Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 17 (1.12.1934)
- Date
- 1934-12-01
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- [Seite] (sequence 4)
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— 142 — den «iir Mil II IM <I.H «ir die len i.li. lin -ul .,Vi ul. 'litt lull II.II \ K I. erge* -liirk Uli' ui I)ii' unsere »dr im/derner. Es Fisen hergcstcllt. iinf demselben strilkten acht >|<ieße ihn- Spitzen in dir Möhr. Auf dö"i n «unii'ii farbige l.iihtleiii «inf gesteckt. Drr;inii*'"" 'Mini in 'liimmrr Kiii'iiinkrii \»r di*r I* <1, ' I i ii.hiiT'. Nun 'landen »ir Mir drin Eisen liicltcn dm ..>diunir'"' in unseren lliindrn. an- 11i- '.mprii «ir dir üblichen Segen"priiche und M.Hin '|.>I, .Ulf nii't-rr kmi't. Mrll leuchteten I itfillein. iri*'p,'listig litilion sie 'i(h all Milli dankl i ii'liTcrimil. «.ihr,ml iihmt Kindermund dir M. l.ulii . M,..-' /ur" erklingen licH. Dann schau nii M-rginigt in du- /äugelnden I* lamnichen. dir draul'i n \■ t drill feilster in drr diinhlrn Nacht --lt, ii. und durch uii'i-re PliantU'ie /ogen mir und (.r'taltrn. dir ml' liinaii'ln>l«*n ii \ iliag. liald « urdr da* I i'1-n auf drn p, 'irlli. und «ir hüpften in jiigeml- I mul über dir l.iihllrin. dir ang'tlith ii ii i .*' I reihen'. I ' «arm köstliche K. dir «ii lull drn I idillrin i rlebten. % irl . K und h indrrf -nul. du .inliirltrn bis .i.h 11■ 11■ dn l.iihllrin I,, n^'.ini » rrlö'ihlrn. \ti"thuii auf drn*',i- ‘ i'lrn Ahrnd konni- Ii IIIII t b.llim'll. . I!■' \iart*ll dir' lli.hl Irll I* ' gab II.all .1'*.'. > k 11uIr r ii Irblr h ' * . ■li. Jrdrn V llri I I. d. *i .; ui!...!, u i ■ I Ir u lildt. i.l. \\. I. Irl 'ii fn /**i« ■n n Ml. nullt In nirllni llrll ''di II < .4U-. -.hl. I r.k. 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I rriidr hat. alljahrliifi 'iih \on ,| -ii | .*•!>!!. , ii:irr lii'titutr liber/i Ilgen /II i, i: ii ■ i*.i.iiurr«ri'i* rin begeisterter An | , «!i..! i *. i-'i u-dniflliihrii Matlrn wori i >i. | i i - t _i ..>> . > * -|. mttlidi. « i' in dir't'r kur/rn /.ii -uu ii- « ■ ’ * au li.'Mfiridrnrii Anfängen dort inmiik.!:!ui; Si -.!>** aiuh dn, dort arbritmdrn (,, |. lirim und k> .n,:, ii da. II. ipli. rdienst an dir - *ni pru.d'iu. u i .i-i- ■ it» /ii/i.. rteilen i't *o wäre i - ihn.*n l-.ili iii.hi n -."uh •_.■«• -rn. rin soldir. lie- . Hai .**. . : - , «, 1, „ii!.i in drr Siiiwm \ , 1 I h : I - 1* i i > ’ ‘ i * - , » I <* gl fnndc ll h.illrn. InniK i!*m -I. iu*n .* * > . am A if ing der Em« ick- »tip, «.*.>.*i i -> di* i a.';,rj| .(hon < imriditipe niM i-il >' li .t I - * . u in ..iitltliihrii fiidu-rn. nah i-t dir I!*i> -d I. . :• ... in allen W i»'i*nsi«ripi n mit I.u.-I - atu :: mir vvrnipr Fächer .ii!11 ..mrii a f •;••!• i I■ di . ■! ' . cdrn Aii'prüchrn h i Pn.fi*..o|. i üd Sn,.".*1 -* i; >! IIffrrill III drin dkrnirinrn i’.