Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 3 (1.5.1934)
- Date
- 1934-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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Wünsche wurden noch von Rechtsanwalt Dr. Ji r I u n - per und Dr. Fritz Rosenfeld gc-äußc-ri. die in, Verwaltungsrat weiter behandelt werden sqll6n. Als letzter Punkt der Tagesordnung fol|gten die Neuwahlen, die einstimmige Wiederwahl der bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates ubicl Neuwahl von Arthur R o t s ch i I (I ergaben. Mit Worten des Haukes schloß der Vorsitzende die \ersammlung. Wir unsererseits möchten diesen Bericht nicht schließen, ohne — sicherlich im Sinne der ganzen Gemeinde — den stets hilfsbereiten Schwestern und der verehrten Oberin den Dunk für ihre so segensreiche Arbeit auszrisprechen. Ali dieser Stelle kann der Dunk nur in Worte gekleidet werden. Aber von unseren Lesern wird er Sicherlich gerne in die Tat umgesetzt werden, indenj sie in immer größerem Limtunge ihre Anteilnuhdie einer der edelsten Institutionen auf dem Gebiete der Stuttgarter jüdischen Wohlfahrtspflege zuwendeni Stuttgart. B e r t h o I d A u e r h a ch - \ r r e i n. Am IT. April sprach Lehrer Kurt F I u ui m . Ileilbmiin. in äußerst fesselnder Weise über das Thema „Was bringt die jüdische Religion der jüdischen Jugend?” Der auf gesetzestreuem Standpunkt stehende Referent bezeichnet!- das Gesetz, dus ■ l.e r n e n und das Gebet als die Kriterien der jüdischen Religion und erläuterte die einzelnen Begriffe im Hinblick auf das Krziehungsziel der Thora — „Heilig -jollt Ihr werden!“ — in vortrefflicher Weise. Lehret Flauem verstund es besonders gut, den inneren Sinti der jüdischen Gesetzes!Urschriften als stete llinfüItrung zu Gott darzulegen. So war sein Vortrug auch ein starker Appell au die Jugend, zu den Quellen unserer Religion hinab zu steigen und ihren Geist iti der Tut zu erfüllen. Kitte rege Ausspracheschloß sicfi an das Referat an. Stuttgart. K o in m e n de \ e r a n s t u I t u n g e u. Wir \erwcisejf auf die außerordentliche Mitglieder \ ersammlung cles Israel. F r u u e n v e> r e I n s com 2. Mai: ebenso auf die Veranstaltungen dest Berth o I d A u e r b a ch -Vereins: Kirn- Kreitagabend- Kc-ic-r und einen Ausspracheabend. I 7lachcichten aus dem £a*ide. Göppingen. Das vom Verein „M rrkiiti u“ am 2'.-April cerunstultete und ton Stefan F Henkel. Berlin, mit der Stuttgarter Kiinstgemeinschaft unter Leitung ton Direktor Adler ausgefiihrtpI Konzert gestaltete sich zu einem vollen Krfolg. Ks war zugleich ein Kreignis für die Göpninger Gemeinde und die cielen auswärtigen Gäste, die sich zu tliäser \c-runstultuiig eingefunden hatten. Bis auf den letzten Platz war die Sc nugoge gefüllt. Mit Spannung und innerer Begeisterung lauschten die überaus zahlreichen Zuhörer einem zweistündigen Programm, das in seiner Zusammenstellung kaum besser sein konnte und das auf ei nein künstlerischen Niveau stund, das auch terwähntesten Anforderungen gerecht wurde. Die vielfachen Würdigungen des Könnens ton Stefan Frenkt-I und des Orchesters der Stuttgarter Kunstgemeinschaft erübrigen eine eingehende Kritik. Ks darf aber gesagt werden, daß die Krwartungen cieler bei weitem übertroffen wurden. Der „Merkuria“ kann man dankbar sein für diese einzigartige Veranstaltung, und es ist der Wunsch vieler Gemc-indemitglic-der. bald wieder einen solchen genußreichen Abend erleben zu dürfen. i - 29 - Göppingen. In einer Reihe