Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 1 (1.4.1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4904101-5442811-5443347--4091-4907888- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
i mul il<-•>11<• -ti - In II. M'.llii' iln-'i Miiniiiiing fi-*tli.ilt»-n. I >i i l'.min lu11k' ein, *i »‘igc-nariigr Viirkung «Ulf : mich M.ni >.,111.. Mi u r-i.mcl nicht». Mir* w.ii mir . frriml 1 >i-<-i n< I ruck t,^ miete dl, I »,' *fark. daH ich ilrn Ali in r. -ilnrll \uf ,li ui I i»<ti dir rinn altek.iehe-l. : |,,-lie.,i-,ti,- Renii»t.il>c II I. Hililrti tt \<m ilirrm grünen (.niinl \ n ‘ >:. ■ i.i; .!.,» BmiI. /iigc-dc-ekl mit rinrr wiili M Vmrili Mir» ImIIi etwa» >ell>*r\e'r*lällelliiln -. Nult!» w.n ..‘iiiiIfiü".! ml il.illll ir.il> r» \iulrl- >111111.. »,. -.Im ,klr .. ii.ui wir ilir Sii|>|h .ui» ilrn kiiuln:.1;. II. M.1'1 I! I ik Wrin. Mi war -Till und . kn»»!, k. IUI »|.i,*• i'.i'i;. Dn'»e-r Ec Ic-Ct.cgabc ncl. elie-»rr I , I i, .I I ,11, midi .iiifge-rjitielt. Midi liirr |,i.,:iiii, , , '. .1 i.i'i, n kri/ru ln1 luiliru l.rmfurrn. u ||. ,| 1,1 -I.illrn Hau» Mu r »ir lir.llllllrli ni, In . ...... .in. nt,- Ir.iu. dir fr»ilnrll au 1 |; I||,_, ir > , Im, klllllrl .1 |>lr ll u Ii-II. Junge Xle„s|tlell \ I, i T IC ■. 'i ’ I .l.lil I >, II »^Lli > II III Ir l,r IJ Dinget! ..I e! u" _. .. i Mi I, I, I!, -in/ »l.ill» ilie»e l'.inllrj Ii .... ,, > , I .rlil.i.utir l,li^,i,»rl Riten ill llll»rl ' ,, . .i,ill I I i ■ **t \v ., , ri.lr 1,1111! rrsulldi II unr- I,: . . ,. .um null! rin».im dl tiiHen »Irlirn liett dir t ' , nlu.ir ,|, i I .-lierliefemiii: " /um Heutigen du» -. in in.i 'i hin »di.dlrn \\ i u|i i.li .ui ,lir»rn Min.il . >ri nieinen f rriiiideii ■ li nk,' |»I r» IIIII. .il» könnt. ■ r riditnnggebenil »rill tur dir 111iilrii 111,1•11j 111■»! i /rii. Die». >tiininnng /u , »ili.dlrfr isi-n i irit.iualn |.| / IIII I > »I.dirnd /II inadieii. I/II niiriu xlirml. Uli i n w ir «.Illen »,'il rr schön ji»t. .in uiiiirmliit « ,'il rr Besinnung »chafft und I»,, i»t. JaH ,%ii einigt »rkuntirn dm \trni fr»thaltrn. 1 i»t r» II idll li.l» u ■ - - II .dir «dien ' :, \,l-; I \ ' , I.. P. Zurückhaltung Von Leo ßaeck. Wiii ii Mm-ihfU »*m Nhui.'«i! trifft. -» hieiht ihm ' wodimii »*r <1<*m S4iick*al begrrjrnrn kann. «11** li.i imiiu: Mir ILtlturig kommt au-»' einem .S«»«*Ii- ■ mL* -i 'icmir, uri<l nullt»* hat dafcor vw*ni?«*r mit ihr *«■ al" iiuv u.iv 1»Uw«*il«*n -ich ihr« N Namen hei!i jrf. j« n«-* \« ulh*rlitiie. k un-»tliv1u\ «1ur«ii « ine :i* rireMeHi« (irnie^^euheit <1«>ch nur «‘im* innere Nhwathe zu verher^en -inht. Wahr«* fLiltun" i-rt immer Offenharnti^ eine- ^erli-chrn -i«' i-t «1er \«i-flrii«k‘ «1« r intieren F»-tiirk« it und Würde. Jv.iniir et\i .1- \»idet-prmh ihr «Lirum me hr uljenes. «*inst -«» h.tufige. -oLenannte ^e-«dl-<haftlich«‘ Str<»l>€»n. |«iaden IN.it/ im kreis«* «h r M« ns<h«*n und oft au«h |«lie Mriiiuiii: iiimI die Kiiittun^T irnirUT mir \«m amleiren « nij'fin^ 'v iner ^elh-t dunh 'ein Sittlnh«*- ^r«‘wiR -ein. -ich -rH>-t eine Antwort irelxm können, die \ntimirr der >« «de. d.iallein führt yiir Haitun". - Der \nf.»n«r -iMga Haltung i-t dirnrn die /nnnkha!