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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-01-01 · X. Jahrgang Nr. 24 · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
X (1933-1934)
Issue
X. Jahrgang Nr. 24
Date
1934-01-01
Page
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Leben.-» /u hören. Da, wie wir erfahren, der Redner auch dem Vortrag wieder abreiseq muß. ist der Beginn auf -,h I hr pünktlich festgesezt. Stuttgart. Oie Vfaschinenschreibkurse des Stadtverh.mds Stuttgart des J ü d. Frauenbund e s haben eine so rege Beteiligung gefunden, daß nach den P*‘saiht.r-reii ein weiterer Kurs folgen soll. Ferner -<dl. von die-em getrennt. Stenographieunterricht er teilt werden. Hei den geplant« ii Kursen für hauslicjie Kranken « Hege wird nicht an eine berufsmäßige Ausbildung. - eidern daran gedacht. Frauen und junge Mädchen u den wichtigsten ('.rundlagen der häuslichen Krankenpflege zu unterrichten. Sicherlich werden sich viele dau'fraueu und Mütter, aber auch die berufstätigen Mädchen, für diesen Kurs, der ihnen eine wertvolle j Ergänzung ihrer Vusbildung bringen wird, inter- | > "ii ren Vuskunft uncl Anmeldung siel» Anzeige*.! I Stuttgart. ..Ilechalu/“. ..Habonim“. ..VVerkleute” und llakoah " veranstalten am ’I.Mar/ für alle jugendliche» dei Genietilde einen > «• d e r - A b e'n d. Wir [ wei-i ii heute schon auf diese Veranstaltung hm. jlgdviditen aas dem £aude. Buchau. Im Rahmen eines Gemeindeabends sprach E raulein I h e k 1 a Kauf m .1 n II. Stuttgart, über; . ..BiTiifsumsdnchtung und Existenzkampf der jüdischen Jögentr. An das vorzügliche Referat, da» von uns sein>n bei anderer Gelegenheit gewürdigt wurde. [ schloß sich .1111 nächsten lag eint s, hr gut besuchte Rerufsberatung'stiinde an. , V r t h ii r I I I in a n n eiwaio 'i«:i das Deutsche I -1 um- und'.Spoi tab/eicfic-u Wii gratulieren /u diesem sportlichen I rfolg Crailsheim. \m -4. I el.iuar ver-iarb hier nacii i längerem leiden Fr.-ci f r i e d r i ck e I. ii w e n - i berget gib. Mein im Mter von ” fahren. Eine I jener tief religiösen, klugen and bescheidenen Alten, wie sie in unseren Gemeinden leider immer weniger werden, hat ii»' damit verlassen. Bei der Bestattung in .Milhelbach legte die überaus zahlreiche Beteiligung Zeugnis von der allgemeinen Hochachtung und Verehrung für die Verewigte ab. Rel.-Oberlehrer Kahn gab diesen Gefühlen in se inem Nachruf Ausdruck. Am ’i März konnte dei Vorsitzende des Vorsteheramts. S a m F i i c d tu a n » . seinen ">o Geburtstag begehen. In einet schlichten Festsitzung des Israel. Vor- »teher.nnt« am Vorabend feierte der stellvertretende Vorsitzende. l)r. nn-d K d n i g s b e r g e r . die großen Verdienste des Jubilar'- um die Gemeinde, in welcher dieser von 191 I >919 als Gemeinde*- und Ltiftungspßeger und seit 1924 im V orsteheraint als Mitglied, stellv. Vorsitzender und Vorsitzender tätig war und - ist. Mit Wotten warmen Dankes überreichte Dr. Kü- - 224 — nigsberger ein kleines Angebinde als Erinnerungsgabe. Göppingen. Im Israel. Frauenverein sprach Frl. Thekla Kaufmann über das Thema ..Der Existenzkampf der jüdischen Jugend". Das von uns schon früher gewürdigte Referat bot reiche Anregungen. Die Anwesenheit von Erl. Kaufmann gab noch Gelegenheit, sich über praktische Fragen der Berufswahl- und Umschichtung zu informieren. Haigerloch. Am 2s. Januar sprach in einer gut besuchten G e m e i n d e v e r Sammlung Frl. Ilse VV olff von der Jüdischen Nothilfe Stuttgart. In eingehender Weise schilderte die Rednerin den Existenz kämpf der jüdischen Jugend, wies ihr aber auch Mittel und Wege zur Schaffung neuer l.ebensgrundlagen. Oskar Rothschild. Stuttgart, richtete einen Appell an die Versammlung, die Arbeit der Jüdischen Nothilfe verständnisvoll zu unterstützen. I.ehrer Spier unterstrich die Notwendigkeit organisierter Zusammenarbeit und dankte den Rednern im Namen der Gemeinde. Im Jüdischen f rauenv »rein sprach am 6. Februar frl. Johanna Ba th. Mühringen. über ..Die jüdische f rau . Der ausgezeichnete Vortrag, an den sich eine Märchenstunde für die Schuljugend anschloß, fand reichen Beifall. <, ü n I.h e r Wallach