Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 23 (1.3.1935)
- Date
- 1935-03-01
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I- > ki r» VY Stuttgart. Il.is Jüdische Lehrhaii' ceranstalc-inc* Aii"t.'llimg von Ar!x*iti*ii aus den Wc*rk- ■ n. die unter dej bewährten I.cnturtg des Kunstm ilers Iler . II n I e ch e II b a eh stehen. Diese Snau gewährte einen aii'gi*/e*Khne*tffi hinblirk in die ■rkkurse. in denen mit einfachem technischen Mitn w irkluh Sihimes gTleistet wird. Hermann Kechen- <h h.ir Mir einiger /eit in der ..Gonioindc/oiturtg“ i rgelc*gt. " irum W erkarbeit ein dringe ndes brforriiii't. Wir diirfen nndeshalb eine ausführliche Iißialt'.iiig.ibe »c-ines am )*-! I ,-bruar 'gehaltenen, die lellimg i inleit, „den liefern!- ,iiber ..Ziele und I de r Weik.crbeit" er'paien. möchten aber mi'e- I i'-i:rn und iii'l» '.unlere elfr Jugend die iluabuie .,» dio»en W erkkiiT'en) nochmal' drin- A i' W rc k r f n k M. V h i tc b d / II Illd't all' II. 1/ legen. D.1' Jiidi'dicl.ehrhans hat -i NVeikkni'i :n seinen \rbeit-ltdreich eiabe/ojren. il -je t.i-i.« 'linder, heute \.m leben'»» ichtiger Be- 'iial. t eli. i die Notwriicligki it manueller tii.htigun lei V I' lii 'ielieii ja nirgend' >, llnng '.di man \rl R. i amrken. I in.il!c's. D■ rij_.-. an denen m : '.!'Ie W 11 ei w ahnen nmli ,iaß Ile uni li /., l!e-1 an 'eine' I’e11 \l.l 'I I ' \la \ I i> ' I-Il ' H 11 die III. I. I ■Zweifel mehr, iien in Ion und umschnitie. j/eic(i innigen ii'w. h reu de httben rmann F echcn- ... ||. i ai' II. ' »erstorbenen ii.i:; n gcjd.uhle. zu dc"en : li Ml/fn erhoben •i lie» oi'feilenden < >rnncl- . .Ilinig dä' Makkabi-W cdt- I genannt ..Kfar II«'- .'fältele der ’ S|icirtklub Ha i! . t.ii . ine Kiniclg, Innig unter dem s k.bi wird Wirklichkeit". Diese ... '.ill. wie e~ in ijini-tn Aufruf de~ ’li le,i'rael und dcl' Präsidiums des k k.dd k i ei'i1' lieißl. ..der nationale Vlit- Makk.ibi auf unv.er.ilißerlichem Volk'- ' ken n kajemefh in I re/ Israe l sein. In . s kabi'iccllu Hg* -ollen die vlakkahim wieder l n iiire- \olke- /uru.kkeljr •n und ein jiidi- ■ bcn in Arbeit and I reih 1 1 ' kalii '..II aber n.lir '. in al » i'.inliih-w i 11-. Iiafilich. n W i Ist". hellll e' in dem \ Stuttgart. \ n I nie". IIder I .a Ildes in I k k 11. a II" alll .11.. ..kl. ikkal.i' ich k .1 Makkabi -ich und se inen wpoit der Erneuerung t b. »irinnen. kfar nur dal.nd/iel uii'ihes". .Wenn ff ruf weiter. ..dalf Ilde- » er-ch riebe n im S\ niboL seiner illilged.inkeii I» - illier angc knnclig- —nr (J.eori: (null mann i. innigen begrüß.lc die Vertreter der tm \ erlauf -einer Volke- und dein Vüfbull de- I .1 dahii in,id klar llaiuakkabi / I/Ien /leie w . ’ (I. II". Ill diesen <• . .len -i.il du V Ii-I.iail eildie der I. \ or-it/ende •I ..llakouli . I i n ' 1 I r .■ II d! njl 1-i III . sow ie der ■il'ei.i des VI. IIa ad III. ' k.k.r.. Dr. I i dl t (er Il.oh III V ei tret'llu. für den al' I* I II alle, ei k I ,! II kt'-ll I u I(en. /II Beginn '. iner Vn-fii If i.'l I!