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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-08-01 · 9 (1.8.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XI (1934-1935)
Issue
9 (1.8.1934)
Date
1934-08-01
Page
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- 73 - disdie Herz, dem Wohltun notwendig ist wie die Luft die der Mensch atmet Eine zarte Sitte rührt uns da an; und wer sie pflegt, spürt das holde Band, das sie zwischen Fernen knüpft. Wir nehmen Abschied — aber zu irgend einer fernen Stunde an einem fernen Ort tut ein Mensch, der uns lieb hat eine Mizwoh an unserer Statt, für uns — und hin und zurück strömt das Glück dieses Tuns und bindet Getrennte aneinander, lieber uns beiden wölbt der Segen den Friedensbogen, der da heißt: .Borge d i ch n i ch t!“ Die jüdische Kunstausstellung in Stuttgart. Die Jüdische Klintsgemeinschaft, die im vergangenen Jahr in Stuttgart gegründet worden ist. hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Gebiete der Kunst unter den Juden zu pflegen und zu fördern. Ihrer Initiative ist auch die jüdische Kunstausstellung zu verdanken, die den Künstlern NS ürttembergs Gelegenheit geben sollte, ihre Werke auszustellen und den Gcmeindcmitgliedern die Kenntnis ihres Schaffens zu vermitteln. Die Eröffnung der Ausstellung um II. Juli in den Baumen Gartenstr. AI war ein festlicher Akt. Direktor Karl Adler begrüßte in seiner Ansprüche die Vertreter der jüdischen Organisationen, der Vereine und die Künstler selbst. Kr sprach der Stuttgart-Loge für die Ueberlassung der Bäume, sowie der Firma L. Kruilsheimer & Cie. für die zur Verfügung gestellten Dekorationen den Dank der Kunstgemeinschaft aus. Eine Jury, bestehend aus den Herren Architekt Bloch, Ignaz Kaufmann und Hermann Fechenbach. hat die Wahl der ausgestellten Werke getroffen. Beschickt ist die Ausstellung von 15 jüdischen Künstlern, die auf ihren Kunstgebieten und in ihrer Stilart zu uns sprechen. Bein jüdische Kunst zeigt die Schau nicht, sie ist lediglich eine Ausstellung jüdischer Künstler in Württemberg. Direktor Adler schloß seine Ausführungen mit dem Hinweis auf den Holzschnitt von Fechenbach. der die Eintrittskarte ziert: ..Da wurde er Erbauer einer Stadt und benannte die Stadt nach seines Sohnes Namen Chanoch“. daß jeder Künstler, jedes Werk, jeder Beschauer, ja die ganze Ausstellung beitragen soll zum Bau und Aufbau jüdischer Kultur und jüdischer Gemeinschaft. Die folgende Darlegung will kein Abwägen und Abwerten der Kunstwerke und ihrer Kunstrichtungen sein, sondern nur eine Plauderei über die gebotenen Werke und den Eindruck, den sie im Beschauer wecken. Die Bilder Hermann Kahns zeigen zeichnerisches und malerisches Können. Seine Landschaften sind rein impressionistisch geschaut. Die Bilder „Meine Frau" und ..Die Chaluzgruppe“ sind kühn in der Anlage und offenbaren eine ernste Begabung. Di na C y m b a 1 i s t ist eine noch junge, talentierte Künstlerin. urwüchsig in ihrem Schaffen. Die Bildnisse ..Josef Starapolski“ und „Frau mit Kopftuch" sind treffsicher und lebendig gemalt. Hervorzuheben ist. wie sie das Typische der Persönlichkeit erfaßt und ohne roße Mühe herauszuarbeiten versteht. — Meta r e u s Bildnisse sind tief empfunden und wirken zugleich dekorativ. Ihre Pinselführung verrät großes Können. Ihre Aquarelle sind von besonderer Farbschönheit. — Erich Kahn, der nur mit einem Bild „Reede in Genua“ vertreten ist, hat Farbensinn, sollte aber klarer in der Darstellung werden. — In Alice Haarburger ist der Drang nach Schönheit und Harmonie lebendig. Ihre „Studie in Rot“ und „Herbst- DER JUNGE MOSES VON FRITZ ROSENTHAL Die Gefle junger Könige war ihm zu eigen. In feinen Augen aber glomm das Leid Und eingehüllt in knofpenhafles Schweigen Harrten die Lippen ihrer großen Zeit Und immer war ein Fremdes um ihn her Und immer lag ein Trennendes um ihn: Das Ungekannie wuchtete Jihon Jchwer Auf feinen Schultern, und