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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-07-01 · 7 (1.7.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XI (1934-1935)
Issue
7 (1.7.1934)
Date
1934-07-01
Page
[Seite] (sequence 7)
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weisen möchten. Am 12. und 19. Juni behandelte Lehrer Heinz Säbel den jeweiligen Wochenabsdinitt und spradi besonders eingehend Uber die Balak- und Bileam-Geschichte. Stuttgart. Wir machen auf die kommenden Veranstaltungen des Bert hold Auerbach-Yereins — Lektüre des Wochenabschnitts und jüdische Presessdiau. eine Freitagabend-Feier sowie einen hochaktuellen Vortrag von Rabbiner Dr. Bambec ger — hiermit besonders aufmerksam. Stuttgart. Der erste Elternabend der Jüdisehen Schule fand für die Eltern der 2. Klasse (2. lind \ Schuljahr) am 19. Juni in der Stuttgurt-Loge statt. Der Schulleiter. Dr. G o I d s ch m i d t. begrüßte die Elternschaft und gab bekannt, daß dieses Jahr für die Kinder der 2. Klasse ein Aufenthalt in Möhringen für drei Wochen vorgesehen sei. In einem eingehenden Referat legte sodann Lehrer Berlinger die Gründe dar, die zur Durchführung eines Schullandheimes in Möhringen führten. (Wir werden über das Referat demnächst näher berichten. Red.) In einer sehr lebhaften Aussprache kam die Freude der Eltern zum Ausdruck, daß ihre Kinder mit einer solch schönen und wertvollen Einrichtung, wie sie der Mühringer Schill-Aufenthalt darstellt, beglückt werden Stuttgart. Auf Einladung des Jüdischen Lehrhauses und des „Landesausschusscs Württemberg der jüdischen Jugendverbände“ sprach am 24. Juni Dr. E r n s t Simon. Frankfurt a. M.. in hervorragender Weise über ..Europäische Bildung unajüdisches L e r.n e n“. Wir werden über clen außerordentlich wertvollen Abend in nächster Nummer berichten Stuttgart. In einem an uns gerichteten Schreiben der Betriebsgesellschaft m. b. H. des Staatlichen Nordseebads Norderney heißt es: „Obwohl wir bereits seit langer /eit stets darauf hingewiesen haben, daß der Besuch nichtarischer Gäste im staatlichen Nordseebad Norderney nicht erwünscht ist. werden aus diesen Kreisen in letzter Zeit wiederholt Versuche unternommen, die Genehmigung für einen Kuraufenthalt auf Norderney zu bekommen. Im Interesse aller Nichtarier bitten wir Sie. in Ihrer Presse dyraufhinzuweisen, daß es zwecklos ist und nur unnötige Kosten verursacht, wenn von diesen Personen eine Reise nach Norderney unternommen wird.“ Haigerlcxh. Der Frauenverein will seine Vortragsabende heuer auch im Sommerhalbjahr durchführen. Anläßlich des Wochenfestes veranstaltete er einen Vereinsabend, bei dem in Form eines freien Gesprächs das Thema ..Die jüdische Frau und das jüdische Gesetz“ behandelt wurde. Am 17. Juni sprachen als Redner des „Landesverbands der jüdischen Jugendvereine Württembergs" Dr. Walter Einstein und Schriftleiter Hans S t e r n h e i m vor dem Jugendbund, zahlreichen Ge meindemitgliedern und Hechinger Gästen. Dr. Einstein sprach über den Dichter Max Brod. Haus Sternheim zeigte, wie die jüdischen Dichter unserer Tage die Sehnsüchte und Hoffnungen unserer Gemeinschaft zu gestalten versuchen. Beide Vorträge machten auf die Anwesenden einen sehr starken Eindruck. Heilbronn. Am 14. Juni wurde unter großer Beteiligung der Gemeinde Fabrikant Jacob Victor zu Grabe