von Verunstaltungen größerer und kleinerer Art hat die Zionistische Ortsgruppeeine recht rege Tätigkeit entfaltet und damit Gelegenheit gegeben, sich mit zionistischem Gedankengut certraut zu machen. Am eindrucksvollsten war zweifellos der \ortrug von Dr. Ponteranz. I‘rankfurt. der auf Grund eigener Beobachtungen und Krfahriingeu in Palästina ebenso interessantes wie aufschlußreiches Material zu liefern vermochte. Geradezu iiberwältige-nd sei der ungeheuer rusche Aufbau und nicht ohne Gefahren der innerjüdische Kampf, vor dem man dringend warnen müsse. Die zahlreichen Zuschauer gaben ihre Zustimmung zu den trefflichen Ausführungen, während eine rege Aussprache manche Zweifel zu beheben vermochte. — Mit dem Bildstreifen ..Adlojadu“ konnte jüdisches Leben vermittelt werden, wie es nur in Palästina möglich ist. Wuhre Begeisterung lag auf den Gesichtern der Anwesenden und mancher mag gehofft haben, recht bald dort drüben sein zu dürfen. In packenden und wahrhaft vom Herzen gesprochenen Worten wies Rabbiner Dr. Tänzer erneut auf die A eruntevortung hin. die jeden Juden mit dem Paliistinuuufbuii verbinde. Heilbronn. \m 7. April fand die TT. General- \ er s a ui in lang des I s r. W o h I t ä t i g k e i t s - c e r e i n s statt. I )er \ erst and. ()berlehrer Kramer, gab einleitend den Jahresbericht und gedachte in ehrender Weise der im vergangenen Jahre verstorbenen- Mitglieder. Der Verein war genötigt, ganz besonders seine Tätigkeit auf dem Gebiete der Fürsorge zu erweitern und hat in Zusammenarbeit mit den anderen Wohlfuhrtseinrithtungcu der Gemeinde Krsprießliches leisten können. Die Opferfreudigkeit Gottesdienstzeiten für die Israelitische Gemeinde Stuttgart. Hanptiynagoge Hospilslslrate. 1. u. 2. Mai Werktagsgottesdienst 3. Mai Lag beomer 4. Mai Werktagsgottesdienst 4. Mai Freitagabend 5. Mai Sabbatb 6. Mai Werktagsgottesdienst 7. -9. Mai Werktagsgottesdienst 10. Mai Werktagsgottesdienst 7.00 Uhr morgs. 7.00 Uhr abends 7.00 Uhr morgs. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 8.31 Ubr abends 8.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 8.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 11. Mai Werktagsgottesdienst 11. Mai Freitagabend 12. Mai Sabbatb Neumondverkündigung 8.30 Ubr morgs. 8.43 Ubr abends 13. Mai Werktagsgottesdienst 8.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 14. Mai Werktagsgottesdienst 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 15. Mai Werktagsgottesdienst Neumond 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends 16. u. 17. Mai Werktagsgottesdienst 7.00 Ubr morgs. 7.00 Ubr abends Jtefocm: ' Speisehaus Stuttgart / Charlottenstr. 8 Vegetarisch - Rohkost » Oiit Talatoll Jede Mahlzeit ein Genuß und 265 45 ein Diensten IhrerGesundheitl *5 FRASCH-HUTE das sind 25 Jahre guten Geschmacks und 25 Jahre Einkaufs-Erfahrung. Da liegt das Geheimnis unseres Erfolges. Unser Erfolg beruht auf Leistung t Und nur deshalb kaufen Tausende Damen ihre Hüte immer wieder bei Frasch, Marlenstr. 36 Das vorzügliche Spezialhaus für Damenhüie. Untere Auswahl ist jetzt so groß wie noch nie. Unsere Preise zeitgemäß niedrig. Bitte kommen Sie vormittags. Sie kaufen viel angenehmer als im Gedränge des Nachmittags! Ttlocqeti - - J . .. . schon windor Waschtag! W&scharai EdelWeiSS Stuttgart z Labmitral« M z Farmprecfecr 73441 an. Saubere und schonende Behandlung. Billigste Preise In*. Mt ■ imlt* UMat «. 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