er wollte fliehn Aus des Palaftes erzver/chalten Räumen, Darin er fdtweigend ftand wie ein Verirrter. Oft fuhr er auf aus zukunftsjehwangem Träumen, Nächtlicher Bilder und verwirrter Gefüllten voll und in ihm wuchs ein Sehnen Nach Volk und du und Bruderhand, Die Ohren dröhnten ihm von fremdem Stöhnen, Den Ruf vom Berge hörte er erdröhnen. Als das Qefetz in feinem Geift erftand. Aas einem foeben im Vertag R. L6wit, Wien ' and Leipzig, erßdtienenen Gediihtband *Z> / e Lieder des ewigen Brunnens" des Mändtener Didtiers Fritz Rofenihal (Ben Chorin). stilleben“ hinterlassen starken Eindruck. — Hilde Brandt hat Begabung und eigene Linie. Ihr Selbstporträt und ihre Landschaften zeigen ehrliches Ringen nach Gestaltung. —\ Klara Neuburger ist befähigt und vielseitig^Ihr Form- und Farbensinn sind gut geschult. „EHwangen" und die „Frühlingsbilder“ bilden wertvolle Teile der Ausstellung. — E11 i llcimanns „Sonnenblumen“ sind plastisch und ansprechend. ihre Köpfe sehr fein durchgearbeitet. „Märkische Landschaft im Regen“ ist ein Kunstwerk von großer Schönheit und tiefem Empfinden. Es erinnert an gute holländische Kunst. — Ignaz Kaufmann und Hermann Fechenbach sind den Stuttgartern keine Fremden. „Die Auffindung dös Moscheh“ von Ignaz Kaufmann ist ein groß angelegtes. dekoratives Kunstwerk, das bildhaft erlebt und nichf nur anatomisch beurteilt werden darf. Seine „Strandhilder“ und „Italienische Straße“ sind von großer Lebendigkeit und Farbkraft. Für Kaufmann ist alles, was er malt. Licht und Bewegung. —: Hermann Fechenbadis Bildnis des unvergessenen Seligmann Kahn ist ein Kunstwerk, das mit Liebe geschaffen. die Größe und Güte eines Wohltäters und Weltweisen widerspiegelt. Seine neuesten Werke. „Blumenbildnis“. „Es werde Licht“. „Adam und Eva“ zeigen eine sichere innere und künstlerische Entwicklung. Fechenbach hat seinen eigenen Weg gefunden, der zu großen Hoffnungen berechtigt. Trude Munjc und Else Samuel haben in Form und Farbe fein empfundene Töpfereien ausgestellt, Marie Glaser sorgfältig ausgeführte Handarbeiten. Paula Straus ist eine geschulte Goldschmiedin, deren Auslagen. Ringe. Ketten usw„ auf große Befähigung schließen lassen. — LyBernheimer zeigt neben Scherenschnitten geschmackvolle, handgewebte Schals und Taschen, Allen jüdischen Kunstgewerblerinnen darf empfohlen werden, auch an die künstlerische Ausgestaltung {des jüdischen Hauses und der jüdischen Feste zu denken und Kultgegenstände des jüdischen Lebens, wie Hawdolohteller und Hawdolohbüchsen. Kidduschbecher. Sedergeräte, Teffillin- und Tallithbciltel uswl. zu schaffen. Werke der Schwarz Weißkunst haben! Bernheimer. Brandt. Cymbalist. Fechenbach. H. Kaljn und Kaufmann beigesteuert. Sie zeigen zumeist technisches Können und starke Formkrüft. Erwähnt seien die „Initialen“ von Bernheimer, „WiuterlaadscJiuft“ von Brandt. . Schlafende Frau" von Cymbalist. „Theodor Herzl“ und „Rabbi von Rutharach“ von Fechenbach. „Galuth' und ..C'halu/" von Kahn. „Prophet" und „Selbstbildnis“ von Kaufmann. Ziisummenfassend darf von der Ausstellung gesagt werden, daß sie Werke einer Reihe von jüdischen Künstlern zeigte, deren Arbeiten Beachtung und Anerkennung verdienen. Werkevon Künstlern, die sich bereits einen Namen erworben haben lind Arbeiten junger strebender Talente, von deiiep noch Gutes und Großes zu erwarten ist. Fs darf also der Kunstgemeinschuft und vor allem Direktor Adler für das mutige* Unternehmen, eine Ausstellung! junger jüdischer Künstler Württembergs veranstaltet zu haben, gedankt werden. j M. Ilieger. In dieser Nummer wird das Resultat der Ve r - losung veröffentlicht, die auf Grund der von der Kunstgemeinschaft in der Ausstellung angekauften Kunstgegenstände am 26. Juli vorgenommen w urde. Unter den zahlreichen Besuchern der Kunstausstellung gibt es nun zehn glückliche Gewinner und wir empfehlen, sofort die Eintrittskarte zu prüfen und deren Nummern mit den in der