- tnii". ,1,. -. I .,tii^k«ut. h«'i -ich und in -ich /u hleihen. -nh oi Ii u« ii .n,.t «eich zu -eh, v Der haltim^r-lo-e M,•?i-«h i-l der. dem ec in w c rt .-eine- Leheni-t. e»n and« r« n ^e-*du n und "« hört /»i werden, dem da- < »eltiuej-hi durfmdl« -eeli-chen B«*diirfnivsi* und -chlulhuh die -e.-li-chen kraft«- \«»rdraii^t hat. Non «hin en l L-i hen k * * n Kduard N II. wir«! » r/ahlt. «lall er «I« n BejiuiT «I« - (iei tlenian und der (H-ntlernuii i-t der \|en-rh ..»II Ilattun^ «lahin Iw-timmt halx*. dn*-«*r -ei ,!« r Nh n-«h «ler von ,mem f nde d«'r ">tadt hi- /um un«ler«u« gelten k«»nne. «»hn«* h« nwrkt /u w« r- »l«-n. I nd was v em (»«-ntlemau jrc*-a"t i-t. >ilt c*henso un«l vlelieiiht riech mehr \*>n der Lady. Nicht he merkt w, rden. das bedeutet nicht, sich >rrs<eckeri. sondern «Ii«’ pehotenc» /uriirkhaltiinp. c^iesc» wahre S<hlichthc‘it und Kchtheit. Iicwahren. Wenn, um ein Beispiel an/ufuhren, jüdische Männer und Fraucm m« in« n ihre Stunden «ler Ausspannung und Lrholunp so haben /u -ollen. daR -ie atiffallen müsse n, oder dort, wo sie dann still «»der laut hinausxewiesen werden. dann haben sie damit darpetan. «lall si«* j«*dcnfalls /u denen nicht gehören, die der englisch«' konip als (ö ntl« man. als Lad> hc/eichnet«. ^Vielleicht kann heute durch die Zurückhaltung; noch ein Besonderes xexehen werden. Vielleicht entdecken, wenn sic* p«*ubt wird. s«»*nianche noch ihr Heim, entdecken Mann und Frau einander und ihre Kinder und einen Kreis von Freunden und entdecken, da ff -ie. die* so lange* Menschen der Meinung und Mode» waren. Menschen .von Haltung /u sein imstande sind. Judentum dieser Zeit. Von Moritz RoM-nthal. AnläBlidi rines Gemeindeabrnds in der Berliner Jiidi»<«icn Gemeinde hielt das Mitglied des Gemeindevorstandes. Moritz Rosenthal. eine Ansprache, der wir folgende Stellen entnehmen: In dieser /eit ist ühlith geworden, das Judentum »ith st. /ureiht/ulegen. wie es in die Parteieinsteil,mg des einen oder des anderen hineinpalit. Der ein, sprüht von Juden ant Rande, wenn sie seine Einstellung. dull das Judentum eine Nationalität wie viele andere sei. ahleiinen. Der andere nennt diejenigen entjirdet. die das Kitualgeset/ als für sidi nicht bindend anerkennen. Judentum ist von den frühesten Zeiten bis auf die Jetztzeit sehr oft Gegenstand der Forschung gewesen. Viele Schriften und Abhandlungen haben sich mit dem Inhalt des Judentums oder mit einzelnen Zweigen seines Inhalts auseinandergeset/t. fn den Lehren des Judentums, die vom Verband der deutschen Juden herausgegeben sind, sagt Dr. Leo Raeck im Vorwort tt. a. folgendes: ..In der fast unüliersehbaren Literatur aus dem Inhalt des Judentums ist bisher durchgehend die berichtende Methode angewendet worden. Die Ergebnisse der Forschung sind da inhaltlich zusammengefafft und mit hloHen Hinweisen auf die Quellen belegt. Wenn auch damit dem Leser die Möglichkeit geboten wird, selbst nach/uprüfen. so besteht doch deswegen eine derartige Darstellung darin. daH sie über das Judentum I»erlebten und nicht dessen Lehren in ihrer eigenen Sprache sprechen lassen. Bei aller Sachlichkeit. deren si,h die Forscher befleiliigt haben mögen, konnte >-» nicht ansbleiben, daß sie die Dinge von ihrem (.esicbt|mnkt aus sahen und bewerteten.