Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 3 (1.5.1934)
- Date
- 1934-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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,1 ,• I ' /II riihin. ii iM. Jccliiifalh ist Dr. Knimy Josephs lei.htlx wc*glichi*r. hoher und gluckenreiner Sopran L.r.iile/n für die K.olorutnrarie prädestiniert. Mit einer ungiwohnlichc-n Kehlfertijrkeit bereicherte so die Siü -criii den musikalischen Ausdruck und erwii*. -uh als Meisterin aller jener arabesken Besonderheiten und filigranen heinheiten. die das Wesen de- Kolorutui jresunjjs aiismachen. I riller. \or- und D.ippels.hlajr alles wurde nur so fabelhafter Noten- -i.herln ü und t.mlicher Reinheit {■■■•‘geführt. daß man aaden. scannen und dem Knl/iiiken glc*ichi*rm.ißrn -.•r'iichi heraii-kain. Wie herrlich immer der klang- Hätte Kin-.it/ der äi-tiinine nach dem präludielemleu s .iel dekleinen, an- Mitgliedern de- Instm mentalkrei-egebildeten Stfeichorcfiesters. da- Karl \ d ' e '• immer mit giKtraffti-r Energie* leitete. ■ ui i- ■ ■ r l unkiin-t" um Händel und der w linder. -II b—■* . eilten Arie ..Wenn die Friihliiig*diiftc* »t eiti.en ." aus der Ili-ch/eitskanUite um Bach, cor -allen K i in der all Koloraturen besonderreichen \'e\ i :< ,,iii oi)l jgutcr \ inline* .11 II i h ll a m- I, ii - ..I lein bin ich auf ew ig" -beu iel)r. hnini> Ji.-e ili .-Ine hinreißende* Mu-ikalität. die /um Krledmurde. In ele*i -ch.ui . I wähI!' n Bacfi-Arie war in l°e., Ruth Ilamburtt alelli-t C.erhard ' i. w e intig. Inimer w*:e*ilt*r riet ,i'h lende nw dlender;ä jf.dl di.- Sängerin an die Rampe. Lud diebe-onrnach de. \rie der /. ' - netta au- ..Ariadne auf kux.i-" v*■ u Richard -:! i*. die wir unlängst au dieser stell, alein- ‘e. -chw ieriji-ten Koloratnr- \rü n iib.-rli Hipi R e e hneten. Hier sei auch nochmals dei niei-terliu:!. •: Brslriiniig um ka|>ellmcistor \la\ .. aiht. der dem Kliijrel Akkorcle \oii (ieuide.1 ■: i, -iraler l.euchtkraft entlockte. Sn r. ii.r. - j uch die dritte \ eranstaltunjr der - 28 - Stuttgarter Jüdischen Kunstpeineinschaft in Hinsicht auf die künstlerische Qualität und den Krfolg würdig an die vorausgegangenen an. Der \ eranstalterin und allen Mitwirkenden gebührt fiir diesen Abend herzlichster Dank. H. St. 1lachcicfUeH aus der Qememde Stuttgart. Stuttgart. In der Jahresversammlung des Jiidi- > ch e n S eh w c* s t e r n h e i in e s am l>. April erstattete* der \orstand. Recfitsanwalt!)r. (I u n / e n h a II - s er. den Jahresbericht, der. wie auch die Betriebsrechnuug gedruckt corlag. In dein Bericht kommt /um Ausdruck, daß der von der Stadtverwaltung Stuttgart bisher in so wohlwollender Weise gewährte Jahresbeitrag abgelehnt wurde*. Der \erein wird aber auch in Zukunft bestrebt sein, seine* Liebestütigkeit den iVrinen und Kranken ohne Unterschied des (ilaiibenjund der \bstuniniiing /ukoniinen zu lassen, leider irtachten sich die Abwanderung und die Verarmung vieler Glaubensgenossen durch Ausfälle* au.den Kinnuhmen fiir Beiträge und Pflegegeldcr sc hr liemerkbar. Fs konnte im \c*reinsjahr allen an den 3 c rein gestellten Anforderungen so ziemlich genügt werden. 29 Pflegegesuche mußten in der Zeit besonders starke r Inanspruchnahme der Schwestern leider allgewiesen werden. Die Schwestern, deren Tätigkeit in weitesten. Kreisen Dank und Anerkennung findet, waren gut lu-schäftigt. Ks wurden insgesamt im Berichtsjahr 19V» geleistet: Bei s9 Kranken 92s Tag-. 242 Nacht-, I3391-.* \ollpflegen. zusammen 232914 Pflegetagc. ferner »2% rflegebesuchc. Davon entfallen: 241914 Pflegetage auf 87 jüdische Kranke (darunter 272'>4 bei 14 armen Ju- den). HO Pflegetage auf zwei nichtjüdische Kranke. Von den Besuchen entfallen 3188 auf 167 jüdische Pfleglinge (1764 auf 67 arme jüdische Familien). 68 Pflegebesuche auf 10 nichtjüdische Pfleglinge (26 Besuche bei » armen Nichtjuden). Der Jahresbericht wie auch der mi» einem Abmangel von »328.68 HM. abschließende Bptriebsbericht gaben zu keiner Bemerkung Veranlassung, lösten vielmehr den Dank der Ve rsammlung aus. dem I. o u i s Hirsch mit herzlichen Worten Ausdruck gali. Vorstand und Kassier wurde Kntlustung erteilt. - Wir möchten noch besonders djon warmherzigen Appell des Vorsitzenden an clie Mitglieder erwähnen. sich in Krankheitsfällen der Hilfsbereitschaft der .'Schwesternschaft fleißig zu bedienen. Es sei kein Standpunkt, zu glauben, dies aus Sparsamkeitsgründen unterlpsseii zu müssen. In dieser Beziehung werde es das Schwesternheim haltern wie* bisher, und weitgehendstes Entgegenkommen zeigen^ Als sehr betrüblich bezeichnete es der Vorsitzende! daß das Isr. Vorsteheramt clie Feistling eines Jahresbeitrages abgelehnt hat. Der Verein verfüge nicht, wie oft irrtümlich angenommen wird, über große Mitte): soweit Vermögen vorhanden sei. bildet dieses eien für die* Altersversorgung der Schwestern notwendigen Pensionsfonds. dessen Treuhänder der Verein ist. Die anwesenden \ orsteher San.-Rat Dr. Ries und Fritz Benario gaben der Sympathie'des Vorsteherunits für das Schwesternheim und zugleich der Erwartung Ausdruck, daß der früher gewährte Beitrag dein Verein für spätere Jahre wieder geleistet werden könne. z Vollendeter Sitz des Kleides ,.*.■. \ *' , gutpassende Mieder . g . \ üror.u* \uswahl nur erster Fabrikate ' ffriratfl ffm sa Spezial Korlettgeidiält. Nur NeueBrndte9 Lir'r'firjl . Jtrr J(racfcrnfca««#Ti — TW*fhem Sr 60476 J /, Fu^pffleg Werbet für die Gemeindezeitung Privatauskünfte-Erm'iltelungen ANTON STREHLE Stuttgart Königstrafsei.fing. D. Tel.26010. JOurne* ium TtluÜectaq. Blamen-atnbadi ■■r MüsNlrUt 41 Herrenbekleidung M« Hit wir! zrkn*. 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