• i.l. idi.-iiii n-bi 'oiidere I»• i 11:1111>11■ dell.j I . und gal iii'|ua.ii, der llliiiiincr Vu-druik. daII an der dritten »kkulu.di »udi die I. nt-ih-jiiiii'dien >t».rtl. r tcilliinen k..nuten. V.li inein >. ndruekscedle n li, - uni.IIde- II,.du. I- /Ul *'|>..rt'iei |iiner kfar llamak- •lii al' der keim.ed, eineneuen, aufrechten jiidi- ■ du n (.. -ciileihtfi I >r I idit j» oti dein alle jiidili*-it V!akk dii-s| ..rtl. , der Well j. rpfliihtemlen Geneiii'.iiafi'werk d i lu llen *'ti.>iisied(inig. deren Beii'neig i n die I i w ejtei imn> r> Alijali er mit bell, II Weil. I, -diild. rte. 's. -i nt - kii'|irädie klang in ... .. Bekenntnis /um neuen Jüdischen Menschen kla. I leiii.ikkubf au-. ,;,-"enj große br/ichiing'- I e il /u alle ii Juden der Welt *jtrüme;n -olF. ii'ddul! an die Vorn.me wurden sehr int, re nlitbilder »om i udi-. hell '*i,.»rt in Ire/ l-rae gcdirhrt I.eglcd I e n de r w I. die Ie..!Iler, -tu I S|)o |. \>: VI a .*11 Beifall Im ante I »nrtf . e I I 11 o r ul. die. lüden. Stuttgart. I ), i Bert Ii ., d V u|e i b a di - \ e r e i n behandelt in der . i'ten Vlär/liilfte Stefan /WC igs neue' Buch .. I riumpli utic, I ragik de- F r.v'inns »on H.iUcr i .:n“ ,irtcl eleu VV odienab'iflinitt. Stuttgart I >. i - dl e II 's , fl 11 I c Ilag-al» nd.!» i scfien Noiltille V erin h r e i; ». ran-taltet dein die Beruf- I l-e W „I f f. ..Welche Bl I Ilf'flli.L'lidlkc Itell gibt der Jüdischen sdiule" 'piedien Stuttgart. VnluHlich de.- Pur die (.a-t-tatte B I o dt ar?i n. V f e i e r . für die ein erstklassige in il wurde. li d e der J ü d i - i4 d. Mar/ einen Vorlieraterin der Jüdiliber da- I liema efür die kinder’ inl. infi*'tes veranstaltet ir/ eine Pari in - - Orehe-lcr gewon- :art. s , N , ( u r t , r J,ü d i s ch e Kunsti ii - dl a f t. Du- +. V erai'taltunj; findet um den III. Vlar/. - lall. Sie wird, da sich eine* Stuttgart. g . III c s., I; || t«l P I li, ..ter\oi-tc Huna im Vugenljlick nicht »erwirklidien lallt, neben pianisti'dieif Darbietungen auch de in ge'pr.»heiie.t, Wort (.eltunig »c r-chaffen. Dc'ber den nntw irkcnden Mei'tc*r'prcvfier Otto Bernstein. Dresden, de r ern-te uiiil insbesondere auch heitere Werke* /um Vortrag bringen »»ird. schreiben deutsche und ausländische Zeitungeni ..bin brlehnis », ie 'eiten ill V ortrag's.den . . . das ist nachschaffende. neii'diaffende klittst int. I» -Ie n Sinn, unentrinnbar. mitrc-dlend und erschütternd.. . . ein Paganini de- Worte-, eine Symphoifie* der Tone in Worten . . . die Ict/te Ausdrucks- und Oestal tu ngsmöglidikeit'ward Wort . bfnie Vollblut-Künstlerin i-t auch die mitwirkende Jugendliche Pianistin Grete Sultan. Berlin. Dortige Tupeszeitunpen und musikalische huch/eit.schriften sprechen von ..imponierenden Teistungen" von einer ..merkwürdig expressiven re bellische n Pianistin, die in jedem Betracht vom herkömmlichen Klavierspiel -ich unterscheidet . . . man verfolgt mit Respekt und Bewunderung dieses mutige Bingen um letzte Kunvdinge.