Mitteilung der Kunstgemeinschaft angegebenen Gewinnnummern zu vergleichen. Das religiöse Problem In Palästina. Ein Vortrag von Rabbiner Dr. Schlesinger, Buchau. Die Zionistische Ortsgruppe Stuttgart lud ihre Mitglieder und Freunde zu einem interessanten Vortrag ein. der am 10. Jul im Gustav- Siyglehaus stattfand. Da der Redner des Abends. Rabbiner Dr. S ch I e s i n g e r . Buchau, als langjähriger Zionist bekannt ist und erst vor! kurzem von einer Pulüstinareise zurückkehrte, fanden sich trotz der heißen Jahreszeit viele Zuhörer e|n. Der Vorsitzende der Ortsgruppe. Dr. Tänzer; eröffnete die Veranstaltung mit einigen warmen Worten des Gedenkens für Theodor Herzl, den großen politischen Führer, und Chaim Nachman Bialik. de^ vor wenigen Wochen von uns gegangenen Dichter. Beide setzten sich, jeder in seiner Art, dafür ein. die seit Jahrtausenden herumirrenden Juden wieder zu einem jüdischen Volke zusammenzuschmieden. Danach sprach Rabbiner Dr. Schlesioger über das Thema „Das religiöse Problem in Palästina“. Eine der brennendsten Fragen des Aufbaus, so führte er aus. ist die. ob das jetzt entstehende jüdische Volkstum rein w e 111 i ch e r Struktur sein wird, oder ob es geformt wird im Sihne geschichtlichen Judentums, im Geiste der Tfhora. Denn geschichtliches Judentum ist die untrennbare Synthese von Religion und Nation, von sozialen und nationalen Tendenzen. Das Leben des Volkes und das Leben jedes einzelnen Menschen in Erez Israel muß bestimmt werden von den Gesetzen der Thora, möglichst dem Buchstaben getreu. Wie ich das Alef Beih lernte. Von Ch. N. Bialik sei. Anged. ln der Kleinkinderschule hatte ich kein Glück. Ich sonderte midi von meinen Mitschülern ab und sic von mir, war immer in mich gekehrt und baute mir eine eigene Welt. Aber niemand M ußte es. und keiner merkte etwas. Sogar der „Rebbe“ und sein „Reifer“ (Hilfslehrer) ahnten nichts. Sie kannten nur eines: schlagen, jeder auf seine eigene Art. Der Rebbe prügelte mit dem Riemen, schlug mit der Faust, stieß mit dem Ellenbogen oder mit dem Teigwälzer, kurz — er bediente sich jedes Gegenstandes, der Schmerz zufügen konnte. Der Reifer hatte eine häßliche Angewohnheit: blieb ich eine Antwort schuldig, so spreizte er seine Finger, krümmte sie mir ins Gesicht wie die Krallen eines Tieres und verrenkte den Hals. In solchen Augenblicken sah er aus wie ein Raubtier, und ich bebte vor Angst. Ich fürchtete, er würde mir mit seinen scharfen Nägeln die Augen auskratzen. Der Schrecken verwirrte mich, und ich vergaß alles, was ich gelernt hatte. Der Reifer deutete mit dem Finger auf einen Buchstaben und fragte: „Was ist das?“, ich zuckte mit den Augen, zitterte am ganzen Körper und schwieg, als ob ich das Sprechen verlernt hätte . . . So hörte ich fast gar nichts vom Unterricht, er streifte nur meine Ohren, er glitt an meiner linken Schläfenlocke vorüber. In mein rechtes Ohr dagegen drang ganz von selbst ein anderer Klang, der zwischen den Zeilen des Siddur heraufstieg. Er fand ein Echo in dem. was wie seit. Ewigkeit in meinem Herzen ruhte. Die Zeilen und die Buchstaben waren nur äußerliche Andeutungen für diese Lehre. Schon am ersten Tage, als der Hilfslehrer mir die Alef-Beth- Tafel hinhielt, tauchten vor meinem inneren Auge sofort Buchstabenkolonnen wie Soldatentruppen auf. die jenen glichen, die zuweilen an unserem Hause vorbeikamen. Sie marschierten mit dem Tambour an der Spitze „tram tara tram ..." So kamen mir die Reihen der Buchstaben vor, das Alef. das Beth. das Gimmel, unter denen die Vokalbezcichnungen standen. Richtige Soldaten, vom Kopf bis zur Sohle bewaffnet. Die Alefs marschierten, die Rucksäcke über die Schulter geworfen, etwas unter ihrer Last gebeugt, wie zum Manöver, die Gimmel standen da, das eine Bein einen Schritt vorgestellt, bereit zum Marschieren. Meine Augen blicken an den Rändern der Tafel entlang. — „Was suchst Du dort?