ir für Iml ..th Ii aut 1 VauNjordaiin'n cr,'tr»,ckcn rnÜN'*»'. Der;». in i :t>N|r «Linii •len V , rlr» h r d»*r S« hweizerii,. n ii n« 1 L Ii /. ’li H Bch. Tihhl. Nationalrat Dr. W a 1 - i Ii. i**n V.-.tr . -r *I»t Reil ixrhr-n Gesandtschaft in Hrr li \1« > I. ■ n •Ich High ( :;ini»itsxi.mar »lex »'»"»!- hm .1 .. : : X >! a y »1 «> n a i ,1 . s«»wir «ii»* V. Ir i H . il, M .1:1 icll Utt»l K»»r|NTx. hatten. \ , ... , f -- 1) i. Walt h r dankte iin Namen der R. . > [11 .1 tlc , Sl:ull;jh> und hicsx «len K«»ngr»,sx in ' il. M.. II- III \ i »n Lu/«rn h cr/li« h willkommen. Fr tih h/cilig «Ih Willk«»ii»mcfiNgrii**xc «I» >; |m; ICH 1 ilumh'HpraHid« •nten x»»w ic «lex Bundes- ■ i . r :• ,n «len gc w.illigcu Liiulru'k. den \u lli.tr n Theodor H rr/lx «ler Schweiz ge¬; . s - ,1c t*s alx rn« in. Pili« hl“, s», sagt,' Ih -h . mi,! h -1111- -?), . 11 G V» rt, t» r «t»T 11« .!- : -- M.-Ilc Mr■!- \ .i *I»t tirosx.' Th»'«»»l«,r M.i h; N|‘| |lrx ( |< | X I- X und x,-in»'s H» r/« IIS i 1 u lg- I, : » r Walther InUoiilc «iann :-u! i- > ii.i ■ ii \V trlcii rxtäudnix «hx Schweizer \ aixtix- - - ,i iRi « drchting«'ti und w Ün— ht. .,1" . h K«»ngi rx>j i.»* xtc ArlM‘ilscrf«»lgc M i s :• r n . U gnin“- «In- Vrrxammluug als v h : r ‘ Si. Mäjc-xiiii R. gi. rung im V. r ' Bl: l'i K«*nigrci« h . Als V«'rfr»t»r der pa lä': i M luditarni hl war Sli.*n»* vom Itriti- N. .,r tur «li»i K ol'tuii'ii »nnaihligt w«»r- C i. :;-r. xx na hxj.-h« n«it |1o»x« hall zu »-nt- ..I s gereicht mir /um grossen Vergnügen. eine liotschiifi /u senden, dir meine “Uten Wünsche für <Sn 1U. /ionistenkungress au'drürkt. Nueh dem Mandat Sr. Majestät Regierung im Vereinigten königreirh bestehen zwei gleiehe und vereinbare Pflichten: einerseits in Palästina den \ufbati einer nationalen Heimstätte für das jitdisehe \olk /u erleichtern, und andererseits die Iteehte und die Strilung anderer Teile der Bevölkerung Palästinas sirher/ustellen. leh möelite diese Gelegenheit tn nutzen, um den Kongress wieder der festen Absieht Sr. Majestät Kegierung /u «ersiehern. beide Pflichten /u ertiillen. Hie Vufgabe verlangt einen fielst wirk|ieher /usammenarbeit /wischen allen Teilen des Volkes in Palästina und mit Sr. Majestät Regierung, die zu allen Zeiten bereit Ist, für das Wohl der ganzen Gemeinschaft zu arbeiten-. Anschliessend sprachen noch der Hohe Kommissar des Völkerbundes. James G.* M a c d o n a i d . Stadtrat Kr langer als Vertreter des Schweizerischen Israel, (teuicindchundes und der Jüdischen Gemeinde Luzern und <Jer Delegierte der schweizerischen Zionisten. Hr. Marcus (. o h n. Nachdem N e v i I I e Lnski namens des Board of Deputies in Kngland den Kongress lx grüsst halte, verlas Sokolow Begriissungss«-hreilH*n von Lloyd George, vom Britischen Parlamentarischen Komitee für Palästina, von Oberrahhiner von Palästina. Haw K u k . sowie vom Bürgermeister der Sfadt Tel Aviv. M. Dizengoff. Ks folgte ein weitgespanntes Referat Sokolow s über ..Die Lag, des jüdischen Volkes und der Zionismus". das stürmischen Beifall fand. Alle Teilnehmer des Kongresses erholvn sich und stimmten die ..Halikwah“ ah. Beim Verlassen des Kongressgehäudes lilnTrasclilc die Tausende ein grossarliges Bild: In der hellen Beleuchtung der Scheinwerter und des illuminierten Springbrunnens tanzten Uhaluzim in ihren blauen Blusen die ..ttorrah" — das arlx'its und hotfntingsfroht* Lied des neuen jüdischen Palästina Ist Raum genug in Palästina? Von Hugo Herrmann, Jerusalem. Soeben ist ii Krez Israel ein sehr aktuelles und lebendig geschriebenes Buch von Hugo Herrmann erschienen, das „Palästina heute — Lieht und Schattenbetitelt Ist. Den Vertrieb dieser bedeutsamen Neuerscheinung hat „Bibiion-, Tel Aviv. Wir entnehmen dem ßuehe das lolgende grundsätzliche Kapitel. Palästina is| « in kleines Ländchcn. nnrh wenig entwickelt. Ks wird v«»n einer Administration verwaltet, die