“ bitte Züricher /eijniig: ..»on ihrer schlichten, wahrhaftigen, ganz der Kun-t dienend hingegelx-nen. liebenswerten brschetniing geben Ströme gesammelter Energien aus." _ bs ist eine V eranstaltung »ein besonderem künstlerischen Beiz, dabei »olkstümlüch im besten Sinn zu erwarten. 1 - 200 - Stuttgart. P n r i m - F e i e r. bs sei heute schon darauf hingewiesen. daß das Lehrhaus am Abend des Purimfestes (Dienstag. 19. .März) für die ganze Gemeinde eine Pu rimfeier veranstalten wird. Nähere Mitteilungen folgen. Buchau. Die Ortsgruppe des R.j.F. hatte für den 16. Februar die Gemeinde ins Cafe Vierfelder zu einem Vortragsabend ringelnden. Der Vorsitzende derselben. Hermann B. Moos, konnte fast die ganze* Gemeinde sowie* Gäste* ans I.aupheim begrüßen. Vor bintritt in die Tagesordnung wurde der Gcfallt-neii und der in den letzten Jahren »erstorbenen Kameraden in ehrender Weise gedacht. Der Vorsitzende des Landesverbands Württemberg. Recht-all»» alt Dr. VI a X >i t r a u ß (Stuttgart) sprach über ..Praktische R.j.b.-Arbeit". und der Jiigendleiter beim I.aneles»erband Westdeutschland. Dr. Salomo n ikeilnl über -Gemeinschaftsgeist und Zukunftsgestaltimg unserer.Jugend”. Beiden Referenten wurde* starker Beifall gezollt, bs wäre zu wünschen, wenn »on Zeit /CI /eil »ein seiten des R.j.F. solche* Vortrags, ahonele* in hiesiger Gemeinde »eranstaltet würden. Crailsheim. Am 11. Februar hielt der F rauen- » e r e i n nach /»»eijähriger Panse* seine Gene'ral- »ersamitilnug ab. /n der in Vertretung der »erhinderten I. I aiiclc*-»erbunels»orsii/enclen deren Stell»ertieterin. F rau Dr. Lotto R a e r iKünzelsait). erschienen war Nach einer Begrüßungsansprache durch den V or-it/enden. Dr. meel. K ii n i g - b e* r g e r. referiertu- I tau Dr. Baer unter großem Beifall übe r /»»eck une* Ziel des Judi-chrn .Frauenbundes und stellte* hierbei die »iel-eitigen. bedeutsamen Bestrebungen des Blindeheraus. Hierauf wurde der Anschluß des F raiten- *»c reinau den l.aniles»erbanel einstimmig beschlossen. Dr. Königsbergcr widmete* in -einem Tätigkeitsbericht der an- Gesundheitsrücksichten /urückgotretenen bisherigen V or-teherin F rau P a u I i n e Koh n lind der durch Wegzug uii-gr-chie-elenon bisherigen Schriftführerin und Kassiere rin Frau Selina Stein »»arme Dankes»* orte und betonte die* erhöhte V c*rpflichtnng der jüdischen brau zur Mitarbeit an allen religiösen und kulturellen Belangen der Gemeinde. Frau Dre» I u ß und brau bpp-tein jr. wurden in den Aii—cbiiß gew älilt. Iran F. in in a Ha II hei. liier »»II nie in die vv oblfaiirlskonimission des V or- -lelierami' delegiert und die Schaffung einer Bilrel- -II,Ilde beschlossen, brau k ä 1 e* K a 11 il erstattete den einigermaßen hefrie*eligentlen Kassenbericht. Nach einigen Siaiiitfnänclfrungen lind den Wahlen, die“ ne ben den neuen Au"cliiißmitgliede*rti den bisherigen Ge-amr» or-tanel bestätigten, »»circle die V ersammlniig ge -chlo-sell. Crail-heim. Nach langjähriger schwerer Krankheit »er-chicel am II. Februar Jo-cf C,*o Idstein im Vlter »on 69 Jahren. Am Grabe* zeichnete* Rcl.