“ „Den Tambour“ antworte ich und suchte immer weiter. Der Lehrer ließ die Tafel fallen, faßte an mein Kinn, drückte es nach oben und starrte mich mit blöden Augen an, ließ mich aber gleich los und schrie: „Weg! “ Und dann stieg ein anderes Kind auf die Bank. Ich schlich traurig in eine Ecke und begriff nicht, was der Lehrer eigentlich wollte. Den ganzen Tag aber mußte ich an die Soldaten denken. Am anderen Tag, als die Reihe wieder an mich kam, zeigte mir der Lehrer den Buchstaben Alef und sagte: „Siehst Du den Tragbalken mit den zwei Eimern?“ „Ja, so wahr ich lebe, einen Tragbalken mit zwei Eimern!“ „Das ist das Alef behauptete der Lehrer. „Alef spreche ich ihm nach. „Was ist das?“ sprach er noch einmal. „Ein Tragbalken mit zwei Eimer“ antwortete ich und freute mich sehr über das schöne Spielzeug, das der liebe Gott mir direkt geschenkt hatte. „Nein, sag nach: Alef!“ schrie mich der Lehrer an. „Alef. Aleff „Alef. Alef sagte ich ihm nach. Als ich wieder auf meinem Platze saß. verschwand auch das Alef aus meinem Gedächtnis, und ich mußte immerzu an Maruschka die Wasserträgerin denken. Den ganzen Tag schwebte mir ihr Bild vor Augen. Ich sah sie ständig vor mir mit den nackten Waden, den dicken Zöpfen, mit dem Tragbalken, an dem die beiden Eimer baumelten. Sic stand neben dem Brunnen. im Teich schwammen die Enten, und daneben war auch der Garten von Reb Alter. Am nächsten Tag deutete der Lehrer wieder auf das Alef und fragte mich: „Was ist däs?“ „Maruschka“, antwortete ich voller Entzücken. Erbost warf er die Tafel weg, spreizte seine fünf Finger aus und . . ., dann brach er plötzlich ab. faßte mich am Kinn und rief: „Goj. Alef. Alef!“ „Alef, Alef sagte ich ihm nach.. Auch den anderen Buchstaben verlieh ich allerlei Gestalten aus der mir bekannten Umvfelt. Es waren Tiere, Vögel. Fische, Geräte und sonderbare Geschöpfe. dergleichen es überhaupt nicht auf der Welt gibt. Das Satin war etwa eine dreiköpfige Schlange, das Lamed ein Storch mit langgestrecktem Hals, der auf einem Bein steht, wie der. der im Sommer auf dem Baum hinter unserem Hause nistet. Das Gimmel glich dem Stiefel auf den Wichsdosen, den ein schwarzer Kobold putzte, das Dalied war eine Axt. Häufig schien mir ein Buchstabe die eine Gestalt anzunehmen. am folgenden Tag verwandelte er sich iu eine andere. Und dieser Wechsel vollzog sich ganz unwillkürlich ohne jede Absicht meinerseits, — er geschah von selbst. Hatte ich das Bild lange genug gesehen, so verschwand es, und ein anderes trat an seine Stelle. Dieser Wirrwarr lenkte mich vom eigentlichen Unterricht ab. Ich sagte zwar dem Lehrer jede Silbe nach, mein Herz aber ging seine eigene Wege. Es. verliebte sich in den einen Buchstaben, ließ den anderen verschwinden, ich träumte im Wachen Manchmal verstrickte sich der Klang der Silben in das Netz meiner Träume, und dann wechselten die Buchstaben Gesicht und Farbe, manchmal bildete sich während des Lesens eine Schar zum Lachen reizender Gestalten, und ich lachte plötzlich auf. Solches Lachen machte den Lehrer rasend, er ließ dann seine ganze Wut an mir aus. aber ich verstand gar nicht, was ihn mein Lachen überhaupt anging. Die anderen Kinder im Cheder beachteten mich kaum, und ich kümmerte mich nicht um sie. Saßen sie im Zimmer und spielten, dann verkroch ich mich in eine Ecke und gaffte vor mich hin. oder ich saß an der Seite und lutschte am Daumen. Meine Phantasie gaukelte mir ein ganzes Reich von Gestalten aus dem Siddur vor. Ein herrliches Spiel verschiedenartigster Figuren entfaltete sich vor meinen Augen. Wenn die anderen Kinder draußen im Hof spielten, suchte ich mir ein Versteck aus, dort saß ich einsam und spielte mit mir selbst. Wenn beim Lesen die Reihe an mich kam. mußte man erst lange nach mir suchen, man fand mich dann im Hof irgendwo hinter dem Gitter oder in der dunkelsten Ecke des Ganges, dort saß ich und lutschte an meinem Daumen.

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