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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1933-01-01 · X. Jahrgang Nr. 6 · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
X (1933-1934)
Issue
X. Jahrgang Nr. 6
Date
1933-01-01
Page
[Seite] (sequence 2)
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- 56 - A FLA= , MIN CaO Herrcnfcemtfcn Mdi ttod Tadalloter SItx billige Prelle WrtM tm «er ryrtt t—Hnrwotf BahnlKtfstraee Nr. 12«. Haltestelle WolframstraBe nifii ,I,-> IIusmgeilten. ums« ernster hörten sie ilie innere Stimmt : ..Ith gehöre zu euch, eure \nt i-i ilie meine, euer l eid ist mein Schmerz." I ml die Mutier »piicht: ,.l(h halte auf ,'iith :-ua liI. eiiei Kinclerplatz ist noch nicht bc- ,-i/i '• \m I is.he iI«t \lntter ist iuirner „>»h ein ’lat/iheii für das heimatlos gewordene heim-!:r Ilde Kind frei. In ,1,1 /eit der w eMgoti-chen /wang.Maiifen li.ll I-rae den -ellsaine» Bramh eingeführl der [M>< 11 heule fortlcbt. Die lau flinke Stfllitfien sitfi lüH'iluiiiiil init Msliiilltem \ntlit/ am Vnruhend de- , er'uhniing-lagev in di, jüdischen Helle i-x-r. um mit der Gemeinde zu beten, und der Xnrlute begann den Gotiesdien-t <le- Abends . ■ nii-.im mit einem!,rillte an die Ileimkehrer [ d - IM bellte erbeibt mit denen zu beten, die ule I Detlefen siiul " \\ i; betiaifiten die Heimkehrer heule wie die /uuiiit'tuufliiiire ilei -panischen /eit. Wir nehmen ->e ebne Weite alreuige Kinder der alten Mattel in un-eren Kreis wieder auf. Ihr seid uns ihem .kehlende Brüder und Schwestern wilfkt >111IIIt' II' Das jüdische Mädchen und die Hauswirtschaft. Wahrend bei der männlichen jüdischem Jugend bereits ein Zudrang zu Gärtnerei. Landwirtschaft und Handwerk festgestellt werden kann, s« scheint es. daß die jüngeren und älteren Mädchen noch immer nicht begriffen haben, daß auch für sie die Notwendigkeit besteht, sich vollkommen umznstellen. Wer irgendwie mit Stellenvermittlung zu tun hat. muß immer wieder die Erfahrung machen, daß (beinahe) jede Einzelne der Stellungssuthentlcn glaubt und daran festhält, daß sic; eine Stelle bekommen könne, die ihrer Neigung, ihrer Vorbildung, ihrer bisherigen Tätigkeit entspricht. Während es einerseits heute eine ganze Anzahl von jüdischen Haushalten gibt, die jüdische Hausangestellte einstellen möchten, gibt es auf der andern Seite kaum ein jüdisches Mädchen. das fähig und bereit ist. den Dienst eines Allein m ä d ch e n s zu versehen. freilich ist es nicht so. daß wir überhaupt keine .Mädchen hätten, die bereit wären, im Haushalt ..tätig“ zu sein. Wie aus den vielen Briefen von Müttern und Töchtern hervorgeht, möchten v iele ..im Haushalt mithelfen". ..möchten gerne zu einem oder zu zwei Kindern gellem". möchten ..zu einer alleinstehenden alten Dame oder altem Herrn": ..zum Waschen und Putzen sollte eine Hilfe da sein". Mit anderen Worten, sic; alle möchten eine leichte Stelle. Allen diesen sei gesagt, daß nach solchen Kräften keine Nachfrage besteht, sondern daß darin ein gewaltiges Leberangebot vorhanden ist. Was gesucht wird, das sind tüchtige Mädchen. FARBENFOTO-BIIDNISSt nicht teurer eie gewOtvnlloha Fot FARBEN-FOTOGRAFIf wistbnfki.de, ATELIER UND AUSSTELLUN MarlervetraBe 30 o / Telefon 030 ■ (I m Hause Mode ■ Fratct WENNBERG Modeschmuck JUWELIER KönlgstraSe Nr. 40. Bestecke Juwelen - Gold - Tafelgeräte Billigste Preise Umarbeitungen Reparaturer die jede Arbeit tun wollen, wie es > ie bisherigen Alleintnädchen und Haustöchter '.ir selbstverständliche Pflicht hielten. So wie < ic Verhältnisse heute liegen, müssen ju auch t nendlich viele Hausfrauen Arbeiten selbst verrichten. die sie früher nie verrichtet haben. V «. rtint sollte dasselbe nicht auch von jungen M idchen erwartet werden dürfen? Von den Frai cn aber, die noch eine Hausgehilfin einstellen. m'mI viele nicht mehr in der Luge (und es wen n derer immer mehr werden) sich außer dies r Kraft noch eine weitere Bedienung für wasche a. putzen und dergleichen zu leisten. Deshalb wiul auch die Nachfrage nach ..gehobenem“ Hansp rsonal immer geringer. Ueberall da. wo gesp rt werden muß. wird die Hausfrau und Mutter in erster Linie die Pflege ihrer Kinder und lei li- Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch usw., auch Neuhebräisch und Arabisch zu äußerst günstigen Bedingungen während der Sommermonate. The English Institute Inh. M. Kiess Stuttgart - Uhlandstr. 2 Bl B. A. V. Sonntag, den 25. Juni 1933, Ausflug (Keutlingen - Liditenstein - Nebelh^hle - Faikensteinerhöhle - Honau) Marsdueit 4 Stunden. Abfahrt 7* Uhr Hauptbahnhof Stuttgart. Unkosten -ra. RM. 23» Meldung umgehend bei Kurt Bender, SdiwabstraBe IK3, Telefon 6)217, wegen Fahrpreisermäftigung. Liste der seu»f findif cn JOd. Handwerker in Slufldarf Bürstenmacher: Israel Meisner, Augustenstraße 75 Damenschneld erlnnan i Hertha Böttigheimer, Eßlingerstr. 31 Hilde Kahn, Cannstatt, Seelbergstr. 1, Tel. 50097 Geschwister Oettinger, Werastraße 8 Tel. 23353 Erna Schauer, Paulinenstr. 1, Tel. 70726 Flaschner und Installateure: Julius Kahn, Kolbstraße 6. Tel. 70076 Har renschnnidnr: N. Herskowitz, Cannstatt, Karlstr. 58 Otto Jontof«Hutter, LTbanstraße 31, Tel. 22694 Lippmann Künzelsauer, Gymnasium- Straße 23 Hermann Opatowsky, Schwarenberg- „ . Straße 161 Malert Moritz Gurfinkei, Reuchlinstraße 21 Metzger: Leopold Dreifuß, Nadlerstr.l7,Tel.24910 Max Gailinger, Büchsenstr. 46, Tel. 24874 Eduard Liebermann, Holzstraße 13 . Tel. 29622 Radle- und elektr. Reparaturen t L. Landauer, Poststraße 7, Tel. 29421 Schuhmacher: Nathan Neumann, Hackstr.7, Tel. 42596 Tapeziert Jakob Golpern, Paulusstraße 2 B Tüchtiger Buchhalter der das Mahn- und Klagewesen vollständig beherrscht, von Stuttgarter Textilfabrik gesucht. 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