“ Ich möchte, wenn ich über Judentum in dieser Zeit schreibe, daher nicht das Judentum so darstellen, wie ich es von meinem Gesichtspunkte aus sehe, sondern iih will, wie es Herr Dr. Baeck in seinem Vorwort sagt, die Lehren des Judentums in ihren Grundsätzen, in ihrer eigenen Sprache sprechen lassen. Selbstverständlich ist es nicht möglich, in einer kurzen Darstellung alles, was das Judentum lehrt und wie es dies lehrt, zu behandeln. Ich will die wichtigsten Lehren des Judentums wieder Revue passieren lassen, um zu /eigen. daH es ein Judentum für diese Zeit oder fiir irgend eine besondere Zeit nicht gibt. Das Judentum i*t immer dasselbe in jeder Zeit für alle Amtl. Bekanntmachungen. V Stuttgart, j-j. März ,4>t. * l*t. Olt,-ri.il. Nr.'M' I'..-.In *■ Mi ».iniibihi Rabbiner. Keligionsh-hrer. Vor»leherniti-r. ( e-iiieiudepllesi-ii. Organisationen. an di, Mitglieder de» > >bi rrat». Der Ib-ir Präsident ib» I»r. Oberrat». Herr Mini Merialrat Dr. Otto llir»ih. ist zum gi*s,haftsführc nilen V ur»tunilsiuitu!ied des Direktorium» der Reithsverlretung der deutschen Juden in Berlin bestell! worden. Er hat deshalb den Oberrat gebeten, ihn bi» /um »I. Vl.ir/ 19”» /u beurlauben. Im Einverständnis mit dem Präsidium der if.r. Lande» versa mm lung hat der Oberrat diesem Ersuchen stattgegeben. in »einer Eigenschaft als Präsident wird Herr Dr Hirsch wie bisher durch den Lpter/eichneten vertreten. Mit seiner Stellvertretung -al» juristisches Mitglied i»l auf Grund der Verfassung vom 18. März 1934 I TO Abs. Jdas langjährige Mitglied der Isr. Landesversammliing, Herr Rechtsanwalt Dr. Siegfried G u in b e I - Heilbronn. beauftrag! worden. VV ir ei suchen, hiervon Kenntnisnehmen zu wollen. —: - >. V.: L e v i. Stuttgart. 23. März 19 »4 Isr. Oberrat. Nr. 497 Beil. 0. | An sämtliche Rabbiner und Rc-Iigionsiehrer. Für den israelitischen Religionsunterricht sind nach dem in den „Lehrplänen fiir die Volks- und Mittelschulen in Württemberg“ veröffentlichten „Lehrplan für den israelitischen Religionsunterricht aa den Volksand Mittelschulen“ für die Volkssdtuiklassen drei Unterrichtsstunden vorgesehen. Bedauerlicherweise' ist diese Bestimmung des Lehrplans nur in Ausnahmefällea durchgeführt worden. Die Schul berichte ergeben, duff in den meisten Orten des Landes der israelitische Religionsunterricht nur in zwei Stunden erteilt wird. Es erscheint daher dringlichst eboten, vor dem Beginn des neuen Schuljahrs an lese Bestimmung nachdrücklich zn erinnern. Unter der Einschränkug der gesetzlich zur Ver I fiigung stehenden Zeit hat der Unterricht in der hebräischen Sprache am schwersten gelitten. Die Visitationen in den drei letzten Jahren haben das betrübende Ergebnis gezeitigt, daß die Kenntnis der hebräischen Sprache in fast allen Schulen des Landes /urückgegangen ist. Diesem Rückgang muß innerhalb der zur Verfügung stehenden Grenzen rechtzeitig gesteuert werden, wenn nicht ein Verfall der Kenntnisse des hebräischen Sprachguts. des Gebetbuches und der Heiligen Schrift und damit unberechenbarer Schaden eintreten soll. Bereits in dem Lehrplan wird (Seite 6) für die Schüler vom 5. bis 8. Schuljahr gefordert, daß von den drei zur Verfügung stehenden Wochenstunden je eine Stunde für das Uebersetzen des