-id.ula ■ ai.an a" rrnnprn: auf GOTTES WONNE Wonne sogen will ich, Wonne um IHN, um meinen Gott will meine Seele jubeln, denn er kleidet midi in Gewänder der Freiheit, schlägt mich ein in den Mantel der Bewährung, wie ein Bräutigam priestergleich prangt, wie eine Braut anlegt ihr Geschmeide. Ja, wie das Cand Gesproft agffahren läßt, wie ein Garten wachsen läßt sein Gesäm, so läßt mein Herr, ER emporwachsen die Bewährung, den Lobpreis vor allen Erdstämmen. Um Zions willen darf ich nicht schweigen. Um Jerusalems willen darf ich nicht stillsein, bis für es Bewährung aus/ährt wie Lichtglanz, für es Befreiung wie eine Fackel brennt Ansehn werden deine Wahrheit die Wellstämme, deinen Ehrenschein die Könige alle. Rufen wird man dich mit einem neuen Namen, den SEIN Mund präqt. Du wirst ein Prachtkranz in SEINER Hand, ein königlicher Stimbund im Griff deines Gottes. Nicht mehr spricht man dich an : Verlaßne! dein Land spricht man nicht mehr an : Verödete! sondern dich ruft man : An-ihr-mein-Gefallen! und dein Land: Gemeisterte! Denn ER hat Gefallen an dir und ehgemeisicrt wird dein Land. Denn wie der Jüngling die Maid ehemeistert, bemeistem sich dein deine Söhne, und wie der Freier Wonne hat an der Braut, hat dein Gott Wonne an dir. Jesdiajahu. 61, Vers 10 11, 62, Vert I S (Uebersetzung Buber-Rosenzweig) Vollständigkeit kann natürlich keine einzige Abteilung Anspruch machen, wenn auch manche, wie z. B. die judaistische. die hebräische, die orientalische, die mathematische Abteilung, sowie einzelne Fächer der Medizin, schon recht beachtlich sind und schon einigermaßen den Bedürfnissen genügen. Es erübrigt sich wohl, auf die Notwendigkeit einer guten Bibliothek für den Betrieb einer Universität hinzuweisen. Nicht nur die theoretischen Fächer und überhaupt die Geisteswissenschaften sind auf einigermaßen vollständige Fachbibliotheken angewiesen, sondern auch die Naturwissenschaften und die technischen Fächer können Bücher und Zeitschriften durchaus nicht entbehren, selbst wenn sie sich hauptsächlich der Experimente bedienen oder die Natur selbst befragen und zu erforschen suchen. Die der Bibliothek zur Verfügung stehenden Mittel sind minimal und reichen kaum aus. den Bücherschatz zu katalogisieren, einzubinden und das Publikum zu bedienen, so daß für Bücherankauf. Komplettierung der Zeitschriftenserien und Abonnement auf die neuen Jahrgänge kaum etwas übrig bleibt. Die Bibliothek ist daher auf Spenden von auswärts angewiesen, sei cs in Form von Geld, sei es in Gestalt von Büchern. Da es gerade in Deutschland zahlreiche Leute gibt, die gezwungen sind, kleinere Wohnungen zu beziehen. und auch viele aus Deutschland auswandern, so erscheint der Zeitpunkt besonders günstig, die Bücherbestände durchzusehen und das. was für die National- und Universitätsbibliothek passend erscheint. ihr anzubieten. Gerade in den letzten Monaten hat die Bibliothek schöne Bereicherungen aus Deutschland erhalten, und ich bin überzeugt, daß zahlreiche in Deutschland jetzt überflüssig gewordene Bücher und Zeitschriften in Jerusalem ein würdiges und nützliches Auferstehen feiern werden. Vom Erlernen der hebräischen Sprache. Von ßez.