-Oberlehrer Kahn ein schlichtes Lebensbild des Dahingescfiic clem n in Familie und Beruf. Das Andenken elf- -ehr beliebten Mannes »»ird ein gesegnetes sein Göppingen. Im Rahmen des R.j.F. sprach Dr. Salomo n (kölni über ..Gemeinschaftsgeist und Zukiinft'ge'taltuiig unserer Jugend", nachdem der Landi '»erbauds» or-it/enelc des R.j.F .. Rcchtsan»* alt Dr. Max Strauß (Stuttgart) den Beniner mit kurzen Worten eil,geführt batte. Die Ausführungen des Referenten wurden mit großem Interesse, insbesondere »on der Jugend, entgegengenonnnen und fanden starken Beifall, billige Anfragen wurden von Dr. Sulomon ausführlich lieaniwortcl. Ilaigerloeh. Vor einem stark interessierten Hürerkreiix-richtcte Julius Paul I! [> p s t c* i n (Stuttgart! iilx-r ..Jüdische Darlehenskassen in Deutschland". AI- V\ i*rbe»c*raii'taltuiig zur Gründung eines Kulturbundes für die- Gemeinden der weiteren Umgebung fand auf Anregung »on Heinrich Levi (Horb) ein -Bunter Nachmittag" statt, für den Hede S ch a de . Karl Haas. A r p a d P i ck aus Stuttgart so»» ie der Frankfurter Dichter A I f red A nerliach gewonnen worden waren. Die Veranstaltung war aus den umliegenden Gemeinden gut besucht. Die* Verhandlungen zwecks Gründling des Kulturbundes »»erden weitergefülirt. Heilbronn. Linen Sänger großen Formats gewann die- Kult Urgemeinschaft in Hermann S ch c* y (Berlin). dessen mächtiger, klangvoller Bariton in unserer Synagoge zu ganz besonderer Geltung kam. In Arien aus dem -blias" und den -Jahreszeiten", biedern von Schumann. Mahler und Hugo Wolf erw ies der Künstler die Vielseitigkeit seiner glänzenden Vortragsknnst. mit der er seine Hörerschaft restlos begeisterte. Insbesondere die dramatischen Partien machten auf die Anwesenden einen tiefen Fiindruck. Heilbronn. Das älteste Mitglied unserer Gemeinde. Leopold Rosenberg, wurde im hohen Alter von 97 Jahren unlängst in die bwigkeit abberufen. Damit fand ein langes, arbeitsreiches Leben einer starken, charaktervollen und religiösen Persönlichkeit. die überall hochgeschätzt war. seinen friedlichen Abschluß. Bez.-Rabb. Dr. Beermann fand warme Abschiedsworte an der letzten Ruhestätte des Entschlafenen. dessen tiefes Interesse an seiner Gemeinschaft auch dadurch erwiesen wurde, daß er viele Jahre hindurch als Mitglied der badischen Synode mit Rat und Tat wirkte. Ein ehrendes Gedenken wird Leopold Rosenberg für immer gesichert sein. Rexingen. Der Jugenddezernent der BnndesTeitung des R-jx- Paul Y o g i Mayer (Berlin) sprach am 2^. Januar über das Thema „Aufbruch deutsch-jüdischer Jugend“- Der Vorsitzende, Willv Gideon (Horb), dankte dem Redner, dessen Ausführungen wir schon früher gewürdigt haben, mit herzlichen Worten. Dr. Markus Maier (Stuttgart) sprach dann ebenfalls zu der Versammlung und übern rächte die Grüße des Landesverbandsvorsitzenden. Rexingen. Am 17. und 18. Februar veranstaltete der ..Landesausschuß Württemberg und Hohenzollern der Jüdischen Jugendverbände“ mit Hilfe der ..Mittelstelle für jüd. Erwachsenenbildung“ eine Jugendleiter-Arbeitstagung, die aus allen Teilen.des Landes gut besucht war. Der Vorsitzende, Dr. Walter Einstein (Stuttgart), übergab nach herzlichen Begrüfiungsworten Professor Dr. Kurt Bondy (Frankfurt a.M.) die Leitung der Tagung. Bondy leitete eine Arbeitsgemeinschaft über das Thema „Führerfragen im Bund“. Unter reger Mitarbeit der anwesenden Jiigendleiter wurde nach einleitendem Referat e ine ebenso anregende wie fruchtbare Aussprache über die wesentlichen einschlägigen Gesichtspunkte geführt. Studienraf E r i ch Werner (Saarbrücken) leitete die Arbeitsgemeinschaft „Das jüdische Volkslied einst und heute“ und gab einen fachmännischen Ueberblick über dessen Entwicklung von der Bibel bis zur palästinensischen Volksweise unserer Tage. Lehrer Kurt Flamm (Heilbronn) erarbeitete mit den Jüngeren in einer Bibel-Arbeitsgemeinschaft in vorbildlicher Weise den tieferen Inhalt der ersten Abschnitte von -Ki sisso“. — Der zweite Tag begann mit Waldlauf und Sport unter Leitung von Rudolf P o t c> k t* r (Stuttgart). Dann berichtete Professor Bond» über seine Reise nach Palästina und besprach mit der Versammlung Erziehnngsfragen des heutigen F re/ Israel. Im weiteren Verlauf des Tages Tiilirtcn er und Studienrat Werner ihre Arbeitsgemeinschaften »om Vortage zu Lude. Mjt Dankes »»orten für Referenten. Teilnehmer und die gastliche Gemeinde Rexingen schloß Dr. Einstein die Tagung, die eine Bereicherung für alle* Teilnehmer war. Ulm. Am 9. Februar veranstaltete der KiilturaiisschuH einen Liederabend mit F rau Lotte I.conu rd (Berlin), die mit herrlicher Stimme ansgewählte, tiefempfundene Lieder und Arien sang. Als gleichwertiger Partner begleitete L u d w i g G r ii n b u u m (Nürnberg) am Flügel. Fan Klaviersolo des Künstle rs fand begeisterte Aufnahme, ebenso die Darbietungen der Sängerin, dir stürmisch gefeiert wurde*. Ulm. -K a r I ch e n kommt!“ — Das Wort genügte. um dem auf Einladung der R.j.F.-Ortsgruppe nach Ulm gekommenen F'rankfurter Dichter Karl I. ttlinger ein volles Haus zu sichern. Alle Mitglieder der Gemeinde waren anwesend, und auch aus der Umgegend »»Iiren viele Gäste gekommen. Ettlinger las aus seinen eigenen Werken, und es ist verständlich. daß der köstliche* Humor, mit dem er die Schwächen des lieht*» Nächsten erfaßt, die Hörerschaft /ii stürmischer Heiterkeit bin riß. — In den Pausen musizierte das Jugendorchester des Sportbuntls. und auch seine Leistungen verdienen alles Lob. Alfred A d I e r dankte* als Vorsitzender