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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1935-08-16 · 10 (16.8.1935) · p. Seite 72

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XII (1935-1936)
Issue
10 (16.8.1935)
Date
1935-08-16
Page
Seite 72 (sequence 2)
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72 — r i i h'>l(»iii'älinii' iui‘|s Tnin>j«»r«l;iiuen! un«l Verstärkcrmiu' «1> r Km , n«i»-riHigNni«i|sdicli keilen zu legitimieren. Di« x i>t j; ,ni‘ h tl.iN Systran /ioiiistivher Politik seit - «I, pntklis« h«*n Arl>eil gewesen. «las mit «h m ,,m WVizmnnn -uiilrrnnhur \«*rlmn<lcn ist. « nn. .ut sifh s. ii 1053 zusumm« n mit für «lie Palästina uvntlirlirn \tiI ii.th i Namen Pr..!: > .l.r 1 - *uU\i ^.TNZ .1, r 1 .-sonflcr«- i Arln*i \ n . «i « N — . h * r I n .1 . ii IN \\ t«|f:- i : ti« in.it:-.- 1 .»>, «l«-m Zu-;in« :< \r i:- 'Hi U«'W if kl «Ii i:b r!ir-*n ei : - .! .. - ti. itiher Lrli» lg 11 1 zu W rl-ii »-! \\* rnn eine der gr«" 1!■: it. 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V. . i.nß os s«|in. «lureh Stärkung clor -'."Mail- . 7- II un«t loit. litt« ii ikraM. »lor Zionistisch«*!! ili'Mi ilaioi zu s«»rg«aita' «lie weit«*re Arl»«*it h cm! iIti. I».•:*» Plan mit«-# si iinliger B«*a«htung «lor :: -11 m . In^M.’ssoii '. *r v«jh ge Ii t. N«>o|» sind w«*i|e I.ainis'- - i . n «Inr« h judis« In AfIhöI zu cndM*rn. tn>« h k- :>I - : «Ii»i-;«• in ju^lis« hon Besitz iihcrtührl i ,t. ii I i>>: \ i«-*• h ha«»ti‘* Ii vorwärts stürmend«*!nlw iki; .->g Wh , '• laft. «Ii, nioln immer «Ion LoI'CHMI.mV. rjldigkelfen «los jlj.lis« llOt) Volks 01)(spricht. mI . .r: k' «r h. to ru. htharo Bahnen zu lonkon. I)« n \u> ii' hson «*in«*s sch^ank«*nlosen Individualismus. «hi, manche Kinwanderor als Schlacke ihrer Galuth-Kxistcnz ins Land gebracht haben und der in mancher Form — Bodenspekulation. Mietwucher, Landllucht — «las Aufbauwerk schwerstens gefährdet, mull iiiul kann nur «lureh svsteniatis< he nationale Krziehung in «lor (ialuth unti in Palästina » ntgogengewirkt werden. Die Fntwj« klung der letzt« n .fahr«* hat zweifelsfrei crgo!>on. «lat! all«* «li«*s** ,üts« h«*id» n«t« n Aufga!>»»n nur dann /um Wohl des ganzen jüdischen V«dks gelost worden kruun-n. wenn ein«* kraftvolle, in sich geschlossen«* Zionistische Organisation die Anfbanarlxit trägt. In aller Welt werden «li«* Ju«l«*n «tur« h lh*teiligung am Zi«Miistcn-Kongr«’ti «*ininiitig bekunden, «lall ihr Vertrauen die Zi«mistische Organisation und ihre leitenden Instanz« n in die schwere. alx*r zUKiinftsfr«>he Arln’it «lor nä«*bston Zeit geleitet. Lud wenn die Zi«>ilistis«he Kx«*kuti\e. und /iisaminen mit ihr die Zionistische Vor« inigung Dir Deuts«-ldaii<l. in «li«*s«*m Monat «las jüdische Volk zur Zahlung des S«*hekels aufgerufen hat. so ist dies der Sinn: «lureh svmlMdhaftes Ih'kenntnis soll j«*«l«*r .1 inle zeigen. «laU «*r in s« hwerer Z«*it si« h in «Ii«* s« h«'*pferis« hon Kralle <h s neiiwerdeiuhm jü«1i- Ncheti \'olks einreihen und mit <h*r Zionistis«hen Organisation um « in«* gliickli« h«*re Zukuntl im jii«lis« l,en Laiul kämplon will. -- «4« -- Die Ausführungsbestimmungen zum Wehrgesetz, Das Reichsgesetzblatt vom 27. Juli 'Teil I. Nr. Sf) verötrenlli« ht eine Veronlnung OIht die Zulassung von Nichtariern zum aktiten Wehrdienst: Arischer Abstammung im Sinne des Wehrgesetzes ist. wer ariseher Abstammung im Sinne der Beamtengtsetzgebung ist. Die in der Beamtengesetzgebung vorgesehenen Ausnahmen gelten für das Wehrgesetz nicht. Als niehtariseh gilt demnach, wer von nichtarischen, insbesondere jüdischen Kltern oder tirosseltern abstammt, wobei