getragen. Der Verstorbene, der Seniorchef und Mitbegründer der Firma Lederfabrik Heilbronn. Gebrüder Victor, verfügte über eine außerordentliche kaufmännische Begabung und hat durch seine rastlose Tätigkeit und seine hervorragenden Fachkenntnisse das weltbekannte Unternehmen zu seiner heu tigen Größe und Bedeutung entwickelt. So wie Jacob Victor bei seinen Geschäftsfreunden in hohem Ansehen stand, so wurde er von den vielen Arbeitern und Angestellten seines Unternehmens als gerechter und stets freundlicher Chef geschätzt. Aber auch als Mensch und Jude durfte er sich größter Achtung und Liebe erfreuen. Hatte er doch einen wahrhaft frommen jüdischen Sinn und eine offene Hand für alle, die sich an ihn wandten. Jahrzehntelang stellte er als Vorsteher der Gemeinde seine Arbeitskraft zur Verfügung. — Rabbiner Dr. Beermann widmete dem Entschlafenen einen ergreifenden Nachruf: ein Vertreter der Arbeiter und Angestellten des lAerks sowie ein Mitglied des Fachverbandes der Lederfabrikanten widmeten dem Dahingeschiedenen, dessen Andenken nie verlöschen wird, herzliche Abschiedsworte. Oberdorf-Bopfingen. Am 19. Juni durfte Frau R os a Marx, die Witwe des verewigten Lehrers Emil Marx, unter Anteilnahme der gesamten Gemeinde, um die sich die Jubilarin überaus verdient gemacht hat. ihren 70. Geburtstag feiern. Frau ReeineSänge r und Oberlehrer Erlebachcr überbrachten im Namen des Frauenvereins und der Gemeinde herzlichste Glückwünsche und ein Angebinde. Mögen der Jubilarin noch viele glückliche Jahre beschieden sein! Laupbeim. Anläßlich seines am {K. Juni stattgefundenen 70. Geburtstags wurde der Aorsitzendc des Isr. Vorsteheramts. Simon L. Steiner. Gegenstand zahlreicher Ehrungen. Schon am vorausgegangenen Sabbath hatten die Mitglieder des Synagogenchors ihrem Dirigenten und Orgelmeister durch die Schmückung des Harmoniums und seines Platzes eine freudige Ueberraschung bereitet. Rel.-I.ehrer Silbe r m a n n würdigte beim Morgengottc-sdienst in seiner Predigt die großen Verdienste des Jubilars um Arliliel für ienHaiislialt preiswert und gut «KADEP — 61 - die Gemeinde und erflehte in einem Gebet Gottes Segen für ihn und seine Familie. — Am 18. Juni begaben sich die Mitglieder des Vorsteheramts mit Bobiner Dr. Cohn, Ulm. zum Jubilar, um ihm die Glückwünsche der-Gemeinde und des Kollegium' zu überbringen. Jonas Weil verlas als stellvertretender Vorsitzender des Vorsteheramts eine ehrende Adresse und überreichte Simon L. Steiner sodauu einen ansehnlichen Betrag zur Erhöhung der bestehenden Simon L. Steiner-Stiftung. Rel.-I.ehrer Silbermann überbrachte in einem Schreiben die Glückwünsche des Oberrats. Bez.-Rabbiner Dr. Cohn gratulierte in einer feinsinnigen Ansprache. Sämtliche jüdischen \ereine Laupheims sowie der Svnagogendior und der Gesangverein „Frohsinn“ ließen durch Ja k o b Adler Dank und Glückwunsch übermitteln. Tief bewegt dankte Simon L. Steiner für die ihm erwiesenen Ehrungen und versprach, auch weiterhin seine Kraft in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Herzliche Glückw unschschreiben und sonstige Ehrungen, so von der Israel. Landesversammlung und dem Personal der Firma des Jubilars, zeugten von der Wertschätzung eines Mannes, der zu den hervorragendsten jüdischen Persönlichkeiten unseres Landes gerechnet werden darf. Mögen Simon L. Steh ner noch viele Jahre in