die Interessen der1 arabischen Bevölkerung schützt nd Juden nur citiwandern lässt nach Massgahe der w i r t s c h a I I I i c h c n Auf n a h ni e fähigkeit Palästinas, wie sic diese interpretiert. Kann also aut die Dauer eine jüdische Kinwanderung vor iicli gehen ' Ist Raum vorhanden für eine wachsende jüdische Hauern'lvevolkerung ' Denn daran lässt sieh liichl zweiteln. dass eine wachsende jüdische Bau» rniH-vblkcrung allein die Grundlage einer echten und dauernden Heimstatt»' sichern kann. Die |H>lilis< h führenden (iruppen der Aralier Palästinas verneinen diese Frage schlechthin und fordern darum ein Verbot jüdischer Einwanderung und ein Verlvot des Verkaufs palästinensischen Bodens an Juden, da aller Boden für die wachsende arabische Bevülkerung nötig sei. Nahezu den gleichen Standpunkt hat sieh die Shav-Kommission zu eigen gemacht, die die Ersuchen der Unruhen von 1929 untersuchen sollte, und in iM'sonderer Schärfe auch Sir John Hope Simpson. der im Auftrag der Regierung 19ä0 einen Bericht ü!*t die gleichen Fragen erstattete. Kr wollte besonders gewissenhaft sein und war besonders oberflächlich. Angesichts der weit voneinander abweichenden Schätzungen zwischen K und 18 Millionen Dunam für die anbaufähige Fläche Palästinas hielt er es für das klügste, selbst eine Berechnung vorzunehuien: er tat es folgendermassen: Der landwirtschaftlich wichtigste Teil Palästinas ist dus Bergland, wofür zwei verzweifelt weit auseinanderliegende Schatzungen Vorlagen: die erste veranschlagte die anbaufähigen Böden auf 5.4 Millionen, die zwivitc auf 2.5 Millionen Dunam. Hope Simpson lies-» nun einen Teil des Berglandes, etwa ein Zehntel der Gesamtfläche, von Flugzeugen aus photographieren und so fest stellen, wie viel Prozent der Fläche anbaufähig sind — wofern eine solche, seihst bei chemischer Bodenuntersuehung, tiliernus schwierige Feststellung auf Grund von Fliegerpholographien allein möglich ist. Von dem photographierten Gebiet wurden 40 Prozent als anbaufähig klassifiziert. Diese an sich schon sehr bestreitbare Annahme wurde frisch und munter auf das ganze Gebiet angewendet, als Gesamtfläche 0 124 000 Dunam und folglich als Indiauhare Fläche 2 450 000 Dunam angenommen. Da die Eirenen Palästinas ziemlich übereinstimmend auf etwas mehr als 5.4 Millionen Dunam Gesamtfläche, davon etwa 4,1 Millionen bebaubar, geschätzt werden, berechnet Hope Simpson das ganze verfügbare Gebiet (den Bezirk von Beerscheva und den ganzen Xegev mit insgesamt fast 12 Millionen Dunam lasst er derzeit einfach wegi mit 11.5 Millionen Dunam. wovon 0.5 Millionen anbaufähig sind. Davon liesilzen die Juden 900 000 Dunam. die Fellachen also 5.0 Millionen Dunum in Wirklichkeit haben sie uiu ein bis zwei Millionen Dunam mehr!. Und nun kommt ein zweites Kunststück. Fr schätzt (richtig! die arabische Bevölkerung des flachen Landes (ohne Beerscheha und Xegev) im Jahre 19.10 auf 480 000 Seelen oder 87 000 Familien. Da nun eine Umfrage in 104 Dörfern tvon etwa 1000 Dörfern. die es in Palästina gibt« festgestellt hat, dass 29.4 Prozent der Einwohner dieser paar Dörfer keinen eigenen Boden behauen, nimmt er ohne leisestes Bedenken das gleiche für sämtlich e Araber auf dem Lande ◄> nach PALÄSTINA Dar n«u« regelmäßige SchneOdianjf Triest-Haifa mit dem modernen 10000-Toni-Einkla»jendompfer TEL-AVIV Nyr eine Klasse von höchstem Komfort; fließendes Wosser, kob und worin, in jader Kobina. Große, s<hdne Gasalschoftsröume,Sportdedi,Sdiw«mmbossin usw. Alle Bequemlichkeiten an Kord. Erstklassig« rituelle Verpflegung. N*e**«o AWohrtoor Ab Th«l: Ab Hoif« ' 0. T«l-Avr* tt. Ofct. 12 Uhr 1t. Oh«. 15 Uhr 25. OVt. 12 Uhr 1. Nov. iS Uhr 1 0. T*l-A*hr «. No«. 12 Uhr 15. No«. 15 Uhr 0. T«UA*.v . . . . 22. No«. 12 Uhr 2». No«. 15 Uhr Ffk'p'tiM M;n. twckro«»«. IM. 140. IM. 200. 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