Gebetbuchs, eine für das Uebersetzen der hebräischen Bibel und die dritte für den Unterricht der Biblischen Geschichte und religiösen Lebenskunde verwandt werden soll. Dieser Bestimmung ist. wie die Schulberichte ergeben, nur in wenigen Ausnahmen entsprochen worden, so daß sie erneut in Erinnerung gebracht werden muß Es erscheint aber im Hinblick anf die geschilderte Sachlage geboten, diese Bestimmung auch auf den Religionsunterricht vom 2. bis znm 4. Schuljahr auszudehnen und von jetzt an den Zeitplan so festzasetzen. daß spätestens vom 2. Schuljahr an die drei für den religiösen Unterricht bestimmten Wochenstnnden so benutzt werden, daß zwei Unterrichtsstunden für das Erlernen des Hebräischen und die dritte für die Unterweisung in der Biblischen Geschichte and religiösen Lebenskunde verwendet werden. Es wird dadurch ermöglicht, daß der vorgesehene Lehrstoff sicher angeeignet and in Einzellällen erweitert wird. Jedoch soll der Unterricht in der Biblischen Geschichte und in der religiösen Lebensknnde dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die im Lehrplan festgesetzte Stoffverteilung ist auch bisher für den nur ejnstündigen Unterricht in der Biblischen Geschichte und religiösen Lebenskunde vorgesehen gewesen. In Notfällen wird es dem Lehrer überlassen, einzelne Erzählungen fortzulassen, wozu der Lehrplan (S.2) ausdrücklich berechtigt. Die Rabbiner and Religionslehrer haben rechtzeitig über die Einrichtung der dritten Religionsstande für die Schüler der Volksschulen and über die Verwendung der dritten Unterrichtsstunde für die Erlernung der hebräischen Sprache Bericht zn erstatten, damit im neuen Schaljahr mit der Durchführung dieser Bestimmung gerechnet werden kann. i. V.: L e v i. Bankhaus Stuttgart rHndat1M2 Scheck-Verkehr / Konto-Korrent-Verkehr An- und Verkauf von Wertpapieren Bankmäßige Geschäfte aller Art Fernsprecher 937 SS und SST SS Telegraeini - Adresse i Kiefeco. seit 188» H.CARSCH GARTENSTRASSE Nr.50 Vorzügliche Bezugsquelle von NahmasdilReB für Haushalt und Oewerbe D<h komm direkt vom Marktplatz 8; dort Hab' ich guten Kauf gemacht. — Lauter nette Hübsch« Sachen, di« den Kleinen Freud« machen. Darum empfeHl' ich jedermann: Schau Dir bei Kurtz die Fenster an! SpielMcrrenhaU, am Marktplatz Alles (ües!Buea: Büromöbel neu und gebraucht Schreibmastiiinen neuu.gebr. Papier' und Schreibwaren Kontorgeräte aller Arten Max Mellinger, Stuttgart Charlottenstraße 13 — Fernsprecher 26008 Oamtindtmilglied und im R.|.F. r MODELLE Kleider Jackenkleider Mäntel vorm. ARLT-STAHL, königl. Hoflieferant STUTTGART, MARIENSTR.5,Tel.24418 Wirtschaftsberatung Ptnaniiening, Saal Buchführg-.Revlaio TreuhS£ Bühl« Marfeastr. 1C Fernruf 21891 W;iRTSCHAFTS BERATUNG Dr.jur. ERNST LAZAR Stuttgart W, Hermamutr. 10, Telefon 01170 VmUtctmgen aller Art / Vertreter gttadti. OememdemUgliedec! HOdist letstongsfAhigeJCuUlkatkaSSe mit Aufnahme bti tu 7'S Jahren (verlangen Sie unverbindliche Auskunft), sowie Reisegep&dc- und Transportversicherung fttr Julius Paul Eppstein Stuttgart / SilcfaerstraBe 9 / Fernsprecher 62736 und Steuerberater I Anlage von Buchhaltungen. Revisionen, Liquidationen. Vennögensu. Hausverwaltungen. Erledigung der Formalitäten bei Auswanderung.