Gesundheit und Tatkraftzum Segen unserer Gemeinschaft beschieden sein! Heues vom indischen Spoct. Stuttgart. Im Ausscheidungsspiel um die Fußballmeisterschaft im Sportbund des R.j.F standen sich am Sonntag, den 17. Juni, die ersten Mannschaften der Sportgruppe des R.j.F. Stuttgart und des Sportvereins „Schild“. Frankfurt a. Main, gegenüber. Nachdem R.j.F. Stuttgart Württembergischer Landesmeister geworden war und den Badischen Landesmeister, den R.j.F. Mannheim, geschlagen hatte, war man auf das Resultat des Spiels gegen eine der besten Mannschaften im R.j.F. gespannt. Bei herrlichem Sonnenschein hatte sich eine gioße Zuschauermenge eingefunden. die ein schönes und stets faires Spiel zu sehen bekam. Trotz der großen Hitze wurde das Spielin ei nein flotten Tempo begonnen, und gleich in den Anfangsminuten bekam der Frankfurter Tormann einige scharfe Schüsse auf sein Tor. die er über in glänzender Manier zu meistern verstand. Es stellte sich aber bald heraus, daß die Frankfurter im Stellungsspiel besser waren, und bald gelang ihnen durch Strafstoß der erste Treffer. Bald darauf bekamen sie einen Hand-Elfmeter zugesprochen, der ebenfalls verwandelt wurde. Bei einem Gedränge vor dem Stuttgarter Tor fiel sodann das dritte Tor. Schon glaubte man an eine sehr hohe Niederlage Stuttgarts, denn kurz vor Halbzeit fiel noch das vierte Tor für Frankfurt. Aber gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit gelang Stuttgart ein schöner Durchbruch, bei dem der Rechtsaußen zum ersten Tor einsenden konnte. Nunmehr raffte sich Stuttgart auf und erzwangein offenes Feld spiel. Die Hintermannschaft der Frankfurter war über auf der Hut. und ihr hervorragender ^Torwächter hatte allerhand Arbeit. Kurze Zeit darauf schoß Frankfurt das fünfte Tor. dem Stuttgart nur noch ein zweites folgen lassen konnte. Mit 2 : 5 verließen die Frankfurter als verdiente Sieger den Platz. Die Stuttgarter Elf war diesmal nicht in bester Verfassung und unterlag so dem reiferen Spiel der Frankfurter. Der Schiedsrichter aus Mannheim konnte in seinen Entscheidungen nicht überzeugen. Stuttgart. Am Sonntag, den 17. Juni, standen sich die ersten Herren-Handballmannschaften des ,.H u - Gottcfdicnstzcitcn für die Israelitische Gemelade Stuttgart. Hauptsynagoge Hospitalstrage. 2.-6. Juli Werktagsgottesdienst 7.00 Ubr morga. 2.-5. Juli Werktagsgottesdienst 7.00 Ubr abends 6. Juli Freitagabend 7.00 Ubr abends 7. Juli Sabbatb, Nettmondverkündigung 8.30 Ubr morga 9.22 Ubr abends 82)0 Ubr morga. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morga. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morga. 7.00 Ubr abends 8.30 Ubr morga. 9.17 Ubr abends 8.00 Ubr morga. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morga. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr abends 8. Juli Werktagsgottesdienst 9. -12. Juli Werktagsgottesdienst 13. Juli Freitag Neumond 13. Juli Freitagabend 14. Juli Sabbatb 15. Juli Werktagsgottesdienst 16. —20. Juli Werktagsgottesdienst 16.—19. lull Werktagsgottesdienst 20. Juli Freitagabend Neue Kunden EnsllaliiSn Feinkost / Flache / Geflügel 'Kolonialwaren Weine / Obat und Gemüse durch Insertion in der Ge- WHUWimpö?^^ Elektro - Tnatallatlonen meindezeitung 1 BeL-Körper / Reparaturen Verlangen Sie Angebot! Oftft/cteMAVeft!? 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