-Rabb. Dr. A. Tänzer, Göppingen. Die führenden Kreise der Londoner Judenschuft veranstalten in diesen Tagen eine „Hebräische Woche“. Sic wird eingeleitet durch entsprechende Predigten in allen Londoner Synagogen und sojl einer großzügigen Werbeaktion dienen, mn Jude und Jüdin zum Erlernen der hebräischen Sprache zu veranlassen. Fragt man nach dem Zweck dieses Erlernens. so wird er als ein anderer für den Juden in der Gallith, und als ein anderer für den auf Palästina Eingestellten erscheinen. Für den ersteren kann man es. abgesehen von der religiösen Seite*, als eine Art Khrenpflicht bezeichnen, die bebrüische Sprache zu kennen, weil sie die Sprache seines eigenen jüdischen Volkes ist. Und auch wenn er sich ihrer nicht als täglicher Umgangssprache bedient, so wird ihre Kenntnis cs ihm doch ermöglichen, unmittelbar in die reichen Geistesschätze seiner Gemeinschaft einzndringen lind so sein jüdisches Selbstbewußtsein zu stärken. Für jenen Juden hingegen, der nach Palästina auswandert, um sich dort eine neue Existenz zu gründen, für den ist es geradezu Zwang und unerläßliche Vorbedingung, daß er der hebräischen Sprache, lind zwar wie sie in Palästina gesprochen wird, mächtig ist. «eil diese1 dort die allgemeine Umgangs- und Verkehrssprache in allen jüdischen Städten und Dörfern ist. Entsprechend der Verschiedenheit dieser beiden Zwecke aber, dem des nur I.esenwollcns und dem des Sprechenwollens. sind auch die am besten zum Ziele führenden Mittel. Für das Verstehenwollen des Geschriebenen genügt ein gutes Lehrbuch, wie wir deren ja mehrere besitzen. Es wendet sich zwar nur an das Auge, bringt auch nur ein wenig ergiebiges Uebcrsetzungsverfahren zur Anwendung und stellt bedeutende Anforderungen an Geduld. Kraft und Zeit des Lernenden: aber der angestrebte Zweck eilt ja nicht, er ist ja nur der des Lesens, und nicht der des Sprechens. Ein anderes hingegen ist es für den nach Palästina übcrsiedelnden Juden. Er muß das Hebräisch-S p r e ch e n erlernen und will dies so leicht und so schnell als möglich erreichen. Für ihn kommt vor allem die Schulung des Ohres in Betracht. Sein Ohr muß sich mit dem Klange, dem Tonfall, der „Sat/melodie“ der hebräischen Sprache, vornehmlich der 'ogen. neuhebräischen. und mit einem für den täglichen Verkehr ausreichenden Wortschatz vertraut machen Genau so. wie jedes Kind in seinen frühesten Fntwicklungsjahrcn seine Muttersprache erlernt. Dergleichen aber vermittelt auch das anschaulichste Lehrbuch kaum jemals und auch der beste Lehrer nur höchst selten. Dieselben Worte und gleichen Sätze immer und immer wieder sich vorsprechen zu lassen, sie mit allmählich wachsendem Verständnis durch das Ohr in sich aufnehmen, sie auf diesem Wege sich nage/« iingen und bequem zu eigen zu machen, das allein fuhrt bei entsprechendem Willen und Verständnis und täglichem, pünktlichen Arbeiten bestimmt zum erstrebten Erfolge. Ohne großen Aufwand an Zeit und Kraft. Für die wichtigsten europäischen Sprachen besitzen wir geeignete Lehrmittel dieser sogen, auditiven Me- SCHMUCK - „das Festgeschenk" zu Chanukka von Juwelier PERLEN - E PLANTEN - 60LD - SILBER MODERNE U-IREN. la. SCHWEIZER WERKE STÄNDIG GELEGENHEITSKÄUFE LEUCHTER FÜR SABBATH UND CHANUKKA aiun S T U T T GA R T KÖNIGSTR.17 -TELEFON 29516