vom ..Ilaschomcr hazair“ Mannheim sprach im J u g e u d v e r e i n über ..Jüdische Jugend in Deutschland und der nationale < ä danke" lleilbronn. Die 2. V eranstaltung des ..Ausschusses zur Förderung kultureller Bestrebungen" vermittelte die- Bekanntschaft mit dem hervorragenden Rezitator \1 e i n h a r t Maar (früher am Deutschen Theater Kerlini. Das Programm brachte durchweg ernste Dichtungen. Aber der glänzende Vortrag des Künstlers zog das Publikum bis zum Schluß in seinen Bann. Wir erwähnen vor allem die hebräischen Rezitationen. die mit die größten Wirkungen erzielten, wie auch die Auslassungen jüdischer und anderer Gelehrten über das Alte Testament. In einer Szene aus Zweigs ..Jeremias" und im Prolog im Himmel (aus ..Hiob"! zeigte sich des Vortragenden Charakterisieriingskunst in vollendeter Weise. Das in überaus großer Zahl erschienene Publikum spe ndete begeisterten Beifall. Heilbronn. Die diesjährige P ii r i in - f e i e r des J ii d. Jugend b u n tl e s kann als ein voller Erfolg bezeichnet werden. Der Saal der Adlerbrauerei vermochte die vielen Besucher nicht zu fassen — ein Beweis dafür, daß die stets von der Führung des Bundes eingehaltene Neutralität die Inste Plattform für die Gesamtgemeinde ist. wenn es gilt, unsere Feste zu feiern. Die Aufführungen waren durchweg ausgezeichnet. Sportliche Darbietungen, hebräische Gesänge. Harmonika-Soli wechselten miteinander ab. und das Ganze krönte ein Purim-Festspiel, das Mitglieder des Bundes selbst verfaßt hatten. Eine Hamann-Versteigerung. an der sich opferfreudige Förderer der Jugend eifrig beteiligten, brachte der Btindeskasse einen erfreulichen Gewinn. Heilbronn- Der Frauen verein hat seine Tätigkeit w ieder aufgenommen. Am 7. Februar eröffnet» er die Vortragsreihe mit einem Bericht von Frau Bella Bachmann über die letzte Delegierten tagung des Frauenbundes in Berlin. — Am t März wurde ein Purim-Kaifeenachmittag veranstaltet, beidem Frau Gretel Mayer über ..Hauswirtschaft liehe Fragen“ sprach. Der gute Besuch beider Veranstaltungen bewies das große Bedürfnis der Frauen nach Anregung und Gemeinsamkeit. Laupheim. Am 24. Januar sprach Rabb. Dr. ( o Ii n . Ulm. im Rahmen eines Gemeindeabends über das Thema ..Vom Wesen des Judentums". Die wertvollen Ausführungen des Referenten fanden großen Beifall. Ludwigsburg. Am 2t. März, kann unser Gemeinde mitgiied Joseph Ottenheimer. Seestraße, früher Mitinhaber der Firma Bekleidungsindustrie, in voller Rüstigkeit im Kreise seiner Kinder und Enkel seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubilar. Aeltestcr von sieben Geschwistern, erfreut sich innerhalb der Gemeinde und seines großen Verwandten und Freundeskreises allgemeiner Wertschätzung. In hohem Gemeinsinn stellt er sich jederzeit zur Verfügung. wenn es gilt, der Gesamtheit zu dienen. W ir wünschen ihm einen gesegneten Lebensabend! Michelbach Am 2». Februur verstarb nach kurzem Krankenlager im Alter von 74 Jahren IsaakGundelfinger. der ob seiner Redlichkeit, seines freundlichen und bescheidenen Wesens und seines unermüdlichen Fleißes allgemein geschützt und geachtet war. Ein treues Andenken ist ihm gesichert. Tübingen. Am 2' Februar fand unter großer Beteiligung aller Kreise die Beerdigung der im?V. Lebensjahr verstorbenen F rau K m m a Seemann statt, die als Witwe seit 1910 im Hause ihres Schwiegersohns. des Gemeindepßegers und Vorstehers J. Oppenheim, lebte. Die Verewigte war eine in unserer Gemeinde hochgeschätzte, durch tiefe Frönt inigkeit und edle Herzensgüte ausgezeichnete Frau. Sie gehörte dem Ausschuß des Isr. Frauen Vereins au. für dessen Ziele sie seit der Gründung des Vereins sich einsetzte. Armen uncl Bedürftigen war sie eine stets,bereite Helferin. Ihre allgemeine Wertschätzung kam auch in dem tiefempfundenen Nachruf von ReL- Oberlehrer . Dr. W ochenmark zu besonderem Ausdruck. Ulm. Der J ü «I i s ch e Kulturbund Ulm veranstaltete am 21. Februar in der Synagoge ein K o n - Große Auswahl in: Osterhasen und Ostereiern in jeder Preislage. Schokoladen und Pralinen in bekannt guter Qualität stets fabrikfrisdi. 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