es genügt, wenn ein Grosselternteil niehtariseh ist. Die Verordnung bestimmt, dass Personen, deren beide Eltern jüdischen Blutes sind oder die drei jüdische Grosselternteile haben« zum aktiven Wehrdienst nicht herangezogen werden. Soweit sie wehrfähig sind, werden sie ausnahmslos der Ersatzreserve II überwiesen. Ausnahmen nach jf 15 des Wehrgesetzes können für solche Niehtarier zugelassen werden, die nicht mehr als zwei voll nlehtarlsehe. Insbesondere jüdische Girosselternteile haben. Die M u - H. Carsch 0»r1»iwtf. BO (MhMrfc) R.paraturw«rkal1ti« für *!!• Byalama Klärung wird ohnr Rttrkalrhl auf dir Raiwrnnigrhörigkrit durrhgrfiihrl. Auch N I c h I a r I r r, auf dir dir Vorauvsrtzungrn drr Ausnahmrbrsllmmnngrn zu- Irrffrn, wrrdrn drr Ersalirurr*. II Ubrr- «Irsrn, wrnn „Ir nlrbl innrrhalb rinrr Frist von zwri Worhrn narb drm Mustrrungstag rlnrn Antrag auf Hrranzirhung zum akllvrn Wrhrdirnst drm «I* r ii - fungsauasrhusx für dir Zulaanung zum akllvrn YVrhrdirnHt“ rinrrlrhrn. Drr Antrag muss schriftlich an drn Prüfungsausschuss grrirhlrt wrrdrn. Drr Prüfungsausschuß srtzl sich aus rinrm höheren Vrrwaltungsbramfrn als Vorsitzenden. rlnrm Offizier und rinrm rassrkundllrh und rrbblolngisrh grschultrn Amtsarzt zusammrn. Drr An Iragsfrllrr muss prrsönlich vor drm Prüfungsausschuss rrsrhrinrn. Dir Entscheidung lautet auf Zulassung zum Wrhrdirnsl, auf Ablehnung drs Antrages oder auf Aus Setzung drs Verfahrens. Sir wird vom Vorsitzenden narb Anhörung drr Beisitzer getroffen. 50 Jahre Bne Briß-Logen in Deutschland Am 22. Juni waren 50 Jahre verstrichen, seit die zwölf Bne B r i U - L o g e n. die damals in Deutsch iand lM*standen. zu einer Groüloge zusammengefaUt wurden. Mit Bücksicht auf den Ernst der Zeit wurde von der Veranstaltung einer Feier anläßlich dieses Jubiläums Abstand genommen. Der deutsche Bne BrillDistrikt, an dessen Spitze seit vielen Jahren Rabbiner l)r. Leo Baerk steht, hat in diesen 50 Jahren seines Bestehens eine umfassende Tätigkeit auf sozialem und kulturell-geistigem Gebiet entfaltet. Xel>en vorbeugender Wohlfahrtspflege, die berufen sein sollte, an die Steile einer unsystematischen Armenpflege zu treten, wandte sich die Grollloge schon in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts den Aufgaben einer zielbewuUten Ber u f s u m s c h i c h t u n g zu. Vom Hausier- und Viehhandel sollten Juden in die Landwirtschaft, das Handwerk und in technische Berufe übergeführt werden. Später trat zu dieser Tätigkeit soziale Fürsorge und Aufluiuurheit im Interesse der notleidenden jüdischen Massen Osteuropas hinzu. Für die Opfer der Verfolgungen in Rumänien und Rußland wurden Hilfsaktionen durchgeführt, die Auswanderung osteuropäischer Nähmaschinen nach PALÄSTINA Der neue regelmäßig« Sdinelldientt Triest-Haifa mit dem modernen 10000-Tons-Einklassendampfef TEL-AVIV Nur eine (flösse von höchstem Komfort; fließendes Wasser, kalt und worm, n jeder Kobine. Große, schön« Gesellschofrsräume,Sportd«d(, Schwimmbassin usw- All« Bequemlichkeiten on Bord. Erstklassige rituelle Verpflegung. Ab(*hM*n : 1 Ab Tri«st: Ab Hed« : 0. Tei-A,.*. •30. A»9. 12 Uhr 4. S^.. 12 Uhr 0 T^-A*.v . . II. S^t. 12 Uhr 20. S«pf. 12 Ukr 2 7.UA,.. .... 27. S«p*. 12 UW .. Ohl. 12 Uhr . D. Tel-Aviv. |11. Oh). 12 Uhr 16. Okf. 12 Ubr H - - wnd lüdt«< IM. U0. IM. 200. frotpclM« -jnd »«i»««* AvtliünH« durdt di« <*TtrHfliQ«ntnr * Daniel Milberg, Hamburg 1 Zweigniederlassung frtnkftlPt a, BR», Englitdier Hof waJ AV'^ m Siegfried Schwarzschild •Pt« KUpileA Telefon 4399« t Palesfine Shipping Co.Lld. 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