der Ortsgruppe Karl F ttlinger für den wirklich vergnügten Abend. Ulm. Im Alter »on 62 Jahren »erstarb Artur D r e*i f ii ß nach langem Leiden. Mit ihm ist ein überall wertgeschät/ter Mann dahingeschicdcn. der unserer Gemeinde jahrelang gewissenhafte Dienste als ScJicxhet leistete. Rabbiner Dr. Coli n entwarf an der Bahre das Lebensbild des Entschlafenen, der in bester Erinnerung bleiben wird. Heues vom indischen Spott. Stuttgart. Der T e n n i s e 1 ii h 19 2 4 im R. j. F. Ortsgruppe Stuttgart hielt ain 14. Februar seine diesjährige* Generalversammlung ab. I n gewohnter Weise wurde über das ubgeluufene Spieljahr. die stattgehahten Turniere und die Kassenverliältnisse Bericht erstattet. Da für die kommende Spielzeit eine größere Anzahl von .Neuanmeldungen »orliegt. besonders von Turnierspielern, ist damit zu rechnen, daß der Club mit einer wesentlich stärkeren Turniermannschaft in diesem Jahr antreten wird. — Durch die in Aussicht gestellte* größere Anzahl von Turnieren innerhalb des R.j F. w ird die sportliche Betätigung des Tennisrlubs 1924 sicherlich einen Aufschwung erfahren. Da die Mitgliederzahl nunmehr auf ungefähr 80 gestiegen ist. stehen dementsprechend mehr Plätze zur Verfügung. Gleichzeitig hat die Clubleitung vorgesehen, einen Trainer zu verpflichten. der sich hauptsächlich der Jugendlichen annehmen wird. Wir weisen darauf hin. daß noch eine beschränkte Anzahl von Junioren ab 12 Jahren zu ermäßigtem Mitgliedsbeitrag aufgenommen werden kann. Stuttgart. Am 17. Februar standen sich die 1. Handhallmanschaftcn der „Hakouh“ und der Sportgruppe des R.j.F. gegenüber. Da ..Hakoah“ auf einige ihrer besten Spieler verzichten mußte, durfte man im voraus mit einer Niederlage derselben rechnen. Beide Mannschaften strengten sich tüchtig an. um den Zuschauern ansprechende Leistungen zu zeigen. Durch besseres Zusammenspicl trug R.j.F. schließlich einen 4 :0-Sieg davon, der wahrscheinlich noch höher ausgefallen wäre, wenn die „Hakoah“ nicht einen vorzüglichen Torwart gehabt hätte. Stuttgart. Sport vom 24. Februar. Handball: R.j.F'. Stuttgart — A.J.S.V. Pirmasens > : 1 (0 : I). Pirmasens legt sofort ein schnelles Tempo vor: es hat den Anschein, als ob Stuttgart unterliegen würde. In der 18. Minute kommt Pirmasens auch zu einem Erfolg und drückt bis zum Ende der Halbzeit stark, aber alle schönen Torschüsse vereitelt Stuttgarts ausgezeichnet haltender Torwärter Sommerfeld. Nach der Halbzeit hat Stuttgart umgestellt, kann dadurch das Spiel offener halten und sogar in der 46. Minute ausgleichen. R.j.F. hat sich gefunden und kann durch zwei weitere Tore einen glücklichen, aber verdienten Sieg einheimsen. Die Meisterschaft in der Gruppe Süd liegt nun wohl zwischen Bar Kochba Mannheim und R.j.F. Stuttgart. Fußball: R.j.F. Stuttgart—A.J.S.V. Pirmasens 7 :0 (6 :0). Dieses Spiel war eine einseitige Angelegenheit. in der Pirmasens nie eine Chance hatte.